wEBtalk über digitale Barrierefreiheit

(13.11.2023) Informationen werden mittlerweile zu einem großen Teil im Internet gesucht und gefunden. So manche technische oder aus redaktioneller Arbeit entstandene Barriere verhindert allerdings, dass alle am Wissen teilhaben können. Die Website des österreichischen Magazins erwachsenenbildung.at, herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), hat über zwei Jahre an der Umgestaltung der Website gearbeitet und wird diese im Dezember online stellen. Über die Anforderungen der Barrierefreiheit wird am 13. Dezember ein Online-Gespräch stattfinden: mit Diskussionen und der Möglichkeit für Teilnehmende nachzufragen.

weitere Informationen und Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung

Umfrage zur Nutzung von X (ehemals Twitter) in Deutschland

(13.11.2023) X (Twitter) verliert in Deutschland zunehmend an Bedeutung: Über ein Drittel der Nutzer*innen verbringt weniger Zeit auf X, ca. 20 Prozent postet keine Nachrichten/Statements mehr. Diese und mehr Zahlen sind nachzulesen in einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Bitkom, dem Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche.

zur Pressemitteilung von Bitkom

Medienkompetenz durch digitale Medienproduktion

(10.11.2023) Ein Schüler und ein Medienpädagoge haben in Potsdam 2021 eine Initiative, den „SchoolMediaHub“, auf den Weg gebracht. Ziel ist die Erstellung einer interaktiven Medienplattform, auf der Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen durch das kreative Erstellen von Medien Kompetenzen aufbauen können, z.B. indem sie die eigene Tätigkeit medial dokumentieren oder selbst originelle Medienformate produzieren. Im Vordergrund müssen dabei nicht Lehr- und Lernmaterial für den Unterricht stehen – vielmehr sollen „gerade auch andere informative und unterhaltende Medienformate sollen zur Verfügung gestellt werden“.

weitere Informationen zum Projekt auf news4teachers.de

Die wichtigsten KI-Begriffe erklärt

(10.11.2023) Maschinelles Lernen, generative KI, KI-Halluzinationen – diese und weitere sieben Begriffe aus dem Themenbereich „künstliche Intelligenz“ werden auf den Seiten von Microsoft gut verständlich erklärt. Linktipps liefern weitere Informationen zu den einzelnen Themen.

zur Microsoft-Seite

Social-Media-Sucht?

(10.11.2023) Sucht zeigt sich nicht nur durch zahlreiche „Symptome“ und Merkmale während des „Süchtelns“, sondern auch darin, wie es einer Person geht, wenn der vermeintliche Suchtauslöser nicht zur Verfügung steht. Das haben Forschende der Durham University (England) am Beispiel der Social-Media-Nutzung von 51 Personen untersucht und herausgefunden, dass eine Nutzungspause zwar Auswirkungen zeige, diese fallen jedoch anders aus als bei stofflichen Süchten. Allerdings gibt es auch Kritik an der Studie.

zur Pressemitteilung bei pressetext.com

Gaming: Spiel, Spaß, Entspannung, Lernen – und auch Sucht?

(10.11.2023) „D wie Digital“ ist ein Podcast des DsiN-Digitalführerscheins (DiFü), einem bundesweit einheitlichen Weiterbildungs- und Zertifizierungsangebot rund um den digitalen Alltag. In der aktuellen Folge spricht die DiFü-Redakteurin Maria Wiesner mit Jeanette Jarke vom digitalen Präventionsprojekt „ZGS – Zocken. Gamen. Suchten“ über „Gaming und Sucht“. Warum spielen wir Games? Wer spielt eigentlich wie viel? Wie lange sollten Kinder spielen? Und ab wann spricht man eigentlich von einer Sucht? Diese Fragen und mehr beantwortet der Podcast gut verständlich.

zur Podcast-Folge „Gaming und Sucht“

Klimajournalismus: Mehr Probleme, weniger Lösungen

(09.11.2023) Klimafakten.de, 2017 mit dem UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ausgezeichnet, gibt in verständlichen Kurzreports Ergebnisse der Klimaforschung wieder und greift Fragen und kritische Einwände gegen Ergebnisse der Klimaforschung auf. Die freie Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti thematisiert in einem aktuellen Artikel auf dieser Website den Klimajournalismus und zeigt auf, dass in den Medien eher über das Klimaproblem berichtet wird als über mögliche Lösungen. Das könne dazu führen, dass die Bevölkerung nicht angeregt werde, selbst aktiv zu werden. „Wie aber müsste die Berichterstattung aussehen, um zu mehr Klimaschutz zu ermutigen?“

zur Meldung auf klimafakten.de

In Planung: Ein soziales Netzwerk für Kinder!

(09.11.2023) TikTok, Instagram und Co. – auch wenn in Deutschland die meisten sozialen Netzwerke erst ab 13 Jahren „erlaubt“ sind, werden sie auch schon von Kindern genutzt. In einem Verbundprojekt namens „CoCoKI – Co-Constructing KI“ möchten Forscher*innen und Entwickler*innen gemeinsam mit Kindern einen kindgerechten, geschützten Kommunikationsraum entwickeln – ein soziales Netzwerk für Kinder von 9 bis 13 Jahren, in dem Teilhabe unbeschwert und sicher möglich ist. An dem Projekt beteiligt sind der Verein Seitenstark, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) an der TH Köln und die CB Management GmbH (CMB).

zur Pressemitteilung auf den Seiten von Seitenstark

Der KI-Podcast (BR): Können Fakes überhaupt noch erkannt werden?

(09.11.2023) In der aktuellen Folge des KI-Podcasts vom Bayerischen Rundfunk besprechen die Hosts Gregor Schmalzried und Fritz Espenlaub, wie Fakes und künstlich erstellte Medienbeiträge – Fotos und Videos ebenso wie Musikstücke – zunehmend realistischer erscheinen und damit kaum noch als solche zu erkennen sind. Und: Was machen die Ersteller der künstlichen Intelligenzen dagegen? Können Fakes, aber auch alle mit KI-Mitteln erstellte Inhalte gekennzeichnet werden?

zum Podcast des BR in der ARD-Mediathek

Angebot Juuuport überarbeitet

(09.11.2023) Das Projekt Juuuport, eine Online-Beratungs- und Aufklärungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben, hat sein sein Angebot umfassend erweitert und aktualisiert. Ziel ist, dass Jugendliche schneller und gezielter an die für sie passende Hilfe bei Problemen im Netz kommen (z.B. Cybermobbing oder Hassbotschaften). U.a. wurde der Zugang zur Online-Beratung vereinfacht und weitere Beratungsstellen einbezogen.

weitere Informationen in einer Pressemitteilung von Juuuport

Visualising Democracy sucht …

(09.11.2023) Wer sich für politische Themen begeistern kann, Instagram und TikTok liebt und sich gegen Desinformation, Verschwörungserzählungen und Diskriminierung stark machen möchte, kann sich ab sofort bei dem Projekt „Visualising Democracy“ der Amadeu Antonio Stiftung für ein Fortbildungswochenende in Berlin bewerben. Technische und inhaltliche Programmpunkte sowie Austauschmöglichkeiten mit Content Creator*innen werden angeboten.

weitere Informationen und Bewerbung

Ab und zu künstliche Intelligenz!

