Interview zu KI, AI Act und Regulierung

(19.12.2023) Peter Zellinger vom österreichischen Standard hat mit Miriam Buiten, Assistenzprofessorin für Rechtswissenschaft in Kombination mit Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen, über den AI Act und die daraus sich ergebenen Regulierungen gesprochen. Wie können Deepfakes und Falschinformationen eingedämmt, wie soziale Netzwerke dazu gebracht werden, stärker gegen diese Gefahren vorzugehen?

zum Interview auf derstandard.de

Der Begriff Propaganda

(19.12.2023) Was ist Propaganda? Wie funktioniert sie und welche Rolle spielt Propaganda in Demokratien? Was kann gegen Propaganda unternommen werden? Diese grundlegenden Fragen beantwortet ein längerer Artikel auf den Seiten des Deutschlandfunks – mit Blicken zurück in die Vergangenheit, aber auch mit Blicken auf die gegenwärtigen digitalen Zeiten, auf Desinformationen in sozialen Netzwerken und die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz.

zum Artikel auf deutschlandfunk.de

Forschungsprojekte: Digitale Transformation und Resilienz

(19.12.2023) Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), ein Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, wird vier Projekte zum Thema „Digitale Transformation und Resilienz“ fördern, die im ersten Halbjahr 2024 starten sollen: Es geht z.B. um die Gestaltung offener digitaler Innovationsplattform für Kommunen, die einer Zivilgesellschaft helfen könnten, sich niedrigschwellig selbst zu organisieren und in Krisensituationen gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ein weiteres Projekt dreht sich um toxische Inhalte und inwieweit künstliche Intelligenz die Resilienz dagegen erhöhen kann.

zur Pressemitteilung des bidt

Wichtiger denn je: Datenschutz!

(19.12.2023) Es gibt viele Spuren, die Nutzer*innen auf den verschiedensten Wegen des Internet hinterlassen. Und leider ist es immer noch so, dass die Wahrung der Privatsphäre etwas mühevoll sein kann. Wer kennt die Frage „Wer liest schon die AGBs?“ nicht? Mimikama hat verschiedene Punkte rund um den Datenschutz auf Websites und sozialen Medien jeweils kurz aufgelistet – eine gute Erinnerung, um das Thema nicht aus den Augen zu verlieren!

zum Artikel auf mimikama.org

Dossier: Gefälschte Inhalte erkennen

(19.12.2023) Fake News, Propaganda, Deepfakes, KI-generierte Websites – zu diesen und weiteren Themen hat die Deutsche Welle ein Dossier zusammengestellt: „Wie erkenne ich gefälschte Inhalte?“ Die einzelnen Artikel sind relativ ausführlich und zumeist auch gut bebildert, um als Leser/-in einen fundierten Überblick zum Thema zu bekommen.

zum Dossier der DW

Informationen für Eltern zu Threads

(18.12.2023) Seit kurzem ist die App Threads auch in Deutschland erhältlich, ein X-/Twitter-ähnliches soziales Netzwerk, das nur mit einem Instagram-Account vollständig genutzt werden kann. Wie sicher ist Threads für Kinder und Jugendliche? Welche Risiken birgt diese App? Welche Möglichkeiten haben Eltern, Sicherungseinstellungen vorzunehmen? Klicksafe bietet einen Überblick zum Thema!

zur klicksafe-Seite über Threads

Wieder Spionage im Kinderzimmer?

(18.12.2023) Schon in der Vergangenheit gab es immer mal wieder Spielzeuge, die die Privatsphäre von Kindern und Familien missachteten: Über funkfähige Kameras oder Mikrofone wurden Bild- oder Audiodateien an den Hersteller übertragen. Nun steht ein Spielzeughersteller im Verdacht, dass sein KI-Spielzeug Kinder mit der Technik von Microsoft, OpenAI und Epic Games überwacht – per Sprachbox, mit Hilfe dessen sich Kinder mit dem Plüschtier unterhalten können.

weitere Informationen auf heise.de

Wird ChatGPT wird immer fauler?

(18.12.2023) Wer ChatGPT häufig nach Sachverhalten fragt, die eine recht aufwendige Antwort erfordern würden, hat vielleicht auch schon festgestellt, dass die Antworten des Sprachbots kürzer, teilweise auch unvollständig ausfallen. Das zumindest behaupten viele Nutzer*innen: ChatGPT scheint irgendwie fauler geworden zu sein. Aber stimmt das eigentlich? Und wenn ja, woran könnte dies liegen? Kim Rixecker bespricht dies auf der Onlineplattform Digitaltechnik-Magazins t3n.

zum Artikel auf t3n.de

Digitale Ethik – was heißt das eigentlich?

(15.12.2023) Was bedeutet der Begriff „digitale Ethik“ eigentlich? Ein Artikel von Mimikama, dem österreichischen „Verein mit dem Ziel der Aufklärung über Internetmissbrauch“, bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Es geht (…) um ein grundlegendes Verständnis dessen, was es bedeutet, ein verantwortungsbewusster digitaler Bürger zu sein.“ Was das im Alltag bedeutet – vom Kommunizieren über das Konsumieren bis hin zum Teilen von Inhalten im digitalen Bereich – wird anschaulich erklärt. Und angesichts zunehmender Hassrede und Desinformation ist das Thema wichtiger denn je.

zum Artikel auf mimikama.org

Schule und das Thema Deepfakes

(15.12.2023)  Wie können Lehrkräfte mit dem Thema Deepfakes umgehen? Worauf sollten sie achten, wenn sie dieses Thema im Unterricht ansprechen? Darüber hat das Deutsche Schulportal mit Lukas Flad, selbstständiger Medienpädagoge und Gründer von der Website ki-im-unterricht.de, gesprochen. Flad äußerst sich zudem zu dem Phänomen Deepfakes allgemein.

zum Interview auf deutsches-schulportal.de

Gut jeder Vierte stößt im Internet auf Hatespeech

(15.12.2023) 27 Prozent der Internetnutzer*innen hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 auf Internetseiten und in sozialen Netzwerken Hatespeech wahrgenommen, entweder gegen sich selbst oder gegen andere. Dabei ging es vornehmlich um politische und gesellschaftliche Ansichten, aber auch um die ethnische Herkunft und sexuelle Orientierungen. Diese und mehr Informationen stammen aus einer Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten des Statistischen Bundesamtes.

zur Pressemeldung des Bundesamtes

Wie nützlich ist der AI Act zur Regulierung von KI?

(15.12.2023) Die Europäische Union hat sich letzte Woche auf ein Gesetz geeinigt, das für eine Regulierung von künstlicher Intelligenz stehen wird. Eine Einschätzung dazu liefert Michèle Finck, Professorin für Recht der Künstlichen Intelligenz an der Universität Tübingen, in einem Gespräch mit dem Wissenschaftsredakteur des SWR, Ralf Caspary. Michèle Finck sieht in dem AI Act eine große Errungenschaft und findet auch nicht, dass diese Regulierung der Wirtschaft schaden könnte.

zum Interview (Audiobeitrag) auf swr.de

Soziale Medien und die Gesundheit Jugendlicher: Pauschale Aussagen unzulässig

(15.12.2023) Isabel Brandhorst, Leiterin der Forschungsgruppe „Internetbezogene Störungen und Computerspielsucht“ (Universitätsklinikum Tübingen), Christian Montag, Professor für Molekulare Psychologie (Universität Ulm) und Adrian Meier, Juniorprofessor für Kommunikationswissenschaft (Universität Erlangen-Nürnberg), haben in einem Expertengespräch des Science Media Centrum in Köln diskutiert, welche Erkenntnisse es zum Zusammenhang von sozialen Medien und der Gesundheit von Jugendlichen gebe. Psychische Gesundheit sei komplex, es gebe Hinweise auf bestimmte Wirkungsweisen, es sei aber von einer vorschnellen Pathologisierung abzusehen. Soziale Medien würden oft mit negativen Folgen in Verbindung gebracht, für pauschalisierende Aussagen fehlten aber die nötigen Kenntnisse.

zur Meldung und zum Video des Gesprächs auf den Seiten des Science Media Centrum

Meldung des KAN auf den Seiten der Münsterschen Zeitung

Safer Internet Day 2024: Infos und Anmeldung

(14.12.2023) Im Oktober 2023 wurde bereits das Thema des Safer Internet Day 2024 bekanntgegeben (auch der Medienbildungshub berichtete darüber): „Let’s talk about Porno“. Jugendliche kommen, gewollt oder versehentlich, im Internet und über soziale Netzwerke relativ leicht in Kontakt mit Pornografie – und sollten damit nicht allein gelassen werden. Aktuell ruft klicksafe dazu auf, sich am Safer Internet Day 2024 zu beteiligen: mit einer Aktion oder einer Veranstaltung. Zur Anmeldung steht ein Formular zur Verfügung.

