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Relevante Meldungen zu Medienbildungsthemen: Hier finden Sie tagesaktuell die wichtigsten Nachrichten, Beiträge und Informationen aus dem deutschsprachigen Raum – die neuesten stehen oben!

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Bildungshacks: Online-Radikalisierung und Extremismusprävention

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) widmet sich mit der Videoreihe „Bildungshacks“ neuen Lehr- und Lernmethoden für den Schulunterricht und die außerschulische Bildung – regelmäßig geht es bei Filli Montag um digitale, zeitgemäße und zukunftsweisende Themen. In der neuesten Folge spricht sie mit dem Islamwissenschaftler Götz Nordbruch über Chancen und Möglichkeiten zur Extremismusprävention: Auf welche Weise findet Radikalisierung im Netz statt und wie kann in diesem Kontext Selbstwirksamkeit geschaffen werden?

zum Bildungshacks-Gespräch bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Digitale Helden-Webinar: Kinder bei TikTok

In einem Webinar der Digitalen Helden geht es am 15. Dezember 2022 um das Thema TikTok. Kaum eine App ist vor allem bei den ganz jungen Zielgruppen so erfolgreich und beliebt. Aber was ist TikTok überhaupt, wie funktioniert es, warum ist die Video-Plattform für Kinder und Jugendliche so interessant und welche Herausforderungen ergeben sich – durch die oft erhöhte – Smartphone-Nutzung für die ganze Familie? Wichtige Tipps für Eltern und Erziehende gibt es dazu von der Medienpädagogin Beate Kremser. Die Anmeldung zur Online-Veranstaltung ist kostenfrei, eine Videoaufzeichnung steht anschließend zur Verfügung.

zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar bei digitale-helden.de

Die unheimliche Macht der Influencer*innen in sozialen Netzwerken

Angefangen vor allem mit YouTube, zum Trend über Instagram bis hin zu TikTok – seit einigen Jahren ist von sogenannten Influencer*innen die Rede, die mit ihren Profilen in den sozialen Netzwerken eine große Zahl von Follower*innen erreichen und beeinflussen (englisch „influence“). Dabei geht es vor allem um Marketing und die Bewerbung von Produkten. Was verbirgt sich hinter dem Phänomen, welche Kontrollmechanismen gibt es und sind damit auch Gefahren für Kinder und Jugendliche verbunden? Darüber hat die Wirtschaftswoche mit der Professorin Amelie Duckwitz gesprochen, die sich an der Technischen Hochschule Köln mit den Themen Influencer*innen-Marketing und digitale Öffentlichkeit(en) beschäftigt.

zum Interview mit Prof. Dr. Amelie Duckwitz bei wiwo.de

Repräsentative Umfrage zum Medienkonsum von jüngeren Kindern

Im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse hat forsa im Oktober 2022 bundesweit Eltern und Erziehende von Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren repräsentativ zum Medienkonsum der Heranwachsenden befragt. Obwohl das Smartphone ein wichtiges Medium ist: Für die Jüngsten bleibt das Fernsehen das Lieblingsmedium Nummer eins (85 %), Tablet und Smartphone belegen die Ränge zwei und drei (63 % und 59 %). Nur die Teilgruppe zwischen zehn und zwölf Jahren nutzt das Smartphone etwas häufiger als den Fernseher (90 zu 86 %). In Folge der Corona-Pandemie hat sich die Nutzungszeiten von Kindern deutlich intensiviert und sie kommen nun wesentlich früher mit Medien in Kontakt.

weitere Informationen und Grafiken zum Download bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse

Digitale Armut erschwert Teilhabechancen vieler Heranwachsender

Am vergangenen Mittwoch (23. November 2022) hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) den „Monitor Jugendarmut in Deutschland 2022“ vorgestellt, mit dem vorliegende Umfragen ausgewertet und gebündelt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa 25 % der unter 25-jährigen in Deutschland von Armut bedroht sind. Beim wichtigen Bereich der digitalen Teilhabe droht eine Spaltung der Gesellschaft, Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit niedrigem Einkommen haben weniger digitale Kompetenzen. Besonders seit der Corona-Zeit haben sich Jugendkultur und Bildung mehr ins Digitale verlagert – ausgeschlossen werden oft Heranwachsende, die dabei finanziell nicht Schritt halten können.

mehr zur digitalen Armut im Monitor Jugendarmut in Deutschland 2022

weitere Informationen zum Thema in einem Beitrag vom Zweiten Deutschen Fernsehen

Debatten im Netz und die Überhitzung des Kommunikationsklimas

Im Gespräch mit der Wiener Zeitung spricht der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über den gegenwärtigen Zustand der vernetzten Gesellschaft. Auf der einen Seite ein „anything goes“ mit einem geöffneten digitalen Raum, zum anderen eine Kommerzialisierung und enorme Machtkonzentration weniger Konzerne. Diese Gemengelage habe zu einem kommunikativen Klimawandel geführt, der die Nutzer*innen mit einer „Überdosis Weltgeschehen“, Kurzfristigkeit und der Verbreitung von Desinformation konfrontiert. Digital Detox, also eine Enthaltsamkeit, sei bei diesem Prozess jedoch keine Lösung, vielmehr bedürfe es veränderter Strategien und einer Abkehr von der Werbefinanzierung.

zum Interview mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen bei wienerzeitung.at

Kinderrechte im digitalen Raum: Schutz, Förderung und Beteiligung

Kinderrechte gelten auch im digitalen Raum und schon 1989 wurde Kindern in der UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf einen Medienzugang zugesichert. Das Internet war damals noch in seinen Anfängen, seitdem hat sich einiges verändert. Schutz, Förderung und Beteiligung – wie können diese drei Säulen der Kinderrechte auf politischer Ebene in digitalen Welten unterstützt werden? In einer Fachveranstaltung des Kinderschutzbunds Schleswig-Holstein und des Offenen Kanals Schleswig-Holstein (OKSH) ging es um das breite Spektrum der Herausforderungen für die Politik und pädagogische Fachkräfte.

zum Videostream der Fachveranstaltung „Kinderrechte in der digitalen Welt“

Informatikunterricht als verpflichtendes Schulfach in Deutschland?

Der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung fordern im Anschluss an eine gemeinsame Studie einen Informatikunterricht für alle Schüler*innen ab der ersten Sekundarstufe. Für netzpolitik.org fasst Carla Siepmann die Entwicklungen in den Bundesländern und verschiedene Standpunkte zusammen. Sie plädiert für ein informatisches Pflichtfach, vor allem hinsichtlich der Chancengleichheit bei den ICT-Kompetenzen (Information and Communications Technology).

zum Beitrag von Carla Siepmann bei netzpolitik.org

mehr zur Studie „Informatik für alle!“ in einer Mitteilung des Stifterverbandes

JIM-Studie 2022 zur jugendlichen Mediennutzung veröffentlicht

Am Freitag (25. November 2022) wurden die Ergebnisse der JIM-Studie 2022 (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass sich die Internet-Nutzung Jugendlicher zwischen 12 und 19 Jahren wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie befindet. Bei den Computerspielen ist jedoch eine Verstetigung der erhöhten Mediennutzung zu verzeichnen, die durchschnittliche Zeit ist mit 109 Minuten täglich auf dem Vorjahresniveau und deutlich über dem Wert von 2019. Für viele der Befragten gehören Desinformation und Beleidigungen im Netz zum digitalen Alltag: 56 % gaben beispielsweise an, im letzten Monat Fake News im Netz gesehen zu haben.

alle Ergebnisse und Download der JIM-Studie 2022 beim Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest

