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Monitor

Relevante Meldungen zu Medienbildungsthemen: Hier finden Sie tagesaktuell die wichtigsten Nachrichten, Beiträge und Informationen aus dem deutschsprachigen Raum – die neuesten stehen oben!

Sie vermissen eine Nachricht? Wir freuen uns über Ihren Hinweis!

Angemessene und wirkungsvolle Antworten auf Desinformation

Am vergangenen Samstag (28. Januar 2023) hat die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW die zentrale Wichtigkeit einer stabilen, freien und demokratischen Medienordnung betont. Zur Bekämpfung der zunehmenden Desinformation im Netz seien angemessene und wirkungsvolle Antworten und Regulierungen nötig und eine „möglichst behutsame und jedenfalls inhaltsneutrale“ Vorgehensweise, fasst Prof. Dr. Werner Schwaderlapp, Vorsitzender der Medienkommission, die Arbeitsergebnisse der Ausschüsse zusammen. Dabei seien drei Felder wichtig: die Überprüfung von journalistisch-redaktionellen Sorgfaltspflichten, die Entwicklung regulatorischer Maßnahmen gegen manipulative Verbreitungstechniken sowie die umfangreiche Förderung von Informations- und Meinungsbildungskompetenz.

mehr hierzu in einer Mitteilung der Landesanstalt für Medien NRW

Medienpreis für Kinderrechte feiert sein 25-jähriges Jubiläum

Auch im 25. Jubiläumsjahr hat die Kindernothilfe wieder zwei Medienpreise ausgeschrieben, den „Story on Stage“-Preis und den beliebten „Preis der Kinderjury“. Dafür können sich Journalist*innen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz ab sofort und bis zum 31. Mai 2023 bewerben. Ausgezeichnet werden Beiträge aus Print, Online, Radio oder Fernsehen, die in besonderer Weise über Kinderrechtsverletzungen und Kinderrechte berichten. Die Preisverleihung findet im Herbst 2023 in Berlin statt.

mehr zur Bewerbung für den Kindernothilfe-Medienpreis

weitere Informationen in einer Mitteilung der Kindernothilfe

Partizipatives GamesFestival vom 28. April bis 1. Mai 2023 in Bayern

Auch in diesem Jahr wird in ganz Bayern die Spielkultur mit all ihren Facetten gefeiert. Mit Workshops, Talks, Play Jams, Ausstellungen, Theaterstücken, Turnieren und mehr findet das GamesFestival vom 28. April bis 1. Mai 2023 statt. Und natürlich wird es wieder partizipativ organisiert: Alle Jugendlichen können ihre Vorschläge bis zum 12. März 2023 einreichen – und das ist auch der Stichtag für die Einreichungen zum GamesPreis, mit dem junge und kreative Menschen ermutigt werden sollen, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen: Spiele programmieren, Let‘s Play-Videos produzieren und streamen, über Spiele und Gaming-Events berichten oder selbst Veranstaltungen rund um das Thema Games planen.

weitere Informationen und Programm unter gamesfestival.de

mehr zum GamesPreis23 und zu den Einreichungsmöglichkeiten

Sorge vor dem Schummeln: Ein „Wasserzeichen“ für ChatGPT

Seit OpenAI im vergangenen Jahr das Sprachmodell ChatGPT öffentlich zugänglich gemacht hat, kommen Wissenschaft und Öffentlichkeit aus dem Staunen nicht heraus. Längst gehen auch Lehrer*innen-Verbände davon aus, dass die Anwendung bereits in Schulen genutzt wird und Schüler*innen damit Referate und Hausarbeiten vorbereiten – oder gar komplett von dem auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden System erstellen lassen. Nun arbeiten die Entwickler*innen, wie Zeit online berichtet, an einem Programm, das die „Folgeschäden“ begrenzen soll. Suchprogramme für Plagiate kommen nicht in Frage, weil durch die KI einzigartige Texte verfasst werden. Möglich wäre allerdings ein verstecktes „Wasserzeichen“.

mehr hierzu in einem Beitrag von Zeit online

Jugendmedienschutzindex 2022: Vollständige Studie veröffentlicht

Eltern und Erziehende sind besorgt: Kinder und Jugendliche kommen verstärkt in Kontakt mit Online-Risiken – das ist eines der zentralen Ergebnisse des Jugendmedienschutzindex 2022, der nun als vollständige Veröffentlichung zum Download zur Verfügung steht. Die für die „Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter“ (FSM) vom „Leibniz-Institut für Medienforschung / Hans-Bredow-Institut“ (HBI) und dem „JFF – Institut für Medienpädagogik“ erhobene Studie zeigt folgende Ergebnisse: 77 % der Eltern und Erziehenden in Deutschland sorgen sich um die Onlinesicherheit ihrer Kinder, insbesondere bei der Altersgruppe von 11 bis 14 Jahren. Kinder und Jugendliche sind vor allem darüber besorgt, Opfer von Lästereien, Beleidigungen oder Hassnachrichten zu werden.

zu den Ergebnissen mit Grafiken und der Jugendmedienschutzindex 2022 zum Download bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter

Effizientere Energienutzung durch nachhaltige Digitalisierung

Nachhaltigere Digitalisierung ist eines der Themen unserer Zeit. Unmengen von Energie werden von Software-Anwendungen und ihrer Hardware verbraucht. Wie kann durch eine modifizierte Programmierung und den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und energieeffizienten KI-Algorithmen der Stromverbrauch reduziert werden? Zu dieser Thematik bietet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ab Februar sowohl interessierten Laien als auch Fachleuten auf der Plattform openHPI eine Serie virtueller Live-Diskussionsrunden sowie den Massive Open Online Course (MOOC) „Energy Efficient Programming“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Hasso-Plattner-Instituts

Me#435214_hub!“ – Nationaler Ändere-Dein-Passwort-Tag 2023

Am Mittwoch (1. Februar 2023) findet wieder der „Nationale Ändere-Dein-Passwort-Tag“ statt. Das nutzt allerdings wenig, wenn die gewählte Zahlen- und/oder Buchstabenkombination zu unsicher ist, leicht erraten oder gehackt werden kann. Auf Platz 1 in Deutschland rangiert immer noch 123456, den zweiten belegt „passwort“ und auch „hallo“ ist beliebt. Passwörter sollten sicher sein, wie das geht, zeigt das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen auf der Internetseite mach-dein-passwort-stark.de. Ob die ewigen Passwort-Änderungen unbedingt nötig sind, war in den letzten Jahren umstritten, doch auch heise online plädiert dieses Mal aus bestimmten Gründen unbedingt dafür.

zur Internetseite mach-dein-passwort-stark.de des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen

zum Beitrag von heise online: Bitte, ändert die Passwörter!

