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Künstliche Intelligenz: Erst kam die Kunst, dann ChatGPT …
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Digitale Informations- und Nachrichtenkompetenz: Lehrmaterialien
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Wahrheit, Fehler, Fake? – Vergleich und Bewertung der Faktenchecks in Deutschland
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Relevante Meldungen zu Medienbildungsthemen: Hier finden Sie tagesaktuell die wichtigsten Nachrichten, Beiträge und Informationen aus dem deutschsprachigen Raum – die neuesten stehen oben!

Sie vermissen eine Nachricht? Wir freuen uns über Ihren Hinweis!

Meinungsfreiheit vs. Gewalt – Diskussion über Grundrechte im Netz

(26.05.2023) Anlässlich des diesjährigen „Tag des Grundgesetzes“ haben am 22. Mai 2023 in Bonn Expert*innen über das Thema „Meinungsfreiheit vs. digitale Gewalt im Netz“ diskutiert. Wie können die Rechte des Grundgesetzes im Internet gewährleistet werden? Auf welche Weise kann das Thema Hassrede weiter in den gesellschaftlichen Fokus gerückt werden? Und welche spezifischen Regelungen können im Rahmen der Gesetzgebung umgesetzt werden? Sprecher*innen auf dem Podium beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz (BfDI) waren: Veronika Keller-Engels (Präsidentin des Bundesamts für Justiz), Anna-Lena von Hodenberg (Gründerin und Geschäftsführerin HateAid), Markus Hartmann (Leiter der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW) und Prof. Ulrich Kelber (BfDI).

zur Aufzeichnung der Diskussion als Live-Stream unter bfdi.bund.de

Digitale Spiele im Schulunterricht – Idee zum praktischen Einsatz

(26.05.2023) Obwohl Computerspiele längst ein fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten sind, ist deren Einsatz im Schulunterricht meist noch eine Ausnahme. Dabei stecken in der Nutzung dieses Genres große Potenziale, vor allem um die Schüler*innen auf diese Weise zu motivieren und für Themen zu begeistern. Ob Lernspiele oder Serious Games, die zum Beispiel geschichtliche und durchaus fundierte und ernste Inhalte haben können – es gibt mittlerweile zahlreiche kreative und didaktisch aufbereitete Ansätze zum Einsatz interaktiver Digitalspiele. Die Initiative Klicksafe hat spannende Ansätze, Materialien und Links zusammengestellt.

zum Beitrag über den Einsatz digitaler Spiele in der Schule bei klicksafe.de

Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz

(26.05.2023) Nach der Veröffentlichung des generativen Sprachmodells ChatGPT haben die Diskussionen im Bereich der Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz (KI) rasch an Fahrt aufgenommen. Verbunden damit sind viele Bedenken und auch Sorgen um eventuell durch KI ersetzbare Arbeitsplätze. In ersten Ländern, wie Italien, gab es bereits Verbote, die mit dem Datenschutz gerechtfertigt wurden. Viele Chancen ergeben sich dennoch und welche adäquaten Weiterbildungsangebote gibt es? Auf der Fachtagung „Interaktive Sprachmodelle: Lehre und Forschung mit ChatGPT & Co“ im April 2023 wurde über diese und weitere Fragen diskutiert. Im Online-Magazin der Universität Bern erläutert Petra Müller vom Mathematischen Institut die Qualifizierungsmöglichkeiten.

zum Beitrag im Online-Magazin der Universität Bern unter unibe.ch

Baden-Württemberg: Strategien zur Förderung von Medienbildung

(26.05.2023) In der vergangenen Sitzung des Medienrats der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Baden-Württemberg, der sich insbesondere die Aufgaben zur Gewährleistung der Meinungsvielfalt und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Rundfunks wahrnimmt, hat Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, angesichts der zunehmenden Komplexität der Medienlandschaft die Notwendigkeit der Bündelung von Aktivitäten im Bereich der Medienbildung betont. Unterschiedliche Institutionen sollen ihre Aktivitäten zusammen koordinieren, der LFK als verlässliche Partnerin mit breiter Expertise kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Neben einer Verankerung der Vermittlung von Medienkompetenzen in den Bildungsplänen an den Schulen soll ein vielfältiges Angebot von Maßnahmen und Förderprogrammen geschaffen werden.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Landesanstalt für Kommunikation

Social-Media-Studie zeigt Unterschiede zwischen den Generationen

(26.05.2023) Zum 14. Mal hat die Zürcher Digitalagentur Xeit das Social-Media-Nutzungsverhalten von User*innen in der Schweiz untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Altersgruppen: Während die Älteren hauptsächlich bei Facebook unterwegs sind, ist für die Generation Z das soziale Netzwerk Instagram das Medium der Zeit: 38 % von ihnen sind dort unterwegs. Weniger genutzt von der Gen Z werden TikTok (28 %), Snapchat (8 %) und Facebook (1 %). Übergreifend genutzt wird die Video-Plattform YouTube und der Messenger-Dienst WhatsApp. Auch Influencer*innen werden mittlerweile in allen Altersgruppen wahrgenommen. Der klassische Bild-Post liegt in der Beliebtheit immer noch vor den Story-Clips, bei denen Instagram mit seinen Reels am beliebtesten ist.

mehr zur Studie in einem Beitrag von itmagazine.ch

G7-Arbeitsgruppe zur Regulierung des Einsatzes von KI gegründet

(26.05.2023) Ein wichtiges Thema beim G7-Gipfel im japanischen Hiroshima war auch der zukünftige Einsatz und die Regulierung von generativer künstlicher Intelligenz (KI). Vor dem Hintergrund potenziellen Missbrauchs und möglicher Gefahren sei eine „unverzügliche Bestandsaufnahme“ notwendig, heißt es in der Abschlusserklärung. Einvernehmlich wurde eine G7-Arbeitsgruppe gegründet, die sich – zusammen mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Initiative Globale Partnerschaft für künstliche Intelligenz (GPAI) – unter anderem mit der Transparenz des Einsatzes von KI-Systemen, dem Urheberrechtsschutz, der Vermeidung ausländischer Informationsmanipulation und Desinformation und allgemein mit den „Herausforderungen und Chancen“ von KI befassen soll.

mehr hierzu in einem Beitrag bei manager-magazin.de

zur Übersicht der Gipfeldokumente und -erklärungen des G7-Gipfels 2023 in Hiroshima auf den Seiten der deutschen Bundesregierung

ZDF-Dokureihe über Paralleluniversen von Verschwörungsmythen

(26.05.2023) Ob Pandemie, UFO-Sichtungen, QAnon oder die Angst vor 5G und dem Deep-State – Verschwörungsmythen haben im Internet Hochkonjunktur. Eine neue Dokureihe des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) erkundet die dahinterliegenden Paralleluniversen und zeigt deren Entstehung, Verbreitung und Vernetzung. Dabei steht in jeder Folge ein Verschwörungskomplex im Mittelpunkt und zeigt dessen Ursprünge und Auswirkungen, Expert*innen, Betroffene und Faktenchecker*innen kommen dabei zu Wort und beleuchten das Geschehen. Im Fernsehen startet die sechsteilige Reihe „Verschwörungen – die Wahrheit der Anderen“ am 30. Mai 2023, die ersten drei Teile sind vorab bereits jetzt in der ZDFmediathek verfügbar. zum Abruf der Reihe „Verschwörungen – die Wahrheit der Anderen“ in der ZDFmediathek weitere Informationen in einer Mitteilung des Zweiten Deutschen Fernsehens

Kompetenzzentrum für mehr digitale Souveränität von Lehrer*innen

(26.05.2023) Zur Stärkung der qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich der digitalen Kompetenzen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Kooperation mit den Ländern das Forschungs- und Innovationsprogramm „Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung“ entwickelt. In diesem Rahmen wurde nun das Verbundprojekt „Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer*innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt“ (DiSo-SGW) an der Universität Bamberg genehmigt. Im Zuge des Projekts sollen Fort- und Weiterbildungsmodule in neun Fach- bzw. Lernbereichen entstehen, um Lehrer*innen beim Einsatz digitaler Tools praxisnah zu unterstützen.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Universität Bamberg

mehr zum Programm „Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung“ in einer Mitteilung des DLR Projektträgers

Stopline: Meldungen von illegalen Online-Inhalten weiterhin hoch

(26.05.2023) Eine weiterhin markant hohe Zahl von Meldungen illegaler Online-Inhalte verzeichnete im Jahr 2022 die österreichische Meldestelle Stopline, eine von den Behörden anerkannte Einrichtung gegen sexuelle Missbrauchsdarstellungen und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen gab es mit insgesamt 33.257 Meldungen zwar einen Rückgang (2021: 43.496 Meldungen), im langjährigen Durchschnitt war der Meldungseingang jedoch weiterhin auffallend hoch. Etwa 12 % der eingegangenen Hinweise wurden von der Meldestelle als tatsächlich gesetzwidrig eingestuft. Äußerst sensibel sind die Nutzer*innen für sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger, Meldungen in dieser Kategorie machen über 99 % der als illegal eingestuften Inhalte aus.

weitere Informationen und Download des Jahresberichts bei saferinternet.at

Aktionstag in Thüringen gegen Hass, Hetze und Desinformation

(25.05.2023) Am 19. Juni 2023 findet in der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Erfurt ein gemeinsamer Aktionstag gegen Hass, Hetze und Desinformation statt. Veranstalter sind die Thüringer Staatskanzlei, das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales, das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz sowie die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Expert*innen und Fachleute auf dem Podium beleuchten die aktuellen Entwicklungen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Beschäftigte aus dem Medienbereich, den Ministerien und Behörden, an Mitarbeitende in den Staatsanwaltschaften, den Gerichten, der Polizei oder Nichtregierungs-Organisationen, an Lehrer*innen sowie weitere Interessierte und potenziell Betroffene aus Politik und Gesellschaft.

weitere Informationen und Anmeldung bei der Thüringer Landesmedienanstalt

Online-Selbstlernkurs für Lehrkräfte zu Fake News und Hate Speech

(25.05.2023) Weitklick, das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung, hat speziell für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sowie an Berufsschulen einen neuen Online-Selbstlernkurs zu den Themen Desinformation und Hate Speech zusammengestellt. In zwei Kursmodulen werden die Problematiken und die damit verbundenen Risiken erläutert und konkrete Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung gegeben. Entstanden sind die Materialien in Kooperation mit dem Projekt „firewall – Hass im Netz begegnen“ der Amadeu Antonio Stiftung.