Metavorhaben begleitet bildungspraktische Digitalisierungsprojekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert innerhalb des Umsetzungsrahmens der „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ eine Reihe von Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in den verschiedenen Bildungsbereichen. Ein von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordiniertes Metavorhaben begleitet die Projekte aus den Förderlinien und führt eigenständige Forschungsvorhaben aus einer übergeordneten Perspektive durch. Damit soll die Relevanz der Forschungsprojekte für die Bildungspraxis und der wechselseitige Austausch gestärkt sowie die zentralen Ergebnisse an eine breitere Fachöffentlichkeit vermittelt werden.

zur Webseite des Metavorhabens unter digi-ebf.de

weitere Informationen zur Projektbegleitung „Digitalisierung im Bildungsbereich“ durch die Universität Duisburg-Essen

Medienwissenschaft: Zur Wirkung und Bekämpfung von Fake News

Der Konflikt in der Ukraine wird längst auch im Internet ausgetragen. Insbesondere aus Russland gestreute Falschnachrichten sind schwer in ihrem Wahrheitsgehalt zu beurteilen. Im Gespräch mit Antonia Berger für den Südkurier nennt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen konkrete Beispiele für diese propagandistische Desinformation und erläutert deren Wirkungsweise. Wichtig ist aus seiner Sicht eine größere Skepsis gegenüber Informationen im Netz sowie eine schnellere Bekämpfung von kursierenden Fake News. Besonders wichtig sei auch eine „sehr viel entschiedenere Medienbildung in Schulen und Hochschulen“.

zum Interview mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen bei suedkurier.de

Mehr Schutz für junge Nutzer*innen bei Instagram und Facebook

Der Meta-Konzern hat auf seinen Unternehmensseiten einen besseren Schutz für Teenager angekündigt. Bei Instagram und Facebook werden die Privatsphäre-Einstellungen verbessert und verschärft, eine unerwünschte Kontaktaufnahme durch unbekannte erwachsene Personen soll auf diese Weise unterbunden werden. Ohne Weiteres ist auch die Freundesliste nicht mehr von Fremden einsehbar. Zusammen mit dem National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) wird derzeit zudem eine weltweite Plattform entwickelt, um die Verbreitung intimer Bilder von Minderjährigen zu verhindern.

mehr zu den neuen Schutzmaßnahmen in einem Beitrag von giga.de

weitere Informationen in einer Mitteilung des Meta-Konzerns [in englischer Sprache]

KI-Forschungstool kann Fakten nicht von Fiktion unterscheiden

Schon seit einiger Zeit experimentiert der Meta-Konzern mit Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI). Mitte November sollte nun mit „Galactica“ ein vor allem für Wissenschaftler*innen und Studierende entwickeltes Sprachmodell-Tool vorgestellt werden, das automatisiert wissenschaftliche Literatur bündeln und Wikipedia-Artikel verfassen kann. Der Launch ist allerdings missglückt und das Demo-Tool wurde gleich wieder offline gestellt: Es konnte Fakten nicht von Fiktion unterscheiden und erfand eigene Inhalte, zum Beispiel einen Beitrag über das Leben von Bären im Weltraum.

mehr hierzu in einem Beitrag bei zdnet.de

weitere Informationen zur Abschaltung bei derstandard.de

Forderung eines Verbots von Deepfake-Apps für Nacktaufnahmen

Im Netz und in den Netzwerken kursieren zunehmend pornografische Bilder und Videos von Politiker*innen und anderen Personen, die mit Hilfe von Apps künstlich hergestellt wurden. Diese Deepfake-Darstellungen können als eine neue Form digitaler Gewalt eingestuft werden. Hate Aid fordert daher die Bundesregierung mit einer Petition zu einem Verbot der Anwendungen auf. Die ungewollte Manipulation von Nacktaufnahmen, so die Organisation, muss gestoppt werden, diese Apps sollten von den Stores nicht mehr angeboten werden dürfen, die bestehenden Gesetze müssen schnell angepasst werden, damit sie wirksam davor schützen.

zur Petition gegen Porno-Manipulation im Netz unter hateaid.org

mehr zu diesem Thema in einem Beitrag von Spiegel Online

Neue Website bringt Lehrkräfte und Kulturschaffende zusammen

Mit der neuen Webseite „Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt“ sollen Schulen und Anbieter*innen von kultureller Bildung zusammengebracht und miteinander vernetzt werden. Museen, Theater, freie Kunstschaffende oder Musikschulen können eigene Accounts anlegen, damit Lehrkräfte sich schnell, gezielt und umfassend ein Bild über solche außerschulischen Angebote machen können. Initiiert wurde das Programm vom Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung und Lehrerbildung (LISA) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

zur neuen Webseite kreativpotentiale-sachsen-anhalt.de

mehr hierzu in einem Beitrag vom Mitteldeutschen Rundfunk

weitere Informationen in einer Mitteilung des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

Online-Straftaten – Präventions- und Ermittlungsarbeit der Polizei

Wie im „echten“ Leben gibt es Gefahren im digitalen Raum und dort werden auch Straftaten verübt. Zuständig ist dann in der Regel die Polizei, die nach einem Hinweis oder einer Anzeige ermittelt. Kim Beck von handysektor.de hat darüber mit Bettina Rommelfanger von der Task Force gegen Hass und Hetze des Landeskriminalamts Baden-Württemberg gesprochen. Junge und interessierte Zuschauer*innen erfahren im Video-Interview alles über die Vorgehensweisen und die Voraussetzungen für die Durchsuchung von Smartphones, Tablets und Computern. Wie können beispielsweise Fake-Profile enttarnt werden und welche Präventionsangebote gibt es an Schulen?

zum Interview mit Bettina Rommelfanger bei handysektor.de

Veröffentlichung des Vielfaltsberichts der Medienanstalten 2022

Der am Mittwoch (23. November 2022) von den Medienanstalten vorgestellte „Vielfaltsbericht 2022“ liefert Einblicke in die aktuelle Mediengewichtung: Im Trend nimmt die Relevanz des Internets als Nachrichtenquelle erneut weiter zu. Bei den unter 50-Jährigen liegen die digitalen Angebote schon jetzt vorne, rund zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen nutzen Social Media zur Information. Der Zugang zu diesen Inhalten geschieht vielfach über Intermediäre, regelmäßige Information und selektive Nachrichtenvermeidung scheinen jedoch in keinem Widerspruch zu stehen. Insgesamt ist das Fernsehen mit der höchsten Tagesreichweite weiterhin das meistgenutzte Informationsmedium und platziert sich auf dem ersten Rang.

zum Download des Vielfaltsberichts der Medienanstalten 2022

weitere Information in einer Mitteilung unter die-medienanstalten.de

Cybergrooming – Neue klicksafe-Video-Reihe im Expert*innen-Talk

Studien zeigen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche im Netz und in den sozialen Netzwerken vom sogenannten Cybergrooming betroffen sind. Im neuen Expert*innen-Talk von klicksafe.de beantwortet der Cyberkriminologe Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger die wichtigsten Fragen aus juristisch-kriminologischer Sicht. Was ist Cybergrooming? Auf welchen Online-Plattformen kommt es zu Cybergrooming? Was weiß man über die Täter*innen und wie gehen sie vor? Die ersten beiden Videos der klicksafe-Reihe sind ab sofort online verfügbar.

zu den Videos zum Cybergrooming im Expert*innen-Talk bei klicksafe.de

Digital-Gipfel 2022 mit dem Schwerpunktthema „Datenökonomie“

Am 8. und 9. Dezember 2022 findet – vor Ort in Berlin und virtuell – der Digital-Gipfel der Bundesregierung statt. Unter dem diesjährigen Gipfelmotto „Daten – Gemeinsam digitale Werte schöpfen“ haben das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hochrangige Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Austausch und zur Diskussion über die Möglichkeiten der Digitalisierung im Bereich der Datenökonomie eingeladen.