zur Pressemeldung auf klicksafe.de

zum klicksafe-Formular

KI und die Digitalisierung der Gesellschaft

(14.12.2023) „Science Fiction trifft auf Realität“ ist eine sechsteilige Podcast-Reihe der „Bundeszentrale für politische Bildung“, der Landeszentrale für politische Bildung Saarland und der Bildungsagentur „J&K – Jöran & Konsorten“ zur digitalen Transformation: Wie verändert die Digitalisierung unsere Gesellschaft und welche Folgen hat eigentlich die Technik auf nahezu alle Bereiche unseres Lebens? Die erste Folge drehte sich um Fake News und Desinformation, in der aktuellen diskutiert der Host Jöran Muuß-Merholz mit der Journalistin Eva Wolfangel über die praktischen und sozialen Aspekte der künstlichen Intelligenz.

zur aktuellen Folge des Podcasts

zur Startseite des Podcasts

Vorschau: KI im Jahre 2024

(14.12.2023) Jahresrückblicke und Ausblicke auf das kommende Jahr – spätestens Anfang Dezember erscheinen in den Medien verschiedenste Sendungen und Beiträge dazu. Kein Wunder, dass derzeit auch diskutiert wird, wie es 2024 mit dem Thema „künstliche Intelligenz“ weitergeht, standen doch die letzten 12 Monate euphorische Statements, Untergansszenarien und ein großer grauer Bereich dazwischen zur Diskussion. Jörg Herbers, Geschäftsführer eines großen Softwareunternehmens, nennt auf it-daily.net sieben Trends im Bereich der künstlichen Intelligenz, die Website „Netzpalaver“ sieht sechs – und wer einschlägige Suchmaschinen nutzt, findet weitere.

zum Artikel auf it-daily.net

zum Artikel auf netzpalaver.de

Seitenstark: Gütesiegel für neun weitere digitale Kinderangebote

(14.12.2023) Nachdem bereits 2022 das Seitenstark-Gütesiegel an 31 Kinder-Webseiten verliehen wurde, erhielten diese Auszeichnung am 7. Dezember 2023 neun weitere digitale Kinderangebote, z.B. NAJUversum.de der Naturschutzjugend im NABU e.V., die Seite grenzenzeigen.de des Bischöflichen Generalvikariats Trier und derkleinedelfin.de, eine schöne Website über Delfine und andere Tiere von Susanne Gugeler. Der Seitenstark e.V. engagiert sich seit 2007 für die Umsetzung der Kinderrechte im digitalen Bereich, bereits seit 2003 gibt es das Seitenstark-Netzwerk.

zur Pressemeldung von Seitenstark

Interview: Radikalisierung in sozialen Netzwerken

(12.12.2023) Kerstin Breinig vom Rundfunk Berlin-Brandenburg hat mit Claudia Dantschke, Islamismusexpertin und Leiterin des Vereins Grüner Vogel in Berlin, einer Beratungsstelle zur Deradikalisierung, über die Radikalisierung junger Menschen in sozialen Medien ein Interview geführt. Es geht um die Rolle, die v.a. Tiktok bei der Radikalisierung spielt und ob es helfe, wenn Beratungsangebote, Lehrkräfte, Sozialarbeiter selbst auf Tiktok präsent sein würden, um gegenzusteuern.

zum Interview auf rbb.de

GMK: Stellungnahme zum „Moratorium der Digitalisierung in Kitas und Schule“

(12.12.2023) „Das genannte Moratorium darf nicht umgesetzt werden“, lautet das Fazit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) zum (auch hier im Medienbildungshub mehrfach erwähnten) Moratorium von 40 Wissenschaftlern und Ärzten. Die Autor*innen der GMK begründen dies in einer ausführlichen Stellungnahme und stellen eigene Forderungen auf.

zur Stellungnahme der GMK

Mimikama: Maßnahmen gegen Informationsüberflutung

(12.12.2023) Unzählige Posts auf verschiedenen sozialen Netzwerken, Mitteilungen auf WhatsApp und Co., ein volles E-Mail-Postfach – und darin jeweils etliche Informationen zu den unterschiedlichsten Themen. Diese „Informationsüberflutung“ kann belastend sein. Mimikama, der österreichische „Verein mit dem Ziel der Aufklärung über Internetmissbrauch“, gibt Tipps, welche Strategien und auch digitale Tools davor schützen können.

zum Artikel auf mimikama.org

Handysektor: Vergleich der bekannten Chatbots

(12.12.2023) ChatGPT, die kostenpflichtige Version ChatGPT Plus, der Bing Chatbot, Google Bard und My AI bei Snapchat – Handysektor, das Medienkompetenz-Angebot der Medienanstalt für Baden-Württemberg (LFK), hat die bekannten Chatbots vergleichen: Wofür ist der jeweilige Chatbot gut? Und was sollten Nutzer*innen beachten?

zum Artikel auf handysektor.de

Künstliche Intelligenz: Ist das ein Mensch oder ein virtuelles Modell?

(12.12.2023) Sie hat über 400.000 Follower, arbeitet mit berühmten Modefirmen zusammen, berichtet von Mode-Events oder lässt die Nutzer*innen auch einfach mal an ihrem Leben teilhaben – noonoouri ist ihr Name. Sie ist allerdings „nur“ eine Kunstfigur, ein virtuelles Modell, ein Avatar. Davon gibt es immer mehr und sie werden immer „wirklicher“, so dass vielen Menschen die Unterscheidung zwischen künstlich und echt schwerfällt. Künstliche Intelligenz macht es möglich.

weitere Informationen auf tagesschau.de

Games und Altersfreigabe: Basketball erst ab 12?

(12.12.2023) Auf den ersten Blick scheint es schwer zu erklären: Warum sollte ein Basketballspiel wie „NBA 2K24“ oder der FIFA-Nachfolger „EA Sports FC 24“ für Kinder unter 12 Jahren ungeeignet sein? Einige Sportspiele haben in diesem Jahr tatsächlich die USK-Empfehlung „ab 12“ erhalten, da die Prüfkriterien der USK 2023 neu justiert wurden: Auch die Funktionen Ingame-Käufe, Chats und Lootboxen werden in die Alters-Einstufung von Games mit einbezogen.

weitere Informationen bei klicksafe.de

Europäische Union verabschiedet AI Act

(11.12.2023) Der von der EU in der letzten Woche beschlossene AI Act sei „das große EU-Regelwerk zur KI“ (SZ), „das erste umfassende KI-Gesetz der Welt“ (Handelsblatt), die „weltweit restriktivste Regulierung der Künstlichen Intelligenz“ (FAZ). Alle drei Artikel, nachfolgend verlinkt, erklären die Grundzüge des Gesetzes: Es geht um möglichst viel Transparenz und die Vermeidung von Diskriminierung, Überwachung und Social Scoring.

zur Meldung der Süddeutschen Zeitung

zur Meldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung [mittlerweile kostenpflichtig]

zur Meldung des Handelsblatts [kostenpflichtig]

Universität Magdeburg: Mediennutzung und Maker-Kultur

(11.12.2023) Wie werden Menschen durch ihre Mediennutzung geprägt? Was motiviert sie dabei, was aus diesem Zusammenspiel entsteht? Und welche langfristigen Lern- und Bildungsprozesse können damit einhergehen? Mit diesen und weitere Fragen möchte sich der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Patrick Bettinger auf seinem neuen Lehrstuhl Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medienkulturen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beschäftigen. Hinzu kommen Forschungen zu der sogenannten Maker-Kultur, um neue Konzepte für den Bildungsbereich zu entwickeln.

weitere Informationen dazu in einer Pressemitteilung der Universität Magdeburg

Schweiz: Fake News und der Umgang damit

(11.12.2023) „Rund 600.000 Schweizer wissen nicht wie mit Fake News umgehen“ ist ein Artikel von Nico Schwab auf den Seiten des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) überschrieben. Der Autor bezieht sich dabei auf neueste Zahlen des Bundesamtes für Statistik und geht auch auf die Gründe ein, weshalb die Zahl der Leser*innen und Nutzer*innen ansteigt, die verstärkt mit Desinformationen und Fake News in Berührung gekommen sind. Nur die Hälfte der Social-Media-Nutzer*innen prüfe nach, ob eine Meldung tatsächlich stimmt.

weitere Informationen auf srf.ch

Bericht zur politischen Bildung: Junge Menschen besser abholen!