weitere Informationen und der Link zum Kurs bei weitklick.de

Ausweitung der Zusammenarbeit von BKA und Medienanstalten

(25.05.2023) Die Landesmedienanstalten und das Bundeskriminalamt (BKA) haben am gestrigen Mittwoch (24. Mai 2023) eine Ausweitung ihrer Kooperation zur Bekämpfung und Verfolgung von strafrechtlich relevanten Inhalten in den Medien und im Netz mitgeteilt. Die Landesanstalt für Medien NRW arbeitet bereits seit einem Jahr eng mit der „Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet“ (ZMI) beim Bundeskriminalamt zusammen und hat an diese bislang knapp 700 Meldungen volksverhetzender oder den Holocaust leugnender Verdachtsfälle übermittelt. Ab sofort können alle Medienanstalten in Deutschland zudem Verdachtsfälle von strafrechtlich relevanter Hassrede an die ZMI melden.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Landesanstalt für Medien NRW

Kinder und Jugendschutz bei Gewaltdarstellungen im Internet

(25.05.2023) Fast unweigerlich kommen Kinder und Jugendliche in den sozialen Netzwerken und auf Video-Plattformen mit verstörenden Gewaltdarstellungen in Kontakt. Trotz aller Bemühungen ist das Löschen solcher Beiträge durch die Anbieter*innen nicht immer einfach umsetzbar, zudem agieren diese im Rahmen einer möglichst hohen Aufmerksamkeitsökonomie. Daher ist es besonders wichtig, die Medienkompetenz junger Nutzer*innen in diesem Bereich zu schärfen und den Umgang mit solchen Inhalten offen zu besprechen. Für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) hat Julia Westlake darüber mit Marcel Schroeder gesprochen, er ist Referent beim Verein Aktion Kinder und Jugendschutz in Schleswig-Holstein (AKJS).

zum Interview über Gewalt im Netz beim Norddeutschen Rundfunk

Cybertrading – Milliardenschaden durch gefälschte Finanzportale

(25.05.2023) Die Plattformen haben Namen wie Tradeinvest90, Zoomtrader oder Option888 und werden hauptsächlich im Internet als Finanzportale beworben, um Anleger*innen mit Finanzwetten gezielt anzulocken. Nach Recherchen des Saarländischen Rundfunks (SR) verursacht der Betrug mit solchen Cybertrading-Portalen in Deutschland jährlich einen Milliardenschaden. Für die ARD-Fernsehdokumentation „I want more – Milliardenraub im Netz“ sind einem SR-Rechercheteam exklusive Einblicke gelungen. Das saarländische Landeskriminalamt hat im Rahmen von internationalen Ermittlungen zwar einer Betrugsbande das Handwerk gelegt und fünf Plattformen abgeschaltet, die Masche im Netz läuft aber unvermindert weiter.

zur Dokumentation über betrügerisches Cybertrading in der ARD Mediathek

weitere Informationen in einem Beitrag von tagesschau.de

Manipulationstechniken und Social-Media-Mechanismen erkennen

(24.05.2023) Im Hintergrund und meistens unbemerkt beeinflussen und manipulieren uns Social-Media-Plattformen, während wir sie nutzen. Geschickt verwenden die Anbieter*innen sprachliche und emotionale Techniken sowie Mechanismen wie Newsfeed- und Empfehlungsalgorithmen. Umso wichtiger ist es, sich dessen bewusst zu sein. Für die Zielgruppe der 12 bis 16-Jährigen und den Schulunterricht hat die Hamburg Open Online University (HOOU) auf ihrer Plattform Informationen zu diesem Thema zusammengestellt. In Videos werde junge Nutzer*innen mit den hintergründigen Funktionsweisen von Netzwerken konfrontiert. Die kurzen Clips können im Unterricht einzeln oder kombiniert zur Erklärung sowie als Einstieg in Diskussionen und einen Erfahrungsaustausch eingesetzt werden. Für Lehrkräfte gibt es dazu Hintergrundinformationen, Unterrichtsideen und Empfehlungen für vertiefende Unterrichtsmaterialien.

zu den Erklärvideos und Unterrichtsmaterialen auf den Seiten der Hamburg Open Online University

weitere Informationen hierzu bei usethenews.de

Repräsentative Schüler*innen-Umfrage zur Nutzung von ChatGPT

(24.05.2023) Eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverband Bitkom zeigt: Die künstliche Intelligenz (KI) ist mit ChatGPT in den deutschen Schulen angekommen: 53 % der Schüler*innen haben die Anwendung bereits für Hausaufgaben, zum Schreiben von Texten oder zur Vorbereitung auf Prüfungen genutzt, nur 8 % der Befragten ist generative KI völlig unbekannt. Für Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom, steht fest, dass der Umgang mit ChatGPT zu einem festen Bestandteil des Unterrichts werden müsse. Die Schüler*innen sehen das so: 58 % wollen im Unterricht lernen, wie man das richtig nutzt, 34 % wollen KI im Unterricht nutzen dürfen. 43 % finden, dass die Nutzung von ChatGPT für Hausaufgaben verboten werden sollte.

weitere Informationen und Ergebnisse in einer Mitteilung des Digitalverbands Bitkom

Jugendliche Smartphone-Nutzung: Unnötige Sorgen der Eltern?

(24.05.2023) Wenn Jugendliche auf ihren Smartphones in sozialen Netzwerken unterwegs sind, sorgen sich viele Eltern: Ist das schon Sucht? Verlieren die jungen Nutzer*innen nicht den Bezug zum realen Leben? In ihrem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung nennt Eveline Geiser zwar Studien, die auf einen Zusammenhang von Lebenszufriedenheit und übermäßiger Social-Media-Nutzung bzw. auch Veränderungen in den Gehirnstrukturen hinweisen, den Heranwachsenden sei dies aber in der Regel egal. Wichtig sei das selbstverständliche Gespräch zwischen Eltern, Erziehenden und den „Kindern“.

zum Beitrag über Jugendliche und soziale Netzwerke bei nzz.ch

Veränderungen der Medienwelt durch künstliche Intelligenz

(24.05.2023) Der Einfluss künstlicher Intelligenz (KI) wird sich insbesondere auch auf die Medienwelt und die Arbeit von Journalist*innen auswirken. Welche ethischen und moralischen Probleme sehen Expert*innen dabei? Was ist bereits jetzt möglich, in welchen Bereichen wird KI schon eingesetzt? Darüber berichtet der Podcast „Berliner & Pfannkuchen“ im Tagesspiegel-Checkpoint. Zu Gast im Studio sind Johannes Sommer, CEO der Berliner Firma Retresco, und Prof. Dr. Christoph Neuberger von der FU Berlin, Mitglied der Arbeitsgruppe Recht und Ethik der Plattform Lernende Systeme.

zum Podcast über KI in der Medienwelt bei tagesspiegel.de

Jugend forscht – Software zur Analyse von Verschwörungsmythen

(24.05.2023) Beim Bundeswettbewerb, den die „Stiftung Jugend forscht e.V.“ gemeinsam mit den Unternehmensverbänden im Land Bremen ausrichtet, wurden vom 18. bis 21. Mai 2023 die diesjährigen Preisträger*innen gekürt. Ausgezeichnet wurde unter anderem im Fachgebiet Mathematik/Informatik das „Project Eagle“ zweier Schüler aus Paderborn. Mit Hilfe einer speziellen Software ist es ihnen gelungen, antisemitische Verschwörungsmythen im Netz in Echtzeit aufzuspüren. Insgesamt wurden in Bremen über 170 Projekte aus den Landeswettbewerben präsentiert.

mehr hierzu in einer Meldung des Westdeutschen Rundfunks

alle Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs unter jugend-forscht.de

Droht eine „Fake-News-Riesenwelle“ durch künstliche Intelligenz?

(24.05.2023) Durch die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) wird die Zahl der Falschnachrichten steigen, die absichtlich im Netz gestreut werden. Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann, der am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (Universität Leipzig) lehrt, sieht darin im Interview mit dem Mediendienst kress allerdings keinen Grund zur Panik. Studien zeigen, dass sogenannte Fake News ohnehin nur eine relativ kleine Reichweite haben und in der Regel gezielt von User*innen aufgesucht werden, die nach einer Bestätigung ihres Weltbilds suchen. Selbst eine Verdopplung würde noch keine „Riesenwelle“ bedeuten. Problematisch sei zukünftig die Manipulation von Bildern, oft könne aber bisher eher von „Cheap Fakes“ gesprochen werden. Langfristig werde die Verbreitung KI-generierter Bilder bei den Betrachter*innen prinzipiell zu einer größeren Skepsis gegenüber Bildern führen.

zum Interview mit Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann bei kress.de

Umfrage zu KI-Anwendungen: Chance oder Bedrohung?

(23.05.2023) Eine repräsentative Umfrage unter Personen ab 18 Jahren in Deutschland, durchgeführt von YouGov in Kooperation mit Statista, kommt zu dem Ergebnis, dass die Bevölkerung den Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zwiegespalten gegenübersteht: 21 % sehen die Entwicklungen in diesem Bereich als Chance, 20 % hingegen als Bedrohung. „Sowohl als auch“ empfindet jeder dritte Deutsche (33 %), „weder noch“ sagt ein weiteres Fünftel (21 %). Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen, 30 % der 25- bis 34-Jährigen sehen KI-Systeme als Chance, 24 % der 45- bis 54-Jährigen darin eine Bedrohung.

weitere Ergebnisse und Charts zu Umfrage unter yougov.de

TikTok – Die hitzigen Debatten rund um die Video-Plattform

(23.05.2023) Kaum ein soziales Netzwerk war weltweit schneller erfolgreich als die vom chinesischen Bytedance-Konzern angebotene Plattform TikTok. Mit gezielten Algorithmen folgt das Angebot den Interessen der User*innen und präsentiert auf der jeweiligen „For You-Page“ maßgeschneiderten Content. Das erfordert das Sammeln – wie bei personalisierten Dienstleistungen üblich – von möglichst vielen Daten der User*innen. Dafür steht TikTok besonders in der Kritik, fast schon mit dem Vorwurf der gezielten Spionage, da die Server vermeintlich in China stehen. Der renommierte IT-Sicherheitsforscher Dr. Serge Egelman vom International Computer Science Institute (ICSI) untersucht die Datensammelpraktiken von Smartphone-Apps und hält diese Diskussion für überhitzt. Andere Expert*innen sehen das allerdings kritischer.

mehr hierzu in einem Audio-Beitrag des Deutschlandfunks

Fluch oder Segen? – KI-Systeme und menschliche Kommunikation

(23.05.2023) Die künstliche Intelligenz (KI) hat mit Anwendungen wie ChatGPT eine breite Öffentlichkeit erreicht. Längst arbeiten algorithmisch basierte und KI-Systeme in der Arbeitswelt und bei Geschäftsprozessen im Hintergrund bzw. treten mit uns in Form von Sprachassistenten und Chatbots in eine fast täuschend echte Kommunikation. Dies hat sowohl gute und als auch schlechte Seiten, sagt Prof. Dr. Sabine Baumann im Interview. Sie lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) das Fach „Digital Business“. Kollisionspunkte zwischen Technologie und Ethik bestehen aus ihrer Sicht in den Bereichen Datenschutz, Transparenz, Verantwortung oder diskriminierungsfreier Entscheidungsfindung. KI-Systeme müssten fair, inklusiv und ethischen Standards entsprechend entwickelt und eingesetzt werden.