weitere Informationen und das Programm auf der Webseite zur Konferenz

Digitale Bildung – Volkshochschulen bemängeln Bundeshaushalt

In einer Mitteilung bemängelt der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) den Bundeshaushalt für das Jahr 2023. Erneut seien keine Mittel zur Förderung der digitalen Erwachsenenbildung vorhanden. Damit bleibe die amtierende Bundesregierung ihrer Zusage aus dem Koalitionsvertrag schuldig und es drohe aus Sicht des DVV ein weiteres verlorenes Jahr. Eine digitale Spaltung der Gesellschaft, so der Vorsitzende Martin Rabanus, lasse sich ohne angemessene digitale Ausstattung, qualifizierte Lehrkräfte und ein digitales Empowerment-Programm für alle Bevölkerungsgruppen nicht wirksam bekämpfen.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes

mehr zu den Forderungen der Volkshochschulen in Deutschland für eine zukunftsfähige Weiterbildung

JAMES-Studie zum Medienumgang Jugendlicher in der Schweiz

Die am Donnerstag (24. November 2022) veröffentlichte JAMES-Studie 2022 der „Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ (ZHAW) und Swisscom zum Medienumgang von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren in der Schweiz zeigt, dass Facebook quasi völlig aus der Lebenswelt junger Nutzer*innen verschwunden ist. Genutzt werden WhatsApp (97 %), Instagram (81 %) und Snapchat (76 %). Mit 67 % ist für TikTok ein rasanter Aufstieg zu verzeichnen (2018: 8 %). Bei den sozialen Netzwerken setzen Mädchen die Trends, während bei den Jungen das Gaming beliebt ist. Handlungsbedarf besteht beim Jugendmedienschutz, fast die Hälfte der Befragten wurde bereits mindestens einmal online sexuell belästigt.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

alle Ergebnisse und die JAMES-Studie 2022 zum Download

Gemeinsame Forderung nach einen DigitalPakt für die Kita-Bildung

Die Stiftung Haus der kleinen Forscher, FRÖBEL e.V. und der Didacta Verband fordern mit einem gemeinsamen Appell einen DigitalPakt für die frühe Bildung in Deutschland. Bereits in den Kitas müssten Kinder fit gemacht werden für die Herausforderungen in einer digitalisierten Gesellschaft und zur kompetenten und reflektierten Nutzung digitaler Medien. Dafür seien dringende Maßnahmen erforderlich, die nun mit drei zentralen Forderungen zu den Bereichen Kompetenz, Anerkennung und Ausstattung konkretisiert wurden.

weitere Informationen zum Appell unter haus-der-kleinen-forscher.de

mehr zum DigitalPakt für die frühe Bildung beim „Ausschuss Frühe Bildung“

Ortsbesuch in Hessen: Start des neuen Schulfachs „Digitale Welt“

Im Juli 2022 wurde in Wiesbaden das neue Schulfach „Digitale Welt“ vorgestellt, das als Pilotprojekt seit September ein Schuljahr lang an zwölf weiterführenden hessischen Schulen erprobt wird. Durchgeführt wird die Testphase in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) und unter wissenschaftlicher Begleitung der Goethe-Universität in Frankfurt. Alina Leimbach hat als taz-Autorin die Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt besucht und nach den ersten Erfahrungen gefragt. Wird so ein Schulfach wirklich gebraucht?

weitere Informationen in einer Mitteilung des Hessischen Kultusministeriums

mehr zum Schulfach-Pilotprojekt „Digitale Welt“ in einer Mitteilung des Hessischen Kultusministeriums

Künstliche Intelligenz in der Schule

Auf der „Konferenz Bildung Digitalisierung“ (KonfBD22), die am 16. und 17. November 2022 in Berlin stattfand, ging es auch um die Möglichkeiten des Einsatzes künstlicher Intelligenz (KI) in der Schule: Welche Einsatzgebiete gibt es für KI in der Schule? Wie können Lehrkräfte mit ihren Schüler*innen KI-basiert arbeiten? Wie sieht es um die Bereitschaft der Schulen aus, mit KI-Wirtschaftsunternehmen zusammenzuarbeiten? Wie kann der Datenschutz bei KI-Projekten eingehalten werden? Diese und mehr Fragen wurden auf der Konferenz diskutiert. Das Deutsche Schulportal berichtet darüber.

zum Artikel des Deutschen Schulportals

Eine digitale Friedenspädagogik?

Der Krieg in der Ukraine, Fragen zu Krankheit und Gesundheit, der Klimawandel. Jugendliche wachsen in einer Zeit der Unsicherheiten auf – und das in einer Lebensphase, in der sie sich orientieren, ihre eigenes Wertesystem finden wollen und müssen. Auch Medien spielen dabei eine Rolle: durch die Möglichkeiten, sich zu positionieren und Netzwerke aufzubauen sogar eine deutlich größere Rolle als in den Generationen zuvor. In der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift MedienConcret machen sich Lars Gräßer und Judith Kirberger vom Grimme-Institut Gedanken zum Kriegsschauplatz Internet und einer Friedenspädagogik, die „Frieden stiften will im Digitalen und dadurch vielleicht Gewaltausübung verhindern kann im Analogen“. Gewalt fördernde Muster und Strukturen gilt es nicht nur beim Thema Krieg zu identifizieren, sondern auch im alltäglichen Umgang miteinander im Netz.

zur Seite von MedienConcret [Zeitschrift kostenpflichtig]

Schule: Digitalisierung ja, aber auch künstliche Intelligenz?

Tablets statt Schreibheft und Deutschbuch auf dem Schultisch, Stunden- und Vertretungsplan sowie Krankmeldungen über eine Schulsoftware weiterleiten sowie darüber persönliche Mitteilungen an Eltern versenden – die Digitalisierung an Schulen schreitet (allmählich) voran. Doch damit ist die digitale Entwicklung an Schulen nicht abgeschlossen: Thomas Brandstetter erläutert im Hamburger Abendblatt, was künstliche Intelligenz im Schulalltag der Zukunft zu leisten imstande sein könnte – zum Beispiel bei der Anpassung der Schwierigkeitsgrade von Aufgaben an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler.

mehr dazu auf abendblatt.de

Was tun mit Spam-Mails?

Spam-Mails sind ein (in digitalen Zeiten gerechnet) altes Phänomen: Schon in einem wenige Wochen alten E-Mail-Postfach reihen sich E-Mails ein, die offensichtlich nicht von Freund*innen oder Verwandten stammen, sondern unaufgefordert von irgendeiner mehr oder weniger seriösen Firma gesendet wurden. Was macht man am besten mit solchen Mails? Antworten, löschen, ignorieren oder dem E-Mail-Provider melden? BR24 liefert die Antwort!

zum Artikel beim Bayerischen Rundfunk

Neue Kompetenzen für die Herausforderungen in der digitalen Welt

Die Menschen verbringen immer mehr Zeit im Netz und viele entwickeln dabei ein Unwohlsein. Anastasia Kozyreva, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Mitautorin einer Publikation über Strategien zum besseren Umgang mit Online-Medien, sieht eine Ursache für die Überforderungen in der rasanten Entwicklung. Angesichts der unglaublichen Möglichkeiten des Internets mit vielen Informationen oft unbekannter Herkunft werden adäquate Kompetenzen gebraucht, wie zum Beispiel ein „lateral reading“ (also sozusagen das Seitwärts-Lesen) oder auch die Fähigkeit eines kritischen Ignorierens.

mehr hierzu im Interview mit Anastasia Kozyreva bei der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