Safer Internet Day: Web-Seminar zum Umgang mit Apple-Geräten

Die bekannten und vielfältigen Geräte des US-amerikanischen Hard- und Softwareentwicklers Apple sind für ihre besondere Sicherheit bekannt, stellen Benutzer*innen aber auch oft vor Herausforderungen. Zum Teil kommen Tablets mit der iOS-Software in Schulen zum Einsatz. Im Rahmen des Safer Internet Day (SID) am 7. Februar 2023 bietet die Initiative klicksafe gemeinsam mit Apple das Online-Seminar „Deine Kinder und ihre digitalen Geräte“ an, in dem verschiedene und wichtige Tools erklärt und vorgestellt werden, dazu gibt es für Familien medienpädagogische Tipps von Expert*innen.

weitere Informationen und Anmeldung bei klicksafe.de

Not Too Old for Tiktok – Ältere User*innen brechen Stereotype auf

Besonders in den sehr jungen Altersgruppen ist die Video-Plattform TikTok beliebt. Spätestens seit den Lockdowns während der Corona-Pandemie haben jedoch auch ältere Menschen das Medium für sich entdeckt – und brechen damit Stereotype auf. Zu diesem Ergebnis kommt die US-amerikanische Studie „Not Too Old for Tiktok“, für die Wissenschaftler*innen im vergangenen Jahr die Posts von Nutzer*innen der Zielgruppe über 60 mit mindestens 100.000 Follower*innen untersucht haben. Die Wiener Soziologin und Medienwissenschafterin Imtraud Voglmayr spricht in diesem Zusammenhang von einem „neuen Medienphänomen“.

mehr zum Thema Seniorinnen-Influencerinnen bei der derstandard.at

Sustainable Web Design: Webseiten nachhaltig gestalten

Wir erleben einen Klimawandel und steigende Energiepreise. Das stellt auch die Informatik vor neue Herausforderungen: Wie können Entwickler*innen ein Bewusstsein für die nachhaltige Gestaltung ihrer Anwendungen erlangen? Und wie kann Software effizient und möglichst Ressourcen schonend programmiert werden? Ein besonderes Augenmerk auf die Menge der entstehenden Emissionen legt das Themenfeld des „Sustainable Web Design“. Edgar Scheiermann, Master-Student am Fachbereich Medien der Hochschule Düsseldorf, beschäftigt sich damit unter Betreuung von Prof. Dr. Manfred Wojciechowski in seiner Abschlussarbeit.

weitere Informationen bei der Hochschule Düsseldorf

Sexting – Rechtliche Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz

Schon auf den Smartphones von Minderjährigen finden sich allerlei erotische Nachrichten, Fotos und Videos. Als Begriff dafür steht das „Sexting“ und da steckt oft natürlich nur Spaß dahinter und pubertäres Verhalten. Aber nicht alles ist erlaubt und beim Versenden von Nacktbildern können sich auch schon jüngere Nutzer*innen strafbar machen. Die Rostocker Juristin Gesa Stückmann klärt mit ihrem Projekt Law4school und in Webinaren Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte über rechtliche Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz auf. Für den Trierischen Volksfreund hat Redakteurin Katharina de Mos mit ihr über das Phänomen Sexting und Aha-Momente junger Nutzer*innen gesprochen.

zum Interview mit der Juristin Gesa Stückmann bei volksfreund.de

Bundesweiter Digitaltag 2023: „Entdecken. Verstehen. Gestalten.“

Das Leben online gestalten, Systeme mit künstlicher Intelligenz (KI), Virtual Reality und ein Netz voller Fake News und Desinformation – 83 % der deutschen Bevölkerung wünschen sich eine breitere Förderung von Medien- und Informationskompetenzen. Um die digitale Teilhabe in allen Bereichen zu fördern, findet am 16. Juni 2023 der bundesweite Digitaltag statt. Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“, in der 28 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand versammelt sind. Alle Bürger*innen und Altersgruppen können beim Digitaltag mitmachen, das Programm findet sich auf der Webseite „digitaltag.eu“.

zur Webseite und dem Programm unter digitaltag.eu/

weitere Informationen in einer Mitteilung der Initiative Digital für alle

Du kannst es stoppen! – Website zum Anti-Cybermobbing-Projekt

Das Jugendmedienzentrum T1 im Landkreis Tirschenreuth der nördlichen Oberpfalz hat sich seit seiner Gründung vor mehr als zehn Jahren als wichtige Einrichtung zur Vermittlung von Medienkompetenz an Kinder und Jugendliche etabliert. Die Ergebnisse des Anti-Cybermobbing-Projekts „Du kannst es stoppen!“ stehen nun frei verfügbar und aufbereitet auf der gleichnamigen Website bereit. Um Schüler*innen zu mobilisieren, nicht nur „Bystander“ (also Zuschauer*innen) zu sein, wurden ein Film, ein Hip-Hop Song und ein Filmquiz produziert.

zur Webseite des Anti-Cybermobbing-Projekts unter dukannstesstoppen.de

mehr hierzu in einer Mitteilung bei medienpaedagogik-praxis.de

Soziale Medien – Warum gibt es so viel Hass in den Netzwerken?

Warum nehmen wird immer mehr Hass im Internet und in den sozialen Netzwerken wahr? Darüber spricht Anna Sophie Kümpel – Juniorprofessorin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität (TU) Dresden – in einem neuen Video der Wissenschafts-Reihe „Kurze Frage“. Einerseits sind die Debatten im Netz viel sichtbarer geworden, zum anderen werden aufgeladene und polarisierende Inhalte von den Algorithmen gepusht und präferiert ausgespielt. Hinzu kommt eine „sichere“ Anonymität und die gegenseitige Unsichtbarkeit. Wichtige Instrument zum Entgegentreten seien die Gegenrede und ein aktives Community Management der Plattformen, betont Anna Sophie Kümpel.

zum Video zu Hass im Netz im TUD-YouTube-Kanal

weitere Informationen in einer Mitteilung der TU Dresden

Die Veränderung von Medien und Gesellschaft durch KI-Systeme

In der neuesten Folge des Medientage München-Podcast „This is Media NOW“ geht es um „ChatGPT and friends“ und wie auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Systeme die Medien und unsere Gesellschaft verändern. Der Einsatz von KI wird die Berufe im Bereich des Journalismus nicht kurzfristig ersetzen, sagt Johannes Klingebiel vom Media Lab Bayern – aber KI wird zweifellos Veränderungen herbeiführen und Anlass sein, um Prozesse in Redaktionen zu überarbeiten und zu verbessern. Auch Prof. Christopher Neuberger, geschäftsführender Direktor des Weizenbaum Instituts, sieht uns nicht auf dem Weg in einen vollautomatisierten Journalismus. Im Interview diskutiert er die Frage, ob alle in KI steckenden Chancen auch gleichzeitig Probleme mit sich bringen.

zur neuen Folge von „This is Media NOW“ bei open.spotify.com

alle Podcast-Folgen auf den Seiten der Medientage München

Digitale Helden-Training: Fake News im Unterricht thematisieren

In einem neuen Online-Fortbildungsformat der Digitalen Helden für Lehrkräfte von Schüler*innen der 7. bis 10. Klasse geht es darum, wie das Thema Fake News im Unterricht thematisiert werden kann: Was sind die zentralen Herausforderungen, die Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken mit sich bringen? Wie entstehen Filterblasen und Echokammern und welchen Einfluss haben diese auf unser Konsumverhalten und die politische Meinungsbildung? Das Online-Training ist kostenfrei und wird vom Hessischen Kompetenzzentrum für Extremismusprävention gefördert.

zur Anmeldung zum kostenfreien Online-Training bei digitale-helden.de

EAH Jena – Neues Zentrum für Angewandte Künstliche Intelligenz

Mit der Einrichtung eines neuen Zentrums für Angewandte Künstliche Intelligenz (ZAKI) soll an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) in Jena die Transformation zur Wissensgesellschaft unterstützt und verschiedenen Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft eine gemeinsame Plattform geboten werden. Gefördert wird der Aufbau des ZAKI mit 2,7 Millionen Euro durch die Carl-Zeiss-Stiftung, weitere 300.000 investiert die EAH Jena. Die personelle Breite der beteiligten Professuren wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, ein derzeit im Aufbau befindlichen Labor für Augmented/Virtual Reality bietet ein zusätzliches infrastrukturelles Element.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Zweite Folge der Podcastreihe „Läuft“ von Grimme und epd medien