zum Interview mit Prof. Dr. Sabine Baumann über ChatGPT und Co. auf den Seiten der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Handysektor-Tipps für die Nutzung von My AI bei Snapchat

(23.05.2023) Mit dem neuen Chatbot „My AI“ hat das soziale Netzwerk Snapchat ein neues Feld betreten. Basierend auf ChatGPT, dem textgenerierenden und auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Sprachmodell, ist es nun möglich, mit einem virtuellen Kontakt zu chatten. Handysektor hat sich das einmal angeschaut und wichtige Tipps zusammengestellt. Das Chatten und die Unterhaltung mit „My AI“ macht zwar Spaß, dennoch ist es wichtig, dem virtuellem „Freund“ keine persönlichen Informationen anzuvertrauen und die Antworten zu hinterfragen. Letztendlich steckt dahinter ein KI-System und es geht vor allem darum, Daten zu sammeln, die langfristig gespeichert werden können.

zu den Ratgeber-Tipps zum Chatbot „My AI“ bei handysektor.de

Nachwuchstagung: Junges Forum Medien & Hochschulentwicklung

(23.05.2023) Am 27. und 28. Juli 2023 richtet das Learning Lab an der Universität Duisburg-Essen das „Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung“ (JFMH) aus. Als Nachwuchstagung werden vornehmlich jüngere Wissenschaftler*innen angesprochen, die Beiträge zu Themen der Hochschuldidaktik, Mediendidaktik, Medienpädagogik und Bildungstechnologien einreichen können. Die Projektvorhaben und Ideen sollen im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt werden und zum weiteren Austausch und zu Diskussionen anregen. Erfahrene Mitglieder der Fachgesellschaften ergänzen das Peer-Feedback, es ist zudem geplant, einen Konferenzband im Open Access Format über die Tagungsbeträge zu erstellen.

weitere Informationen und Anmeldung beim Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen

Ethische Leitlinien für Lehrkräfte zur Nutzung von KI im Unterricht

(22.05.2023) Europaweit hat die Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI) Einzug in den Schulunterricht gehalten. Dabei können die damit verbundenen ethischen und datenschutzrechtlichen Fragen oftmals schwer von Lehrkräften eingeschätzt werden. Die Europäische Kommission hat deshalb mit Unterstützung einer Gruppe von Expert*innen eine Handreichung mit „Ethischen Leitlinien für Lehrkräfte zur Nutzung von KI und Daten für Lehr- und Lernzwecke“ erstellt. An der Entwicklung beteiligt war Junior-Professorin Dr. Maria Wirzberger, die an der Universität Stuttgart zum Lehren und Lernen mit intelligenten Systemen forscht. Arnd Zickgraf hat mit ihr über KI-Anwendungen und Hilfen zur Orientierung gesprochen.

zum Interview mit Junior-Professorin Dr. Maria Wirzberger bei klett.de

zum Download der „Ethischen Leitlinien für Lehrkräfte zur Nutzung von KI und Daten für Lehr- und Lernzwecke“ beim Pädagogischen Austauschdienst des Sekretariats der Kultusministerkonferenz

Global Media Forum: Algorithmen und redaktionelle Arbeit

(22.05.2023) Inwieweit werden redaktionelle Aktivitäten durch die Funktionalität von Algorithmen gesteuert, die bestimmte Inhalte priorisieren oder filtern? Wie datengetrieben sind redaktionelle Entscheidungen zur Themenauswahl und Formatentwicklung? Was bedeutet das für die Qualität von Beiträgen? Diese und weitere Fragen diskutieren am 19. Juni 2023 auf dem „Global Media Forum“ Lara Berger von der Universität zu Köln und Jun. Prof. Dr. Karin Bozcek von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, es moderiert Dr. Harald Gapski vom Grimme-Institut.

weitere Informationen auf den Seiten des Grimme-Instituts

media literacy award 2023

(22.05.2023) Mit dem „media literacy award“ möchte das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung den medienpädagogischen Diskurs an Schulen stärken, Wissenstransfers, Strategien, Konzepte und Projekte zum Thema fördern sowie die Lehrer*innenausbildung und -fortbildung unterstützen. Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen können bis zum 15 Juli 2023 innovative und originelle Produkte (Video, Audio, Print, Multimedia, Mediendidaktik) einreichen, die Preisverleihung findet vom 18. Bis 20. Oktober 2023 statt.

weitere Informationen unter mediamanual.at

Medienpädagogik: Potenziale von Medienprojekten in Kindergärten

(22.05.2023) Schon jüngste Kinder werden heute mit digitalen Medien konfrontiert. Zunächst betrachten sie diese aufmerksam, aber bereits ab dem zweiten Lebensjahr möchten sie mittippen und -wischen. Das ist, so der Medienpädagoge und Erziehungswissenschaftler Günther Anfang, eine Herausforderung für die Medienpädagogik. Trotz aller Skepsis ist eine frühe Medienerziehung auch in diesen Zielgruppen sinnvoll und angebracht. In seinem Beitrag bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) berichtet er über die Erfahrungen aus der Kampagne „Startchance kita.digital“ des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz, deren Erprobung er für das JFF – Institut für Medienpädagogik koordiniert hat.

zum Beitrag von Günther Anfang über Medienerziehung in Kindergärten auf den Seiten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

TikTok: Elternabend von schau-hin nachschauen

(22.05.2023) Digitale Elternabende bieten Möglichkeiten, sich in recht kurzer Zeit zu einem Thema rund um die Mediennutzung der Kinder schlau zu machen, eigene Fragen zu stellen oder aber nach Beendigung des Live-Streams eine Aufzeichnung anzuschauen. In einem solchen Video des Elternratgebers schau-hin geht es um TikTok. Die Medienpädagogin Dr. Iren Schulz bietet zunächst einen Überblick zur App, geht dabei sowohl auf die positiven Seiten als auch die Gefahren ein, um schließlich Fragen der Teilnehmer*innen zu beantworten.

zum Video auf den Seiten der Initiative schau-hin

Online-Barcamp: Einsatz von KI-Tools in der Erwachsenenbildung

(19.05.2023) Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) in der Erwachsenbildung, zur Vermittlung von Medienkompetenz in der digitalen Welt oder zur Online-Didaktik? Wie können KI-Technologien auf lernförderliche Art und Weise eingesetzt werden? Worauf gilt es dabei zu achten? Und wie können die neuen Möglichkeiten kritisch-konstruktiv reflektiert werden? Um diese Fragen soll es am 21. Juni 2023 beim DigiCamp von CONEDU, dem Verein für Bildungsforschung und -medien, gehen. Alle Interessierten, die sich im Rahmen des Mini-Online-Barcamps „Digitalisierung und Erwachsenenbildung“ austauschen möchten, sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist auch noch kurzfristig möglich.

weitere Informationen und Anmeldung unter erwachsenenbildung.at

USK-Prüfung der Jugendschutzfunktionen von Xbox-Konsolen

(19.05.2023) Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche und für die Prüfung zur Alterseinstufung von digitalen Spielen in Deutschland zuständig. Sie ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als Selbstkontrolle anerkannt. Im Rahmen eines Prüfverfahrens wurde nun das Jugendschutzsystem der Microsoft-Xbox-Konsolen geprüft und zertifiziert. Die USK stellt fest, dass die Jugendschutzfunktionen dieser Konsolen den hohen deutschen Standards entsprechen und Eltern bei der Begleitung des Spielverhaltens und bei der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen. Dies wurde durch das zuständige Aufsichtsgremium der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bestätigt.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle

Fachdidaktische Linksammlung zum Thema KI bei der TU Dresden

(19.05.2023) Zum Gebrauch im Schulunterricht in den Klassenstufen 10 bis 12 hat die Professur für Didaktik der Informatik an der Technischen Universität (TU) Dresden für Lehrer*innen eine umfangreiche Lehr-Lern-Materialsammlung zum Themenkomplex künstliche Intelligenz (KI) zusammengestellt. Die Professur für Didaktik der Informatik engagiert sich im Arbeitskreis „Bildungstechnologien in der Schule“ der Gesellschaft für Informatik für eine solide informatische Bildung der Schüler*innen, zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehören die fachdidaktische und fachliche Ausbildung von Lehramtsstudierenden sowie die Forschung im Bereich Fachdidaktik Informatik und Digitalisierung im Kontext (Lehrer*innen-)Bildung.

zu den Lehr-Lern-Materialien zur künstlichen Intelligenz unter tu-dresden.de

Facebook-Aktivitäten: Verfahren gegen die sächsische Staatskanzlei

(19.05.2023) Am Dienstag (16. Mai 2023) hat die Sächsische Datenschutzbeauftragte Juliane Hundert in Dresden ihren Datenschutzbericht für das Jahr 2022 vorgestellt. Dabei bleibt auch die Landesregierung im Visier: Aufgrund des Betriebs eines Facebook-Auftritts wurde eine datenschutzrechtliche Prüfung gegen die Sächsische Staatskanzlei eingeleitet. Bis zum 31. März 2023 wurde diese aufgefordert, den Account offline zu stellen, wenn der Datenschutz nicht eingehalten werden könne. Aus Sicht der Datenschutzbeauftragten sei es „nicht die Aufgabe staatlicher Stellen, Facebook-Algorithmen mit Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu füttern“, es gebe „eine Reihe an datenschutzfreundlichen Alternativen“. Auch die sächsische Polizeiarbeit wird in dem Bericht für Überwachungsmaßnahmen kritisiert.

weitere Informationen hierzu beim Mitteldeutschen Rundfunk

zum Tätigkeitsbericht 2022 der Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten unter datenschutz.sachsen.de

Jetzt mitmachen: Endspurt für den Deutschen Jugendfotopreis

(19.05.2023) Kaum eine Generation ist in einer solchen bildhaft geprägten Welt aufgewachsen wie die gegenwärtigen jungen Leute – mit einer Vielzahl technischer Möglichkeiten zur Erstellung und Modifizierung von Fotografien. Also mitmachen! Noch bis zum 21. Mai 2023 können Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ihre Bilder unter dem Motto „Junge Perspektiven auf eine friedliche Welt“ für den Deutschen Jugendfotopreis einreichen. Dieser ist Teil des „Global Peace Photo Award“ und Partner des weltweiten Fotowettbewerbs „The Children’s Peace Image of the Year“. Als Hauptgewinn winken 1.000 Euro und der/die Gewinner*in fährt gemeinsam mit den Eltern zur Preisverleihung nach Wien. Die 20 besten eingereichten Fotos werden im Rahmen der Veranstaltung und im Anschluss weltweit präsentiert.

weitere Informationen zur Einreichung beim Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

zur Anmeldung für „The Children’s Peace Image of the Year“ unter friedaward.com/children-award [in englischer Sprache]

Digital vernetzt, digital bedroht

(19.05.2023) Digitale Technologien sind im steten Wandel, doch so manche Themen begleiten die Nutzer*innen schon seit vielen Jahren: z.B. das Thema Gefahren durch Schadsoftware und Hacker. Ein Artikel auf ZDF.de listet verschiedene Angriffspunkte auf: Neben persönlichen Geräten (PC, Tablet, Smartphone) sind dies mittlerweile auch smarte Gebrauchsgegenstände wie z.B. Saugroboter oder über eine App steuerbare Kühlschränke, sowie ganze Netze großer Firmen und Institutionen – eigentlich alles, was digital vernetzt ist.

zum Artikel auf ZDF.de

Problematische Smartphonenutzung?