Höherer IQ? – Studien zeigen positive Effekte des Videospielens

Viele Eltern und Erziehende sind besorgt um die Leistungen in der Schule, wenn die Kinder zu viel Zeit mit Videospielen verbringen. Mehrere Studien, zuletzt aus den USA und Schweden, zeigen jedoch, dass sich das Gaming positiv auf die Intelligenz auswirken kann. Immerhin konnte eine Steigerung des IQ um etwa 2,5 Punkte gemessen werden. Allerdings sind solche Untersuchungen immer schwer einzuordnen, da zusätzlich andere Faktoren eine Rolle spielen können. Und für die Schüler*innen führt das alles nicht an einem vorbei: am fleißigen Lernen.

mehr zu diesem Thema für Kinder und Jugendliche bei handysektor.de

25 Fragen und Antworten: Broschüre zu Hassrede und Fake News

Fake News und Hate Speech kennt heute jeder, zunehmend werden alle Nutzer*innen damit konfrontiert. In Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung hat die Amadeu Antonio Stiftung eine neue Broschüre mit 25 aktualisierten Fragen und Antworten und grundlegenden Informationen zur Diskussion von Falschaussagen und menschenverachtenden Äußerungen erstellt. Dabei wird auch gezeigt, wie falsche und möglicherweise strafbare Inhalte erkannt werden können.

weitere Informationen und kostenloser Download der Broschüre bei der Amadeu Antonio Stiftung

Webinar-Aufzeichnung: Eltern-Wissen zum Thema Cybergrooming

Zunehmend besteht für Kinder und Jugendliche die Gefahr, bei der Nutzung von digitalen Medien Opfer des sogenannten Cybergroomings zu werden. Dabei werden sie gezielt mit der Absicht der sexuellen Belästigung oder des sexuellen Missbrauchs angesprochen. Wie können Eltern und Erziehende ihre Kinder davor schützen? Was kennzeichnet Cybergrooming und welche Mittel bis hin zu juristischen Schritten gibt es dagegen? Im Rahmen der Kampagne #JedesVierteKind gab es bei klicksafe.de für Eltern, Erziehende und pädagogische Fachkräfte ein Webseminar zum Thema, das nun online für alle Interessierten zum Nachschauen bereit steht.

zur Webseminar-Aufzeichnung zum Thema Cybergrooming bei klicksafe.de

Auf Empfang! – Sonderausstellung mit Materialien für Lehrkräfte

„Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400 Meter“ – mit dieser Nachricht ging die Funk-Stunde AG am 29. Oktober 1923 als erster offizieller Radiosender in Deutschland auf Sendung. Dies gilt als die Geburtsstunde des Rundfunks hierzulande mit seiner Entwicklung von Hörfunk und Fernsehen als Massenmedien bis zu den Social Media-Plattformen unserer Gegenwart. In der Sonderausstellung „Auf Empfang!“ zeichnet das Mannheimer Technoseum nun die Entwicklung nach und macht 100 Jahre Mediengeschichte erlebbar. Für Lehrkräfte gibt es dazu umfangreiche Materialein und Arbeitsblätter für den Schulunterricht.

zur Webseite der Ausstellung unter technoseum.de/auf-empfang/

alle Angebote der Ausstellung für den Schulunterricht im Überblick

weitere Informationen in einem Audio-Beitrag vom Südwestrundfunk

Kindermedienland – Angebote für Eltern, Kinder und Senior*innen

Mit der Initiative „Kindermedienland“ setzt sich die Landesregierung Baden-Württemberg dafür ein, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Land zu stärken. Mit Medienmentor*innen-Angeboten für Eltern und Senioren*innen gibt es in den kommenden Monaten wieder kostenfreie und umfangreiche Online-Schulungen und Workshops. Zum Beispiel mit einer Veranstaltung zum Thema „Online einkaufen zur Weihnachtszeit“ für ältere Mitbürger*innen und für Eltern und Erziehende mit ihren Kindern das „Smarte Schrottwichteln“, um die vorweihnachtliche Zeit gemeinsam kreativ zu nutzen.

zur Übersicht der Veranstaltungs-Angebote unter kindermedienland-bw.de

Bitte Was?! – Informationskompetenz gegen Fake News und Hass

Auch Kinder und Jugendliche kommen in der medialen Welt verstärkt mit Desinformation in Kontakt. Das Internet und die sozialen Netzwerke sind voller Fake News, also falscher und manipulativer Nachrichten. Daher ist es wichtig, ihre Informations- und Medienkompetenz bereits im frühen Unterricht zu schulen. Mit der im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) durchgeführten Kampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ sollen junge Nutzer*innen zur Auseinandersetzung mit dem Thema motiviert werden. Neben Materialien, Events und Workshops gibt es in den Social-Media-Kanälen zum Projekt spannende Posts, Informationen und Video-Beiträge.

zur Kampagnen-Webseite mit Lehrmaterialien und vertiefende Informationen für Lehrkräfte und Pädagog*innen unter bitte-was.de

weitere Informationen zum Projekt beim Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Studie zu den Digitalisierung-Barrieren öffentlicher Verwaltungen

Oft wird beim digitalen Wandel über Schulen und Universitäten geredet. Aber wie sieht es eigentlich in den deutschen Behörden aus? Viele Bürger*innen kennen die Probleme und spätestens beim Gang auf das Amt – natürlich ohne Online-Termin – ist das wie ein Zurück in vergangene Zeiten. Eine Studie des Kompetenzzentrums „Digitale Verwaltung der Hochschule Hof“ kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Barrieren und Herausforderungen weniger in den technischen Bereichen von Soft- und Hardware zu suchen sind, vielmehr würden strukturelle Gegebenheiten des Verwaltungsapparats wichtige Digitalisierungsschritte begrenzen.

mehr hierzu in einer Meldung des RedaktionsNetzwerks Deutschland

zum Forschungsbericht über den digitalen „Reifegrad“ der Kommunalverwaltungen beim Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung der Hochschule Hof

Mastodon – Ein neuer Schauplatz der digitalen Öffentlichkeit?

Der offensichtliche Umbruch auf der Plattform Twitter, den die Übernahme durch Elon Musk ausgelöst hat, verunsichert viele Nutzer*innen, insbesondere diejenigen, die in der Öffentlichkeit stehen und diese dort bewusst suchen. Als Alternative bietet sich derzeit der Mikroblogging-Dienst Mastodon an, bei dem nach Recherchen von netzpolitik.org schon Politiker*innen, Bundesministerien sowie Akteur*innen aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft vertreten sind. Was macht diesen Dienst aus, wie funktioniert er und auf welche Weise kann bei Mastodon Desinformation vermieden und der Account abgesichert werden?

mehr hierzu in einem Beitrag von netzpolitik.org

weitere Informationen und Hinweise zur Funktionsweise der alternativen Plattform Mastodon bei netzpolitik.org

Ergebnisse der Studie „Jugend in Deutschland“ im Winter 2022/23

Die am Montag (21. November 2022) veröffentlichten Ergebnisse der Trendstudie „Jugend in Deutschland“ mahnen zur Besorgnis: Die junge Generation leidet unter der Last von vielfältigen Krisen. Im Barometer geben 25 % der 14- bis 29-Jährigen an, unzufrieden mit ihrer psychischen Gesundheit zu sein, bei 16 % macht sich Hilflosigkeit breit, 10 % berichten sogar von Suizidgedanken. Die Belastung der Jugendlichen sei nach wie vor hoch, betont der Kinder- und Jugendpsychologe Julian Schmitz gegenüber der Tagesschau. Eine Rolle spiele dabei auch der durch die Corona-Bedingungen erhöhte Medienkonsum und die sozialen Netzwerke, deren Inhalte oft ungefiltert und auch „katastrophisierend“ geteilt würden.