(08.11.2023) Was passiert eigentlich nach meinem Tod mit Bildern und Videos von mir? Sollte ich das im Nachlass regeln? Diese Fragen sind angesichts der fortschreitenden Entwicklung von Techniken mit künstlicher Intelligenz wichtiger denn je. Eine unvollendete Sinfonie von Beethoven ist bereits vollendet worden und nun sind die beiden längst verstorbenen Beatles-Mitglieder John Lennon und George Harrison in dem kürzlich veröffentlichten Beatles-Song „Now and then“ zu hören, im dazugehörigen Video gar singend, lachend, lebend zu sehen – alles ermöglicht durch künstliche Intelligenz. Redakteurin und Moderatorin Kristina Beer fragt auf heise.de nach den Konsequenzen.

zum Artikel auf heise.de

#DigitalCheckNRW: Erweiterung zur künstlichen Intelligenz

(08.11.2023) „Wie digital bist du?“, fragt der #DigitalCheckNRW, ein kostenloser Selbsttest der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), der in sechs Kompetenzbereichen gemäß dem „Medienkompetenzrahmen NRW“ Medienwissen abfragt: Bedienen und Anwenden, Informieren und Recherchieren, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren, Analysieren und Reflektieren sowie Problemlösen und Modellieren. Neu hinzugekommen sind nun Fragen zum Thema künstliche Intelligenz: Was ist eigentlich KI? Und welche Chancen und Risiken birgt diese Technik?

zu der Pressemitteilung auf digitalcheck.nrw

Lehren und Lernen in Zeiten der KI

(08.11.2023) Textproduktion und Datenerhebung, aber auch das Verfassen von Inhaltsangaben wissenschaftlicher Texte – Ki-gesteuerte Chatbots (ChatGPT, Bard) machen vieles möglich, auch im Hochschulbetrieb. Das Lernen und Lehren verändert sich durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz jetzt schon und wird es künftig verstärkt tun. Über die Erfahrungen von Student*innen und die Herausforderungen für Prüfende berichtet der News-Artikel „Im Dickicht der Algorithmen“ auf den Seiten der Ludwig-Maximilians-Universität München.

zum Artikel auf lmu.de

RadioNetzwerkTag in Frankfurt

(08.11.2023) Am 5. Dezember 2023 wird in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main zum 7. Mal der RadioNetzwerkTag stattfinden, eine gemeinsame Veranstaltung der Grimme-Akademie, der Medienanstalt Hessen, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und der Evangelischen Hörfunkschule Frankfurt. Angeboten werden insgesamt zehn verschiedene Workshops, am Nachmittag werden zudem die Preisträger*innen des RADIOSIEGEL 2023 bekanntgegeben.

zur Pressemitteilung der Grimme-Akademie

Medienpädagogik und Nachhaltigkeit

(08.11.2023) Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Handeln? Welche aktuellen Bildungskonzepte stehen damit in Zusammenhang? Und wie ist es um die Herausforderungen im Kontext der Medienpädagogik bestellt? Diese und mehr Fragen möchte ein Online-Seminar des Projekts #DigitalCheckNRW klären, das sich an Multiplikator*innen und Lehrende in der Erwachsenenweiterbildung wendet und am 12. Dezember 2023 stattfindet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

zur Meldung auf digitalcheck.nrw

Wissenschaftskommunikation: Wie gehen Wissenschaftler*innen mit Äußerungen von außen um?

(07.11.2023) Ein neues Projekt an der Universität Passau untersucht in den kommenden drei Jahren am Beispiel der Klimaforschung, wie Wissenschaftler*innen mit Anregungen, Wünschen, Forderungen oder auch Angriffen und Kritik von außen umgehen. Welche Strategien im Umgang mit Angriffen werden angewandt, welche gelungenen Beispiele für einen Online-Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gibt es?

weitere Informationen zum Projekt in einer Pressemitteilung der Universität Passau

Drei Fake-Videos, eine Wirkung

(07.11.2023) Für eine Studie erstellte Viorela Dan, Assistenz-Professorin am Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation der Universität Innsbruck, drei Videos, die falsche Informationen beinhalteten: ein authentisch wirkendes, eine offensichtlich schlechte Fälschung sowie ein Video von hoher Qualität. Nach einer Vorführung der Videos zeigte sich, dass alle drei Videos gleichermaßen das Potenzial hatten, die öffentliche Meinung zu verzerren oder zu beeinflussen. Nach einer Aufklärung seitens der Forscherin waren allerdings auch viele bereit, ihre Einstellung zu revidieren.

zum Artikel auf mimikama.org

Radikalisierung über TikTok

(07.11.2023) Junge Menschen erzählen auf TikTok, was sie von dem Nahostkonflikt halten – erst einmal nicht weiter schlimm. Aber einige nutzen recht plakative Aussagen, empören sich, ohne Belege zu liefern, schildern Vorfälle, die es in dieser Form gar nicht gegeben hat. Und wer sich das länger ansieht, bekommt mehr von diesen Inhalten gezeigt, dafür sorgt der Algorithmus von TikTok. Beginnt so vielleicht schon der erste Schritt in Richtung einer Radikalisierung? Jan Michael Marchart, Innenpolitik-Redakteur beim österreichischen Standard, erklärt in dem Podcast „Thema des Tages“, wie Menschen sich radikalisieren, welche Rolle soziale Medien dabei spielen und welche Maßnahmen dagegen in Österreich ergriffen werden.

zum Podcast auf standard.at

siehe auch den Artikel „Krieg in den Sozialen Medien. Wenn Influencer und Trolle über den Nahen Osten berichten“ auf den Seiten des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen)

Was bedeutet „Bestätigungsfehler“?

(07.11.2023)„Nau“ ist ein Schweizer Nachrichtenportal, das kurze Nachrichten über verschiedene Medien, z.b. Bildschirme in öffentlichen Verkehrsmitteln, verbreitet. Auf seiner Website finden sich aber auch ausführlichere Artikel zum Thema Nachrichten- und Informationskompetenz. Sie stammen von der Organisation ReclaimTheFacts, die sich für Fakten zu zukunftsrelevanten Themen, die durch Desinformation gefährdet sind, stark machen. Aktuell wird der Begriff „Bestätigungsfehler“ erläutert: Wer Informationen sucht, um einen Vorgang zu interpretieren, dem unterläuft, teils bewusst, teils unbewusst, oftmals eine „kognitiven Verzerrung“: Wir suchen und finden meist eher Erklärungen, die unsere bisherige Sichtweise bestätigen.

weitere Informationen zum Thema auf nau.ch

Klicksafe empfiehlt „Take It Down“

(07.11.2023) Klicksafe empfiehlt das Tool „Take It Down“, das die Verbreitung von Nacktbildern Minderjähriger im Internet unterbinden kann. Es stammt von der US-amerikanischen Organisation „National Center for Missing and Exploited Children“, die sich gegen sexuelle Gewalt an Kindern einsetzt. Die eigene Bildaufnahme erhält einen digitalen Fingerabdruck, der an teilnehmende Plattformen (derzeit Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat, Yubo, OnlyFans, PornHub, Threads, Redgifs und Clips4Sale) weitergegeben wird. Von da an kann dieses Bild nicht mehr von anderen hochgeladen werden, die Verbreitung wird also gestoppt.

weitere Informationen bei klicksafe.de

zur Website „Take It Down“

Mit KI wissenschaftliche Forschungsarbeiten analysieren

(06.11.2023) Ein Sprachmodell von Future House soll künftig in der Lage sein, Tausende von wissenschaftlichen Arbeiten zu sichten und schnell Hypothesen daraus abzuleiten. Dieser „KI-Wissenschaftler“ könne damit Engpässe in einigen Bereichen der Forschung schließen: mit Rechenleistungen zu der Vielzahl von Hypothesen und Artikeln, die eine Forscherin / ein Forscher in der Gänze nicht bewältigen kann.

zum Artikel auf heise.de

Fake-Bilder – erst der Anfang einer gefährlichen Entwicklung?