(11.12.2023) Im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft hat die Landeszentrale für Politische Bildung den Landesdemokratiebericht 2023 erstellt, Titel: „Politische und demokratische Lebenswelten der nordrhein-westfälischen Bevölkerung in 2023“. Ein Ergebnis lautet, dass politische Bildung für junge Leute attraktiver gestaltet werden muss, wozu auch die Zugangswege gehören – schließlich informieren sich die meisten Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren auf Social-Media-Kanälen über das politische Geschehen.

zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft

Unzureichend: Jugendschutz bei TikTok, X und Instagram

(11.12.2023) Auf TikTok, X und Instagram haben Experten der zivilgesellschaftlichen Organisation Reset.tech 200 Beiträge mit Bildern und Videos ausgemacht, die verherrlichende oder verharmlosende Aussagen zu den Themen Essstörung, Selbstverletzung oder Suizid beinhalteten. Diese Beiträge wurden den Betreibern gemeldet, um anschließend darauf zu achten, ob diese die Beiträge gelöscht oder mit Warnhinweisen versehen wurden. Die beste Löschrate zeigte Meta (bei Instagram), wobei die Rate auch hier lediglich ca. 30 Prozent lag, bei X lag sie lediglich bei 13 Prozent, bei TikTok gar nur bei einem Prozent.

weitere Informationen und Zahlen bei heise.de

zur Studie von Reset.tech [englisch]

Psychologie im Journalismus: Stereotype vermeiden

(08.12.2023) Der Medienbildungshub hat bereits mehrfach auf die Reihe „Psychologie im Journalismus“ des Bonn Institute hingewiesen. Kürzlich ist Teil 9 erschienen, der sich mit sozialer Kategorisierung, Vorurteilen und die Rolle der Medien beschäftigt. Seriöse Journalist*innen sind sicherlich bemüht, Stereotypen und Vorurteilen zu vermeiden, doch könne psychologisches Wissen noch einmal zusätzliche Hilfe leisten.

weitere Informationen auf bonn-institute.org

DigitalPakt Alter: Alle Bundesländer sind dabei

(08.12.2023) In einer Pressemitteilung des „DigitalPakt Alter“, einer Initiative des „Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ (BMFSFJ) und der „BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zur Stärkung älterer Menschen in der digitalen Welt“, ist gestern bekanntgegeben worden, dass sich dem Pakt nun alle Bundesländer angeschlossen hätten. Ziel des Digitalpakts sei u.a., älteren Menschen niedrigschwellig Möglichkeiten zu eröffnen, sich digitale Kompetenzen anzueignen – z.B. in derzeit schon 200 Erfahrungsorten, an denen Fragen beantwortet und digitale Technik nähergebracht werden.

weitere Informationen in der Pressemitteilung auf digitalpakt-alter.de

Grundschulverband widerspricht GBW-Moratorium

(08.12.2023) Der Grundschulverband hat sich gegen den Verzicht auf digitale Medien in Bildungseinrichtungen wie Grundschulen und Kindertagesstätten ausgesprochen, wie ihn ein Moratorium der Gesellschaft für Medien und Bildung e.V. (ca. 40 Wissenschaftler und Ärzte; der Medienbildungshub berichtete am 24. und 30. November darüber) gefordert hatte. Die Verantwortung für die Medienerziehung und den ersten Medienkompetenzerwerb verbliebe ansonsten allein den Familien überlassen. Zudem hätten sich die digitalen Medien zu einer wichtigen Kulturtechnik entwickelt und böten vielfältige Chancen für das Aufwachsen und die Bildung von Kindern.

zur Pressemitteilung des Verbands mit einer Liste der Forderungen

EU-Bericht zu Hassrede und Belästigung in sozialen Netzwerken

(08.12.2023) Guido Berger, Leiter der Digitalredaktion des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), spricht in einem Interview über die Ergebnisse eines EU-Berichts, demnach viele beleidigende Kommentare, aber auch Mobbing oder Belästigung im Netz von den Moderationstools bei Reddit, Telegram, X und YouTube nicht erkannt werden.

zum Interview mit Guido Berger

weitere Informationen zum Bericht

zum Bericht „Online content moderation – Current challenges in detecting hate speech“ [in englischer Sprache]

Kommentar: KI und Regulierung

(08.12.2023) Befürchtungen und Ängste gibt es genug, wenn es um die Folgen künstlicher Intelligenz geht. Sie reichen von einer Machtübernahme der KI und dem Ende der menschlichen Zivilisation, über zunehmende Manipulationen, z.B. durch Deepfakes, bis hin zu Rassismus und Benachteiligung durch Algorithmen. Der Ruf nach Regulierung wird lauter. In der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) kommentiert Wirtschaftsredakteur Benjamin Triebe diese Entwicklung und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen der Regulierung.

zum Kommentar von Benjamin Triebe auf nzz.ch

Medienbildung für Ältere

(07.12.2023) Wenn von Medienkompetenzvermittlung und Medienbildung die Rede ist, denken viele eher an Kinder, Jugendliche und ihre Eltern und Lehrkräfte. Dass Medienbildung auch für Ältere wichtig sei, betont Anja Hartung-Griemberg von der Pädagogische Hochschulen Ludwigsburg in einem Interview im Blog des Deutschen Bildungsservers. Wie können ältere Menschen angemessen angesprochen werden? Welche Bedarfe gibt es für die konkrete Förderpraxis? Und was sollte bei der Gestaltung altersgerechter Lernszenarien beachtet werden?

zum Interview mit Anja Hartung-Griemberg auf blog.bildungsserver.de

Stiftung Medienpädagogik Bayern: Neue digitale und interaktive Angebote

(07.12.2023) „Hintergrundwissen zu medienpädagogischen Themen und Fragestellungen, konkrete Tipps sowie alltagsnahe Hilfestellungen im Umgang mit Darstellungen in modernen Medien“ gerade bezüglich der Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern bieten neue Materialien der Stiftung Medienpädagogik Bayern der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Aktuell werden neue Materialpakete für Eltern und Lehrkräfte zum Thema „Sexualisierte Inhalte“ angeboten, die auf den Seiten des Landesmedienzentrums Bayern (mebis)kostenlos heruntergeladen werden können.

zur Pressemitteilung der Stiftung

zu den Materialien auf mebis.bycs.de

Wie wirken Games auf die Spielenden?

(07.12.2023) Die freie Journalistin Nora Beyer fragt in ihrem Artikel „Heilsbringer oder Höllenausgeburt? Videospiele & Medienwirkung“ auf den Seiten des Spieleratgebers NRW nach den Wirkungen von Games und schaut dabei recht weit in die Geschichte der Medienwirkungstheorien zurück – z.B. auf die vermuteten Wirkungen des Bücherlesens im 18. Jahrhundert oder des Fernsehens in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Letztendlich gehe es immer darum, dass es keine monokausalen Medienwirkungen gebe, positive wie negative Wirkungen aber auch nicht ausgeschlossen werden könnten.

zum Artikel von Nora Beyer auf spieleratgeber-nrw.de

Dark Patterns in Games

(07.12.2023) Schnell noch ein Glücksrad für einen Bonus drehen, danach ein paar Werbeclips anschauen, um zusätzliche Coins für weitere Hilfsmittel zu erhalten. Wenn Kinder auf ihrem Smartphone spielen, treffen sie immer wieder auf solche Angebote. Um die Kinder zum Anklicken zu bewegen, werden sogenannte Dark Patterns genutzt, also Design-Tricks, z.B. die farbliche Gestaltung von Buttons, blinkende Geldmünzen oder Glücksräder mit scheinbar immensen Gewinnen. Die Initiative Schau-hin!, ein Medienratgeber für Familien, zeigt auf, welche Arten von Dark Patterns es gibt und wie Eltern ihren Kindern diese Methoden der App-Hersteller erklären können.

zu den Informationen auf schau-hin.info

Tools gegen Desinformationen

(07.12.2023)  Wie können KI-generierte Bilder erkannt werden? Die aktuelle Newsletter-Ausgabe des Projekts „Visualising Democracy“ (Amadeu Antonio Stiftung) stellt einzelne Tools vor, die bei der Erkennung von Desinformation helfen können, und zeigt auf, dass diese Tools auch gut in den Schulunterricht integriert werden können.