weitere Informationen in einem Beitrag von tagesschau.de

mehr zur Studie und den Ergebnissen in einer Meldung bei presseportal.de

Medienkompetenz – Vermittlung algorithmischer Wirkungsweisen

Im Netz, vor allem auf Plattformen und in den sozialen Netzwerken können alle Nutzer*innen ihre Inhalte und Meinungen veröffentlichen. Zwar gibt es dort auch Richtlinien, doch ist dies nicht zu vergleichen mit den redaktionell aufbereiteten Beiträgen klassischer Medien. Eine besondere Wirkung haben dabei Algorithmen, die unbemerkt im Hintergrund arbeiten. Durch sie wird eine personalisierte Vorauswahl getroffen und oftmals Content gepusht, der möglichst hohe Verweildauern und Reichweiten erreicht und „emotionalisierend“ wirkt. Daher ist es wichtig, schon Schüler*innen einen bewussten Umgang mit Algorithmen und ihren Funktionsweisen zu vermitteln.

mehr hierzu und Tipps für Schüler*innen bei weitklick.de

#DigitalCheckNRW um das Thema „Künstliche Intelligenz“ erweitert

Zur Vermittlung von Medienkompetenz und zur digitalen Teilhabe aller Bürger*innen gibt es seit 2020 den #DigitalCheckNRW. Gefördert von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird das Angebot von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) entwickelt und umgesetzt. Alle Nutzer*innen können auf der Plattform ihre Kompetenzen im Bereich der Medien überprüfen und ihr Wissen darüber verbessern. Die sechs bestehenden Themenbereiche des #DigitalCheckNRW wurden nun um den Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ erweitert, in zwölf neuen Fragen können alle Nutzer*innen ihren individuellen Wissensstand dazu testen und erhalten aufgrund ihrer Ergebnisse personalisierte Weiterbildungsangebote.

zum Angebot des #DigitalCheckNRW

weitere Informationen in einer Mitteilung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Dieter Baacke Preis 2022 – Bekanntgabe der Preisträger*innen

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zeichnen jährlich mit dem Dieter Baacke Preis beispielhafte medienpädagogische Projekte aus. Was tun, sich engagieren und zusammenwirken – das zieht sich durch die Preisverleihungen im Jahr 2022. In sechs Kategorien werden insgesamt acht Projekte geehrt, eine besondere Anerkennung geht an das Netzwerk Gaming im Bielefelder Jugendring für das Angebot „Besser spielen! #gamingbielefeld“.

zur Webseite des Dieter Baacke Preises 2022

weitere Informationen und alle Preisträger*innen im Überblick in einer Mitteilung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

WozNiu – Roboter-Avatare informieren Kinder und Jugendliche

Mit einem Projekt aus dem Innovationsförderprogramm „MDR next“ bietet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) seit dem 1. November 2022 einem jungen Publikum zwischen 10 und 13 Jahren News-Updates aus ihrer Lebenswelt. Moderiert von zwei Roboter-Avataren namens Motu und Quinn geht das neue Format „WozNiu“ auf die Sehgewohnheiten der jungen Zielgruppe ein und kombiniert Gaming-Elemente mit realen Informationen. Von Klima über Sport bis hin zu TikTok-Trends, thematisch geht es um all das, was Menschen in dieser Altersgruppe bewegt. Dazu gibt es praktische Tipps – zum Beispiel, wie man Fake-News enttarnt.

zum WozNiu-Angebot für junge Menschen bei MDR TWEENS

weitere Informationen in einer Mitteilung des Mitteldeutsche Rundfunks

Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung der deutschen Schulen

Vom 16. bis 17. November 2022 hat das Forum Bildung Digitalisierung wieder zur Konferenz Bildung Digitalisierung (KonfBD) eingeladen. Die KonfBD versteht sich als die Leitkonferenz im deutschsprachigen Raum für gute Schule in der digitalen Welt, Good Practices sollen sicht- und erlebbar gemacht und entscheidende Impulse für die Transformation von Bildung in die Digitalität gesetzt werden. Fest steht: Es gibt noch viel zu tun und um wichtige Schritte umzusetzen, bedarf es einer klaren pädagogischen Vision und mehr als nur Computer und Tablets. Anlässlich der Konferenz sind fünf Handlungsempfehlungen für Entscheider*innen in Politik und Verwaltung mit Impulsen für konkrete Umsetzungsmaßnahmen formuliert worden.

weitere Informationen und zum Download des Impulspapiers mit Handlungsempfehlungen beim Forum Bildung Digitalisierung

mehr zur KonfBD und zum Forum Bildung Digitalisierung bei tagesspiegel.de

Offener Brief – Forderung nach mehr Schutz von Kindern im Netz

Anlässlich des Europäischen Tags zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch hat am 18. November 2022 ein breites Bündnis von 77 nationalen und internationalen Verbänden und Organisationen die Europäische Union in einem Offenen Brief dazu aufgerufen, das Internet zu einem sicheren Ort für Kinder zu machen. Die bisherigen Schutzmaßnahmen werden begrüßt, seien jedoch nicht ausreichend und ein solider Rechtsrahmen müsse geschaffen und umgesetzt werden. Unterzeichnet haben unter anderem das Deutsche Kinderhilfswerk, die Kindernothilfe, ECPAT und die Stiftung Digitale Chancen.

weitere Informationen und Download des Offenen Briefs in englischer und in deutscher Sprache beim Deutschen Kinderhilfswerk

Studie zu Social Media-Erfahrungen US-amerikanischer Teenager

Was große soziale Netzwerke ausmacht, lässt sich unter den Stichworten Verbinden und Kommunizieren subsumieren. Aus diesem Grund versuchen Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat, ihre Algorithmen und Features in dieser Hinsicht immer effektiver zu gestalten. Eine vom amerikanischen Pew Research Center durchgeführte Studie unter Teenagern in den USA im Alter von 13 bis 17 Jahren zeigt, dass viele Jugendliche (32 %) die in den sozialen Netzwerken gemachten Erfahrungen positiv einschätzen und nur 9 % als negativ. Die Mehrheit (59 %) betrachtet die Wirkungen als neutral. Aber auch schwierige Seiten werden gesehen: 29 % gaben zum Beispiel außerdem an, beim Posten einen hohen Druck nach Likes oder Kommentaren zu spüren.

mehr zu den einzelnen Ergebnissen der Studie unter onlinemarketing.de

zur Veröffentlichung der Studie beim Pew Research Center [in englischer Sprache]

Musikkonsum-Studie auf allen Kontinenten und in 22 Ländern

Am Donnerstag (17. November 2022) wurde in London der aktuelle Report „Engaging with Music 2022“ von der „International Federation of the Phonographic Industry“ (IFPI) vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Musikkonsum weltweit auf etwa 20 Stunden in der Woche erhöht hat. Im Vergleich mit dem Jahr 2021 (18,4 Stunden) ist das ein deutliches Plus. Besonders gerne wird Musik zur Verbesserung des mentalen Befindens (69 %) und beim Sport gehört (68 %). Deutlich gesteigert hat sich die Vielfalt der Gattungen, bis hin zum Disco-Polo gibt es im Bericht über 500 Genres. Ausspielweg ist besonders das Streaming, 46 % der Befragten nutzen kostenpflichtige Abo-Dienste wie Spotify oder Apple Music, aber auch 30 % nicht lizenzierte Online-Plattformen.

weitere Informationen zur Studie in einem Beitrag bei derstandard.at

Cybergrooming – Ergebnisse der 2. Befragungswelle veröffentlicht

Am Mittwoch (16.November 2022) hat die Landesanstalt für Medien NRW die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle zu den Erfahrungen mit Cybergrooming veröffentlicht. Die repräsentative Erhebung unter in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 17 Jahren zeigt deutlich steigende Zahlen: Fast ein Viertel (24 %) wurde bereits im Netz von Erwachsenen zu einer Verabredung aufgefordert (2021: 20 %). Eine starke Zunahme ist dabei in der Gruppe der Jüngeren zu verzeichnen (8 – 9 Jahre: 20 % zu 9 % im Jahr 2021, 10 – 12 Jahre: 23 % zu 14 % im Jahr 2021), diese Tendenz zeigt sich auch in anderen Bereichen.