(06.11.2023) Bilder und Videos können stark emotionalisieren, gerade in unsicheren Zeiten. Problematisch wird das, wenn verstärkt Bilder in sozialen Medien und über Messenger geteilt werden, die durch künstliche Intelligenz ge- oder verfälscht sind. Viele können als Fälschungen identifiziert werden – noch, denn die Techniken werden „besser“, so dass selbst Experten kaum noch echt von unecht unterscheiden können. Hinzu kommen Beeinflussungsoperationen und -kampagnen mit einer Vielzahl von gefälschten Profilen auf sozialen Plattformen, teilweise initiiert von staatlichen Stellen. Diese Gefahren beschreibt in einem Kommentar der Redakteur Technologie, Schwerpunkt Cybersicherheit, der Neuen Zürcher Zeitung, Lukas Mäder.

zum Kommentar auf nzz.ch

„Fakt vs. Fake“: Treffen der Medienscouts in NRW

(06.11.2023) Einfach lustige Clips, anschließend gutgelaunte Influencer, dann wieder Bilder aus Kriegsgebieten – Kinder und Jugendliche durchleben in sozialen Medien die verschiedensten Emotionen. Das kann anstrengend und auch belastend sein – auch hinsichtlich der Glaubwürdigkeit: Was ist wahr, was ist nur eine Scheinwelt, was ist Propaganda? Über 200 Schüler*innen, Medienscouts von Schulen aus ganz NRW, kamen kürzlich einer Einladung der Landesmedienanstalt nach, um sich zu informieren und auszutauschen – und ihr Wissen mit in ihre Schulen zu nehmen.

zur Pressemitteilung der Landesanstalt für Medien NRW

Nahostkonflikt: Correctiv-Faktenchecks zu einzelnen Videos und Nachrichten

(06.11.2023) Vorfälle bei einer pro-palästinensische Demonstration in Berlin, der Einsatz von weißem Phosphor im Gazastreifen durch die israelische Luftwaffe – was ist wahr, was ist ein Fake? Zu diesen und weiteren Videos und Nachrichten, die auf sozialen Netzwerken Verbreitung finden, hat das Recherche-Team von Correctiv Faktenchecks und hierzu einen Überblick angefertigt.

zum Überblick bei Correctiv

Umfrage: KI in der Schule

(06.11.2023) Klicksafe, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, ruft zu einer europaweiten Online-Umfrage auf. Es geht um „künstliche Intelligenz“ (KI), genauer: um den Einsatz von KI in der Schule. Wie viele Schüler*innen nutzen bereits KI-Programme und wie stehen die Lehrkräfte dazu?

weitere Informationen auf klicksafe.de

direkt zur Umfrage

ChatGPT an Hochschule und Universität

(03.11.2023) Welchen Einfluss haben KI-gestützte Chatbots wie ChatGPT auf Lernen und Lehren an Hochschulen und Universitäten? Dazu haben 15 Studierende der Jade Hochschule (Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth) Befragungen mit über 350 Studierenden und 46 Lehrenden durchgeführt.  Wer nutzt ChatGPT für welche Aufgaben? Wie sehen sie ihre Nutzung solcher Chatbots? Wo sehen sie die Potentiale, wo die Herausforderungen oder auch Gefahren? Antworten dazu finden sich in einer Pressemitteilung der Hochschule.

zur Pressemitteilung der Jade Hochschule

Medien und Barrierefreiheit

(03.11.2023) Start-up-Gründer*innen diskutierten anlässlich der Münchener Medientage zusammen mit Vertreter*innen der privaten TV-Sender und der Medienanstalten über Teilhabe und den Abbau von Barrieren für die Nutzung von Medien. Die Barrierefreiheit für private Medienhäuser ist gesetzlich Pflicht, die Medienanstalten überprüfen dies jährlich. Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt und Themenverantwortliche der Medienanstalten für Barrierefreiheit und Diversity, stellte das Monitoring und die aktuellen Ergebnisse vor.

zur Pressemitteilung auf medienanstalten.de

Künstliche Intelligenz – Gefahren und Chancen

(03.11.2023) Viele Menschen in Deutschland stehen dem Thema „künstliche Intelligenz“ kritisch gegenüber, sie verbinden Deepfakes, Desinformationen, Diskriminierung damit. Ist das berechtigt? Ein Webinar des Projekts weitklick, initiiert von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), möchte einerseits aufzeigen, welche Gefahren es gibt und wie ihnen begegnet werden kann. Andererseits wird diskutiert, was Machine-Learning (also dass Software durch das Eingeben von Daten und Erfahrungen „lernt“) zur Vermeidung von Desinformationen beitragen kann. Als Referent*innen des Webinars sind Federico Battaglia von der Amadeu Antonio Stiftung und Caroline Lindekamp, Leiterin des Correctiv-Projekts noFake, eingeladen.

weitere Informationen und Anmeldung auf weitklick.de

Sachsen: Die Preisträger des Medienpädagogischen Preises 2023

(03.11.2023) Am 26.10.2023 hat die Sächsische Landesmedienanstalt und das Sächsische Staatsministerium für Kultus den Medienpädagogischen Preis 2023 vergeben. Ausgezeichnet wurden die besten Medienbildungsangebote und medienpädagogischen Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Sachsen, z.B. das beste Medienbildungsangebot mit Kindern für „aha – anders handeln e.V.“ und seine „Filmwerkstatt“ sowie das Projekt „Foto:Forscherinnen“ zum Thema Solargrafie, einer speziellen Form der analogen Fotografie.

weitere Informationen auf den Seiten der Sächsischen Landesmedienanstalt

Amadeu Antonio Stiftung: Podcast-Folge zu TikTok

(03.11.2023) In der neuesten Ausgabe des de:hate-Podcasts der Amadeu Antonio Stiftung geht es zunächst um TikTok allgemein (Funktionen, Besonderheiten), ausführlicher schließlich um die Fragen, welche Probleme es dort mit Hass, Diskriminierung und Desinformation gibt und inwieweit auch politische und medienpädagogische Bildung auf TikTok geliefert werden kann. Zu Wort kommt, neben Eva Kappl und Theresa Lehmann von der Stiftung, u.a. Marcus Bösch, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg und TikTok-Experte.

zum Podcast auf amadeu-antonio-stiftung.de

Online-Konferenz: Kinder, Jugendliche und Hass im Netz

(02.11.2023) Eine Online-Konferenz am 7. November 2023 möchte pädagogische Fachkräfte, Ehrenamtliche und Eltern über grundsätzliche Fragen zum Thema Hate Speech informieren sowie medienpädagogische Projekte und Informationsangebote vorstellen. Mit dabei sind Charlotte Lohmann vom Projekt „firewall“ der Amadeu Antonio Stiftung, Martin Hagler vom Projekt #No2HateSpeech (SINN MEDIA) und Heiko Wolf, Projektmitarbeiter der GMK im Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz.

weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung

BKA: „Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“ veröffentlicht

(02.11.2023) Am 30. Oktober 2023 hat das Bundeskriminalamt (BKA) den diesjährigen (und fortan jährlich erscheinenden) Bericht zur Lage und Entwicklung des sexuellen Missbrauchs und der Missbrauchsdarstellungen zum Nachteil von Minderjährigen veröffentlicht. Er beschreibt steigende Hinweis- und Fallzahlen in diesem Bereich – u.a. wurden 2022 über 17.000 Kinder unter 14 Jahren Opfer sexuellen Missbrauchs, davon auch viele sehr junge Kinder. Das Bundeslagebild kann auf den Seiten des BKA als PDF heruntergeladen werden.

zur Pressemitteilung des BKA mit weiteren Informationen sowie Download des Berichts

Ein Jahr ChatGPT – nur bei Profis beliebt?