Die neue Programmschau „Läuft“, die gemeinsam vom Fachdienst epd medien und dem Grimme-Institut produziert wird, nimmt in Seh- und Hörtipps aktuelle Fernseh-, Radio- und Streaming-Produktionen, Podcasts und besondere Webangebote in den Blick. Für die zweite Folge hat epd-Kritiker Thomas Geringer die RBB-Doku „Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt“ geschaut. Außerdem spricht Grimme-Jurorin Kathrin Hollmer mit Alexander Matzkeit über die Nominierungen für den diesjährigen Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion. Sie hat „viel Mut zum Genre“ gesehen und einige wiederkehrende Themen, wie etwa die Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen.

zur zweiten Folge des Medien-Podcasts „Läuft“ beim Grimme-Institut

mehr hierzu in einer Mitteilung des Grimme-Instituts und epd medien

Sicher online unterwegs – Tipps & Tricks zum Selbstdatenschutz

Am vergangenen Samstag (28. Januar 2023) war der diesjährige Europäische Datenschutztag, mit dem darauf aufmerksam gemacht werden soll, wie wichtig der sichere und selbstbestimmte Umgang mit persönlichen Daten im Netz für uns alle ist. Aus diesem Anlass hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die neue Ratgeber-Broschüre „Sicher Online unterwegs – Tipps & Tricks zum Selbstdatenschutz“ veröffentlicht. Diese bietet zahlreiche Tipps für eine sichere Internetnutzung, zu jedem Kapitel gibt es für Eltern und Lehrkräfte praxisnahe Anregungen, um Kindern und Jugendlichen einem souveränen Umgang mit persönlichen Daten zu vermitteln.

weitere Informationen, Download und kostenfreie Bestellung der Ratgeber-Broschüre bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien

Neue Termine: Digitaler Familientalk zu Medienwelten in der Familie

Auch im Jahr 2023 wird von der Medienanstalt Hessen in Kooperation mit dem MuK Hessen e.V. und dem Blickwechsel e.V. der „Digitale Familientalk“ für Eltern, Erziehende und alle Interessierten angeboten. Insgesamt finden rund 30 Info-Veranstaltungen zu verschiedene Medienthemen statt, in denen Expert*innen aus dem Medienbereich praktische Hinweise zum Medienumgang und zur kindlichen Mediennutzung geben. Der digitale Familientalk ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an den Online-Angeboten ist jeweils direkt über einen Link möglich.

alle Termine und der Link zu den Online-Talks unter lpr-hessen.de

weitere Informationen in einer Mitteilung der Medienanstalt Hessen

MedienWissen2go: Wie funktioniert der Algorithmus von YouTube?

Soziale Netzwerke und Video-Plattformen wie YouTube arbeiten mit Algorithmen. Diese sind in der Regel sehr diffizil und undurchschaubar. Prinzipiell geht es darum, die Nutzer*innen kennenzulernen und mit der richtigen Community und Menschen mit gleichen Interessen zusammenzubringen. Das ist an sich eine schöne und gute Sache, immer wieder gibt es aber auch berechtigte Warnungen. Besonders jüngere Nutzer*innen sollten mit dieser Thematik vertraut sein. Für das Medienmagazin ZAPP des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hat Mirko Drotschmann alias MrWissen2go alles Wichtige zusammengefasst.

zum Erklärvideo über den YouTube-Algorithmus bei ndr.de

Die Schüler*innen nutzen es längst … Wie umgehen mit ChatGPT?

Wie der Südwestrundfunk berichtet, ist längst davon auszugehen, dass Schüler*innen den neuen Text-Generator ChatGPT zur Vorbereitung von Hausarbeiten oder Referaten nutzen – er sei sogar für das Fach Mathematik geeignet. Das zeigen Befragungen von Lehrkräften. An Schulen, zum Beispiel in Rheinland-Pfalz, werde dies bereits beobachtet, betont der Schulleiter eines Gymnasiums. Dennoch seien Verbote oder eine Ablehnung wenig sinnvoll. Vielmehr müsse es darum gehen, den Schüler*innen einen kompetenten Umgang mit diesem KI-System zu vermitteln und sie optimal dabei zu begleiten.

zum Beitrag über die Nutzung von ChatGPT an Schulen bei swr.de

Besseres Internet für Kinder – Neue Broschüre zur EU-Strategie

Digitale Teilhabe, Stärkung der digitalen Kompetenzen und Schutz der Kinder vor unangemessenen und illegalen Inhalten – das sind die Ziele der Strategie für ein besseres Internet für Kinder (BIK+), die im Mai 2022 von der Europäischen Kommission im Rahmen der umfassenden Kinderrechtsstrategie (RoC) der europäischen Union (EU) angenommen wurde. Alle Inhalte wurden nun in kindgerechter Sprache überarbeitet und stehen zum Download bereit.

weitere Informationen und Download der Broschüre bei klicksafe.de

mehr zur europäischen Strategie für ein besseres Internet für Kinder in einer Mitteilung der Europäischen Kommission

Memes: Analyse digitalen Humors

Das Netz ist voller Bilderwitze, auch Memes genannt, die im Netz geteilt oder über Messenger-Dienste hin und her geschickt werden. Besonders während der Corona-Pandemie hatte dies in allen Altersgruppen aufgrund der Lockdowns und der „Verarbeitung der Situation“ Konjunktur. Wissenschaftler*innen von der Universität Bremen haben nun Memes von Studierenden, deren Eltern, Großeltern und Befreundeten zum Thema Covid-19 aufbereitet und analysiert. Mit erstaunlichen Ergebnissen, die Unterschiede je nach Alter und Geschlecht dokumentieren. Im internationalen Vergleich gab es allerdings auch verblüffende Parallelen, zum Beispiel bei der „Personifizierung des Corona-Virus“.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Universität Bremen

#gamestudies – Die Wissenschaft erforscht das Computerspiel

Während der Bereich des Game Designs boomt, tritt die theoretisch-fundierte Spieleforschung immer noch auf der Stelle. In ihrer Publikation #gamestudies beleuchten Dr. Dr. Rudolf Inderst, Professor an der IU Internationale Hochschule, und Pascal Marc Wagner, Gründer des Blogs languageatplay.de, das Thema. Sie sind im „Behind the Screens“-Podcast bei Benjamin Strobel zu Gast und berichten über die Fortschritte dieser noch jungen Wissenschaft. Was sind Game Studies überhaupt? Welche Instrumente werden im Rahmen einer Multidisziplinarität gebraucht und last but not least: Quo Vadis? Wo sind wir in 10 Jahren?

zum Podcast mit Benjamin Strobel über Game Studies bei behind-the-screens.de

Neue Musikrichtlinien von Instagram für nicht-private Nutzung

Viele Instagram-Profile haben in den vergangenen Tagen auf die Problematik der Nutzungsbedingungen für Audios aus der Instagram Musik-Bibliothek aufmerksam gemacht. Fakt ist, dass der Meta-Konzern die Richtlinien für die Verwendung der kurzen Audiofiles im vergangenen Oktober konkretisiert hat. Das bedeutet: Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt. Bei gewerblicher oder Nutzung für nicht-private Zwecke drohen Löschungen von Reels und sogar Sperrungen des gesamten Accounts. Zudem sind im Sinne des Urheberrechts Abmahnungen möglich. Problematisch bleibt hierbei die Abgrenzung, letztendlich sind Kanäle von Handwerksbetrieben als gewerblich zu betrachten, schwieriger ist es bei Verlinkungen von selbst erworbenen Produkten.

weitere Informationen hierzu in einem Beitrag von gruender.de

mehr zur Rechtslage für Musik bei Instagram bei deutsche-handwerks-zeitung.de

Machtübernahme? Brauchen wir Regeln für künstliche Intelligenz?