zur Browser-Version des aktuellen Newsletters

Bridging-Algorithmen

(07.12.2023) Es sind – leider – nicht immer die qualitätsvollen Beiträge, die von den TikTok-, Instagram- oder X-Algorithmen in die Timelines nach oben geschoben werden. Es sind – leider – oftmals die Inhalte, die am meisten kommentiert, geliked und geteilt werden. Sogenannte Bridging-Algorithmen könnten dies ändern. Sie unterstützen gegenseitiges Verständnis und produktive Auseinandersetzungen, wie das Scrollytelling „Brücken bauen statt polarisieren. Wie Algorithmen den digitalen Diskurs verbessern können“ von Felix Sieker im Projekt „reframe[Tech] – Algorithmen fürs Gemeinwohl“ anschaulich aufzeigt.

zum Scrollytelling auf reframetech.de

Reporter:innen-Preis 2023: Die Preisträger

(06.12.2023) Beste Reportage, bestes Interview, Investigation, Podcast, Datenjournalismus – in diesen und in weiteren sieben Kategorien wurde am 4. Dezember in Berlin der „Reporter:innen-Preis 2023“ vergeben, in der Kategorie Multimedia z.B. an die Zeit.de-Reportage „Unser Müll im All“, die über den Weltraumschrott (defekte, nicht mehr genutzte Satelliten oder Teile von bereits zerstörten) berichtet und mögliche langfristige Folgen für unsere Zivilisation aufzeigt.

alle Preisträger auf der Seite des Preises

alle Nominierten 2023

8 Fragen und 8 Antworten zu KI

(06.12.2023) ChatGPT ist seit fast genau einem Jahr Gesprächsthema, wenn es um künstliche Intelligenz geht. Im Laufe der letzten 12 Monate gab es immer wieder besorgte Fragen, wozu ChatGPT und andere Sprachmodelle fähig seien, ob sie eine Gefahr für Menschen darstellen oder welche Folgen ihr Einsatz an Schulen und Universitäten haben könnten. Zeit online hat dazu acht Fragen und Antworten zusammengestellt.

zum Artikel auf zeit.de

Streiche oder Pranks mit Kindern in sozialen Netzwerken

(06.12.2023) Sie sind mal harmlos und lustig, manchmal schaden sie aber auch dem betroffenen, oft noch sehr jungen Kind: Pranks bei TikTok, Instagram und Co. Darunter finden sich teils Likes und „lachende“ Kommentare, aber auch Anmerkungen, dass erschrockene und weinende Kinder alles andere als lustig seien. Der Report „TikTok-Pranks mit Kindern“ von jugendschutz.net führt verschiedene Beispiele an, zeigt auf, was Pranks bei den Kindern verursachen und appelliert an die Macher*innen solcher Videos und an die Nutzer*innen, die solche Videos weiterverbreiten, die möglichen Folgen für die Betroffenen zu bedenken.

zum Report auf jugendschutz.net mit Link zum Download

Elternbroschüre: Digitale sexuelle Gewalt an Kindern

(06.12.2023) Welche Formen digitaler sexueller Gewalt gibt es? Was muss ich über die Strategien von Täter*innen wissen? Wie kann ich das eigene Kind vor digitaler sexueller Gewalt schützen und was kann ich tun, wenn es von digitaler sexueller Gewalt betroffen ist? Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue Infobroschüre von klicksafe, der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ).

weitere Informationen und Download der Broschüre

Interview: KI beim Lehren und Lernen

(06.12.2023) Das Online-Magazin Bildung+Innovation hat ein Interview mit Prof. Dr. Tina Seufert, seit 2008 Professorin für Lehr-Lernforschung und Präsidentin der Akademie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik (beides an der Universität Ulm), zu den Chancen und Risiken des Einsatzes von künstlicher Intelligenz für Bildungsprozesse geführt. Darin geht es u.a. um die Rolle der Lehrkräfte bei der Vermittlung von Kenntnissen zu KI und ihre Einsatzmöglichkeiten, aber auch um die Risiken von KI für Schüler*innen. Das Magazin dreht sich um Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen und wird herausgegeben vom Deutschen Bildungsservers.

zum Interview auf bildungsserver.de

Trotz DSA: Dark Patterns noch immer in Gebrauch

(05.12.2023) Der „Digital Services Act“ der EU vom August 2023 sollte u.a. dafür sorgen, dass große Online-Plattformen ihre Nutzer*innen nicht länger über Design-Tricks (z.B. die farbliche Gestaltung von Buttons) zu bestimmten Inhalten locken oder mit langen Klickwegen vermeiden, dass der Surfende z.B. verschiedene Cookies ablehnt. Laut einer Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) halten sich Amazon, Booking.com, Google Shopping und YouTube nicht oder kaum daran. Auch die vorgeschriebene Transparenz dieser Seiten sei kaum vorhanden.

weitere Informationen auf der Seite des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Weiterbildungsreihe zum Thema „KI-Tools in der Erwachsenenbildung“

(05.12.2023) Erwachsenenbildung.at, eine Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Medieninhaber), die vom „CONEDU Verein für Bildungsforschung und –medien“ redaktionell betrieben wird, bietet ab Februar 2024 eine zehnteilige Weiterbildungsreihe zum Thema „KI-Tools in der Erwachsenenbildung“ an: Einzelne Tools, die sich gut für den Bildungsbereich eignen, werden vorgestellt, ihre Funktionen und Einsatzmöglichkeiten erklärt – mit Video-Tutorial, Webinar und Tests. Für das erste Seminar am 1. Februar 2024 ist bereits eine Anmeldung möglich.

weitere Informationen und Anmeldung

Für mehr Sicherheit bei vernetzten Haushaltsgeräten

(05.12.2023) Medienkompetenz betrifft längst nicht nur den Umgang mit Internet, Computer, Smartphone weiteren Bildschirmgeräte. Auch Haushaltsgeräte gehören mittlerweile dazu, wenn sie vernetzt sind: Webcams in der Wohnung oder im Garten, Steckdosen oder auch Waschmaschinen können aus der Ferne ganz einfach per App gesteuert werden. Praktisch mag das sein – allerdings sind viele dieser Geräte nur unzureichend vor einem Zugriff von Fremden geschützt, weil entweder die Einstellungen bei Lieferung mangelhaft sind oder weil keine Sicherheitsupdates erfolgen. Dagegen möchte die EU mit einem Gesetz vorgehen.

Informationen zum Thema und zum EU-Vorhaben auf wiwo.de

TOMMI 2023: Die Preisträger

(05.12.2023) Noch im September wurde der Deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI ausgezeichnet: mit dem HanseMerkur-Preis für Kinderschutz. Am letzten Sonntag (3. Dezember 2023) wurde er, im Rahmen des Medienmagazins „Team Timster“ bei KiKA,  wieder selbst verliehen: an die besten Games und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Über 4.200 Kinder und Jugendliche testeten ausgiebig Computer-, Lern- und Konsolenspielen sowie Apps, die eine Fachjury zuvor nominiert hatte.

alle Preisträger, die aktuelle Pressemitteilung und weitere Informationen auf tommi.kids

Adventskalender: Medientrends 2023

(05.12.2023) Seit Freitag, 1. Dezember 2023, gibt es bis Heiligabend jeden Tag eine Information sowie Quizfragen zu einem aktuellen Medientrend von Kindern und Jugendlichen. Erstellt hat diesen Adventskalender „Medien_Weiter_Bildung“, ein Weiterbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe. Wer also sein Wissen aufbessern oder trainieren möchte, kann über den Messenger Signal, wahlweise auch über WhatsApp, den Medientrends-Adventskalender als kostenlosen Newsletter erhalten.

weitere Informationen unter medien-weiter-bildung.de

Soziale Medien und Radikalisierung

(05.12.2023) Daniela Pisoiu, Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik und Dozentin an der Universität Wien, beschreibt in einem Artikel für den österreichischen Standard Radikalisierungsprozesse und geht dabei auch auf die beschleunigende und intensivierende Rolle der soziale Medien ein.

zum Artikel auf standard.at

Studie: Kaum psychische Beeinflussung durch Internetnutzung

(30.11.2023) Eine große Studie der Universität Oxford mit „Daten von zwei Millionen Menschen aus 168 Ländern“ hat kaum Belege gefunden, dass sich die Nutzung des Internets nachteilig auf die psychische Gesundheit auswirke. Ebensowenig könne gesagt werden, dass bestimmte Gruppen stärker als andere gefährdet seien, wie oft behauptet wird und wurde. Die Forscher*innen betonen aber die Notwendigkeit weiterer Studien.

zur Meldung von Romana Beer auf science.ORF.at

Digitale Geräte raus aus den Schulen? Die Diskussion geht weiter …

(30.11.2023) Der Medienbildungshub hat bereits zwei Meldungen zu diesem Thema formuliert. Bei heise.de kommentiert nun der Podcast-Produzent, Moderator sowie Redakteur bei NRWision, Gregor Schollmeyer, das Moratorium von 40 Personen – Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und Kinder- und Jugendärzten – zum Aufschub der Digitalisierung an Kitas und Schulen bis zur sechsten Klasse: Bis dahin gelte also „Verbote statt Stärkung der Medienkompetenz“. Der Autor sieht darin eine Verkennung der Realitäten, er macht in den Unterzeichnern bekannte Gesichter aus, die der Digitalisierung bei Kindern schon immer ablehnend gegenüberstanden, und kritisiert, dass sie z.B. das Potenzial digitaler Medien zur Chancengleichheit benachteiligter Personen übersehen.

zum Kommentar auf heise.de

Wie regulieren soziale Netzwerke unsere Kommunikation?