(19.05.2023) Was macht es mit uns, wenn wir ca. 100-mal am Tag auf unser Smartphone schauen, sei es, um die Uhrzeit abzulesen oder zu schauen, was es gerade Neues gibt? Wie sehr beeinflusst dieses Verhalten unsere Konzentrationsfähigkeit? Muss man sich eigentlich ab einem gewissen Punkt Gedanken über ein problematisches Verhalten oder gar eine Sucht machen? Diese und mehr Fragen bespricht Nadine Zeller mit dem Psychologen Professor Christian Montag von der Universität Ulm im Science-Talk von 3sat.

zum Science Talk von 3 sat (Video)

Sebastian Turner: Domänenkompetenz

(19.05.2023) Die Zeitschrift journalist, das Mitgliederheft des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), bietet auf ihrer Website einen Vorabdruck aus dem neuen Buch „Deep Journalism“ des Publizisten und früheren Herausgeber der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“, Sebastian Turner. Der Autor beschreibt darin eine Möglichkeit für Medienhäuser, der „Abwärtsspirale aus sinkenden Einnahmen und schrumpfenden Redaktionen“ zu entkommen: eine so genannte Domänenkompetenz. Der Begriff meint tiefgehende Fachkenntnis von Zusammenhängen und Entwicklungen, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt, unabhängig von aktuellen Themen.

zum Vorabdruck auf journalist.de

Chancen und Herausforderungen digitaler Medien für die Demokratie

(17.05.2023) Das Leben junger Menschen ist immer mehr geprägt von der Kommunikation in einer vernetzten und digitalisierten Welt. Das bringt einerseits Chancen zur Stärkung von demokratischen Meinungsbildungsprozessen mit sich, anderseits birgt dies auch Gefahren durch die Verbreitung von Desinformationen sowie Hass und Hetze. Welche Herausforderungen sind damit für die politische Bildung verbunden? In welchem Umfang werden digitale Medien in der politischen Bildung überhaupt eingesetzt? Wie verändert sich die schulische Förderung der politischen Medienkompetenz im digitalen Raum? Und was bedeutet das speziell für den Schulunterricht und für Lehrkräfte? „Demokratiebildung im Netz – politisch mündig in der digitalen Welt“ – darüber diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Bildungswelt am 31. Mai 2023 im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe Bildung4Future.

weitere Informationen und Anmeldung unter eduversum.de

Suchmaschinen und Tools zu Open Access-Publikationen

(17.05.2023) Durch Veröffentlichungsmöglichkeiten im Netz und den Entfall von Druckkosten ist der freie und kostenlose Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen weltweit möglich geworden und zu einer wichtigen Quelle für die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre und das Studium. Wie aber sind Open Access-Publikationen im Netz auffindbar? Von der Suchmaschine BASE (Bielefeld Academic Search Engine) über die Netzwerke ResearchGate, Academia.edu und Mendeley bis zur REgistry of REsearch Data REpositories unter re3data.org – Christoph Hornung hat für iRights.info Anlaufstellen für die Recherche von Open-Access-Fachliteratur in einer praktischen Übersicht zusammengestellt.

zur Übersicht der Recherchetools von Open-Access-Fachliteratur bei irights.info

Altersgerechte und sichere Online-Erfahrungen junger User*innen

(17.05.2023) Auf einer medien-impuls-Fachtagung der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) in Berlin ging es 9. Mai 2023 um die sichere und altersgerechte Gestaltung von Online-Angeboten, um insbesondere den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Lösungsansätze liegen mit Konzepten wie Age Appropriate Design, Safety-by-Design oder Supportive Design vor, allerdings fehlen Forschungskonzepte, bei denen junge User*innen von Beginn an mit einbezogen werden sollten. Unter dem Titel „Safe & Sound: Online-Angebote altersgerecht und sicher gestalten“ haben Expert*innen Einblicke gegeben, wie altersgerechte Gestaltungen praktisch erarbeitet und umgesetzt werden können.

zu den Livestreams der Veranstaltung von ALEX Berlin bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter

JUUUPORT-Bericht über Kostenfallen in Online-Computerspielen

(17.05.2023) Viele Online-Computerspiele sind voller Werbung und/oder verleiten zu sogenannten „In-Game-Käufen“, mit denen weitere Funktionen freigeschaltet werden können oder das Spielgeschehen beschleunigt werden kann. Das kann schnell zu Kostenfallen mit manchmal hohen Beträgen führen. JUUUPORT hat mit Scout Pascal, der selbst Gamer ist, über seine aktuellen Erfahrungen damit und über Free2Play-Angebote gesprochen. Dazu gibt es den Link zu einem Quiz, der gemeinsam von Kicksafe und Saferinternet.at entwickelt wurde, und Tipps von JUUUPORT, um versehentliche App- und In-App-Käufe rückgängig zu machen.

zum Erfahrungsbericht und den Tipps bei juuuport.de

Netzgespräche#23 – Körperbilder in sozialen Netzwerken

(16.05.2023) Die Medienkoordination Braunschweig (MeKo) beschäftigt sich in den „Netzgesprächen“ regelmäßig mit Fragen zum Thema Medien. Am 25. Mai 2023 geht es ab 19.00 Uhr um das Thema „Körperbilder in Social Media – Wie TikTok & Co. die Wahrnehmung verzerren“. Zusammen mit Expert*innen wird diskutiert, welchen Einfluss die Vermittlung von stereotypen Rollenbildern und stilisierten Schönheitsidealen im Internet und besonders in sozialen Netzwerken auf Jugendliche hat. In welcher Weise führen idealisierte Selbstdarstellungen von Influencer*innen zu einer Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper? Wie können Heranwachsende für einen gesunden Umgang mit ihrem eigenen Körper sensibilisiert werden?

mehr hierzu auf der Homepage der Medienkoordination Braunschweig

alle abrufbaren Folgen der MeKo-Netzgespräche im YouTube-Kanal der Medienkoordination Braunschweig

ChatGPT – Neues Formular zum Entfernen eigener sensibler Daten

(16.05.2023) Bereits kurz nach der Veröffentlichung von ChatGPT kam ein schneller Stopp des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Tools in Italien. Bemängelt wurde vor allem ein mangelhafter Datenschutz, insbesondere beim Umgang mit den aus dem Netz abgerufen Inhalten. Nun bietet ChatGPT ein neues Formular zum Entfernen eigener Daten – und für golem.de hat sich der Technikjournalist Friedhelm Greis das einmal angeschaut und kommt in seinem Bericht zu keinem guten Ergebnis. Schon der Nachweis der verwendeten „Prompts“, also der Herkunft der verwendeten Informationen, ist in der Regel schwierig. Zudem nutze ChatGPT weiterhin Daten und „man weiß schließlich nie, was sich das Programm noch alles zusammenfantasiert.“ In Sachen Datenschutz gibt es hier also erst einmal keine Entwarnung.

zum Datenschutz-Bericht für ChatGPT bei golem.de

mehr hierzu auch in einem Beitrag von derstandard.de

Crossborder Journalism Campus – Daten, Klima, Kollaborationen

(16.05.2023) Grenzüberschreitender, „kollaborativer Journalismus“ kann zur Aufklärung der Öffentlichkeit über globale Missstände beitragen und hat in den vergangenen Jahren zu viel diskutierten Enthüllungen geführt. Um Studierenden diese Kompetenzen zu vermitteln, entwickelt und erprobt die Universität Leipzig im Masterstudiengang Journalismus zusammen mit anderen europäischen Institutionen das vernetzte Ausbildungsmodell, den Crossborder Journalism Campus (CJC). Partner der Journalismus-Studierenden in Leipzig ist MDR Wissen, die Federführung des CJC liegt beim Masterstudiengang Investigativer Journalismus der Universität Göteborg. Zum Austausch über die Ergebnisse des CJC-Projekts lädt der Mitteldeutsche Rundfunk am 14. und 15. Juni 2023 alle Interessierten herzlich in die MDR-Zentrale und in das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig ein.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Mitteldeutschen Rundfunks

zum Anmeldeformular auf den Seiten der Universität Leipzig

Reflektiertes Lernen im digitalen Wandel und das Hagener Manifest

(16.05.2023) Die Nutzung von Systemen mit künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT oder dem Online-Übersetzungstool DeepL stellen das Lehren und Lernen in den Schulen vor neue Fragen. Bob Blume, Oberstudienrat und als „Netzlehrer“ in sozialen Medien wie Twitter und YouTube unterwegs, spricht sich in seinem Beitrag auf den Seiten der Fernuniversität Hagen gegen Verbote aus. Sinnvoller seien entsprechende Kennzeichnungen bei der Verwendung durch die Schüler*innen, wichtig sei ein reflektiertes Lernen im digitalen Wandel, also ein selbstbestimmtes und flexibles „New Learning“. Er erinnert in diesem Zusammenhang an das vor drei Jahren erschienene Hagener Manifest. Wie wollen, wie können, wie müssen wir zukünftig lernen? 12 Thesen wurden hierzu von verschiedensten Personen aus Forschung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft formuliert.

zum Beitrag von Bob Blume bei FernUniversität in Hagen

das Hagener Manifest im Wortlaut unter newlearning.fernuni-hagen.de

Bundesweite Förderrichtlinie für Open Educational Resources

(16.05.2023) Offene Bildungsmaterialien, so genannte Open Educational Resources (OER), sind frei zugänglich und erhöhen die Bildungschancen für alle gesellschaftlichen Gruppen. In den nächsten Jahren soll das Angebot OER-lizensierter Bildungsmedien systematisch ausgebaut und gefördert werden. Dazu hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Mitte 2022 eine OER-Strategie vorgestellt. Maßgeblich bei der Erarbeitung beteiligt war das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), welches das BMBF als Projektträger berät und unterstützt. Im Rahmen der OER-Strategie wurde nun die erste bundesweite „Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Stärkung, Erweiterung und Vernetzung von OER-Communities“ über den Bundesanzeiger veröffentlicht.

weitere Informationen hierzu im Blog von wikimedia.de

zur Bekanntmachung der OER-Förderrichtlinie im Bundesanzeiger vom 8. Mai 2023 beim Bundesministerium für Bildung und Forschung