Vielen Menschen erscheinen die Entwicklungen unheimlich – und vielleicht überschreiten wir gerade den Grad zu dem, was vorher noch Science Fiction war. Wird uns die künstliche Intelligenz (KI) eines Tages beherrschen und drohen uns unkontrollierte KI-Kriege? Christian Nitsche, Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, sieht den Menschen an der Schwelle in ein neues Zeitalter und fordert klare Regulierungen für KI-Systeme und Roboter. Mit dem sogenannten „AI Act“, der die Sicherheit und die Einhaltung von Grundrechten im Technologie-Bereich gewährleisten soll, sei die Europäische Union bereits auf einem guten Weg.

zum Kommentar über Regulierung künstlicher Intelligenz unter br.de

zur aktuellen Talkrunde „Wie verändern Roboter und künstliche Intelligenz unser Leben?“ vom Bayerischen Rundfunk in der ARD Mediathek

DigitalCheckNRW-Seminar: Nachhaltigkeit in der Medienpädagogik

Nachhaltigkeit ist eines der Themen unserer Zeit und auch für den Kultur- und Bildungssektor ist diese gesellschaftlich wichtige Frage relevant. Welche aktuellen Bildungskonzepte gibt es hierzu? Wie können Fragen der Nachhaltigkeit und deren Herausforderungen im Kontext der Medienpädagogik behandelt werden? Und in welcher Form lassen sich die Aspekte in die Weiterbildung integrieren? Darum soll es am 9. Februar 2023 in einem Online-Seminar gehen, das sich an Multiplikator*innen und Lehrende richtet, die mit allen Zielgruppen „zwischen 18 und 100+“ arbeiten. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenfrei.

weitere Informationen und Anmeldung unter digitalcheck.nrw

Tagung zum Umgang mit Desinformation am Safer Internet Day

Desinformation und Falschnachrichten gelangen zunehmend in den öffentlichen Diskurs. Wie kann der Umgang mit Informationen zukünftig gestaltet werden? Und welche theoretischen und praktischen Herausforderungen ergeben sich für die (Medien-)Bildung? Darum soll es am Safer Internet Day (SID) am 7. Februar 2023 bei der Tagung „Dekonstruktion digitaler Desinformationsstrategien. Phänomene des Rechtsextremismus“ gehen, die von der Universität Vechta veranstaltet wird. Die Teilnahme ist in Präsenz und digital möglich.

weitere Informationen und Anmeldung bei der Universität Vechta

mehr hierzu auf den Seiten zum Safer Internet Day von klicksafe.de

Fake News, KI und News-Müdigkeit: Journalismus im Jahr 2023

Für die journalistische Arbeit zeichnen sich Veränderungen ab, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten von Systemen und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI). Zugleich muss das Interesse des Publikums für wichtige Themen im Rahmen einer Nachrichtenflut im Netz und zwischen Desinformation und News Avoidance, also einer Überdrüssigkeit, geweckt werden. Mit dem Projekt #UseTheNews soll die Nachrichten- und Informationskompetenz junger Menschen gefördert werden – welche konkreten Herausforderungen sehen Journalist*innen aus der #UseTheNews-Community für das Jahr 2023?

zu den Einschätzungen für das Jahr 2023 bei usethenews.de

Cookie-Banner: Keine EU-Einigung auf klare Regeln für das Design

Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind bei Webseiten, die sogenannte Tracking-Cookies benutzen, klare Hinweise und die Möglichkeit zur Ablehnung durch die Nutzer*innen verpflichtend. Dies hat seit Jahren zu permanenten Einblendungen von Cookie-Bannern geführt, die jedoch absichtlich oftmals verwirrend gestaltet sind. Es besteht also dringender Handlungsbedarf für klare Regeln und deutliche „Alles-ablehnen-Buttons“. Der Abschlussbericht einer vom Europäischen Datenschutzausschuss (EDPB) eingesetzten Task Force zeigt allerdings wenig Fortschritte und verbleibt bei einer „Einigung auf den kleinsten Nenner“. In seinem Kommentar beurteilt Ingo Dachwitz die derzeitige Lage.

zum Kommentar zu den Regelungen für Cookie-Banner bei netzpolitik.org

Let’s Play Tutorial – Gaming-Projekte in der Bibliothek

Auf den Video-Plattformen im Netz werden täglich unzählige sogenannte „Let’s Plays“ (auf Deutsch: „Lasst uns spielen“) hochgeladen, in denen meist junge Gamer*innen mit oft großer Resonanz Computerspiele spielen und quasi live kommentieren. In seinem Tutorial beim Deutschen Bibliotheksverband gibt Lukas Opheiden Anregungen für die Nutzung und Umsetzung dieses Genres in Rahmen der Medienbildung. Bei der Produktion eigener Let’s Plays können Jugendliche eigene Ausdrucksformen entwickeln und gleichzeitig wird dabei die Kritikfähigkeit und Reflexion des eigenen Konsumverhaltens gestärkt.

zum Let’s Play-Tutorial im dbv-Biliothekskanal bei YouTube

mehr hierzu, Infos und Tipps beim Netzwerk Bibliothek Medienbildung

Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2023

Seit 2006 wird der Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern jährlich vergeben. Damit werden Projekte ausgezeichnet, die nachhaltige und innovative Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen durchführen und technische, kommunikative und soziale Kompetenzen vermitteln. Nach der Einreichungsphase wird die Jury nun alle Einreichungen sichten und je Kategorie (Freizeit und Teilhabe, Schule und Bildung, Kindheit und Alter, Nachgehakt) zwei Projekte bestimmen, die zur Preisverleihung am 27. April 2023 im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) eingeladen werden.

weitere Informationen und Beschreibungen der eingereichten Projekte bei der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern

BJF-Tagung: Rollenmuster im Kontext der Jugend- und Filmarbeit

Mit dem Thema „Zwischen Pippi und Riotgirls – Rollenbilder im Kinder- und Jugendfilm“ findet vom 21. – 23. April 2023 die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands Jugend und Film (BJF) statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind: Fachkräfte der Jugendarbeit, Medienpädagog*innen, Filmfachleute und besonders auch filminteressierte junge Menschen. In Referaten und Workshops und mit Best-Case-Praxisbeispielen geben Fachreferent*innen tiefergehende Einblicke in das Thema, im Vordergrund steht dabei u.a. der aktive Austausch mit den Teilnehmenden. Die zur Verfügung stehenden Plätze sind begrenzt, Anmeldeschluss ist der 20. März 2023.