(30.11.2023) Das „Platform Governance Archiv“ (PGA) speichert die Richtlinien (Gemeinschaftsrichtlinien, Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen) wichtiger Social-Media-Plattformen und stellt sie auf seiner Website der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wer also wissen möchte, wann YouTube oder Instagram bestimmte Richtlinien (z.B. gegen Hate Speech) eingeführt hat, kann dies beim PGA recherchieren – ein nützliches Projekt für Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und alle an Social Media und Kommunikation Interessierten. Die Plattform wird betrieben vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und dem Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen.

zur Pressemitteilung des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

zum „Platform Governance Archiv“

Forschung mit und über digitale Daten

(30.11.2023) Dass die Werbeindustrie großes Interesse an den Daten der Nutzer*innen verschiedenster digitaler Plattformen und sozialer Netzwerke hat, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Digitale Daten sind aber auch für die Forschung interessant, um das Verhalten im digitalen Kontext zu untersuchen. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift easy_social_sciences (kurz: easy) vom „GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“ widmet sich diesem Thema: „Neue Daten und Methoden in der Sozialforschung: digital & transformativ“. Sie steht kostenfrei als Download zur Verfügung.

zur Website der Zeitschrift

Podcast „Läuft“: Der Fernsehfilm

(29.11.2023) In der aktuellen Folge von „Läuft“, dem Podcast von epd medien und Grimme-Institut, geht es um den Fernsehfilm und wie er sich angesichts der Serienformate im Streaming-Bereich behaupten kann und  um brennende Themen in der Gesellschaft, die sich nicht oder nicht genug in den Fernsehfilmen widerspiegeln: Etwas weniger Zurückhaltung, etwas weniger Behaglichkeit sei angeraten – und hier sind nicht nur die Sender gefordert, sondern auch die kreativen Macher der Branche. Darüber unterhält sich der Journalist und Podcaster Alexander Matzkeit mit dem mehrfach preisgekrönten Filmregisseur und Autor Kilian Riedhof.

zum Podcast auf grimme-diskurs.de

Neue JIM-Studie erschienen

(29.11.2023) Was machen Jugendliche in ihrer Freizeit? Welche Rolle spielen darin digitale Medien? Welche Apps sind bei den jungen Leuten derzeit besonders angesagt? Wie oft und wie lange nutzen sie die verschiedenen Medienangebote? Diesen und mehr Fragen geht die JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) nach – und das seit mittlerweile 25 Jahren. Daher wird in dieser Ausgabe bei einzelnen Themen immer wieder auf die Veränderungen, aber auch auf die Kontinuitäten in diesem Zeitraum geschaut. Und klar: Auch die Meinung der Jugendlichen zu ChatGPT und Co. wurde abgefragt!

weitere Informationen zur Studie, Pressemitteilung und Download der Studie unter mpfs.de

Leitfaden: Lehren und Lernen mit künstlicher Intelligenz

(29.11.2023) Ein neuer Leitfaden für Lehrkräfte und Schulleitungen soll helfen, die Potenziale der schulischen Nutzung von KI-Systemen zu erkennen bzw. richtitg einzuschätzen. Eingeleitet mit allgemeinen Informationen zum Thema „Schule und künstliche Intelligenz“ sowie zu KI selbst, werden verschiedene KI-Systeme kurz vorgestellt und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Schule aufgezeigt. Hinter dem Leitfaden stehen die „Deutsche Telekom Stiftung“, das „mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH“ und das „Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH“ (DFKI).

Meldung auf den Seiten der Deutschen Telekom Stiftung

ChatGPT kreiert Forschungsdaten

(29.11.2023) Anfangs waren es einfache Sätze und Konversationen – mittlerweile schafft es eine künstliche Intelligenz gar, täuschend echte Forschungsdaten zu erstellen. Durch eine Kombination der neuesten Version von ChatGPT und dem Modell Advanced Data Analysis, mit dem statistische Analysen durchgeführt und Daten grafisch aufbereitet werden können, hat ein Forschungsteam erfundene, dennoch plausibel erscheinende Daten zu einer Augenkrankheit erstellen lassen. Auch wenn letztendlich spezialisierte Fachkollegen diese Daten anzweifeln und widerlegen konnten, bestehe in Zukunft die Gefahr, dass auch solche Prüfungen per KI umgangen werden könnten.

zum Artikel auf spektrum.de

TUCscicast-Podcast zum Thema Wissenschaftsfeindlichkeit

(29.11.2023) Nicht nur Journalist*innen werden derzeit verstärkt beleidigt, bedroht und teilweise auch tatsächlich körperlich angegriffen, wenn sie, in den Augen der Attackierenden, „dem Mainstream gemäß“ argumentieren. Auch Wissenschaftler*innen sehen sich verstärkt diesem Druck ausgesetzt: Einige erhalten – oftmals über soziale Medien – Todesdrohungen, andere, v.a. Frauen, werden auch sexuell bedroht. Über dieses Thema spricht Prof. Dr. Jens-Christian Wagner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zugleich Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, in einem Podcast der TU Chemnitz mit Julia Wandt und Kristin Küter vom „Scicomm-Support“, einer Anlaufstelle für Forscher*innen, wenn sie Hass und Angriffen ausgesetzt sind.

zur Pressemeldung der TU Chemnitz

zum Podcast

Neue Broschüre von klicksafe: Digitale sexuelle Gewalt gegen Kinder

(29.11.2023) „Schieb deine Verantwortung nicht weg!“ lautet der Titel des zweiten Teils einer bundesweiten Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Darin geht es um das Thema sexuelle Gewalt und wie Kinder und Jugendliche davor geschützt werden können. Klicksafe, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, hat bekanntgegeben, sich an dieser Kampagne mit einer gemeinsamen Infobroschüre zu beteiligen, die Eltern Hilfestellung bietet, sich frühzeitig mit den Risiken digitaler sexueller Gewalt gegenüber Kindern zu beschäftigen.

zur Pressemitteilung von klicksafe inkl. Download der Broschüre

zur Kampagnen-Webseite www.nicht-wegschieben.de

Desinformation: Debunking und Prebunking

(28.11.2023) Wenn die Rede ist vom Recherchezentrum Correctiv, denken die meisten an Faktenchecks, also an die Prüfungen verschiedenster Meldungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin: Dieses Aufdecken oder Entlarven von Mythen oder Desinformationen wird auch als Debunking bezeichnet. Damit eine falsche Information sich aber erst gar nicht weiterverbreitet, kann das sogenannte Prebunking helfen, eine Art Vorsorge: Wer weiß, wie die Verbreitung von Desinformation funktioniert, kann neue Fakes schon selbst als solche einstufen bzw. steht ihnen erst einmal kritisch gegenüber. Was Prebunking alles umfassen kann, erklärt Caroline Lindekamp vom Recherchezentrum Correctiv in der Serie „Mein Blick auf den Journalismus“ des Medienmagazins „journalist/-in“.

zum Artikel auf journalist.de

Erasmus+ Projekt Anti-Rumour: Toolkit gegen Desinformation und Fake News

(27.11.2023) Das Projekt Anti-Rumour, gefördert vom Programm Erasmus+ und umgesetzt von der Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit Projektpartnern aus Zypern, Griechenland und Spanien, hat das Ziel, Medienkompetenz unter jungen Menschen zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf Fake News und Verschwörungserzählungen liegt. Anti-Rumour hat aktuell eine Sammlung von 17 Online-Tools veröffentlicht, die einerseits Jugendlichen ansprechen soll, andererseits auch Personen, die mit ihnen arbeiten. Hinzu kommen noch ein Serious Game und ein Lernmodul, die derzeit entwickelt werden.

weitere Informationen auf den Seiten der Stiftung Digitale Chancen

Digitale Gewalt gegen Frauen

(27.11.2023) Annika Schubert berichtet auf der Website des Verdi-Magazins „M Menschen – Machen – Medien“ von der zunehmenden Gewalt im digitalen Raum gegen Journalistinnen, aber auch gegen Frauen allgemein. In einzelnen Redaktionen gebe es mittlerweile Autorinnen, die bestimmte Themen nicht mehr bearbeiten wollen, da sie darauf Hassnachrichten – von sexualisierten Beleidigungen bis hin zu Vergewaltigungsandrohungen – erhalten.

zum Artikel auf verdi.de

Wer schreibt besser: Schüler*innen oder ChatGPT?