weitere Informationen und Download der Befragungsergebnisse bei der Landesanstalt für Medien NRW

Digital Services Act – Gesetz über digitale Dienste in Kraft getreten

Mit dem Digital Services Act (DSA) will das Europäische Parlament das Internet und insbesondere große Social Media-Dienste wie Facebook, Instagram oder YouTube stärker regulieren. Nach der Veröffentlichung am 27. Oktober 2022 im EU-Amtsblatt ist das Gesetz über digitale Dienste nun am 16. November 2022 in Kraft getreten. Die in Frage kommenden Anbieter*innen müssen nun innerhalb von drei Monaten die genaue Zahl ihrer Endnutzer*innen veröffentlichen, als groß definierte Dienste sind dann spätestens bis zum 17. Februar 2024 zur Umsetzung in der Pflicht – d. h. sie müssen beispielsweise relativ schnell gegen illegale Inhalte oder eine nicht autorisierte Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke vorgehen.

mehr hierzu in einer Mitteilung der Bundesregierung

weitere Informationen in einem Beitrag von heise online

Journalismus-Sessel – Gespräche zwischen Box und Menschen

Der Hörfunk ist immer noch ein beliebtes Medium. Aber viele Menschen haben gar kein UKW-Radio mehr, sondern eine Alexa – das sagt Chefredakteur Norbert Jeub vom Radio Euskirchen. Um wieder mit den Hörer*innen in Kontakt zu kommen, hat er zusammen mit seinem Team und dem Innovationslabor tactile.news einen speziellen Journalismus-Sessel entworfen, der an öffentlichen Orten zur Kommunikation einlädt. Als Tool sollen mit dieser Dialogbox neue Wege beschritten werden. Dahinter stecken viel Ideen und eine entwickelte künstliche Intelligenz, die automatisch reagiert und das Gesagte direkt an die Redaktion weiterleitet.

weitere Informationen zur Dialogbox unter tactile.news

mehr hierzu in einem Beitrag auf den Seiten von journalist / journalistin, herausgegeben vom Deutschen Journalisten-Verband

Irgendwas mit Medien!? – Wissenswertes über das Musik-Streaming

Besonders junge Menschen nutzen zunehmend Streamingdienste und nicht-lineare Ausspielungswege. Studien zeigen, dass dabei insbesondere der Abruf von Musik beliebt ist. Die Auswahl der Anbieter*innen ist jedoch riesig. Wie unterscheiden sich eigentlich Spotify, Deezer und Co. – und was ist jeweils zu beachten? Der Offene Kanal Kaiserslautern hat für seinen YouTube-Kanal ein Info-Video mit vielen Informationen und Tipps erstellt und Expertinnen befragt: Hediye Kheredmand von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und Kim Beck von handysektor.de.

zu den Musikstreaming-Tipps im YouTube-Kanal von OK Kaiserslautern

Gaming Money Desaster – Quiz zu Kostenfallen bei In-Game-Käufen

Auf den ersten Blick sind viele Spiele-Apps für Smartphones und Tablets kostenfrei. Da die Hersteller*innen aber auch Geld verdienen wollen, gibt es oft die Möglichkeit sogenannter In-Game-Käufe, zum Beispiel um zusätzliche Accessoires zu kaufen oder um das Spiel schneller zu machen. Bei Kindern sollte diese Funktion möglichst deaktiviert und darüber miteinander gesprochen werden. Um über versteckte Tricks und Kostenfallen aufzuklären, hat das österreichische Saferinternet.at-Youth Panel gemeinsam mit dem klicksafe-Youth Panel aus Deutschland ein Quiz für alle Gamer*innen ab 10 Jahren erstellt.

direkt zum Quiz über das „Gaming Money Desaster“ bei In-Game-Käufen

weitere Informationen in einer Mitteilung von saferinternet.at

Zugehört! – 19. Bundesweiter Vorlesetag am 18. November 2022

Bereits zum 19. Mal findet am Freitag (18. November 2022) der „Bundesweite Vorlesetag“ statt, der vor 18 Jahren von der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung initiiert wurde. Zu diesem Aktionstag wird mit dem Institut für Lese- und Medienforschung jeweils eine aktuelle Studie zum Vorleseverhalten in Deutschland durchgeführt. Dabei zeigt sich immer deutlich: Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Kindesentwicklung. In etwa jeder dritten Familie in Deutschland wird aber zu selten oder nie vorgelesen. Unter dem Jahresmotto „Gemeinsam einzigartig“ soll darum wieder auf das Lesen als alltägliche Bereicherung und verbindendes Element aufmerksam gemacht werden.

alle Informationen, Aktionen und Studien unter vorlesetag.de

Offensichtliche Schwachstellen bei der Digitalisierung der Schulen

Trotz der Fortschritte bei der Umsetzung von digitaler Bildung durch den DigitalPakt Schule und mehrerer anschließender Sonderpakete im Anschluss an die Erfahrungen der Corona-Zeit, sind für eine schnellere Umsetzung weitere Anstrengungen nötig – das betont Elisabeth Allmendinger, Bereichsleiterin Bildungspolitik des Verbands Bitkom, im Interview mit „heise meets“. Nötig sei ein Digitalpakt 2.0, der die bisherigen Erfahrungen einbezieht und rechtzeitige Anschlussfinanzierungen ermöglicht. Immer noch fehlt an 80 % der deutschen Schulen ein schneller Internetzugang, ebenso müssen angemessene digitale Qualifizierungen für Lehrkräfte gewährleistet sein.

zum Interview mit Elisabeth Allmendinger bei heise online

Amerikanischer FBI-Chef besorgt über die Risiken von TikTok

Vor Mitgliedern des amerikanischen Repräsentantenhauses hat sich der FBI-Chef Christopher Wray am Dienstag (15. November 2022) besorgt über ein für die USA ausgehendes Sicherheitsrisiko durch die vom chinesischen Konzern ByteDance betriebene Plattform TikTok geäußert. Darüber hinaus sehe er den Datendiebstahl und ein von China aus betriebenes Hacking als gefährlich. TikTok hingegen betont, keine Daten von US-Nutzer*innen in China zu speichern. Letztendlich muss vor diesem Hintergrund gesehen werden, dass mit dem Meta- und dem Google-Konzern auch von den USA ausgehend globale Tech-Giganten agieren.

mehr hierzu in einem Beitrag von Spiegel online

Studie zu Digitalität und Zukunftskompetenzen an Europas Schulen

Eine in 11 europäischen Ländern vom Meinungsforschungsinstituts Ipsos im Auftrag der „Vodafone Group Foundation“ durchgeführte Befragung zu den Potenzialen digitalen Unterrichts kommt zu dem Ergebnis, dass übergreifend alle Lehrkräfte die Vermittlung und Nutzung digitaler Kompetenzen zu den „21st Century Skills“ zählen. Bei der Umsetzung zeigen sich allerdings Unterschiede: Im europäischen Vergleich nutzen deutsche Lehrkräfte die Möglichkeiten digitaler Technologien weniger, etwa zwei Drittel von ihnen sehen darin noch keinerlei Hilfe für besseren Unterricht, lediglich 55 % halten die Schulen für ausreichend ausgestattet.

weitere Informationen und alle Ergebnisse der Befragung zum Download bei der Vodafone Stiftung Deutschland