weitere Informationen und Anmeldung beim Bundesverband Jugend und Film

Klicksafe-Ratgeber zum Umgang mit ChatGPT im Schulunterricht

Auf Grundlage von künstlicher Intelligenz (KI) und mittels Deep Learning kann der neue Text-Generator ChatGPT informative und lehrreiche Texte generieren. Das ist natürlich auch für Schüler*innen interessant, die sich formulierte Materialien für Referate oder Arbeiten zusammenstellen lassen können. Was ist dabei aber zu beachten? Wichtig bleibt ein Abgleich der Quellen, um die Verwendung fehlerhafter Ausspielungen zu vermeiden. Zudem stellt sich die Frage, inwiefern sich solche Chatbots auf die Motivation der Schüler*innen zur selbständigen Lösung von Aufgaben auswirken können. Wichtige Fragen zum Umgang mit ChatGPT im Schulunterricht hat klicksafe.de zusammengestellt.

zum Beitrag zu ChatGPT im Schulunterricht bei klicksafe.de

Whitepaper zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Journalismus

Der derzeitigen Debatten um den Text-Generator Chat GPT zeigen: Künstliche Intelligenz (KI) ist längst auch im Journalismus angekommen. Zum einen kann dies die tägliche Arbeit erleichtern, zum anderen müssen Richtlinien und Bedingungen geschaffen werden, um die offene Meinungsbildung in der Demokratie nicht zu gefährden. Ein Whitepaper, das die Plattform Lernende Systeme zusammen mit Expert*innen und auf Grundlage eines Workshops mit Journalist*innen erstellt hat, zeigt mögliche Einsatzformen für KI in Redaktionen und Medienhäusern und beleuchtet die Chancen, ebenso aber auch die Grenzen.

weitere Informationen und kostenloser Download des Whitepapers unter plattform-lernende-systeme.de

Plädoyer für ein umfassendes Verbot der chinesischen TikTok-App

Mit zugeschnittenen und in dieser Hinsicht manipulierten Inhalten beeinflusse der chinesische Konzern Bytedance mit seiner App TikTok die Meinungsbildung, insbesondere bei der jüngeren Generation. Indirekt reiche der Einfluss auf das Angebot bis in die chinesischen Regierungskreise. Neben großen Bedenken beim Datenschutz sei dies insbesondere deshalb problematisch, weil Kinder und Jugendliche das soziale Netzwerk zunehmend als Suchmaschine für Nachrichten und Informationen nutzen. Die EU-Kommission spricht aus diesen Gründen mittlerweile offen über ein Verbot der App. Franziska Zimmerer, WELT-Ressortleiterin Community & Social, plädiert in ihrem Kommentar genau dafür.

zum TikTok-Kommentar von Franziska Zimmerer bei WELT online

Artikel auf zdf.de zu den EU-Plänen

aktuelles ORF-Interview mit der Digitalexpertin Ingrid Brodnig zu TikTok

DigitalPakt Schule 2023 – Virtuelle Konferenz zu den Möglichkeiten

Um die digitale Zukunftsfähigkeit in den Bildungseinrichtungen zu stärken und zu fördern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Jahre 2019 bis 2024 viele Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Was ist im Rahmen des DigitalPakts zur Digitalisierung der Schulen möglich? Welche Best Practice-Umsetzungen gibt es? Und Generation Z, Schule und Sicherheit – ist das überhaupt alles miteinander vereinbar? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der „DigitalPakt Schule Virtual Conference 2023“, die am 25.Janur 2023 stattfindet. Alle an den Prozessen beteiligten „Macher*innen“ sind herzlich und kostenfrei zur Teilnahme eingeladen.

weitere Informationen und Anmeldung unter digitalpaktschule-konferenz.de

Online-Workshops: Jugendliche und Falschinformationen im Netz

Zum Safer Internet Day (SID) am 7. Februar 2023 bietet die Initiative saferinternet.at zwei Workshops an. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das erste Angebot richtet sich an alle Lehrenden: Wie kann das Thema „Fake News“ im Unterricht behandelt und die Informationskompetenz von Schüler*innen gestärkt werden? Danach präsentiert Barbara Buchegger, die pädagogische Leiterin von saferinternet.at, allen Interessierten Praxiserfahrungen und die Ergebnisse der aktuellen Erhebung „Jugendliche und Falschinformationen im Internet“, für die in Österreich Personen zwischen 11 und 17 Jahren befragt wurden.

mehr hierzu und die Links zu den Workshops bei saferinternet.at

Turing-Test und Software: Wie lassen sich KI-Texte erkennen?

Mit rasanter Geschwindigkeit ist das Sprachmodell ChatGPT in den Fokus der Öffentlichkeit und in die Diskussion geraten. Mit Hilfe von Datenbanken, Algorithmen und Auswertungen menschlicher Denkungsweisen generiert künstliche Intelligenz (KI) überzeugende Texte, die auch aus Menschenhand stammen könnten. Selbst Gutachter und die Google-Algorithmen kommen hier an ihre Grenzen. Welche Wege gibt es dennoch, um die „Fälschungen“ zu erkennen? Zum Beispiel mit einem sogenannten „Turing-Test“, durch Berechnungen von Wahrscheinlichkeiten bei der Verwendung von Worten und – last but not least und wohl zukünftig der letzte Weg – der Einsatz von KI gegen KI, sagt ChatGPT selbst …

zum Beitrag zur Erkennung von KI-generierten Texten bei basicthinking.de

Fast unbemerkt – Wie KI-Systeme unseren Alltag durchdringen

Wenn der Tag kaum begonnen hat, sind wir oft schon mit künstlicher Intelligenz (KI) und ihren Anwendungen in Berührung gekommen: Selbst hinter der Fingerabdruck-Erkennung von Smartphones steckt diese Technik. Und die Nachrichten, die wir lesen, können auch aus ihrer „Feder“ stammen. Mittlerweile gibt es sogar Systeme, die unsere Gemütslage und unsere Emotionen erkennen können. Schöne neue Welt? Oder treten wir bald in direkte Konkurrenz zu den Maschinen? Was können sie leisten, wie ist KI bereits in unseren Alltag integriert und welche ethischen Grenzen gibt es? Für ZDFheute hat Peter Welchering die wichtigsten Informationen und Videos zum Thema zusammengefasst.

zum Beitrag über künstliche Intelligenz im Alltag bei zdf.de

Maschinelle Diskriminierung durch algorithmische Systeme

Auf künstlicher Intelligenz (KI) und Algorithmen basierende Systeme sind in unserer Lebenswelt inzwischen allgegenwärtig, mehr oder weniger unauffällig operieren sie im Hintergrund und bestimmen unser Leben mit. In vielen Fällen ist das hilfreich und kann viele Dinge zum Positiven verändern. Anderseits kann es zu Diskriminierungen bzw. Chancenungleichheiten kommen, da die Systeme auf Datenbanken zurückgreifen und rein maschinell handeln und (noch) schlecht in der menschlichen Fähigkeit des Abstrahierens sind. Für derstandard.de erläutert Martin Stepanek die Hintergründe dieses fehlenden assoziativen KI-Denkens.

zum Beitrag über Benachteiligungen durch KI-Systeme auf den Seiten des Standard

Welttag der Bildung – Nutzung der Potenziale von Weiterbildung

Am 24. Januar 2023 findet der jährliche UNESCO-Welttag der Bildung statt. Damit soll an das gemeinsame Bildungsziel der Weltgemeinschaft erinnert werden. Die jeweiligen Fortschritte hierzu werden jeweils im UNESCO-Weltbildungsbericht veröffentlicht, dieses Mal mit dem Schwerpunkt Flucht und Migration. Besonders bei diesem Thema nehmen die rund 900 Volkshochschulen in Deutschland in der Erwachsenenbildung und in der Weiterbildung von Multiplikator*innen eine besondere und bedeutende Stellung ein.