(02.11.2023) Der Medien-Branchendienst Meedia schaut, anlässlich der Veröffentlichung der dritten, bahnbrechenden Version von ChatGPT vor einem Jahr, auf den aktuellen Stand der Nutzung von KI-Sprachmodellen. Primus bei den Nutzungszahlen ist nach wie vor ChatGPT, auch wenn eine internationale Umfrage eines Beratungsunternehmen für Digitale Business Transformation („Publicis Sapient“) gezeigt habe, dass auch dieser Chatbot von lediglich 28 Prozent der Deutschen verwendet wird.

weitere Zahlen und Informationen auf meedia.de

Datenschutzkonferenz gegen Chatkontrolle

(02.11.2023) Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (kurz Datenschutzkonferenz) hat in einer Pressemitteilung vom 17. Oktober 2023 vor „einer unverhältnismäßigen, anlasslosen Massenüberwachung“ gewarnt, sollte der im Mai 2022 vorgeschlagene Gesetzesentwurf „zur Festlegung von Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs“ angenommen werden.

zur Pressemitteilung der Datenschutzkonferenz [PDF]

weitere Informationen auf netzpolitik.org

X und TikTok: Gewaltvideos aus Kriegsgebiet

(02.11.2023) Gewalthaltige und brutale Videos zum Nahostkonflikt, z.T. live aus dem Kriegsgebiet, verbreiten sich seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas rasch über die die sozialen Medien. Laut dem Artikel „Gewaltvideos in Sozialen Medien“ auf dem Medienkompetenz-Portal MEDIEN360G des Mitteldeutschen Rundfunks sei dies besonders bei X und TikTok der Fall. Der Beitrag sowie ein Interview mit dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Jan Claas van Treeck thematisieren die Hintergründe dieser Bilder, die Möglichkeit der Fälschungen sowie die Folgen für die Rezipienten, v.a. Kinder und Jugendliche.

zum Artikel bei MEDIEN360G

weitere Informationen zu Kriegsbilder und ihre Folgen im Medienbildungshub

Digitale Tools schuld an mangelnder Leistung von Schulkindern?

(02.11.2023) Am 27.09.2023 diskutierte die AG Bildung der Initiative D21 über die Strategien zur digitalen Bildung in europäischen Ländern. Als Vorreiter beim Einsatz digitaler Medien in Schulen gelten meist die skandinavischen Länder, aber auch die Niederlande und Belgien. Doch es werden z.T. auch dort (z.B. in Schweden) Stimmen laut, die die Auswirkungen des Arbeitens mit digitalen Tools zunehmend negativer einschätzten. Die an der Fachsitzung der AG Bildung teilnehmenden Fachleute sehen diese Statements kritisch und führen führen sie u.a. auf Fehlinterpretationen von Studien (v.a. der IGLU-Studie) zurück.

zum Artikel auf initiatived21.de

Spiel zum Thema Algorithmen

(31.10.2023) AlgorithmWatch, die gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die die Folgen algorithmischer Entscheidungsfindungsprozesse auf das menschliche Verhalten untersucht, hat ein Online-Spiel veröffentlicht, das aufzeigen möchte, wie die Algorithmen große Plattformen untersucht werden können. Die/der Nutzer*in nimmt die Rolle einer Journalistin ein, die den Auftrag erhält, den Algorithmus einer Social-Media-App zu untersuchen und möglichst zu „knacken“.

Informationen zum Spiel auf algorithmwatch.org

direkt zum Spiel

Safer Internet Day 2024: Pornografie im Internet

(31.10.2023) Beim nächsten, in Deutschland von klicksafe koordinierten Safer Internet Day am 6. Februar 2024 steht das Thema „Let’s talk about Porno! Pornografie im Netz“ im Mittelpunkt. Vielen Eltern fällt (noch immer) das Gespräch mit dem Kind über Sexualität schwer, auch weil in Internet und sozialen Medien schon junge Jugendliche mit pornografischen Websites sowie mit Themen wie Deepnudes oder Dickpics in Berührung kommen. Zum Safer Internet Day 2024 möchte klicksafe Informationen und Hilfestellungen bereitstellen, mit denen Kinder und Jugendliche vor möglichen Gefahren und Grenzverletzungen bewahrt werden können.

zur Meldung bei klicksafe.de

Künstliche Intelligenz: Kurze Erklärungen einzelner Begriffe

(31.10.2023) Starke und schwache KI, Machine-Learning, Deep Learning – diese und weitere Begriffe aus dem Themenbereich Künstliche Intelligenz erklärt Stella-Sophie Wojtczak auf der Website des Digitalmagazins t3n. Daran anschließend gibt es einen kleinen Test, der das Wissen zu KI abfragt.

zum Artikel auf t3n.de

Gibt es Filterblasen tatsächlich?

(31.10.2023) Bekommen wir im Internet durch Algorithmen vermehrt oder sogar nur noch Inhalte angezeigt, für die wir uns zuvor schon interessiert haben? Und werden dadurch die eigenen Überzeugungen nur noch verstärkt, anstatt dass wir über Informationen, die erst einmal nicht unseren Standpunkt widerspiegeln, mit Andersdenkenden in einen kritischen Dialog treten? Dr. Stephan Dreyer vom „Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut“ (HBI) hält viele Teile der Theorie von einer Filterblase für unhaltbar und spricht darüber im klicksafe-Podcast. Und: Das Thema wird auch auf der Website „Stimmt’s? 50 Internet-Mythen“ besprochen, an der Dr. Stephan Dreyer mitarbeitet.

zum Artikel bei klicksafe

Artikel zum Thema Filterblasen auf der Website „Stimmt’s? 50 Internet-Mythen“

100 Jahre Radiohören in Deutschland

(31.10.2023) Kaum 300 Hörer hatten vor 100 Jahren die Möglichkeit, das erste Radioprogramm in Deutschland zu hören. Dies sollte sich aber schon bald ändern: In den folgenden Jahrzehnten schrieb das Radio eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Zum 100. Geburtstag des ersten Radioprogramms am 29. Oktober 2023 hat Diemut Roether, verantwortliche Redakteurin des Fachdienstes epd medien, einen Blick in die Geschichte geworfen und betont den Nutzen des Radiohörens auch in der heutigen Zeit.

zum Artikel auf turi2.de

siehe auch: das WDR Zeitzeichen vom 29.10.2023

Interview zum Pilotprojekt: Unterrichtsfach „Medienbildung und Informatik“

(31.10.2023) Der bildungsserverBlog, ein Angebot des Deutschen Bildungsservers, hat mit Melanie Hey und Mirko König vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) über ein Thüringer Pilotprojekt mit über 30 Schulen zur Erprobung des Unterrichtsfachs „Medienbildung und Informatik“ gesprochen. Es geht um die gewonnenen Erfahrungen und welche an Kolleg*innen aus anderen Bundesländern weitergegeben werden sollten, aber auch darum, wie die Fortbildungen zu Medienbildung und Informatik von den Lehrkräften angenommen wurden.

zum Interview auf dem bildungsserverBlog

Wikipedia: Quellenprüfung mit KI?

(30.10.2023) Wikipedia beinhaltet derzeit etwa 60 Millionen Beiträge (enzyklopädische Artikel und andere Inhalte, z.B. Listen zu bestimmten Themen). Diese sollten möglichst inhaltlich korrekt und aktuell sein – bei der Vielzahl an Artikeln erscheint dies trotz der vielen freiwilligen Mitarbeiter*innen allerdings nahezu unmöglich. Ein Start-up aus London hat daher ein KI-System entwickelt, das die Quellenangaben der Wikipedia-Beiträge automatisch prüft und bei falschen, nur unzureichenden oder nicht mehr aktuellen Angaben sogar alternative Quellen vorschlägt. Deutschlandfunk hat mit Leonhard Dobusch (Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck) darüber gesprochen, wie KI tatsächlich helfen könnte, die Zuverlässigkeit der Quellen und damit die Glaubwürdigkeit des Online-Lexikons zu verbessern.