(27.11.2023) Initiiert von Prof. Dr. Steffen Herbold haben Forscher*innen der Universität Passau maschinell erstellte, englischsprachige Aufsätze mit Aufsätzen von Oberstufen-Schüler*innen gemäß den Richtlinien des niedersächsischen Kultusministeriums verglichen: Wie wurde das vorgegebene Thema inhaltlich bearbeitet? War der Aufbau logisch? Wie stand es um Wortschatz, Komplexität und Sprachbeherrschung? „Gewonnen“ hatte ChatGPT, gerade mit Blick auf die Sprachbeherrschung. Die Studie erschien im Journal „Scientific Reports“.

zur Meldung der Universität Passau

Digitale Geräte raus aus den Schulen?

(24.11.2023) „Wissenschaftler fordern Moratorium der Digitalisierung in KITAs und Schulen“ ist eine Schrift von über 40 Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und Kinder- und Jugendärzten überschrieben, die vor ein paar Tagen Verbreitung in den Medien fand. Sie basiert u.a. auf neueste Entwicklungen in Schweden, wo ebenfalls Stimmen laut wurden, Tablets und andere digitale Endgeräte aus den Schulen zurückzuziehen. Gründe: Sinkende Lernleistungen und negative Wirkungen (gesundheitlich, psychisch, sozial) auf Kinder. Doch es gibt auch Gegenstimmen: Der Medienbildungshub berichtete hier im Monitor bereits über eine am 27.09.2023 stattgefundene Sitzung der AG Bildung der Initiative D21 über die Strategien zur digitalen Bildung in europäischen Ländern. Ralph Caspary aus der SWR-Wissenschaftsredaktion sieht gar eine Dämonisierung digitaler Medien und meint: „Wir leben nicht mehr in der Kreidezeit“.

zur Meldung in den Stuttgarter Nachrichten

zum Kommentar von Ralph Caspary

zum Moratorium (Zusammenfassung und Downloads des kompletten Textes)

zum Beitrag der AG Bildung der Initiative D21 über die Strategien zur digitalen Bildung

Künstliche Intelligenzen und Diskriminierungen

(24.11.2023) Allein aufgrund des Geschlechts weniger kreditwürdig? Menschen mit Migrationshintergrund bei der Vorauswahl einer Stellenausschreibung aussortiert? – Diskriminierungen kommen bei KI-gestützten Verfahren nicht selten vor. Wo finden eigentlich künstliche Intelligenzen Verwendung? Und wie können dabei solche Ungerechtigkeiten vermieden werden – einfach durch mehr und ausgeglicheneres Training der Algorithmen? Darüber sprechen mithilfe vielfältiger Beispiele Carina Schroeder und Ralf Krauter im DLF-Podcast „KI verstehen“. Fünf Beispiele zu diesem Thema liefert zudem Berit Glanz im fluter, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.

zum Podcast „KI verstehen“

zum fluter-Artikel

Black Friday & Co. – sicher einkaufen im Internet

(24.11.2023) Heute ist der sogenannte Black Friday, am Montag folgt der Cyber Monday – und das Weihnachtsgeschäft mit ebenfalls, laut Werbung, unglaublichen Angeboten ist auch schon in Sicht… Pünktlich dazu hat klicksafe eine Seite mit Ratschlägen, Checkliste und Unterrichtsmaterialien für Jugendliche zum „sicheren Einkaufen im Internet“ erstellt. Vor allem geht es um die Frage, woran Fake-Shops zu erkennen sind. Tipp: Auch Handysektor bietet Informationen zum Black Friday.

zur klicksafe-Seite „So erkennt man Fake-Shops im Internet“

zur Handysektor-Seite über Black Friday

Podcast: Algorithmische Diskriminierung

(23.11.2023) In der aktuellen Folge des Podcasts „Tech und Trara“ spricht der Moritz Stoll mit der „Policy & Advocacy Managerin“ von Algorithmwatch, Pia Sombetzki. Algorithmwatch ist eine Organisation, die auf Algorithmen und die Menschenrechte schaut. Nach einer kurzen Vorstellung der Gesprächspartnerin und ihrer Arbeit erklärt diese, was algorithmische Diskriminierung überhaupt bedeutet, welche Ausprägungen es gibt und wie präventive und reaktive Maßnahmen aussehen können.

zum Podcast Tech und Trara

Digitale Medien in der Grundschule

(23.11.2023) Wie setzen Grundschullehrkräfte in Deutschland digitale Medien im Unterricht ein? Was kann über den Zusammenhang zwischen dem Lesen von Informationen auf digitalen Endgeräten und der Lesekompetenz gesagt werden? Wie schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bezüglich digitaler Medien in Grundschulen ab? Diesen Frage ist Dr. Ramona Lorenz vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund und Projektleiterin der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu 2021) nachgegangen.

zum Artikel auf news4teachers.de

Nahostkonflikt: Entstehung, Verbreitung und Faktenchek

(23.11.2023) In seinem Artikel „Krass, ist das echt? Desinformation im Nahostkonflikt“ auf Zeit online nennt der Autor Götz Hamann einige Beispiele von gefälschten Nachrichten, Bildern und Videos, oftmals entstanden mittels künstlicher Intelligenz, und beschreibt die Arbeit verschiedener Faktenchecker. Zudem geht es um die Verbreitungswege, um das Teilen und Liken in sozialen Netzwerken, wobei sich nach Ansicht von Hamann v.a. TikTok hervortue.

zum Artikel auf zeit.de

Neuer Ratgeber für Kinder und Eltern: Sicher im Netz

(23.11.2023) Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), ein gemeinnütziger Verein unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums, hat einen neuen Ratgeber herausgegeben, der Eltern und Kinder ein gemeinsames Erkunden der Gefahren im Internet möglich machen soll. Es geht um technische Lösungen, aber auch um die Begleitung der Kinder zu den Themen Datenschutz, Privatsphäre, Identitätsdiebstahl, Cybermobbing und mehr.

weitere Informationen sowie Download der Broschüre

ZDF-Video: Cybergrooming

(22.11.2023) Cybergrooming ist das Thema eines interessanten, knapp 5-minütigen Videos von Andrea Meuser auf der Website von ZDF heute. Darin berichtet eine Betroffene den Schüler*innen ihre Cybergrooming-Erfahrung, wobei der Kontakt eines Mannes in einem sozialen Netzwerk letztendlich zu einem persönlichen Treffen und zu einer Vergewaltigung führte. Eine Psychologin ordnet das Ganze fachlich ein.

zum Video auf zdf.de

Automatisierte Fake-News-Kampagnen

(22.11.2023) Sehen, Hören, der gesunde Menschenverstand – können sie uns überhaupt noch helfen zu unterscheiden, welches Bild, welches Video, welcher Text echt oder gefälscht ist? Prof. Stefan Feuerriegel, Leiter des „Institute of Artificial Intelligence (AI) in Management“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, erklärt, welche Folgen KI-generierte Desinformationen haben, ob es noch Merkmale gibt, diese zu erkennen, was Faktenchecker tun können und wie der Flut an KI-Fehlinformationen begegnen werden kann.