Umweltschutz – Die oft schwierige Ökobilanz des weltweiten Netzes

Es ist eine mittlerweile oft und immer wieder gestellte Frage: Wie umweltschädlich ist das Surfen im Internet und wie sieht es dabei mit der CO2-Bilanz aus? Einer Studie der Universität Lancaster zufolge waren IT-Leistungen im Jahr 2019 für 2,8 % der Treibhausgase verantwortlich, der Flugverkehr lag mit 1,7 % dahinter. Aber kann so gerechnet werden? Immerhin sparen Online-Konferenzen auch weite Wege und das besonders viel Energie verbrauchende Streaming den Weg zu den Kinos.

mehr zur Umweltschädlichkeit des Internets in einem Beitrag vom ZDF

DigitalPakt Schule – Fortschrittsbericht für die Jahre 2019 bis 2022

Der Bund hat seit 2019 fünf Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Länder und Kommunen bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur zu unterstützen. Nach der Corona-Pandemie gibt es durch mehrere Zusatzvereinbarungen weitere 1,5 Millionen Euro. Anlässlich der ersten Statuskonferenz zum DigitalPakt Schule unter dem Motto „Strukturen schaffen – Bildung gestalten“, an dem über 1.200 Expert*innen aus Politik, Bildungsforschung und -praxis teilnahmen, wurden der Fortschrittsbericht für die Jahre 2019 bis 2022 veröffentlicht und die zukünftigen Perspektiven und Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert.

weitere Informationen und der Fortschrittsbericht des Digitalpakts Schule zum Download beim Bundesministerium für Bildung und Forschung

Umfrage zu Erfahrungen mit Anfeindungen in Gaming-Communitys

Mit der „Erklärung von Prinzipien der Toleranz“ hat die UNESCO am 16. November 1995 für mehr Respekt untereinander plädiert und diesen Tag zum „Internationalen Tag für Toleranz“ proklamiert. In den sozialen Netzwerken und auf den Plattformen im Netz ist dies leider keine Selbstverständlichkeit und auch rund um die Gaming-Communitys wird viel „geflamed“ – selbst innerhalb der Online-Chats gibt es oft rassistische und hasserfüllte Sprüche. Die Redaktionen von GameStar, GamePro und MeinMMO wollen daher wissen: Welche Erfahrungen haben Gamer*innen mit solchen Anfeindungen gemacht? Und welche Konsequenzen haben sie für sich daraus gezogen? Die Umfrage wird ausgewertet, alle Angaben erfolgen anonym.

weitere Informationen und zur Umfrage bei gamestar.de

ARD Jugendmedientag 2022 mit hoher Schüler*innen-Beteiligung

Rund 12.500 angemeldete Schüler*innen haben am vierten ARD Jugendmedientag (Dienstag, 15. November 2022) teilgenommen. Es fanden viele Workshops statt, zusammen mit journalistischen Coaches konnten die Jugendlichen eigene Beiträge erstellen und selbst recherchierte Nachrichten verfassen. Dazu bekamen sie von den Profis Tipps für den Umgang mit Fakten, Fakes und Shitstorms im Netz. Für den ARD-Vorsitzenden Tom Buhrow war die Veranstaltung ein voller Erfolg, die Vermittlung von Medienkompetenz sei ein wichtiger Schlüssel zur Teilhabe an unserer demokratischen Gesellschaft.

alle Streams des ARD Jugendmedientags 2022 sind online abrufbar unter ard.de/jugendmedientag

weitere Informationen in einer Mitteilung der ARD

Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten

Zur Stärkung der qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich der digitalen Kompetenzen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Kooperation mit den Ländern das Forschungs- und Innovationsprogramm „Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung“ entwickelt. Ab April 2023 sollen Lehrer*innen systematisch und praxisnah unterstützt werden, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen und digitale Tools fachlich, didaktisch und pädagogisch sinnvoll in ihrem Unterricht einsetzen können.

weitere Informationen zum Programm in einer Mitteilung des DLR Projektträgers

MrWissen2go: Wissensvermittlung über YouTube

Mit fast 2 Millionen Follower*innen auf YouTube ist Mirko Drotschmann sicherlich ein sogenannter „Influencer“. Sein Metier ist aber nicht das Zeigen eines Lifestyles oder das Anpreisen von Konsumprodukten, sondern die Vermittlung von fundiertem Wissen: Er greift aktuelle Themen auf und erklärt sie kind- und jugendgerecht. Im Interview mit dem Deutschen Schulportal berichtet der studierte Historiker, Journalist, Autor, Moderator und Webvideoproduzent über seinen Kanal @MrWissen2go und auf welche Weise Kinder und Jugendliche über Netz-Plattformen für Wissen begeistert werden können.

zum Interview mit Mirko Drotschmann bei deutsches-schulportal.de

Text-zu-Bild mit KI – Die schwierige Frage nach den Urheberrechten

Mit wenigen Klicks und künstlicher Intelligenz (KI) ist es inzwischen möglich, in Sekundenschnelle Bilder und Kunstwerke zu generieren. Dabei genügt die Eingabe von einigen Worten oder eines Textes. Die von den Algorithmen erschaffenen Werke sind zum Teil imposant, die Frage nach den Urheberrechten gestaltet sich jedoch schwierig. Das Bildportal Getty verbietet mittlerweile Bild-Uploads, die auf diese Weise produziert worden sind. Zwar kann die Verfremdung von Vorlagen aus dem Netz rechtlich als Zitatschnipsel gelten, offen bleibt dennoch die Frage nach dem eigentlichen „Schöpfer“. Michael Gessat, der Deutschlandfunk-Nova-Netzreporter, berichtet zusammen mit Till Haase über die rechtliche Lage.

zum Beitrag über KI-Kunstwerke bei Deutschlandfunk Nova

Stumble Guys – Massive Bewerbung von „Sparpaketen“ für Skins

Besonders bei jüngeren Nutzer*innen ist auf den Smartphones derzeit ein bunt gestaltetes Game angesagt: das Knockout-Battle-Royale „Stumble Guys“. Das kann alleine oder im Multiplayer-Modus gespielt werden, Handlung und Gestaltung sind unbedenklich, es gibt keine Waffen und die Gegner*innen können durch Schubsen vom Spielfeld geworfen werden. Eltern und Erziehende – und natürlich auch Kinder und Jugendliche – sollten aber die Kostenfallen im Blick haben. Massiv werden zum Beispiel „Sparpakete“ beworben, mit denen coole Skins und Accessoires gekauft werden können.

mehr zum Spiel und den Kostenfallen bei handysektor.de

Großes Interesse in Deutschland für spezielle Gaming-Smartphones

Die Deutschen spielen gerne auf ihren Smartphones. Längst bleibt es bei vielen der über 23 Millionen Spieler*innen nicht mehr bei einfachen und kurzweiligen Apps. Zunehmend gibt es anspruchsvollere Produktionen, in denen mit- oder gegeneinander oder sogar in E-Sports-Turnieren angetreten wird. Dafür werden allerdings spezielle Gaming-Smartphones mit schnelleren Displays und höherer Leistung benötigt. Eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag des Verbands der deutschen Games-Branche (game) zeigt ein großes Interesse an diesen Geräten, insbesondere mit 28 % bei den 25- bis 34-Jährigen.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Verbands der deutschen Games-Branche

Online-Publikationen zu digitalen Spielen in der Medienpädagogik

Im Dezember 2022 erscheint in der GMK-Reihe „Schriften zur Medienpädagogik“ der 58. Band zum Thema „Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen“. Vorab werden alle Beiträge des Buchs unter einer Creative Commons Lizenz im Netz veröffentlicht und sind kostenfrei bei der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) im PDF-Format abrufbar. Deutlich wird eine Schnittmenge von Spiel- und Medienpädagogik: Dabei geht es um die essentielle Frage, in welcher Welt wir leben und wie wir leben möchten, um Experimentieren und persönliche Entfaltung, um den Einsatz im Bereich der Inklusion, aber auch um kritische Aspekte wie Gaming Disorder und die Instrumentalisierung des Genres.