10. Tätigkeitsbericht der Kommission für Jugendmedienschutz

(16.05.2023) Problematische Rundfunk- und Internetangebote hinsichtlich der Wirkungsrisiken auf Kinder und Jugendliche zu bewerten – das ist ein Schwerpunkt der Tätigkeiten der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) im Auftrag der Landesmedienanstalten. Unterstützt wird die Bewertung durch spezielle Kriterien, welche Wirkungsbereiche wie Gewalt oder Sexualität und andere unzulässige Inhalte deutlich umreißen und definieren. Mit den gestiegenen Nutzungszeiten, die junge User*innen im Netz verbringen, erhöhen sich – neben vielen positiven Erfahrungen – auch die Risiken. Der aktuelle Tätigkeitsbericht der KJM für den Zeitraum März 2021 bis Februar 2023 blickt auf zwei Jahre zurück, in denen immer wieder neue Lösungswege gefunden werden mussten.

mehr hierzu in einer Meldung der Kommission für Jugendmedienschutz

Bericht über die Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk

(16.05.2023) Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) fungiert als Beschlussorgan und Vermittlungsinstanz für alle Landesmedienanstalten, ihr obliegt die Prüfung und Sicherung der Meinungsvielfalt im privaten Fernsehen. Der gestern veröffentlichte 24. Jahresbericht gibt einen Überblick über entschiedene Prüfverfahren sowie die inhaltlichen Schwerpunkte der KEK-Tätigkeiten. Ein zentrales Thema hierbei bildete der Austausch mit den Rundfunkreferent*innen zur Reform des Medienkonzentrationsrechts. Ein weiteres Schwerpunktthema im vergangenen Jahr war unter anderem die Auseinandersetzung mit europäischen Regelungsinstrumenten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit als Impuls für eine nationale Regulierung zur Sicherung der Meinungsvielfalt.

weitere Informationen und Download des Berichts unter die-medienanstalten.de

Schutz von Beschäftigten beim Einsatz von künstlicher Intelligenz

(16.05.2023) Wie die Süddeutsche Zeitung und die ARD-Tagesschau berichten, plant die Bundesregierung ein Gesetz zur Regulierung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) bei Arbeitsplätzen in Firmen und Unternehmen sowie bei Bewerbungen. Eine entsprechende Skizze liegt dem Hauptstadtstudio vor. Insbesondere sollen Überwachungen von Mitarbeiter*innen sowie Diskriminierungen und Benachteiligungen unterbunden werden. Ausnahmefälle wird es geben, wenn KI-Systeme für die Sicherheit von Beschäftigten, zum Beispiel bei der Feuerwehr, nötig seien. Ebenso beinhalten die Gesetzesvorschläge Datenschutz-Regelungen für die Nutzung privater Endgeräte im beruflichen Kontext.

mehr hierzu in einer Meldung von tagesschau.de

KI-Chatbot bei Snapchat: Datenschutz und Informationskompetenz

(15.05.2023) Soziale Netzwerke operieren längst im Hintergrund mit künstlicher Intelligenz (KI), zum Beispiel bei der Bild- und Texterkennung, Beauty-Filtern oder auch in den steuernden Algorithmen. Relativ rasch nach der Veröffentlichung der KI-Anwendung ChatGPT hat nun die bei Jugendlichen beliebte soziale Plattform Snapchat das Tool mit dem Chatbot „My AI“ in seine App integriert. Die User*innen können diesen „Kontakt“ mit Eingaben direkt ansprechen und mit ihm kommunizieren, so selbstverständlich wie mit Freund*innen – und das rund um die Uhr. In vielerlei Hinsicht ist das problematisch, zum Beispiel beim Datenschutz. Zudem können die Antworten auch unangemessen oder fehlerhaft sein. Zur Nutzung sind also Kompetenzen wichtig, die vermittelt werden müssen. Die EU-Initiative Saferinternet.at hat alle wichtigen Tipps zum Umgang damit zusammengestellt.

zu den Tipps unter saferinternet.at

Offener Brief: Hörspielmacher*innen appellieren an die ARD

(15.05.2023) Nachdem Kai Gniffke, Intendant des Südwestrundfunks (SWR), als neuer ARD-Vorsitzender das öffentlich-rechtliche Hörspiel an vorderster Stelle als ein Feld für die Neustrukturierung von Redaktionen und Programminhalten genannt hatte, zeigen sich die Hörspielmacher*innen besorgt und wenden sich in einem offenen Brief an ihn sowie alle Intendant*innen und Programmdirektor*innen der ARD. Bemängelt wird die Intransparenz der angekündigten Umstrukturierungsprozesse, deren Reformen unter Ausschluss der Künstler*innen und ihrer Verbände stattfänden. Neben der Akademie der Künste gehören der Verband der Theaterautor:innen (VTheA),der Verband der Hörspielregie (VdHR), der Deutsche Drehbuchverband (DDV), der Bundesverband Schauspiel (BFFS) und die Hans-Flesch-Gesellschaft zu den Unterzeichner*innen.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Akademie der Künste

zum offenen Brief der Hörspielmacher*innen [PDF-Format]

Hamburger Mediensymposium mit dem Fokus auf Influencer*innen

(15.05.2023) Unter dem Titel „Und auch noch kurz die Welt retten? – Einfluss und Verantwortung der Social Media Content Creator*innen“ findet am 30. Mai 2023 das 13. Hamburger Mediensymposium statt, veranstaltet von der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), dem Standort Hamburg des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und der Handelskammer Hamburg. Im Fokus der Veranstaltung stehen Influencer*innen, die mit hohen Reichweiten in den sozialen Netzwerken insbesondere ein junges Publikum erreichen und beeinflussen: Welche Akteur*innen stecken dahinter? Was für ein Selbstverständnis und welche Bedeutung haben sie für die gesellschaftliche Verständigung und bei der Kommunikation von Botschaften?

weitere Informationen, Programm und Anmeldung bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein

Die Zukunft der Bewegtbilder – Internet-TV und lineares Fernsehen

(12.05.2023) „Die Geschichte des Internetfernsehens“ – so lautet der Titel des Buchs der Fernsehwissenschaftlerin Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher, die Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Medien und Kommunikation an der Universität Hamburg ist. Für die Unterscheidung des klassischen, linearen Fernsehens und Streaming- und Netzangeboten habe sich in der Wissenschaft der Begriff „Internetfernsehen“ etabliert. Zwar sieht sie eine Konkurrenz zwischen diesen beiden Formen der Verbreitung, dennoch werde es eine „parallele Existenz“ geben. Dennoch sei es insbesondere für den Schulunterricht wichtig, die Kompetenzen von Lehrkräften im Bereich der Video-Verbreitung durch das Internet und soziale Medien zu stärken. Oftmals herrsche in den Schulkollegien eine „große Medienskepsis“ und eine „geringe Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen“.

zum Interview mit Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher im Internet-Newsroom der Universität Hamburg

Künstliche Intelligenz: Sorge der Deutschen vor den Auswirkungen

(12.05.2023) Eine am Donnerstag (11. Mai 2023) veröffentlichte repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands zeigt: Mit ChatGPT hat die Bekanntheit von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) in der deutschen Bevölkerung rasant zugenommen: 83 % der befragten Bundesbürger*innen haben schon davon gehört, 23 % haben ChatGPT bereits für berufliche oder private Zwecke genutzt. Unterschiede zeigen sich jedoch in den Altersgruppen, bei den 16- bis 35-Jährigen sind es 43 %, bei den 36- bis 55-Jährigen 20 % und bei 56- bis 75-Jährigen nur 7 %. Besonders groß ist die Sorge vor unkalkulierbaren Folgen und Risiken, zum Beispiel eines Arbeitsplatzverlustes und einer Schwemme von Desinformationen. Für die Rolle der Legislative sind die Forderungen eindeutig: 91 % der Befragten fordern einen gesicherten rechtlichen Rahmen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz.

mehr hierzu in einem Beitrag von ZEIT online

weitere Informationen und die Präsentation der Studie zum Download in einer Mitteilung des TÜV-Verbands

Verleihungen des Gütesiegels „Digitale Medienkompetenz 2023“

(12.05.2023) Die Arbeitsgemeinschaft Hessische Familienbildung (AHF) ist vom Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration beauftragt, Familien als ersten Bildungsort zur Förderung der Medienbildung von Kindern zu stärken. Im Rahmen des Projekts „Digitale Medienkompetenz“ werden in Zusammenarbeit mit dem Verein Blickwechsel, den Medienkompetenzzentren und der Medienanstalt Hessen umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen angeboten, um Familien kompetent durch die Digitalisierung zu begleiten. Sozial- und Integrationsminister Kai Klose hat nun zehn weiteren hessischen Einrichtungen, die erfolgreich an der Qualifizierung und Umsetzung medienpädagogischer Bildungsformate teilgenommen haben, das Gütesiegel „Digitale Medienkompetenz 2023“ verliehen.

weitere Informationen in einer Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Gesellschaftliche Wirkungen von Verschwörungen und Fake News

(12.05.2023) Durch Ereignisse wie die Corona-Pandemie, den Konflikt in der Ukraine und die Klimakrise ist die Gesellschaft zunehmend verunsichert und dies befeuert und verstärkt die Verbreitung von Verschwörungsmythen und Falschinformationen im Netz und in den sozialen Netzwerken. Was bedeutet das für die Demokratie und das Miteinander der Menschen? Und welche möglichen Schutzmaßnahmen gibt es? Darüber hat Ina Krauß für den Bayerischen Rundfunk (BR) mit Ingrid Brodnig – Journalistin, Autorin und Expertin für Fake News, Mobbing und Hass im Netz –gesprochen. Zuletzt erschien ihr Buch „Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online“ in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage.

zum Interview mit Ingrid Brodnig in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks

Digitale Balance – Gespräch zum Thema exzessive Mediennutzung

(12.05.2023) Die „8. Fachtagung Jugendschutz und Nutzerkompetenz“ in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), die am 26. April 2023 in München stattgefunden hat, stand unter dem Motto „Fit, gesund und aufgeklärt dank Social Media?“ Bettina Pregel hat für den Blog der Medientage München (MTM) mit Prof. Dr. med. Rainer Thomasius, dem Ärztlichen Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) sowie des Bereichs Suchtstörungen an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), am Rande der Veranstaltung über das Thema „Digitale Balance statt exzessiver Mediennutzung“ gesprochen: Warum ist der Konsum durch die Corona-Pandemie gerade bei Gaming und Social Media so gestiegen? Und ab wann kann eine Mediennutzung als riskant eingestuft werden?