zum Beitrag auf idw-online.de

Schlaf, innere Uhr und die Wirkungen von TV und Smartphone

(22.11.2023) Welchen Einfluss hat die Nutzung von Bildschirmmedien auf unseren Schlafrhythmus? In einem Interview zeigt Prof. Thomas Kantermann von der FOM – Hochschule für Oekonomie und Management (Essen) erste Forschungsergebnisse aus einem Projekt des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) und FOM auf. Es sei möglich, dass die innere Uhr, das Gefühl von Müdigkeit überschrieben werde und dies auch die Gesundheit stören oder schädigen kann.

zum Interview mit Prof. Thomas Kantermann

Kinderrechte im Internet

(22.11.2023) Montag (20. November 2023) war der Tag der Kinderrechte, der jährlich an die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahre 1989 erinnert. Seither hat sich rund um das Aufwachsen von Kindern viel geändert – auch im Bereich der Technologien. Und so gelten beispielsweise die Kinderrechte auch in der digitalen Welt. Daran erinnert klicksafe, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, und erklärt, wie diese Rechte aussehen.

zum klicksafe-Artikel

Open Source, KI und die Gesellschaft

(22.11.2023) Vera Linß und Marcus Richter haben für den Deutschlandfunk mit dem Autor und Unternehmer Daniel Jeffries und dem Autor Stefan Mey („Der Kampf ums Internet“) über Open Source der künstlichen Intelligenz und ihrer Wichtigkeit für die Gesellschaft gesprochen. Wer verwendet welche Daten, wer trainiert wie seinen Chatbot? Welche Regularien sind notwendig, um z.B. das Urheberrecht zu wahren? Wie ist es um die die mehrfach behauptete existentielle Bedrohung der Menschen durch KI bestellt? Und was bedeutet das alles für Open Source, also die Offenlegung der Programmierungen und der Algorithmen sowie die freie Zugänglichkeit?

zum Audio-Beitrag des Deutschlandfunks

Dieter Baacke Preis: Die Preisträger

(21.11.2023) Am 17. November 2023 wurden herausragende medienpädagogische Projekte mit dem Dieter Baacke Preis ausgezeichnet, der seit 2001 von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und dem Bundesfamilienministerium verliehen wird. Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen, interkulturelle und internationale Projekte, inklusive und intersektionale Projekte sowie Netzwerkprojekte wurden ebenso bedacht wie ein medienpädagogisches Planspiel (Sonderpreis „KI und wir – gruselig und genial“). Die besondere Ehrung erhielt „Chatte mit einer Femme fatale!“, ein kunst- und medienpädagogisches Projekt zur Entwicklung eines KI-basierten Chatbots.

weitere Informationen und alle Preisträger in einer Pressemitteilung der GMK

HateAid über bildbasierte Gewalt

(21.11.2023) Bildbasierte Gewalt meint den missbräuchlichen Umgang mit Bild- oder Videomaterial im digitalen Raum: Es geht um die Erstellung, den Erwerb, die Verbreitung und Verwendung von Bildmaterial, das anderen Menschen Schaden zufügt, z.B. in Form von Scham, Erniedrigung oder auch schockartige Zustände. Nicht selten finden sich bei dieser Form der Gewalt weitere Straftaten, z.B. Cyberstalking oder Erpressung. Die gemeinnützige Organisation HateAid informiert über die Formen und Folgen sowie über die rechtlichen Implikationen von bildbasierter Gewalt.

zum Artikel auf hateaid.org

MEDIEN360G: Nachrichtenvermeidung

(21.11.2023) Sich über einen gewissen Zeitraum hinweg bei Instagram, TikTok, aber auch im Fernsehen schlechte Nachrichten anzuschauen, um sich über Kriege, Konflikte und/oder Krisen zu informieren, kann erschöpfende und teilweise auch deprimierende Wirkungen haben. Viele Menschen reagieren darauf mit einer Vermeidung von Nachrichten insgesamt. Das hat Auswirkungen, nicht nur für die einzelnen Personen, sondern auch für die Gesellschaft.

zur Startseite von MEDIEN360G mit dem Schwerpunkt „Nachrichtenvermeidung“

Missbrauchsdarstellungen im Netz – richtig reagieren!

(21.11.2023) Wer im Internet und sozialen Medien Missbrauchsdarstellungen von Minderjährigen erblickt, weiß oft nicht, wie er darauf reagieren soll. Wo kann ich das melden? Soll ich einen Screenshot erstellen oder gar die Bilder abspeichern? Zu diesen und weiteren Fragen haben die Beschwerdestellen von FSM, eco und jugendschutz.net ein Factsheet erstellt, der ab sofort kostenlos und unverbindlich heruntergeladen werden kann – mit konkrete Hilfestellungen Tipps zur Sicherung von Beweisen und zu Meldung und Anzeige von solchen Inhalten.

zur Meldung auf klicksafe.de

Social-Media-Inhalte und die Privatsphäre anderer

(21.11.2023) Es gibt ein paar bekanntere, aber eine Vielzahl unbeachteter Fälle: Für das schnelle und massenhafte Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten in sozialen Medien wie Instagram und TikTok werden mit dem Smartphone Alltagsszenen gefilmt und fotografiert, ohne die Zustimmung der abgebildeten Menschen einzuholen. Die oft voyeuristische Missachtung der Privatsphäre und der Gefühlswelt der gezeigten Personen  in „normalen“, teilweise auch peinlichen Situationen mitsamt der möglichen Folgen für die Gefilmten und auch der Content-Ersteller beschreibt Vincent Först in einem Artikel auf netzpolitik.org.

zum Artikel auf netzpolitik.org

Kampagne zum Thema Sexting

(20.11.2023) Auch Teenagerpaare schreiben sich schon erotische Nachrichten, senden sich gegenseitig auch erotische Fotos und Videos über Messenger zu. Als Begriff dafür steht das „Sexting“ (kombiniert aus „Sex“ und „Texting“) – und oft steckt nur Spaß und pubertäres Verhalten dahinter. Aber nicht alles ist erlaubt: Beim Versenden von Nacktbildern können sich auch schon jüngere Nutzer*innen strafbar machen. Die Medienanstalten in Nordrhein-Westfalen, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein möchten mit einer Kampagne für Aufklärung sorgen – mit einer Website, Plakaten sowie Informationen an Schulen und für Eltern und Lehrkräfte.

zur Pressemitteilung der Landesanstalt für Medien NRW

zur Website safer-sexting.de

Das Internet – nur noch dunkel und langweilig?

(20.11.2023) Auf den Seiten des österreichischen Standard kommentiert der freie Journalist Jonas Vogt den Artikel „Why the Internet isn’t fun anymore“ des Magazins New Yorker, in dem von einem stetigen Wachstum der Inhalte bei gleichzeitiger Abnahme der Freude am Internet die Rede ist. Jonas Vogt schreibt von der Nostalgie-Falle, die Abgesänge (wie den im genannten Artikel) oftmals begleitet, bescheinigt aber dem NY-Beitrag – Achtung: Spoiler – einen gewissen Wahrheitskern.

zum Artikel auf derstandard.de

Generative KI-Modelle in der Wissens- und Kreativarbeit

(20.11.2023) Generative künstliche Intelligenz wird eine Technik genannt, die neue Texte, Bilder oder andere Medien aus einer Vielzahl von eingespeisten „Vorbildern“ durch eine Art von Training erstellen kann. In einem Interview auf den Seiten des Deutschen Bildungsservers erklärt Prof. Dr. Eva Bittner von der Universität Hamburg, was solche KI-Modelle in der Wissens- und Kreativarbeit zu leisten imstande sind, und erwähnt v.a. zwei Einsatzgebiete: die Impulsgebung und die Routinearbeiten.

zum Interview auf bildungsserver.de

MedienConcret: Mental Health

(20.11.2023) Die Zeitschrift MedienConcret des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und des jfc Medienzentrum erscheint einmal jährlich und beschäftigt sich in der soeben erschienenen Ausgabe mit dem Zusammenhang der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und ihrer psychischen Gesundheit. Nicht nur die Gefahren und Risiken werden thematisiert, sondern auch die positiven Effekte erläutert.

weitere Informationen sowie Hinweise zur Bestellung auf medienconcret.de

Campusradio-Preis 2023: Nominierte stehen fest

(17.11.2023) Für die Kategorien „Moderation“, „Hochschule“, „Wissenschaft“, „Musik“, „Podcast“, „Innovative Hörer*inneninteraktion“ und „Bester Beitrag unter 4 Minuten“ des Campusradio-Preises hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen die Nominierten bekanntgegeben. Zu ihnen gehören mit jeweils mehreren Beiträgen u.a. CampusFM, eldoradio*, Radio Q und Kölncampus.

weitere Informationen auf medienanstalt-nrw.de

ARD/ZDF-Onlinestudie erschienen

(17.11.2023) Unterwegs wird das Internet von so vielen Menschen genutzt wie nie zuvor, doch die eigentliche Internetnutzung ging zuvor. Diese und weitere Ergebnisse zur Mediennutzung, z.B. zu Streaming, Social Media und ChatGPT, finden sich in der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF. Befragt wurden dazu im Frühjahr 2023 über 1.500 repräsentativ ausgewählte deutschsprachige Personen ab 14 Jahren.