zu den Vorab-Veröffentlichungen von „Lasst uns spielen“ unter gmk-net.de

weitere Informationen in einer Mitteilung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Bashing und Anbiederung – Politiker*innen mit TikTok-Profilen

Viele Politiker*innen tummeln sich mit ihren Profilen auf der Plattform TikTok, die insbesondere ein sehr junges Publikum anspricht. Nach Recherchen des Politikberaters Martin Fuchs sind dort etwa 30 Mitglieder des Bundestages und 200 Abgeordnete aus den Landtagen zu finden. Die Beurteilung der angebotenen Video-Inhalte fällt aber eher dürftig aus: Neben den üblichen nachgestellten TikTok-Arrangements und Challenges gibt es viel Bashing gegen andere Parteien. So kommt Martin Fuchs letztendlich zu seinem Urteil, dass man auf diese Weise das junge Publikum offenbar nicht ernst nehmen wolle.

mehr hierzu beim Mitteldeutschen Rundfunk

weitere Informationen in einem Beitrag von welt.de

Forum Kommunikationskultur: Mit Medienbildung die Welt retten?!

Als hybrides Format findet am 18. und 19. November 2022 vor Ort in Potsdam und online am 24. November 2022 das diesjährige Forum Kommunikationskultur statt. Veranstaltet durch die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und vielen Partner*innen soll es dieses Mal in Impulsvorträgen, Diskussionen, Workshops und weiteren Formaten um das Thema „Mit Medienbildung die Welt retten?! Medienpädagogik in einer Kultur der Digitalität“ gehen. Forschung und Praxis wirken in diesem medienpädagogischen Tagungsformat zusammen und regen damit den Dialog zwischen der Medienforschung und den Praxisfeldern an.

weitere Informationen, Anmeldung und Programm unter gmk-net.de

KiKA Award 2022 – Start des Votings für innovative Projektideen

„Clever Online“, „Make a Change“ und „For Our Planet“ – in diesen Kategorien gehen ab Dienstag (15. November 2022) wieder spannende und innovative Projektideen von engagierten Kindern und Jugendlichen in das Rennen um den KiKA Award 2022. Abstimmungen sind ab sofort per Online-Voting möglich. Wer die Trophäe in der vierten Kategorie „Kinder für Kinder“ gewinnt, entscheidet die Kinderjury am 18. November 2022 in der KiKA Award-Liveshow in Erfurt und im KiKA-Kanal.

zum Voting und den Nominierungen unter kika-award.de

weitere Informationen in einer Mitteilung von KiKA – Der Kinderkanal ARD/ZDF

Viele Millionen Menschen haben immer noch unsichere Kennwörter

Das Chip-Magazin hat heute (15. November 2022) eine Liste mit – leider oft verwendeten – unsicheren Passwörtern veröffentlicht. Wieder sehr weit oben ist die Zahlenfolge „123456“. Beliebt ist auch ein einfaches „hallo“, welches natürlich unnütz ist. Aber auch andere Kombinationen können schnell geknackt werden. Expert*innen arbeiten längst an neuen und einfacheren Methoden wie zum Beispiel an fido (das steht für „Fast Identity Online“). Damit gibt es dann nur noch einen privaten Schlüssel für alle Nutzer*innen, der nicht geklaut werden kann.

zur Liste der unsicheren Passwörter 2022 bei chip.de

weitere Informationen zu sicheren Passwörtern unter verbraucherzentrale.de

mehr zu Entwicklungen alternativer Systeme beim Deutschlandfunk

dPhoenixSuite – Pilotprojekt für digitale Lehrer*innen-Arbeitsplätze

Um die Digitalisierung der Schulen weiter zu fördern, hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Implementierung einer Digitalen Bildungsplattform bereits mehrere Angebote umgesetzt: Moodle und itslearning sind als Lernmanagementsysteme ebenso erfolgreich im Einsatz wie Threema, ein sichererer Instant Messenger. Mit dPhoenixSuite soll nun in einem Pilotprojekt eine Open Source-Anwendung getestet werden, die Lehrkräften ein mobiles Arbeiten und eine sichere dienstliche Kommunikation ermöglicht.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

Konzeptstudie zur Umsetzung der Nationalen Bildungsplattform

Zur Erleichterung des Zugangs zu digital gestützten Bildungsangeboten plant das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Anfang 2021 den Aufbau einer digitalen Bildungsplattform. Das Angebot soll sich an alle Lehrer*innen und Schüler*innen, Hochschulen und Nutzer*innen in der Aus- und Weiterbildung richten, gutes Unterrichtsmaterial verfügbar machen und einen zentralen Zugriff auf hilfreiche digitale Werkzeuge bieten. Eine im Auftrag von Wikimedia Deutschland durchgeführte Studie sieht in der angedachten Umsetzung der „Nationalen Bildungsplattform“ allerdings gravierende Mängel, vor allem hinsichtlich eines instrumentellen Verständnisses von Bildung und Lernen, einer „Infrastrukturhegemonie“ sowie eines fehlenden Diskurses.

mehr hierzu in einem Beitrag von netzpolitik.org

zum Download der Studie unter wikimedia.de [PDF-Format]

weitere Informationen zum Projekt Nationale Bildungsplattform beim Bundesministerium für Bildung und Forschung

Schulplattform Logineo NRW – Prüfung der Entwicklungspotenziale

Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit Logineo NRW eine digitale Plattform entwickelt, die alle Schulen kostenlos nutzen können: Lehrer*innen ist es möglich, sich hierüber gemeinsam auszutauschen und miteinander zu kommunizieren. Über das Lernmanagementsystem Logineo NRW LMS können Schüler*innen Unterrichtsmaterialien abrufen, Aufgaben bearbeiten und sich mit den Lehrkräften in Videokonferenzen besprechen. Um die Entwicklungspotenziale und weitere Möglichkeiten des Angebots zu untersuchen, wurde das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) nun mit einem Zukunfts-Check beauftragt.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

zur nordrhein-westfälischen Schulplattform unter logineo.nrw.de

Campus Innovation – Informationskompetenz in digitalen Zeiten

Am 17. und 18. November 2022 findet unter dem Konferenzmotto „Teilhabe, Information Literacy und synthetische Medien – Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft“ die Campus Innovation 2022 online und per Videokonferenz statt, die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenfrei. Mit dabei auf dem Podium: Markus Beckedahl, Prof. Dr. Annette Leßmöllmann und Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit. Sie sprechen über digitale Grundkompetenzen, Informationskompetenz, informierte Teilhabe und Meinungsfreiheit in Zeiten digitaler Öffentlichkeiten.

weitere Informationen auf den Seiten von campus-innovation.de

zu den Konferenzseiten der Campus Innovation 2022

Verbesserung der Umsetzung von Gesetzen gegen digitale Gewalt

Im Netz sind digitale Gewalt, offene Hassrede bis hin zu Androhungen von Straftaten allgegenwärtig. Wie schwierig und langwierig eine Rechtsdurchsetzung der Unterlassung sein kann, hat jüngst der Fall von Ex-Ministerin Renate Künast gezeigt. Ebenso aufmerksam gemacht auf die Schwierigkeiten bei der Stellung von Anzeigen hat der Satiriker Jan Böhmermann mit seinem Redaktion-Team im ZDF Magazin Royale. Im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur sieht Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin der Organisation HateAid, ausreichende gesetzliche Grundlagen zur Verfolgung, die aber zentralisiert besser umgesetzt werden müssen.

mehr hierzu in einem Beitrag von Deutschlandfunk Kultur