Audio des Deutschlandfunks: Interview mit Leonhard Dobusch

weitere Informationen in einer Pressemitteilung bei pressetext.com

Jugendliche und Algorithmen – und die Medienpädagogik

(30.10.2023) Im November erscheint im kopaed Verlag der Band 59 der Schriften zur Medienpädagogik: „Mit Medienbildung die Welt retten?! Medienpädagogik in einer Kultur der Digitalität“, herausgegeben von Guido Bröckling, Rüdiger Fries und Kristin Narr. Mehrere Artikel sind vorab als kostenloser PDF-Download auf den Seiten der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (GMK) erschienen, aktuell der Beitrag „‘Die sind nicht ganz so schnell, die ganzen Algorithmen‘ – Umgang von Jugendlichen mit algorithmischen Empfehlungssystemen und deren Konsequenzen für die Medienpädagogik“.

zur GMK-Seite mit den frei zugänglichen Artikeln der Publikation

Journalismus: Was tun mit Blick auf gering informationsorientierte Menschen?

(30.10.2023) In Deutschland wächst die Anzahl der jungen Menschen, die kaum Interesse an den Informationsangeboten etablierter Medien zeigen. Vielmehr sind sie in sozialen Medien unterwegs und bevorzugen unterhaltende Inhalte. Das „Leibniz-Institut für Medienforschung I Hans-Bredow-Institut“ in Hamburg hat das Medienverhalten dieser sogenannten „gering Informationsorientierten“ mit Gesprächsrunden untersucht – wie sehen ihre Informationsbedürfnisse, Nutzungspraktiken und Einstellungen aus? – und daraus Implikationen für den Journalismus abgeleitet.

zur Meldung auf heise.de

Informationen zur Studie auf den Seiten des Instituts

Download der Studie

Queere Jugendmedienarbeit

(30.10.2023) Das „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“ hat eine Handreichung herausgebracht: „Queere Jugendmedienarbeit. Anregungen für die pädagogische Praxis“. Darin geht es um die aktive Medienarbeit und Produktion von Medien mit queeren Kindern und Jugendlichen. Es wird erklärt, warum es eine spezielle Medienarbeit für diese Gruppe geben sollte und welche medienpädagogischen Methoden und Projekte es gibt: Filmszenen drehen, Memes anfertigen, Sticker und Buttons designen und mehr. Die Handreichung kann kostenfrei heruntergeladen werden.

weitere Informationen und PDF-Download auf den Seiten des JFF

2024 wird das „Jahr der Nachricht“

(30.10.2023) Das Misstrauen gegenüber Nachrichten und Nachrichtenmedien hat in den letzten Jahren zugenommen, gleichzeitig ist ein Anstieg der Desinformationen zu verzeichnen. Um aufzuzeigen, wie wichtig gut recherchierte Nachrichten für die Demokratie, die Presse- und Meinungsfreiheit und auch für das soziale Miteinander einer Gesellschaft sind, hat die Initiative #UseTheNews das nächste Jahr zu einem „Jahr der Nachricht“ aufgerufen – gemeinsam mit Partnern, wie z.B. die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF, private Medien wie RTL/ntv, Der Spiegel oder die Funke Mediengruppe. Geplante Aktionen und Projekte sollen vor allem junge Leute zwischen 14 und 24 Jahren ansprechen.

weitere Informationen in einer Pressemitteilung von #UseTheNews

kress-Interview zum „Jahr der Nachricht“ mit Funke-Verlegerin und #UseTheNews-Mitstreiterin Julia Becker

Schnell geteilt: Problematischer Humor

(30.10.2023) Plumpe rassistische, antisemitische, sexistische Sprüche kommen bei den meisten Nutzer*innen sozialer Netzwerke nicht gut an. Gefährlich wird es, wenn solches Gedankengut humoristisch verpackt ist – schnell geteilt, erkennt so manche/-r erst auf dem zweiten Blick, welchen Hintergrund der Spruch oder das Meme hat. Mit Verweis auf eine Studie erklärt dies die Kolumnistin Ingrid Brodnig auf profil.at.

zur Kolumne auf profil.at

#watchdog23: Online-Werbung

(27.10.2023) Die diesjährige #watchdog-Veranstaltung der deutschen Medienanstalten am 16. November 2023 in Köln befasst sich mit vier Themen rund um die Online-Werbung: (1) Vorgestellt wird die aktualisierte Werbematrix der Medienanstalten, (2) es gibt eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit verschiedener Formen des Native Advertising (Werbung, die wie redaktioneller Inhalt aussieht), (3) rechtliche Fragen zum Family-Influencing werden geklärt und (4) über Formen und Risiken der Werbung im Multi-Level-Marketing diskutiert.

zur Meldung inkl. Programm und Anmeldung auf die-medienanstalten.de

KI und Bewusstsein

(27.10.2023) KI-Sprachmodelle sind faszinierend – aber sind sie nur eine spannende Erfindung, eine mitreißende Spielerei? Gewiss nicht für die Menschen, die es für möglich halten, dass Chatbots zukünftig auch eine Art von Bewusstsein entwickeln können. Johannes Kleiner, Mathematiker und Physiker an der LMU München für mathematische Philosophie, und Robin Lorenz, Informatiker bei dem Quantencomputerunternehmen Quantinuum, listen auf der Website der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ u.a. verschiedene Theorien des Bewusstseins auf und zeigen, ob und unter welchen Bedingungen bei ihnen von einem künstlichen Bewusstsein die Rede sein könnte.

zum Artikel auf spektrum.de

Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb): Coaching für Journalismus-Talente

(27.10.2023) Bis zum 20. November 2023 läuft die Bewerbungsphase für journalistische Talente aus dem Land Brandenburg: Sie erwartet ein sechsmonatiges Coaching, eine finanzielle Unterstützung, Praxisteile in führenden Medienhäusern sowie eine/-n Mentor*in. Vorkenntnisse werden nicht benötigt und es gibt keine Altersbegrenzungen!

weitere Informationen und Anmeldung auf den Seiten der mabb

Netflix & Co. – viel und doch nichts?

(27.10.2023) Jeder, der Netflix, Amazon Prime und/oder Disney+ nutzt, kennt das – und ja, es ist ein Luxusproblem: Die Auswahl an Filmen und Serien ist groß, doch man findet nichts Ansprechendes… Handysektor, das Medienkompetenz-Angebot der Medienanstalt für Baden Württemberg (LFK), liefert Jugendlichen für solche Fälle ein paar Tipps.

zu den Tipps auf handysektor.de

Und noch einer: Neuer Podcast über künstliche Intelligenz

(27.10.2023) Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen, der Deutschlandfunk ebenso und auch der Bayerische Rundfunk und fobizz, die Online-Fortbildungsplattform für Lehrkräfte: den Podcast zum Thema künstliche Intelligenz. Ganz neu hinzu kommt ab heute der Podcast „KI – und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen“ vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Hosts sind die Journalistin, Professorin und Grimme-Preisträgerin Nadia Kailouli und der KI-Experte Aljoscha Burchardt vom Forschungszentrum.