Informationen zur Studie und weitere Ergebnisse

Website zur Studie

ARD-Jugendmedientag: Projekte und Aktionen

(17.11.2023) Am 15. November 2023 fand zum 5. Mal der ARD-Jugendmedientag statt. Die ARD-Sendeanstalten hatten dazu wieder Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe zu verschiedenen Projekten und Aktionen in ihre Funkhäuser eingeladen: Talks, Workshops und mehr. Das Hauptthema lautete dieses Mal „künstliche Intelligenz“. Über die einzelnen Veranstaltungen finden sich auf den Seiten der Sendeanstalten verschiedene Artikel und Videos. Eine Auswahl:

zu den Beiträgen: ARD, NDR, SWR, BR, WDR, HR und RBB

Handysektor: Was tun bei Hate Speech?

(16.11.2023) Diskutieren? Ignorieren? Oder melden? Was kann jeder Einzelne bei Hetze und Hate Speech, als Betroffener oder als Zeuge, tun? Handysektor, das Medienkompetenz-Angebot der Medienanstalt für Baden-Württemberg (LFK), liefert Tipps zum Umgang mit diesem Problem und zeigt Wege und Institutionen auf, die Hilfe anbieten.

zur Meldung bei handysektor.de

Juuuport: „Gemeinsam gegen Cybermobbing!“

(16.11.2023) Das Projekt Juuuport, eine Online-Beratungs- und Aufklärungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben, ruft auch in diesem Jahr wieder zum Aktionstag gegen Cybermobbing auf. Mobbing im Internet und über soziale Netzwerke ist bei Jugendlichen ein großes Problem. Juuuport hat daher zum Aktionstag am 17. November 2023 eine Internetseite und verschiedene Informationen auf den Social-Media-Kanälen erstellt.

zur Meldung auf juuuport.de

Die Nominierten des Deutschen Reporter:innen-Preis

(15.11.2023) Aus über 950 eingebrachten Beiträgen wurden soeben über 100 ausgewählt für die Nominierungen, verteilt auf 12 Kategorien, u.a. Lokal-, Sport-, Wissenschafts- und Kulturreportagen. Diese bilden die Grundlage für die anstehende Juryarbeit zum Deutschen Reporter:innen-Preis, der am 4. Dezember in Berlin vergeben wird.

weitere Informationen sowie alle Nominierten auf reporter-forum.de

Kinder- und Jugendschutz: Klage gegen Meta

(14.11.2023) Mittlerweile haben 41 Bundesstaaten der USA Klage gegen Meta eingereicht: Es geht um den mangelnden Kinder- und Jugendschutz in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook, ein Vorwurf, der bereits 2021 von der Whistleblowerin Frances Haugen erhoben wurde – der Medienbildungshub berichtete seinerzeit darüber. Meta weist die Vorwürfe mit dem Hinweis auf 30 Tools zurück, die die Netzwerke sicherer machen sollen.

zur Meldung bei meedia.de

zum Artikel im Medienbildungshub „Facebook, Instagram und der Jugendschutz – die „Facebook Files“ aus Medienbildungssicht“ (November 2021)

Schleswig-Holstein: Neue Medienkompetenzstrategie vorgestellt

(14.11.2023) Am 11. November 2023 hat der Minister für Digitalisierung und Medienpolitik in Schleswig-Holstein, Dirk Schrödter, eine neue Medienkompetenzstrategie für das Bundesland vorgelegt: Sie umfasst unter dem Titel „Medienbildung für alle – überall!“ sieben Leitlinien, z.B. zu den Themen Vernetzung der medienpädagogischen Landschaft und eine Bündelung der Medienkompetenzangebote. An die Leitlinien angebunden sind 25 Maßnahmen zur Umsetzung.

zur Pressemeldung der Landesregierung Schleswig-Holstein

weitere Informationen und Download des Strategiepapiers

Journalist*innen bitte aufpassen! Die Gefahren durch künstliche Intelligenz

(14.11.2023) Sei es eine mit Hilfe von KI zusammengestellte News-Seite oder die Verwendung von KI-Bildern, die ohne Hinweis auf die Künstlichkeit verwendet werden – Medienschaffende und Medienhäuser müssen aufpassen, wie sie künstliche Intelligenz in ihrer Arbeit einsetzen. Stefan Mey informiert in seiner Kolumne „Der Journalismus in der KI-Krise“ auf der Website der österreichischen Zeitung „Der Standard“ über die Gefahren von KI, aber auch von ersten Maßnahmen gegen die falsche Verwendung solcher Techniken.

zur Kolumne auf derstandard.at

Deutscher Multimediapreis mb21: Die Preisträger

(14.11.2023) Am 11. November 2023 wurden in Dresden die Preisträger des diesjährigen Deutschen Multimediapreis mb21 ausgezeichnet, der vornehmlich durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Bewerben konnten sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, unter denen 15 Preise in vier Altersgruppen und drei Sonderkategorien vergeben wurden.

zu Pressemitteilung und Video der Veranstaltung

Künstliche Intelligenz: Folgen gefälschter Nacktbilder für junge Frauen

(14.11.2023) Ein Artikel von Pranshu Verma aus der Washington Post, übersetzt für die Frankfurter Rundschau, geht ausführlich auf die persönlichen Folgen von Nacktfotos und -videos ein, die mit künstlicher Intelligenz erstellt worden sind: Verzweiflung und große Sorgen der Betroffenen – meist Mädchen und junge Frauen, oft auch Prominente. Und tatsächlich nimmt die Zahl von Fake-Bildern rapide zu.

zum Artikel auf fr.de

DW-Faktencheck: Nahostkonflikt und KI-Bilder

(14.11.2023) „Die Faktenchecks der Deutschen Welle sind gut lesbar und argumentieren schlüssig“, heißt es im Artikel des Medienbildungshubs zur Analyse und Bewertung des DW-Faktencheck. Und auch der DW-Check zu KI-generierten Bildern rund um den aktuellen Nahostkonflikt bietet stichhaltige Informationen, wie solche Darstellungen funktionieren, wie verbreitet sie sind und wie sie erkannt werden können (mit Bildbeispielen).

zum Faktencheck der Deutschen Welle

Ein freies Internet – Netzneutralität

(13.11.2023) Manche sagen, dass der Traum von einem freien Internet sich schon zu weit von der Realität entfernt habe: In vielen Ländern werden private Kommunikationen überwacht, in weiteren Nutzerrechte eingeschränkt, es gibt Verbote, sich kritisch zu äußern, und auch um die Unabhängigkeit der Anbieter ist es oftmals nicht gut bestellt. Im Netzpolitik-Podcast äußerst sich dazu Thomas Lohninger, Geschäftsführer der österreichischen NGO epicenter.works, die sich seit Jahren für Regeln zur Netzneutralität starkmacht – denn diese sei, so Lohninger im Podcast, gerade mit Blick auf die globalen Probleme dringend notwendig.

zum Netzpolitik-Podcast mit Thomas Lohninger

Grimme-Direktorin über die deutsche Medienlandschaft

(13.11.2023) Diemut Roether von epd Medien hat mit Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts, über die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, über das Fernsehprogramm allgemein und die Diskrepanz zwischen Grimme-Preis-ausgezeichneten Sendungen und Publikumsgeschmack, aber auch über die Zukunft des Grimme-Instituts gesprochen.

zum Interview auf turi2.de

Frankreich: Sicherheitsbutton für Mobbing-Betroffene in sozialen Medien

(13.11.2023) In Frankreich haben Instagram, Facebook und Tiktok einen Alarmknopf eingerichtet, mit dem Mobbing-Betroffene direkt mit einer nationalen Beratungsstelle verbunden werden. Dort helfen Juristen und Psychologen den Ratsuchenden weiter. In der WDR-Meldung kommt dazu auch das Deutsche Kinderhilfswerk mit einer Einschätzung zur Sinnhaftigkeit eines solchen Alarmknopfes zu Wort.

zur Meldung auf wdr.de

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