zum Interview mit Prof. Dr. med. Rainer Thomasius bei blog.medientage.de

Podiumsdiskussion zu Hasskriminalität und freier Internetrede

(12.05.2023) Unter dem Titel „Hasskriminalität und freie Internetrede – Vertrauen im Konflikt durch Strafrecht?“ findet am 17. Mai 2023 in Präsenz und via Zoom am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Im Rahmen der 39. Tagung der deutschsprachigen Strafrechtslehrer*innen und vor dem Hintergrund einer vorher nie gekannten Erweiterung der Möglichkeiten von Meinungsäußerung und Informationsbeschaffung durch die digitalen Medien soll auf dem Podium darüber diskutiert werden, ob und in welchem Umfang die freie Rede im Internet durch rechtliche Maßnahmen eingeschränkt werden sollte und welche Rolle das Strafrecht und die Strafrechtswissenschaft gegenwärtig und künftig dabei spielt.

weitere Informationen und der direkte Link zur Zoom-Teilnahme in einer Mitteilung der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei idw-online.de

Die Preisträger*innen des Datenschutz-Medienpreises DAME 2022

(12.05.2023) Am 9. Mai 2023 wurden in Berlin die Gewinner*innen des vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) initiierten Datenschutz-Wettbewerbs DAME bekanntgeben. Ausgezeichnet wurde ein Artikel der Süddeutschen Zeitung über den Machtmissbrauch von Google. Im Bereich „Bester Beitrag Jugend“ ging die Trophäe an den Kurzfilm „Gemeinsam für die Privatsphäre – Damit du mehr Zeit zum Fußball spielen hast“. Darin wird die Thematik des Profilings angesprochen, bei dem Informationen über eine Person angesammelt und genutzt werden, um Prognosen über ihr zukünftiges Verhalten zu machen. Der „Beste Beitrag Audio“ ist eine Reportage über Cyber-Kriminelle, die mit einer neuen gefährlichen Masche unterwegs sind: „Der Funkstreifzug – Identitätsdiebstahl über Jobportale“. Medienpartnerin des DAME-Datenschutz-Preises ist klicksafe, die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.

mehr zu den Gewinner*innen und Materialien zum Thema Datenschutz bei klicksafe.de

weitere Informationen in einer Mitteilung des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands

Decoding Love – Studie zur Smartphone-Nutzung bei Liebespaaren

(12.05.2023) Das Smartphone ist für die meisten Menschen allgegenwärtig und regelmäßig wird mehrfach pro Stunde ein Blick darauf geworfen. Nachdem die Bergische Universität Wuppertal die Wirkung des Nutzungsverhaltens in sozialen Situationen schon länger untersucht hat, werfen die Wissenschaftler*innen nun einen konkreten Blick auf das Feld der Liebesbeziehungen: Wie wirkt sich der unangemessene Gebrauch, auch als Phubbing bezeichnet – ein Kofferwort aus englisch „phone“ (Telefon) und „snubbing“ (von „to snub“, brüskieren) – auf das Wohlbefinden von Paaren und ihre Nähe zueinander aus? Und was kann dabei helfen, dieses Verhalten zu ändern? Derzeit sucht das Team vom Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik noch Paare, die an der Studie teilnehmen wollen. Damit unterstützen sie nicht nur die Forschung, sondern können auch ihre Beziehung reflektieren.

weiterführende Informationen zur Studie „Decoding Love“ und eine erste Kurzbefragung beim Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik

mehr hierzu in einer Mitteilung der Bergischen Universität Wuppertal

„Media Innovation“ – Förderprogramm für journalistische Vielfalt

(12.05.2023) Mit dem Programm „Media Innovation“ fördert die Landesanstalt für Medien NRW innovative Vorhaben, die Produkt- oder Formatentwicklungen vorantreiben oder neue Distributionswege für journalistische Angebote erschließen. Auf diese Weise soll die journalistische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen gestärkt werden. Organisiert und durchgeführt wird das Förderprogramm vom Journalismus Lab der Medienanstalt. Noch bis zum 14. Juli 2023 können sich Medienunternehmen und fortgeschrittene Startups, Angestellte in einem Medienunternehmen oder Selbstständige aus Nordrhein-Westfalen bewerben. Neben einer finanziellen Unterstützung durch Fördergelder begleiten erfahrene Coaches die von einem Medienexpert*innen-Board empfohlenen Projekte.

weitere Informationen und Bewerbung unter journalismuslab.de

mehr hierzu in einer Mitteilung der Landesanstalt für Medien NRW

Medienpreis-Auszeichnung für Studie über KI im Journalismus

(11.05.2023) Die Jury des „Hans Bausch Mediapreises“ des Südwestrundfunks (SWR) hat entschieden: Felix Simon, Journalist und Doktorand an der University of Oxford, wird für seinen Beitrag „Uneasy Bedfellows: AI in the News, Platform Companies and the Issue of Journalistic Autonomy“ ausgezeichnet, der 2022 in der Fachzeitschrift Digital Journalism erschienen ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Chancen und Gefahren von künstlicher Intelligenz (KI) vertritt Simon die These, dass die Nutzung von KI für die Medien trotz aller Vorteile die Gefahr birgt, noch abhängiger von großen Konzernen wie Microsoft, Google oder Amazon zu werden. Die Jury lobt seine analytische Schärfe, der Beitrag mache deutlich, dass durch die Entwicklung und Verbreitung von KI gesellschaftliche Macht neu verteilt werde.

weitere Informationen hierzu beim Südwestrundfunk

zum Beitrag „Uneasy Bedfellows: AI in the News, Platform Companies and the Issue of Journalistic Autonomy“ unter tandfonline.com [in englischer Sprache]

youngdata – Jugendportal zu Datenschutz und Informationsfreiheit

(11.05.2023) Auf dem Jugendportal youngdata.de bietet die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder jungen Menschen Tipps zum Datenschutz, zum Umgang mit Informationen im Netz, zu Themen wie Cybermobbing oder Hate Speech und zu Trends in sozialen Netzwerken. Mit einem umfassenden Relaunch wurde das Angebot an die veränderten Nutzungsgewohnheiten Jugendlicher angepasst und unter anderem für den Abruf auf Smartphones optimiert. Thematisiert werden nun auch aktuelle Entwicklungen wie künstliche Intelligenz (KI) und Tools wie ChatGPT. Damit sollen Schüler*innen die Chancen und Risiken solcher Anwendungen und ein sicherer und kompetenter Umgang damit vermittelt werden.

zur Webseite des Jugendportals unter youngdata.de

weitere Informationen in einer Mitteilung beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

Neue Medienpakete im Portal „Schule des Hörens und Sehens“

(11.05.2023) Mit dem Web-Portal „Schule des Hörens und Sehens“ bietet die Medienanstalt Hessen allen Lehrkräften Unterstützung bei der Vermittlung von Medienkompetenz im Schulunterricht an. Im Rahmen des Angebots sind jetzt neue Medienpakete online gegangen: „Hören – Die Welt der Töne“ für den Unterricht ab der sechsten Jahrgangsstufe mit didaktisch aufbereiteten Informationen und ausgewählten Unterrichtsideen zur Vermittlung eines reflektierten Umgangs mit dem Thema. Das Medienpaket „Jugendmedienschutz – Grenzen der Medienfreiheit“ für Schüler*innen ab 14 Jahren beschäftigt sich mit dem Jugendmedienschutz und den unterschiedlichen Formen medial inszenierter Gewalt, Geschlechterstereotypen sowie Wirklichkeitskonstruktionen.

zu den Medienpaket unter schule-des-hoerens-und-sehens.de

weitere Informationen in einer Mitteilung der Medienanstalt Hessen

Künstliche Intelligenz: KI@LEARNTEC widmet sich dem Trendthema

(11.05.2023) Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung in Schule, Hochschule und Beruf, die LEARNTEC, findet vom 23. bis 25. Mai 2023 wieder als Fachmesse und Kongress in der Messe Karlsruhe statt. Dabei soll es in zahlreichen Vorträgen und Gesprächsrunden auch um das derzeitige Trendthema „Künstliche Intelligenz“ (KI) gehen. Seit der Veröffentlichung der Anwendung ChatGPT steht der Einsatz von KI-Anwendungen im Schulunterricht bzw. für das Lehren und Lernen in der Diskussion. Während Kritiker*innen vor den negativen Auswirkungen warnen und Politiker*innen und CEOs großer Internetkonzerne bereits gesetzliche Regelungen fordern, sehen namhafte Expert*innen andererseits darin auch große Chancen, zum Beispiel im Bereich der Inklusion oder zur Entlastung von Lehrer*innen.

das gesamte Programm zum Thema @KI auf der LEARNTEC 2023

„Bauchgefühl“-Medienpädagogik?

(11.05.2023) In seinem Beitrag bei schulesocialmedia.com kritisiert Philippe Wampfler – Lehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für das Lernen mit Neuen Medien – eine selektive „Bauchgefühl“-Medienpädagogik, die den jugendlichen Umgang mit Medien und die damit verbundenen Gefahren mit adultistischen Werten und Wahrnehmungen sowie kulturpessimistischen Sichtweisen betrachtet. Statt auf die negativen Seiten der Nutzung von TikTok und Co. zu blicken, wären das offene Gespräch und neutrale Fragen sinnvoller – viele Jugendlichen erleben Social Media nämlich durchaus unproblematisch, bereichernd und gewaltfrei.

zum Beitrag von Philippe Wampfler bei schulesocialmedia.com

Ludischer Amoralismus? – Der ethische Blick auf Computerspiele

(11.05.2023) Der Bereich der Games ist längst in den Fokus moralischer Fragestellungen gekommen. Anders als bei Brettspielen sind Computerspiele viel immersiver und finden in virtuellen Welten statt. Während nach Meinung von Kritiker*innen die Handlungsweisen aus diesen „Realitäten“ in tatsächliche Situationen übernommen werden können (Stichwort „Killerspiele“, was jedoch längst durch Studien in seiner Verallgemeinerung widerlegt ist) sehen andere, darunter der Philosoph Sebastian Ostritsch, Games als einen Erfahrungsraum für ethisches „Ausprobieren“ innerhalb der grundsätzlichen Frage nach einem ludischen Amoralismus. Im Rahmen des DFG-Forschungsprojekts „Ethik des Computerspiels“ untersucht Ostritsch diese Fragen an der Universität Stuttgart. Rudolf Inderst hat mit ihm über sein Buch „Let’s Play oder Game Over?“ gesprochen, das im April 2023 erschienen ist und den Forschungsstand zusammenfasst.

zum Interview mit Sebastian Ostritsch bei nahaufnahmen.ch

der Autor im Gespräch zu seinem Buch beim Südwestrundfunk

weitere Informationen zum Projekt „Ethik des Computerspiels“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Reflektierter und kompetenter Umgang in den Schulen mit KI-Tools