weitere Informationen und Download des Berichts beim Deutschen Volkshochschulverband

Instagram – Warum die richtige Altersangabe wichtig sein kann

Als soziale Plattform ist Instagram auch in jüngeren Altersklassen beliebt. Obwohl für die Anmeldung bei der App eine Altersbeschränkung von 13 Jahren besteht, kann dies leicht umgangen werden, eine Überprüfung findet quasi nicht statt. Jüngere Nutzer*innen können sich mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten zwar registrieren, müssen dann aber beim Alter flunkern. Handysektor erklärt, warum bei der Angabe des Alters möglichst richtige Angaben gemacht werden sollten. Dies dient dem Schutz der Heranwachsenden und nur so werden wichtige Sicherheitseinstellungen aktiviert.

mehr hierzu in einem Ratgeber-Beitrag von handysektor.de

klicksafe.de verlost Materialpakete zum Safer Internet Day 2023

Am 7. Februar 2023 findet der Safer Internet Day (SID) statt. Mit spannenden Aktionen und Veranstaltungen geht es dann wieder unter dem weltweiten Motto „Together for a better internet“ um mehr Online-Sicherheit und bessere Netz-Angebote für Kinder und Jugendliche. Unter allen, die bis zum 31. Januar 2023 eigene Beiträgen anmelden, verlost die Initiative klicksafe zehn Materialpakete zum Thema Digital Wellbeing, von der „Digital Detox Box“ bis zum Unterrichtsmaterial „Ommm online – Wie wir unser digitales Wohlbefinden steigern“.

weitere Informationen in einer Mitteilung von klicksafe.de

zur Webseite des Safer Internet Day 2023 unter klicksafe.de/sid23

Nachrichten – Aufmerksamkeit durch konstruktiven Journalismus

Das Netz ist voller schlechter Nachrichten: Klimawandel und Energiekrise, der Krieg in der Ukraine. Viele Menschen sind daher mittlerweile regelrecht müde von diesen News und konsumieren davon deutlich weniger. Positive Emotionen statt Frust und Desinteresse? Uwe Krüger, Kommunikations- und Medienwissenschaftler an der Universität Leipzig, sieht im sogenannten „konstruktiven Journalismus“ eine Möglichkeit, um neben der Katastrophe auch Lösungsansätze zu beschreiben. Allerdings dürfe dabei – durch Einhaltung journalistischer Regeln – gegenüber dem Publikum nicht der Eindruck von Beeinflussung erzeugt werden.

mehr hierzu in einem Beitrag von deutschlandfunkkultur.de

Abschalten!? – Die Belastungen der ständigen Erreichbarkeit

In der digitalen Welt können wir ständig erreichbar sein und viele Menschen empfinden dies als eine Belastung, die auch die Gesundheit gefährden kann. Was aber tun? Digitale Abstinenz? Oder lassen sich auch andere Wege finden? Wie kann man das Smartphone einfach mal zur Seite legen? Vom Timer setzen über Push-Aktivierung bis zum Genuss des Moments – das Schweizer Telefonunternehmen Swisscom stellt einige nützliche Tipps vor.

zu den digitalen Abschalt-Tipps bei bluewin.ch

Erste Prämierungen – Der Boom der KI-generierten Kunstwerke?

Systeme, die mit künstlicher Intelligenz (KI) Kunstwerke erschaffen, verblüfften die Betrachter*innen in den vergangenen Monaten zunehmend. Anwendungen wie DALL-E 2, Midjourney und Stable Diffusion erzeugen realistische Bilder, bei einem Kunstwettbewerb in Colorado wurde ein durch KI generiertes Bild prämiert, in San Francisco fand sogar ein erstes KI-Filmfestival statt. Das Ganze erinnert an die Anfänge der Fotografie. Kann so etwas Kunst sein? Und wie ist die Rechtslage angesichts des fehlenden menschlichen Urhebers und der Nutzung von Daten aus dem Netz zu bewerten? Für das Handelsblatt hat sich Stephan Scheuer die Entwicklungen genauer angeschaut.

zum Beitrag über KI-generierte Kunst bei handelsblatt.de

JFF-Tagung: Medienpädagogik und Krisenthemen in den Medien

Corona-Pandemie, der Konflikt in der Ukraine, Flutkatastrophen und Klimawandel – Kinder und Jugendliche kommen über die Medien zunehmend und unmittelbar mit Krisenthemen in Berührung. Wie können pädagogische Fachkräfte junge Menschen dabei begleiten, solche Themen und Eindrücke einzuordnen und sowohl kritisch als auch aktiv damit umzugehen? Wie können Heranwachsende durch medienpädagogische Angebote gestärkt werden? Am 2. März 2023 geht das „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“ diesen Fragen auf seiner Jahresauftakttagung nach. Die Veranstaltung findet hybrid statt, alle Vorträge werden live gestreamt und können auch online mitverfolgt werden.

weitere Informationen, Programm und Anmeldung beim JFF

Dark Patterns: Manipulation durch Tricks und manipulative Designs

Mit sogenannten „Dark Patterns“ sollen die User*innen auf Webseiten und in Apps durch einen verwirrenden Aufbau, durch Sackgassen oder mit versteckten Buttons zu unfreiwilligen Handlungen verleitet werden, zum Beispiel zum Abschluss von Abonnement-Angeboten. Zum Safer Internet Day (SID) am 7. Februar 2023 erklärt mimikama.org, was Dark Patterns sind und wie diese funktionieren. Tipp: Die Verbraucherzentrale Brandenburg bietet ein Seminar an, in dem Nutzer*innen lernen können, wie die optischen und psychologischen Tricks zu durchschauen sind.

zum Beitrag über Dark Patterns bei mimikama.org

weitere Informationen und Anmeldung zum kostenlosen Online-Vortrag unter verbraucherzentrale-brandenburg.de

Tag der digitalen Bildung – Digitale Bildungsmedien im Unterricht

Am 8. März 2023 findet der vierte „Tag der digitalen Bildung“ statt – online und vor Ort an drei ausgewählten Schulstandorten –, der zusammen mit Partner*innen vom Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) des Saarlandes organisiert wird. Dabei steht die pädagogisch gewinnbringende Verknüpfung von Schulunterricht und digitalen Bildungsmedien im Mittelpunkt: Wie können diese den Unterricht verändern und sinnvoll eingesetzt werden? Das vielfältige Programm richtet sich an Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, pädagogische Fachkräfte im Ganztag und alle pädagogisch Interessierten.

weitere Informationen und Anmeldung unter online-schule.saarland

Bilanz der Meldestelle gegen Hass und Hetze im Netz in Hessen

Mit der Meldestelle „HessenGegenHetze“ geht die Hessische Landesregierung seit Anfang 2020 gegen Hass und Hetze im Netz vor. Mit einer hohen Resonanz: Seit ihrer Einrichtung wurden der Meldestelle insgesamt mehr als 11.800 Beiträge aus sozialen Netzwerken und auf Webseiten gemeldet. Am häufigsten ging die Meldestelle bei ihrer Erstbewertung von den Straftatbeständen der Volksverhetzung (30 %), der Beleidigung (19 %) und der Billigung von Straftaten (15 %) aus. Rund 3.260 Fälle wurden aufgrund von Anhaltspunkten für Extremismus dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Hessen zur Bewertung übergeben.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport

Maschinelles Denken – Zeitstrahl zu künstlicher Intelligenz

Über künstliche Intelligenz wird derzeit viel diskutiert und geschrieben – und wer weiß, wer das hier schreibt? Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat auf ihren Seiten einen Zeitstrahl mit einer Reise durch die Entstehungsgeschichte mathematischer Algorithmen und maschinellen Denkens zusammengestellt: Vom antiken Griechenland über den französischen Philosophen René Descartes bis zum IBM-Project „Debater“, dass laut Meinung von Zuschauer*innen besser debattieren kann als die rhetorischen Meister Noa Ovadia und Dan Zafrir.

zum Zeitstrahl zu künstlicher Intelligenz bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Multimodales Mining – Emotionserkennung durch Algorithmen

Persönliche, oft emotionale Erzählungen von Zeitzeug*innen bieten einen eindrücklichen Zugang zu Geschichte und historischen Ereignissen. In dem Forschungsprojekt „Multimodales Mining von Zeitzeugeninterviews zur Erschließung von audiovisuellem Kulturgut“, das mit der Stiftung Haus der Geschichte durchgeführt wird, entwickeln Wissenschaftler*innen des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) eine Technologie, die Gefühle in Zeitzeugeninterviews erkennen und kategorisieren kann. Darüber und über das Lernen mit künstlicher Intelligenz hat Leonie Meyer für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit Joachim Köhler gesprochen, der beim IAS die Abteilung NetMedia leitet.

zum Interview mit Joachim Köhler bei der Bundeszentrale für politische Bildung

weitere Informationen zum Projekt „Multimodales Mining“ in einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme

Bildungsarbeit: Fachtag zur Sichtbarkeit von medialer Partizipation

Für die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch die heutige digitale Welt ergeben, sei es Storytelling, Podcast, Radio oder Videoproduktion, ist eine Teilhabe aller Menschen wichtig. Bildungsorganisationen und Netzwerke stehen aber häufig vor der Herausforderung, das partizipative Angebote nicht immer den Weg zur gewünschten Zielgruppe finden. Mit einem Online-Fachtag will die Landesanstalt für Medien NRW am 26. Januar 2023 daher mit vielen Projektbeispielen – aus deren Ideen für die eigene Arbeit mitgenommen werden können – einen Blick auf die Möglichkeiten und Sichtbarmachung von medialer Partizipation werfen.

weitere Informationen und Anmeldung bei der Landesanstalt für Medien NRW

„Game on!“ – Weitere Computerspieleförderung des Bundes

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung beschäftigt sich mit Computer- und Videospielen und diese sind längst zu einem Kulturgut geworden. Allerdings stammt der Großteil der bei uns genutzten Software aus dem Ausland. Um die Games-Branche in Deutschland zu stärken, hat die Bundesregierung ein Förderprogramm ins Leben gerufen, mit der Durchführung wurde der DLR Projektträger (DLR-PT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beauftragt. Mit „Game on!“ geht die Computerspieleförderung des Bundes im Jahr 2023 in die dritte Runde, das Fördervolumen steigt dabei von 50 auf 70 Millionen Euro.

weitere Informationen in einer Mitteilung des DLR Projektträgers

Experimente aufnehmen – Neuer Selbstlernkurs für Schüler*innen

Besonders in naturwissenschaftlichen Fächern sind Experimente von großer Bedeutung und durch die Dokumentation der Abläufe können Lernprozesse intensiviert und verbessert werden. Für alle Schüler*innen hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg einen neuen Selbstlernkurs „Filmt euer Experiment!“ entwickelt, der online kostenlos zur Verfügung steht und durch eine Creative Commons-Lizenz frei verfügbar ist.

zum Selbstlernkurs „Filmt euer Experiment!“ beim Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Gaming bildet?! – Stuttgarter Tage der Medienpädagogik

Die jährlich stattfindende Fachtagung „Stuttgarter Tage der Medienpädagogik“ will Vertreter*innen aus Forschung, Praxis und Politik, die sich mit aktuellen Fragen der Medienpädagogik auseinandersetzen, ein Forum zum Austausch bieten. Neben Vorträgen, Gesprächen und Arbeitsgruppen werden verschiedenste medienpädagogische Projekte und Ansätze präsentiert. Unter dem Titel „Gaming bildet?! – Vor(ur)teile von digitalen Spielen in der Bildung“ sollen am 22. März 2023 in der Akademie der Diözese Stuttgart-Hohenheim die Bildungspotenziale digitaler Spiele aufgezeigt werden, vormittags ist auch eine Online-Teilnahme möglich.

weitere Informationen und Anmeldung unter stuttgarter-tage.de

59. Grimme-Preis 2023: Die Nominierungen

Am Donnerstag (19. Januar 2023) wurden die Nominierungen für den diesjährigen Grimme-Preis veröffentlicht. Aus mehr als 780 Einreichungen haben die Nominierungskommissionen der vier Kategorien Information & Kultur, Fiktion, Unterhaltung und Kinder & Jugend insgesamt 69 Produktionen und Einzelleistungen ausgewählt. Wer sich schließlich zu den Preisträger*innen des 59. Grimme-Preises zählen darf, wird am 21. März 2023 bekanntgegeben. Und wenn am 21. April 2023 im Theater der Stadt Marl die Auszeichnungen verliehen werden, führt auch in diesem Jahr wieder Moderator Jo Schück durch den Abend.

zur Übersicht aller Nominierungen für den 59. Grimme-Preis

weitere Informationen in einer Mitteilung des Grimme-Instituts

Zur Zukunft der sozialen Medien – Antworten von Expert*innen

Zunehmend sind die großen Plattformen und sozialen Medien in die Kritik geraten, sei es aufgrund der Verbreitung von Falschnachrichten, Hass und Hetze oder wegen ihrer allgegenwärtigen Verfügbarkeit und dem algorithmischen Buhlen nach Daten und Aufmerksamkeit. Immerhin erzielen sie aber enorme Reichweiten und haben das Potenzial, viele Menschen allerorts auf der Welt kommunikativ zu vernetzen. ZEIT online hat Christian Stöcker, Julia Ebner und Christian Montag zur Zukunft von Facebook, Twitter und Co. befragt. Welche Einschätzungen und Empfehlungen haben die Expert*innen?

zu den Gastbeiträgen zur Social Media-Zukunft von Christian Stöcker, Julia Ebner und Christian Montag bei Zeit online

Verbesserter Schutz beim Gaming und Förderung von Videospielen

Die Gaming-Branche boomt und trägt zum digitalen Wandel in Europa bei. Viele Menschen nutzen Videospiele nicht nur als Freizeitbeschäftigung, sondern auch als nützliche Instrumente zum Wissenserwerb und zur Weiterbildung. Ein am Mittwoch (18. Januar 2023) in Straßburg vom Europäischen Parlament angenommener Initiativbericht fordert einheitliche Regeln für einen besseren Schutz der Gamer*innen vor Sucht und manipulativen Praktiken. Zugleich sei mehr Unterstützung notwendig, um das enorme Potenzial des Videospielesektors innerhalb der Europäischen Union zu fördern.

zur Videoaufzeichnung der Debatte im Europäischen Parlament

weitere Informationen in einer Mitteilung des Europäischen Parlaments

Safer Internet Day 2023 – dein Netz. dein Leben. deine Grenzen

Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr findet er am 7. Februar 2023 statt. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative klicksafe koordiniert, unter dem landesweiten Motto „OnlineAmLimit – dein Netz. dein Leben. deine Grenzen“ soll mit zahlreichen Aktionspartner*innen ein gemeinsames Zeichen zum Thema „Digitale Balance“ gesetzt werde. Alle Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Vereine und auch Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen.