weitere Informationen zum Podcast in einer Pressemitteilung des rbb

zum Podcast

Handreichung zum Thema Medienkompetenz

(27.10.2023) Das Euregionale Medienzentrum der Stadt und StädteRegion Aachen (unter Beteiligung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) und das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen haben eine Handreichung für den Offenen Ganztag zum Thema Medienkompetenz herausgegeben, das zum kostenlosen Download angeboten wird. Neben Erklärungen zum Medienkompetenzrahmen NRW und zu den Bildungsgrundsätzen in NRW gibt es Informationen zu Datenschutz und Urheberrecht, Tipps für die praktische Arbeit (z.B. „Apps in der Kurs- und Projektarbeit“).

weitere Informationen und Download auf den Seiten der Stadt Aachen

Künstliche Intelligenz und Journalismus

(27.10.2023) Inwieweit nutzen Medienhäuser bereits künstliche Intelligenz? Welche Auswirkungen hat künstliche Intelligenz auf die Medienbranche und den Journalismus und was erwartet sie noch? Welche Möglichkeiten und Chancen bietet KI für die journalistische Arbeit aber auch für die Geschäftsmodelle der Branche? Diese und mehr Fragen hat XPLR: MEDIA in Bavaria, eine „Initiative für den Medienstandort Bayern“, in Zusammenarbeit mit der Denkfabrik 1E9 zehn KI-Expert*innen und 176 bayerische Medienschaffende gestellt.

Informationen zur Umfrage und Download der Studie

Meldung des Digitalmagazins t3n dazu

Künstliche Intelligenz – Stand der Dinge

(26.10.2023) Kurz vor Beginn der Medientage München (kurz MTM23, 25. bis 27.10.2023), die sich unter dem Motto „Intelligence“ vornehmlich mit Themen rund um „Medien und künstliche Intelligenz“ drehen, ging es in der Folge 110 des MTM-Podcasts „This is Media NOW“ um eine kleine Bestandsaufnahme von KI, den Einsatz von KI-gestützten Chatbots wie ChatGPT in Medien und Redaktionen, aber auch um den Diskurs dazu in der breiten Gesellschaft. Gesprächspartner im Podcast ist Gregor Schmalzried, Netzexperte des Bayerischen Rundfunks und einer der Hosts des KI-Podcasts (ARD).

zum Podcast der Medientage München

BLM-Magazin Tendenz: Medien und künstliche Intelligenz

(26.10.2023) „Künstliche Intelligenz in der Medienwelt“ lautet das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe (02/2023) von Tendenz, dem Magazin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Diskutiert werden darin die Potenziale und Risiken von KI für die Medienbranche und den Journalismus, ethische Fragestellungen, die derzeitigen Möglichkeiten in der Redaktionsarbeit sowie der Einsatz von KI in der Bildungsarbeit.

zur aktuellen Ausgabe des Magazins Tendenz

Verlust von Kompetenzen durch Einsatz von künstlicher Intelligenz?

(26.10.2023) Was macht die Verwendung von künstlicher Intelligenz mit dem Menschen? Nimmt ihm KI die leichten, vielleicht immer wiederkehrenden Aufgaben des Lernens ab, so dass er sich verstärkt „Höherem“ zuwenden kann? Prof. Dr. Gabi Reinmann von der Universität Hamburg rät dazu, die andere Seite der Medaille nicht aus den Augen zu verlieren: Nämlich dass künstliche Intelligenz im Bereich der Lehre und des Lernens auch nachteilig wirken könne. Es bestehe beispielsweise die Möglichkeit, dass KI auch „die Rolle von Wissensarbeiter*innen“ verändern könnte – u.a. sei denkbar, dass soziale Kompetenzen verloren gingen.

zum Artikel von Kristina Beer auf heise.de

Ein Abgesang auf X

(26.10.2023) Langweilig, nur noch wenig Interaktion – und außerdem werden Desinformationen und rassistische Äußerungen kaum noch gelöscht. Das Urteil über X, ehemals Twitter, fällt sehr schlecht aus, meint die Nachrichten-Website Netzpolitik.org, die eine kleine Branchenumfrage unter Medien und Medienschaffende durchgeführt hat. Einige haben X bereits verlassen, andere wollen X nicht nicht den Desinformierenden überlassen, weitere warten noch die künftige Entwicklung ab.

zum Artikel von Ingo Dachwitz und Markus Reuter auf netzpolitik.org

Streaming: Jugendliche Nutzung und Medienbildung

(26.10.2023) Die neue Ausgabe der „merz – Zeitschrift für Medienpädagogik“ (Ausgabe 5/2023) dreht sich um das Thema „Streaming“ – um seine Potenziale, die Macht der Algorithmen bei Netflix & Co., um den Wandel des Kinderfernsehens, um Elternberatung und auch über die jugendliche Nutzung und Medienbildung. Letztgenanntes thematisieren Markus Gerstmann, Leiter des ServiceBureau Jugendinformation in Bremen und Lars Gräßer, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Pressesprecher des Grimme-Instituts. Sie nennen Zahlen zur Streaming-Nutzung Jugendlicher und stellen ein paar Ansätze vor, wie die Medienpädagogik das Thema gewinnbringend aufgreifen kann.

zur Themenübersicht der aktuellen merz-Ausgabe (mit kurzen Inhaltsangaben der Artikel, weiteres ist kostenpflichtig)

Gemeinsam für „eine gesündere digitale Medienlandschaft“

(25.10.2023) Der Hard- und Softwareentwickler Microsoft und die international tätige Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) haben eine Partnerschaft gegründet, um auf der Grundlage der Journalism Trust Initiative (JTI) vertrauenswürdigen Journalismus zu fördern und zu unterstützen. Die JTI ist ein internationaler Standard für Nachrichtenverlage, ins Leben gerufen von Reporter ohne Grenzen – für „eine gesündere digitale Medienlandschaft“, wie es in der Einleitung zu den JTI Standard Bestimmungen von 2019 heißt.

zur Pressemeldung von Reporter ohne Grenzen

zu den JTI Standard Bestimmungen

Podcast „D wie Digital“ zum Thema Desinformation

(25.10.2023) In dem monatlich erscheinenden Podcast „D wie Digital“, der sich rund um das Thema „digitaler Alltag“ dreht, ist in der aktuellen Folge die Journalistin und Faktencheckerin Kimberly Nicolaus von Correctiv zu Gast. Es geht um Desinformation und Kimberly Nicolaus beschreibt zunächst Allgemeines zum Thema, zeigt anschließend auf, wie man Desinformationen erkennen kann, und erklärt, warum manche Personen solche Meldungen eher glauben als andere.

zur Podcastfolge über Desinformation

Amadeu Antonio Stiftung: Lexikon für demokratische Medienkompetenz

(25.10.2023) Algorithmus, (Filter-)Bubble, Dark Social, Incels, Meme, Shadowban, Troll oder Whataboutism – ein kostenloses A-Z-Lexikon (um eine Spende wird gebeten!) erklärt Begriffe aus dem digitalen Raum, eigebettet in eine Handreichung zum Thema Diskriminierung und (digitale) Zivilcourage sowie mit Informationen zum Projekt Projekt „firewall – Hass im Netz“.

zur Meldung auf amadeu-antonio-stiftung.de (mit Link zu Bestellung und Download) der Handreichung

Unterrichtsmaterialien zum Thema Abzocke

(25.10.2023) Zusammen mit dem ZDF und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat klicksafe Unterrichtsmaterial zum Thema „Abzocke im Netz“ erstellt. Es beschäftigt sich u.a. mit einer Folge zum Thema Verkaufsbetrug aus „Young Crime“, einem True-Crime-Format des ZDF für Kinder und Jugendliche. Mit den Materialien lernen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 13 Jahren, was Fake-Shops sind und wie man diese erkennen kann.