(11.05.2023) Eine kürzlich veröffentliche Studie der Vodafone Stiftung zeigt insgesamt eine Skepsis der deutschen Bevölkerung bei der Nutzung von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) in Schulen. Nadine Anskeit, Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik (Schwerpunkt Grundschule) an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA), plädiert dafür, diese Bedenken möglichst ernst zu nehmen. Andererseits bieten die unterschiedlichen KI-Anwendungen jedoch in verschiedenen Bereichen große Potenziale, die genutzt werden sollten. Neben einer besseren technischen Ausstattung der Schulen seien hierfür umfassende Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte nötig, um Schüler*innen die nötigen Kompetenzen für einen reflektierten Umgang mit KI-Tools zu vermitteln.

mehr hierzu in einer Mitteilung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

weitere Informationen und Download der Studie „Aufbruch ins Unbekannte – Schule in Zeiten von künstlicher Intelligenz und ChatGPT“ bei der Vodafone Stiftung

US-Studie zu Ernährungs-Tipps in den sozialen Netzwerken

(11.05.2023) Durch Posts und Inhalte in den sozialen Medien wird unser tägliches Leben zunehmend bestimmt, insbesondere in den jüngeren Zielgruppen. Oft gesuchte Themen dabei sind Ratschläge zu Sport, Fitness und Ernährung. Das zeigt die Studie einer Studentin des College of Health Sciences an der US-amerikanischen University of Rhode Island. Demnach interessieren sich 70 % der Befragten aus ihrer Fachrichtung für Tipps aus diesem Bereich. Oftmals entbehren die Ratschläge und Inhalte von Influencer*innen allerdings jeder wissenschaftlichen Grundlage, was insbesondere zum Beispiel bei vorgeschlagenen und beworbenen Diäten zu negativen körperlichen Auswirkungen führen könne.

mehr hierzu in einer Meldung von pressetext.com

weitere Informationen bei der University of Rhode Island [in englischer Sprache]

„Digital Afterlife“ – Ethische Fragen und virtuelle Geschäftsmodelle

(10.05.2023) Durch den Fortschritt der Technik und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generierten Avataren kann ein „Weiterleben“ nach dem Tod möglich sein. Diese digitalen KI-Abbilder können als 3D-Modelle „auftreten“ und sogar eine sprachliche eine Kommunikation mit ihnen ist möglich. Utopie? Nein, und längst satteln Firmen auf solche virtuellen Geschäftsmodelle auf. Dabei seien, stellt Jessica Heesen (KI-Ethikerin an der Universität Tübingen) fest, allein schon die Fragen nach dem Datenschutz heikel – angesichts ungeklärter Rechte an Avataren von verstorbenen Menschen. Und was bewirkt das eigentlich bei den Hinterbliebenen? Ist das eine „Chance zum Erinnern“ oder wird der Trauerprozess dadurch erschwert und in unendliche Länge gezogen?

mehr hierzu in einem Beitrag des Südwestrundfunk bei tagesschau.de

Verstörende Inhalte in Klassenchats: Was können Lehrkräfte tun?

(10.05.2023) Sogenannte „Klassenchats“, die zum Beispiel von Lehrer*innen oder Schüler*innen selbstständig angelegt werden, sind an sich eine sinnvolle Sache, bringen allerdings auch viele rechtliche Fragen und teilweise große Probleme mit sich. Derzeit wird in diesem Zusammenhang das soeben erschienene Buch „Wir verlieren unsere Kinder!“ der Digitalexpertin Silke Müller diskutiert. Wie können Probleme vermieden und umsetzbare Regeln für die Gruppenchats festgelegt werden? Klicksafe hat Materialien für die pädagogische Praxis und wichtige Hinweise für den Umgang miteinander zusammengestellt.

zu den Klassenchat-Materialien für die pädagogische Praxis bei klicksafe.de

Medienrechte für Kinder – Workshop-Angebote für Grundschulen

(10.05.2023) Kinder wachsen heutzutage fast selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Das Bedienen und Anwenden lernen sie schon früh, aber wie steht es dabei um ihre Rechte? Wie können Kinder begleitet, gestärkt, aber auch geschützt werden, wenn es um Privatsphäre, Datenschutz, Teilhabe oder Meinungsfreiheit geht? Für das Schuljahr 2023/24 bieten der Südwestrundfunk (SWR) und die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg ausgewählten Grundschulen wieder Workshops zum Thema „Medienrechte für Kinder“ an. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. Juni 2023 möglich. Das Angebot richtet sich gezielt an Lehrkräfte, Kinder und Eltern, umgesetzt wird es zusammen mit vielen Partner*innen, darunter Klicksafe, Jugendschutz.net, SWR Planet Schule und der Landeszentrale für politische Bildung.

weitere Informationen, Unterrichtsmaterialien und Bewerbungen bei swr.de

mehr hierzu in einer Mitteilung des Südwestrundfunks

Deutscher Radiopreis: Das sind die Juroren der Auswahlgremien

(10.05.2023) Seit 2010 werden mit dem Deutschen Radiopreis die besten Radiomacher*innen Deutschlands geehrt. Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Show jährlich in Hamburg verliehen. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), zu den Kooperationspartner*innen zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter ARD MEDIA und RMS. Noch bis zum 15. Mai 2023 können sich Sender online unter www.grimme-institut.de/radiopreis/ bewerben. Aus allen Einreichungen wählen die Mitglieder der Nominierungskommission jeweils drei Nominierte für jede der zehn Preiskategorien aus. Die Preisträger*innen werden schließlich in diesem Jahr durch die Juroren Torsten Zarges (Vorsitz), Torsten Hennings, Shary Reeves, Petra Schwegler und Nadia Zaboura bestimmt.

mehr zu den Mitgliedern der Auswahlgremien unter deutscher-radiopreis.de

weitere Informationen in einer Mitteilung des Norddeutschen Rundfunks

European Publishing Congress – Wie verändert KI die Medien?

(10.05.2023) Vom 14. bis zum 15. Juni 2023 präsentieren bekannte europäische Medienprofis beim European Publishing Congress in Wien die aktuellen Top-Medien-Cases und ihre Strategien – und sprechen über die Zukunft der Branche: Wie verändert künstliche Intelligenz den Journalismus und die Medien? Wie wird ChatGPT bereits in Medienhäusern und Redaktionen genutzt? In ihren Vorträgen berichten die Speaker*innen aus den Medienhäusern, Verlagen und Rundfunkanstalten unter anderem darüber, wie der Bayerische Rundfunk KI für investigative Recherchen einsetzt, was es mit dem „AI Tuesday“ bei BurdaForward auf sich hat, wie Funke mit einem Tool Lokaljournalismus als 3D-Welten erlebbar macht und Holzmann Medien KI-Anwendungen in den Redaktionen einsetzt.

weitere Informationen und Anmeldung unter publishing-congress.com

#MTM-Special Future Video: Wie sieht Bewegtbild im Jahr 2030 aus?

(10.05.2023) Durch die technischen Veränderungen kommt die Bewegtbild-Branche weiter in Bewegung. Internetfähige Fernsehgeräte bringen das gesamte Netz mit seinen Genres auf die Big Screens. Egal, ob linear oder per Online-Abruf von den Plattformen und Diensten: Der große Bildschirm vereint alle Welten. Damit tritt der Konkurrenzkampf um das Publikum in eine neue Phase: Die Zuschauer*innen können alle Quellen nutzen, darunter auch Gaming- oder Shopping-Angebote. Medienunternehmen, Vermarkter*innen und neue Player müssen mitziehen: Welcher Content wird zukünftig welche Rolle spielen? Braucht diese neue Medienordnung andere und neue Regeln? Was gucken wir 2030? – Um diese Fragen soll es am 16. Mai 2023 beim Special „Future Video“ der Medientage München (MTM) gehen.

weitere Informationen und Anmeldung unter medientage.de

BLM: Medienpädagogischer Fachtag „Kinder in der Wissensgesellschaft“

(10.05.2023) In der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) findet am 17. Mai 2023 der Fachtag „Kinder in der Wissensgesellschaft“ statt. Medienpädagogisch Tätige, Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten und alle Interessierten sind herzlich zur kostenfreien Teilnahme an der Präsenzveranstaltung eingeladen. Zusammen mit Kooperationspartner*innen will der Verein SIN – Studio im Netz einen Erfahrungsaustausch ermöglichen, neue medienpädagogische Entwicklungen beleuchten und unter dem Motto „Aus der Praxis – Für die Praxis“ umfangreiche Anregungen geben. Organisiert wird der Fachtag jährlich im Rahmen des Langzeitprojekts „Multimedia-Landschaften für Kinder“ (MuLa).

weitere Informationen und Anmeldung unter studioimnetz.de

Ausdruck von Haltungen junger Menschen in einer medialen Welt

(10.05.2023) Die mediatisierte Gesellschaft ist in vielerlei Hinsicht ein Forschungsfeld für die medienpädagogische Jugendforschung. In der Ringvorlesung des Studiengangs Master Intermedia an der Universität zu Köln berichtet Michaela Kramer – Juniorprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medien in der Bildung – über Studien, die sich mit Ausdrucksformen junger User*innen beschäftigen: „Von Selfie-Pose bis Rassismuskritik – Einblicke in Studien zu jugendlichen Haltungen auf Social Media“ lautet der Titel ihres Vortrags. Alle Interessierten sind vor Ort in Köln herzlich willkommen, nach der Veranstaltung kann diese zeitnah als Video-Aufzeichnung im Netz abgerufen werden.

weitere Informationen und Aufzeichnung der Vorlesung bei der Universität zu Köln

Anmeldung zum Barcamp 2023 des Medienpädagogik Praxisblogs

(10.05.2023) Seit 2016 veranstaltet der Medienpädagogik Praxisblog jährlich ein großes Barcamp zu medienpädagogischen und gesellschaftspolitischen Bildungsthemen. In diesem Jahr findet es am 6. und 7. September 2023 in der Hochschule Fulda statt. Eine Anmeldung ist für allen Interessierten ab sofort möglich. Auf der Veranstaltung soll es um den Erfahrungsaustausch, um Berichte über innovative Projekte und Ideen für neue Projektformen, Brainstormings zu medien- und gesellschaftspolitischen Themen oder speziellen Zielgruppen, um die Vorstellung neuer Materialien und vieles mehr gehen. Wie bei der Form eines Barcamps üblich, bestimmen die Teilnehmer*innen die genauen Inhalte, während des Praxiscamps machen sie Vorschläge dafür, welche Themen in den einzelnen Sessions besprochen oder bearbeitet werden sollen.

weitere Informationen und Anmeldung unter medienpaedagogik-praxis.de

Unterrichtsmaterialen von Klicksafe zum Umgang mit KI-Chatbots

(09.05.2023) Mit ChatGPT haben die Potenziale von künstlicher Intelligenz (KI) nun eine breite Öffentlichkeit erreicht. Mehr oder weniger „geniale“ KI-Chatbots können auf Grundlage unglaublicher Datenmengen und mittels Deep Learning informative und lehrreiche Texte genieren – die Systeme sind jedoch nicht auf Wahrhaftigkeit trainiert. Welche Möglichkeiten und Fallstricke ergeben sich dadurch für den Schulunterricht? Wie kann Kindern und Jugendlichen ein kritischer und reflektierter Umgang mit diesen KI-Hilfen vermittelt werden? Für Pädagog*innen und Lehrkräfte hat Klicksafe alles Wichtige zum Thema und für die Praxis fünf Unterrichtsbeispiele zusammengestellt.