zur Webseite des Safer Internet Day 2023 unter klicksafe.de/sid23

weitere Informationen zum Mitmachen in einer Mitteilung von klicksafe.de

#D21TALK – Fachkongress und Vorstellung des D21-Digital-Index

Am 27. Februar 2023 wird der neue D21-Digital-Index 2022/2023 vorgestellt, mit dem einmal jährlich der digitale Wandel in Deutschland untersucht wird. Gefördert wird die Studie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse veranstaltet die Initiative D21 in Berlin den Fachkongress „#D21talk – Fachkongress Digitale Gesellschaft im Amplifier“. Gemeinsam mit politischen Entscheidungsträger*innen und Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sollen wichtige Ergebnisse aus dem D21-Digital-Index diskutiert werden.

weitere Informationen zur Studie und zum Kongress bei der Initiative D21

Ideen für den Unterricht in der Schule am Safer Internet Day 2023

Am 7. Februar 2023 findet wieder der internationale Safer Internet Day (SID) statt. Das weltweite Motto lautet auch in diesem Jahr: „Safer Internet Day: Together for a better internet“. Alle Schulen sind dazu aufgerufen, sich an diesem Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche mit eigenen Projekten zu beteiligen. Die österreichische Initiative saferinternet.at hat spannende Ideen zur Gestaltung des Unterrichts in Volksschulen und den Sekundarstufen I und II zusammengestellt.

zu den Unterrichtsideen zum Safer Internet Day bei saferinternet.at

weitere Informationen zum Safer Internet Day 2023 bei saferinternet.at

weitere Informationen zum Safer Internet Day 2023 bei klicksafe.de

Künstliche Intelligenz: Ethische Fragen zum digitalen Weiterleben

Durch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generierten Avataren kann ein „Weiterleben“ nach dem Tod möglich sein. Diese digitalen KI-Abbilder können als 3D-Modelle generiert werden und wir können sogar mit ihnen sprechen. Utopie? Was bewirkt das aber für den Trauerprozess? Ist das eine „Chance zum Erinnern“? Oder wird dieser dadurch erschwert und in unendliche Länge gezogen? Das Spektrum der ethischen Fragen dabei ist riesig: Für den Bayerischen Rundfunk (BR) zeigt die Autorin Birgit Rätsch Fragestellungen zum Thema „Online weiterleben“ auf.

zum Beitrag über KI und ewiges Leben beim Bayerischen Rundfunk

Pornografie im Netz: Plattformen, Konsum und Suchtfaktoren

Besonders in Deutschland ist der Konsum von pornografischen Inhalten im Netz hoch. Ausgehend von dieser Feststellung beleuchtet der Bayerische Rundfunk (BR) die verschiedenen Facetten des „Trends“: von Camgirls auf Plattformen, die den Drang von Nutzer*innen befriedigen, bis zum Konsum pornografischer Inhalte durch Minderjährige. Oftmals werden illegale Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken und über Messenger-Dienste geteilt – ohne ein Bewusstsein dafür, dass es sich hierbei um Strafdelikte handeln könnte. Thomas Hauswald und Claudia Erl berichten für den BR über diese Problematik.

zum Beitrag über Pornografie im Netz vom Bayerischen Rundfunk

Semesterfrage zum Einfluss der Digitalisierung auf die Demokratie

Zusammen mit der Universität Wien stellt der österreichische Standard regelmäßig eine Semesterfrage. Dieses Mal ging es um den digitalen Wandel und seinen Einfluss auf politische Prozesse: Inwiefern gefährden undurchschaubare Algorithmen und Fehlinformationen demokratische Systeme? Auf welche Weise können diese aber durch die Digitalisierung gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der abschließenden Diskussion mit der Datenethikerin Sandra Wachter, dem politischen Theoretiker Oliver Marchart, der Kommunikationswissenschafterin Sophie Lecheler und dem Datenschutzexperten Christof Tschohl.

zur Diskussion der Semesterfrage „Was macht Digitalisierung mit der Demokratie?“ auf den Seiten von derstandard.de

Kuratieren mit digitalen Mitteln: Das Bildgedächtnis des Holocaust

Es gibt Bilder, die nie vergessen werden. Wie sind diese entstanden, welche Geschichten sind damit verbunden und welche Spuren haben sie hinterlassen? Ausgehend vom Extremfall des Holocaust und den erschütternden Szenen aus den Konzentrationslagern soll mit dem vom Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBDH) gemeinsam mit dem Österreichischen Filmmuseum koordinierten Projekt „Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age“ (VHH) das Kuratieren im digitalen Zeitalter noch einmal neu gedacht werden. In einer Veranstaltungsreihe geben die Forscher*innen anlässlich des Holocaust Remembrance Day 2023 Einblicke in die Ergebnisse ihrer Arbeit.

weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age“ unter vhh-project.eu

weitere Informationen in einer Mitteilung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

zur Wahrnehmung von Bildern siehe auch den Artikel „Zwischen echt und gefaket – Kriegsbilder in unserer Wahrnehmung“ des Medienbildungshubs

Zur Debatte um die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Bildung

Über die neue, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Anwendung ChatGPT wird derzeit viel diskutiert. Zwar ist der Einsatz dieses „Generative Pre-trained Transformers“, der umfassend recherchieren und eigene Texte verfassen kann, in der Wissenschaft und daher ebenso auch für den Schulunterricht sinnvoll, allerdings bedürfen die Ergebnisse jeweils einer kritischen Überprüfung. Birgit Dittmer-Glaubig regt in ihren Kommentar für den Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) mehr Mut und einen kritisch-reflektierten Umgang an: Zukunft sollte gestaltet statt aufgehalten werden. Allgemeine Informationen und den Bezug von ChatGPT zum Bildungsbereich hat der Medienpädagoge Tim Schaub auf einer spannenden Pinnwand mit Links in Netz zusammengestellt.

zum Kommentar von Birgit Dittmer-Glaubig auf den Seiten vom Bayerischem Lehrer- und Lehrerinnenverband

zur Pinnwand mit Informationen zur Nutzung im Bildungsbereich unter schulamt-mainz.taskcards.app

Das Metaversum und der neue digitale Raum – Hype oder Zukunft?

2022 ist viel über Metaverse geschrieben worden. Sibylle Barden sieht auf capital.de nicht nur Potenziale für die Bereiche Krypto, Games und Entertainment, sondern auch für Medizin, Forschung und Wissenschaft. Unter den Deutschen ist zwar Interesse für das Konzept dieser VR-Welten vorhanden (58 %) – das zeigt eine aktuelle Befragung von Get App – allerdings hat nur eine vergleichsweise kleine Gruppe damit Erfahrungen gemacht (7 %). Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die YouGov-Studie „Meta-Was? – Hype oder das nächste große Ding“, die im August 2022 durchgeführt wurde: Jeder siebte in Deutschland ist neugierig auf das Metaverse, 61 % geben jedoch an, den Begriff noch nie gehört zu haben.

zum Beitrag über die Potenziale des Metaverse bei capital.de

zur Verbraucher*innen-Umfrage zum Thema Metaverse bei getapp.de

zur Studie „Meta-Was? – Hype oder das nächste große Ding“ bei yougov.de

weitere Informationen zur YouGov-Studie unter absatzwirtschaft.de