zu den Materialien auf klicksafe.de

zur True-Crime-Serie auf zdf.de

Handysektor: Free-to-play-Games

(25.10.2023) Fortnite, Rocket League, Brawl Stars – diese und viele weitere Games können kostenlos gespielt werden und gehören deshalb zu den sogenannten Free-to-play- oder Free2Play-Spielen. Den meisten dieser Games ist jedoch gemein, dass sie für verschiedene Zusätze, bessere Ausrüstungen, größere Gewinnchancen u.a. Geld verlangen – und die Hersteller damit z.T. auch sehr viel Geld verdienen. Was es bezüglich Free-to-play zu beachten gilt, verrät Kim von Handysektor in einem Video.

zum Video auf den Seiten von Handysektor

Umfrage zum digitalen Nachlass

(25.10.2023) Bitkom Research hat knapp 1.200 Personen ab 16 Jahren nach ihren Vorkehrungen befragt, ob sie ihren digitalen Nachlass für den Fall Ihres Todes geregelt haben – und wenn ja, wie. Über ein Drittel hat zumindest teilweise Regelungen festgelegt. Interessant auch: Fast ebenso viele Personen möchten, dass ihre Profile in sozialen Netzwerken auch nach ihrem Tod nicht gelöscht werden.

weitere Zahlen zum Thema auf der Seite bitkom.org

Bild teilen? Urheberrecht beachten!

(24.10.2023) „Erst denken, dann teilen!“, heißt es immer dann, wenn es um Fake News und Desinformationen geht. Doch der Merksatz gilt auch bezüglich des Urheberrechts: Ein Bild einfach so weiterzuleiten, kann dazu führen, dass rechtliche Schritte des Erstellers eingeleitet werden. Darauf macht ein Artikel von mimikama, dem „Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch“ (Eigenbeschreibung), aufmerksam und gibt zudem Tipps, wie und welche Inhalte geteilt werden können.

zum Artikel auf mimikama.org

Social Media, Tageszeitung, Radio, Fernsehen – wer informiert sich wo?

(24.10.2023) Im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl am 8. Oktober 2023 hat das  Marktforschungsunternehmen „pollytix strategic research“ im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) das Informationsverhalten der Bevölkerung untersucht: Wo informieren sich die Bürger*innen über die relevanten Themen, über die Parteien und die Wahlkandidaten? Über die Ergebnisse berichtet eine Pressemitteilung der BLM, die komplette Studie steht zum Download bereit.

zur Pressemitteilung der BLM

Download der Studie [PDF]

Programmieren lernen mit Gamification und KI

(24.10.2023) Forscher der Kaunas University of Technology (KTU) in Litauen haben zusammen mit Kolleg*innen aus Polen, Portugal und Italien einen spielerischen Ansatz entwickelt, um Programmieren zu lernen: eine Kombination aus Gamification und künstlicher Intelligenz. Elemente aus Games (Punkte sammeln, Level erreichen, Highscores knacken) bereichern die Lernmethoden, in Verbindung mit KI wird der Lernprozess (Wissensstand und Zielsetzung) gesteuert.

weitere Informationen auf t3n.de

Podcasts: Zahlen und Fakten zur Nutzung

(24.10.2023) Fast die Hälfte der Deutschen hört wöchentlich Podcasts, 30 Prozent bis zu 5 Stunden pro Woche, 14 Prozent mehr als 5 Stunden. Die meisten von ihnen sind Männer zwischen 18 und 24 Jahren. Weitere Zahlen und Fakten zu den Hörer*innen (Beruf, Hörgewohnheiten, Hörmotivationen u.a.) finden sich in einem Artikel auf der deutschen Website des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov.

zum Artikel auf yougov.de

Kinderhilfswerk fordert Stärkung der Medienbildung in Kindertagesstätten und Schulen

(24.10.2023) Nachdem das Deutsche Kinderhilfswerk zum „Tag der Kinderseiten“ am 21.10.2023 von der Bundesregierung eine nachhaltige Finanzierung guter Kinder-Internetseiten gefordert hat (s.u.), regt das Hilfswerk auch eine deutliche Stärkung der Medienbildung in Kindertagesstätten und Schulen an. Auch hier sollte die regierende Koalition eine dauerhafte Finanzierung und Verzahnung medienpädagogischer Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützen. Dies sei „in Zeiten von Fake News, Desinformation und Propaganda im Internet zunehmend wichtig“.

zur Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks

Immer mehr Deepfake-Pornos

(24.10.2023) Mit KI-gestützter Software ist es mittlerweile einfach, das Gesicht einer Person in einen anderen Zusammenhang zu „montieren“, sowohl in Fotografien als auch in Videos. Dies geschieht zumeist im Bereich der Pornografie und ohne Wissen und Zustimmung der Person – und zudem seit einiger Zeit in stark zunehmender Weise. Ebenso bedenklich ist, dass diese Videos leicht über Suchmaschinen zu finden sind. Darauf weist die in Wien erscheinende österreichische Tageszeitung „Der Standard“ mit Berufung auf eine Studie hin.

zum Artikel auf standard.at

Tag der Kinderseiten

(24.10.2023) Am Samstag fand – wie jedes Jahr am 21. Oktober – der Tag der Kinderseiten statt, ein Ehren- und Aktionstag, an dem alle herzlich eingeladen sind, die Welt der Kinderseiten, die „Kinderseitenlandschaft“ zu entdecken, zu erleben und zu feiern. Ins Leben gerufen von der Initiative Seitenstark stand der Tag in diesem Jahr unter dem Motto „Den Kinderrechten auf der Spur“. Die dafür aufbereitete Website tag-der-kinderseiten.de listet alle Plattformen unter dem Dach des Kinderseiten-Netzwerks Seitenstark auf, die sich mit dem Thema befassen, und erläutern darüber hinaus ausgewählte Artikel der UN-Kinderrechtskonvention.

zur Website tag-der-kinderseiten.de

Wissenschaftliche Untersuchung: Frauen und Hate Speech

(23.10.2023) Hass, Hetze, Drohungen und Diskriminierungen begegnen gerade Frauen in sozialen Netzwerken, die selbstbewusst ihre Meinungen vertreten. Woran liegt das und was kann dem entgegengestellt werden? Claudia Wilhelm, Tenure Track-Professorin für Medien & Intersektionalität an der Universität Wien, hat dazu geforscht und äußerte sich im Vorfeld der Veranstaltung „Chancen und Risiken der (Un)Sichtbarkeit – Zur Bedeutung von Gender in der digitalen Kommunikation“ (19. Oktober 2023) zu den empirischen Befunden.

zum Interview auf der Seite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Journalismus und Wissenschaftskommunikation: Berichten über KI

(23.10.2023) Künstliche Intelligenz wird bereits von vielen Redaktionen genutzt, teilweise lediglich für die Archivierung, teilweise aber auch für die Erstellung von Bildern und Grafiken, Überschriften oder gar ganzer Textabschnitte. Ein Artikel des Wissenschaftsjournalisten Marcus Anhäuser beleuchtet, wie man als Journalist*in gerade darüber berichten solle, wie den Rezipient*innen ein kritischer, reflektierter Blick auf KI bzw. Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, vermittelt werden kann. Für den „schnellen“ Tagesjournalismus gebe es keine Handreichungen oder Ratgeber, die auch angesichts des breiten Themenspektrums von KI (in der Medizin, in der Politik, im Sozialen usw.) nutzbar seien. Der Autor empfiehlt ein Kriterien- und Fragenset, wie es die Technische Universität Dortmund bereits für andere Themengebiete entwickelt hat.

zum Artikel auf wissenschaftskommunikation.de

Tag der Kinderseiten: Kinderhilfswerk fordert nachhaltige Förderung

(23.10.2023) Zum „Tag der Kinderseiten“ am 21. 10.2023 hat das Deutsches Kinderhilfswerk von der Bundesregierung eine nachhaltige Finanzierung guter Kinder-Internetseiten eingefordert, um Medienkompetenz der Kinder zu fördern, ihre Teilhabe auch im Internet zu sichern sowie Prävention Kinder- und Jugendmedienschutz zu gewährleisten.

zur Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks

Informationen zur Veranstaltung „KJM im Dialog“ am 18.10.2023

(23.10.2023) In einer Medieninformation berichtet die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern über die Veranstaltung „KJM im Dialog“, die zum 20-jährigen Jubiläum der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) am 18.10.2023 in Berlin stattfand. Es finden sich in der Mitteilung einzelne Statement und Ergebnisse zu den Themen „Jugend und Pornografie“, der exzessiven Nutzung von Games sowie „künstliche Intelligenz“. Angekündigt wird die Aufzeichnung der Veranstaltung („in Kürze“).

zur Medieninformation auf medienanstalt-mv.de

Seite zur Veranstaltung inkl. Aufzeichnung

Medienverhalten: Was lese ich, was höre ich mir an?

(23.10.2023) Warum wähle ich gerade diesen einen Song aus, der mir bei Spotify oder Deezer von Algorithmen und künstlicher Intelligenz vorgeschlagen wird? Was bewegt mich, bei den Google News diese und nicht eine andere Nachricht zum Weiterlesen anzutippen? Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich Silvia Westerwick, Professorin für Medienwissenschaft mit dem Fokus Web Science an der Technischen Universität Berlin – und sie kommt zu überraschenden Ergebnissen, wie der von Sybille Nitsche im Tagesspiegel zeigt.

zum Artikel auf tagesspiegel.de

Krise bei Instagram, TikTok und Co.?

(23.10.2023) Ingrid Brodnig, Kolumnistin des österreichischen Nachrichtenmagazins profil mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, sieht die soziale Medien in einer Krise und beschreibt dies an den Beispielen Facebook, Instagram, TikTok und X. Es fehle der Enthusiasmus, die Leichtigkeit, die Freude. Ein wenig Hoffnung keime angesichts einer relativ neuen App auf.

zur Kolumne von Ingrid Brodnig auf profil.at

ChatGPT und der Datenschutz

(20.10.2023) Welche Folgen haben Sprachmodelle wie GPT‑4 und Co. für den Datenschutz? Diese Frage stellt Kim Rixecker, Redakteur Software & Entwicklung bei t3n, dem (so die Eigenwerbung) „Magazin für digitales Business“. Er verweist auf eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) die aufzeigt, dass die Sprachmodelle relativ schnell Personen identifizieren und so detaillierte Profile von Nutzer*innen erstellen können.

zum Artikel auf t3n.de

ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends 2023

(20.10.2023) Seit 2017 gibt die ARD/ZDF-Forschungskommission im jährlichen Rhythmus die Studie „ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends“ in Auftrag, eine Zeitbudget-Studie, die von (in diesem Jahr) 2001 Personen die Aktivitäten eines Tages erfasst: vom Schlafen über das Essen bis hin zur Erwerbs- und Hausarbeit. Auch die Mediennutzung wird festgehalten. Kernaussagen in der aktuellen Studie: Es gebe „Sättigungseffekte bei Streaming-Angeboten“ und der öffentlich-rechtliche Rundfunk werde „generationenübergreifend als wichtig für die politische Meinungsbildung eingestuft“.

zur Pressemeldung sowie weitere Informationen und Ergebnisse

Werkstatt-Gespäch: KI in der Schule

(20.10.2023) „Warum soll ich überhaupt noch Texteschreiben lernen?“, wurde die Lehrerin und KI-Expertin Regina Schulz von einem Schüler gefragt, nachdem sie zu einer Abituraufgabe einen Text von einer KI hat erstellen lassen – der erstaunlich gut war. Von diesem Punkt ausgehend erklärt Schulz in einem Werkstatt-Gespräch der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), welche Folgen die zunehmende Normalität der Nutzung von Sprachmodellen in der Gesellschaft für Lehr- und Lernprozesse und für die Schule insgesamt hat.

zum Werkstatt-Gespäch auf bpb.de

Kenia: Medienkompetenz gegen Gewalt

(20.10.2023) Nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Jahre 2017 kam es auf den Straßen in Kenia zu gewaltsamen, blutigen Auseinandersetzungen. Es waren meist junge Menschen, die sich – auch durch soziale Medien – anstacheln ließen bzw. andere zu weiteren Taten anstifteten. Wie wichtig daher Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Kenia ist und welchen Beitrag das Projekt „Influencer 4 Peace“ dazu leistet, berichtet ein Artikel von Kerstin Nacken auf den Seiten der Deutschen Welle Akademie.

zum Artikel auf akademie.dw.com

bpb: Rechtsextremistische Propaganda auf TikTok

(20.10.2023) Kinder und Jugendliche sind über TikTok, Instagram und YouTube gut zu erreichen – auch für Personen, die rechtsextremistische Ideologien verbreiten wollen. Lara Franke und Daniel Hajok erklären auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), warum hierbei gerade TikTok eine besondere Rolle spielt, welche Propagandastrategien und Codes es gibt, um gerade Kinder und junge Jugendliche anzusprechen.

zum Artikel auf bpb.de

Kriegsbilder und ihre Wirkungen

(19.10.2023) In der Wiener Zeitung, der ältesten, bis vor kurzem noch gedruckt erscheinenden Tageszeitung der Welt, mittlerweile nur noch in limitierter Form als Online-Ausgabe lesbar, erschien am 16.10.2023 der Artikel „Der Krieg am Smartphone“. Der Autor Mathias Ziegler erklärt darin, wie Nutzer*innen von YouTube, TikTok oder Instagram mit der derzeitigen Menge an Kriegsbildern und -videos umgehen können. Was bringt das Melden von bedenklichen Inhalten? Wie kann man den Algorithmus, der ggf. immer weitere grausame Bilder liefert, „austricksen“? Und was können Eltern tun, wenn der Nachwuchs auf solche Szenen trifft?

zum Artikel der Wiener Zeitung

zum Artikel „Zwischen echt und gefaket – Kriegsbilder in unserer Wahrnehmung“ im Medienbildungshub

Kinder und Influencing

(19.10.2023) Wenn sich Kinder auf TikTok & Co. präsentieren oder von ihren Eltern präsentiert werden, reiben sich oftmals Jugendmedienschutz und das Recht auf Teilhabe. Was bedeutet das für die Eltern und für die Erziehung gerade hinsichtlich der kindlichen Mediennutzung? Was sagen die Gesetze, allen voran der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag? Der Artikel auf den Seiten der Freien Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) bietet Informationen zum Thema und weiterführende Links.

zum Artikel auf fsm.de

Projekt: Allgemeine Geschäftsbedingungen in jugendgerechter Sprache

(18.10.2023) Kinder und Jugendliche haben es meist schon durch Beobachtung der Eltern und Erziehenden verinnerlicht: Das Kästchen zum Satz „Ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen“ klickt man grundsätzlich an, ohne auch nur ein Blick in die AGB zu werfen – zu lang, zu unverständlich, zu mühselig sei das Ganze. FSM und JFF, also „Freie Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter“ und „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“, möchten nun mit einem gemeinsamen Projekt die Neuerungen im Zuge des Digital Services Act analysieren und eine gewisse „Orientierung für die jugendgerechte Ausgestaltung von AGB“ geben.

weitere Informationen auf den Seiten des JFF