weitere Informationen und Download der Materialien bei klicksafe.de

Bildungsmaterialien zu Social Media und Informationskompetenz

(09.05.2023) Junge Nutzer*innen suchen Informationen vielfach über soziale Netzwerke, in denen sogenannte Influencer*innen Produktwerbung, Nachrichten und zum Teil auch Meinungen verbreiten. Informationskompetenz ist daher wichtiger als je zuvor. Um Schüler*innen diese zu vermitteln, hat Media Smart im Rahmen des Projekts „lnfluence is everywhere!“ und mit Förderung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) ein kostenloses Materialpaket zur Unterrichtsgestaltung bzw. zur Verwendung im Rahmen von Projektwochen zusammengestellt. Die Arbeitshilfen und Unterrichtsentwürfe für Lehrer*innen umfassen folgende Kapitel: Grundlagen der (Medien-)Sozialisation, das Einmaleins der Informationskompetenz, die kritische Betrachtung von Inhalten im Netz und digitale Medien als Mutmacher*innen.

weitere Informationen und Download der Materialien unter mediasmart.de

Medienanstalt Berlin-Brandenburg: Bewerbungen für den Jugendrat

(09.05.2023) Als erste Landesmedienanstalt hat die mabb einen Jugendrat eingerichtet, um medieninteressierte User*innen im Alter von 14 bis 20 Jahren an medienpolitischen Prozessen zu beteiligen. Für die insgesamt acht Plätze können sich Interessierte aus der Region noch bis zum 7. Juni 2023 alle bewerben. Die ehrenamtliche Tätigkeit besteht aus viermaligen 90-minütigen Sitzungen im Jahr, bei denen jeweils unterschiedliche Medienthemen besprochen werden. Die Ergebnisse werden dann an die Direktorin und die Fachkolleg*innen der Medienanstalt Berlin-Brandenburg weitergeleitet. Statt „youth washing“ gibt es also eine echte Beteiligung zu wichtigen Fragen des Jugendschutzes, der Mediennutzung und der Informations- und Nachrichtenkompetenz.

weitere Informationen zur Bewerbung bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Seniorenakademie am Thüringer Medienbildungszentrum der TLM

(09.05.2023) Am 20. April 2023 fand in Gera die vierte Seniorenakademie des Thüringer Medienbildungszentrums der Landesmedienanstalt (TMBZ) statt. Unter dem Titel „Einsamkeit im Alter? – Gut vernetzt mit digitalen Medien“ ging es in Vorträgen, Interviews und Filmvorführungen um den Zugang von älteren Menschen zum Internet und seinen Möglichkeiten, zum Bespiel zur Kommunikation mit der Familie oder zum Knüpfen von neuen Kontakten. Praktische Tipps gab es zum Beispiel von Elric Popp, Mediengestalter Bild und Ton, zum Thema „Social Media – Sehen, gesehen werden und mitgestalten“ oder vom Medienpädagogen Frank Karbstein zu Selfies im Netz. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann thüringenweit im Lernsender „labor14“ angeschaut werden. Außerdem ist sie in der TLM-Mediathek und bei YouTube abrufbar.

zur Aufzeichnung der Veranstaltung im YouTube-Kanal des Lernsenders labor14

weitere Informationen in einer Mitteilung der Thüringer Landesmedienanstalt

Protective filtering – Den Umgang mit sozialen Netzwerken lernen

(09.05.2023) Ab etwa elf Jahren haben die schweizerischen Kinder durchschnittlich ein eigenes Smartphone. Mit dem Zugang zum Netz, zu sozialen Medien, Diensten und Plattformen öffnet sich damit für sie ein Tor zu einer großen und neuen Welt. Zwar gibt es für die beliebten Apps wie Instagram, TikTok und Snapchat Altersbeschränkungen, diese werden jedoch nicht konkret überprüft. Für Eltern und Erziehende stellt sich damit die Frage nach dem Umgang mit dieser Situation: Wieviel Bildschirmzeit ist angemessen? Was macht mein Kind da eigentlich und welche Netzwerke sind gerade in den einzelnen Altersgruppen angesagt? Die Neue Zürcher Zeitung hat wichtige Aspekte und Hinweise aus Sicht der Entwicklungs- und Medienpsychologie zusammengetragen. Ronia Schiftan, die als Psychologin Jugendliche berät, spricht bei einem gesunden Umgang mit Medien auch von „protective filtering“, also quasi von Achtsamkeit.

zum Beitrag über Jugendliche und Social Media bei nzz.ch

Campusradio-Preise 2023 der Landesanstalt für Medien NRW

(09.05.2023) Radio von Studierenden für Studierende – seit Jahren sind die Hörfunksender in den Universitätsstädten mit ihrem Musikmix und spannenden Formaten auch in breiten Hörer*innenkreisen beliebt. Auch in diesem Jahr werden durch die Landesanstalt für Medien NRW wieder junge Radio-Macher*innen mit dem Campusradio-Preis ausgezeichnet. Bewerbungen in sieben Kategorien sind ab sofort möglich: Moderation, Hochschule, Wissenschaft, Musik, Podcast, Innovative Hörer*innen-Interaktion und „Bester Beitrag unter 4 Minuten“. Eine unabhängige Jury, die sich aus erfahrenen Radiojournalist*innen sowie Medientrainer*innen zusammensetzt, entscheidet anschließend über die Vergabe der prämierten Auszeichnungen.

weitere Informationen zur Bewerbung bei der Landesanstalt für Medien NRW

Digitalbotschafterin fordert Handyverbot für Kinder und Jugendliche

(08.05.2023) Silke Müller ist Digitalexpertin, Rektorin und die erste Digitalbotschafterin des Landes Niedersachsen – und derzeit mit ihrem Buch „Wir verlieren unsere Kinder!“ in den Medien präsent. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland weist sie auf die vielen verstörenden Inhalte im Netz hin und fordert im Zusammenhang mit diesen „digitalen Bedrohungen“ ein Smartphone-Verbot bis zum 16. Lebensjahr. Viele Expert*innen lehnen dieses jedoch ab, einerseits weil es kaum umsetzbar sei, andererseits weil es wichtig sei, dass auch Kinder schon kompetent im Umgang mit Handys und dem Internet werden müssten. Philippe Wampfler, Lehrer an der Kantonsschule Enge in Zürich und Dozent für Deutschdidaktik an der Universität Zürich, hat sich auf schulesocialmedia.com näher mit den Aussagen von Silke Müller beschäftigt.

mehr hierzu in einem Beitrag vom RedaktionsNetzwerk Deutschland

zum Beitrag von Philippe Wampfler bei schulesocialmedia.com

BAdW-Podcast über Geheimbünde und Verschwörungsmythen

(08.05.2023) In einem Podcast beschäftigt sich die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) in einer neuen vierteiligen Reihe mit der Geschichte und gegenwärtigen Aspekten von Verschwörungsmythen. In der ersten Folge geht es um Geheimbünde. Zugrunde liegt jeweils der Glaube an versteckte Eliten, die hintergründig die Welt kontrollieren. Was ist dran an den Geschichten über Freimaurer und Illuminaten? Und wie lassen sich die sogenannten „Reichsbürger“ in diese Problematik einordnen? In den folgenden Teilen, die von der Referentin für Digitale Kommunikation Dr. Laura Räuber zusammen mit Ruth Zapf umgesetzt werden, geht es um die Themen Antisemitismus, Hass und Hetze und Klimawandel-Leugnung.

zum ersten Teil der BAdW-Podcast-Reihe über Verschwörungsmythen

mehr hierzu in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung

Neuer Band der Broschüre „Digitale Spiele – pädagogisch beurteilt“

(08.05.2023) Schon seit über 30 Jahren veröffentlicht die Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz der Stadt Köln zusammen mit dem Spieleratgeber NRW regelmäßig eine Broschüre mit pädagogischen Informationen zu ausgewählten und aktuellen Spielen. Die 32. Ausgabe kann nun beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kostenfrei bestellt oder im PDF-Format heruntergeladen werden. Neben vielen Tests von Neuerscheinungen geht es auch um die Themen Influencer*innen und Cloud-Gaming-Dienste.

zum Download der aktuellen Broschüre beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

weitere Informationen und mehr Tipps zum Themenbereich „Digitale Spiele“ bei klicksafe.de

Computer-Sicherheit: Gefährliche Schadsoftware im Wandel der Zeit

(08.05.2023) In Zeiten von Smartphones und Tablets ist sie manchmal schon fast vergessen: die Ära der Malware-Programme, die sich in PC-Betriebssystemen und insbesondere bei Microsoft-Windows eingenistet haben. Dabei ist die Differenzierung der Begriffe nicht einfach: Subsumiert unter den Oberbegriffen Schadsoftware oder Malware lassen sich Viren, Würmer und Trojaner unterscheiden. Das Thema ist immer noch aktuell, stellt Lukas Rumpler in seinem c’t-Video fest. Das Ganze hat sich allerdings von ersten Nerds in eine organisierte Kriminalität gewandelt. Er empfiehlt daher statt Windows oder MacOS den Einsatz alternativer Betriebssysteme.

zum Beitrag über Malware und Schadsoftware bei heise online

Datenschutz bei Instagram: Fazit einer DSGVO-Auskunft von Meta

(08.05.2023) Nachdem Anbieter*innen von sozialen Netzwerken und Internet-Diensten durch die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet sind, Nutzer*innen Auskunft über die von ihnen gespeicherten Daten zu geben, hat Christian Erxleben von basicthinking.de dies bei Instagram getestet. Die Ergebnisse kamen wesentlich schneller als zunächst angekündigt und haben überrascht: Die Ausgabe war nicht nur mehrfach gesichert, sondern zudem auch sehr detailliert und umfangreich. Fazit des Autors: Daran können sich andere Plattformen ein Beispiel nehmen.

zur Analyse der Datenschutz-Auskunft von Meta bei basicthinking.de

mehr bei basicthinking.de zu Datenschutz-Anfragen bei Instagram

„My AI“ bei Snapchat – Kinder und der Umgang mit KI-Chatbots

(08.05.2023) Mit der textbasierten Anwendung ChatGPT, die auf künstlicher Intelligenz (KI) beruht, werden eigentlich Kinderträume wahr: Einfach „jemanden“ bei den Hausaufgaben um Hilfe zu bitten, der das dann schnell erledigt. Nun hat die soziale Plattform Snapchat ein neues Tool in seine App eingebunden, welches auf ChatGPT basiert: „My AI“. Junge Nutzer*innen können diesen Chatbot mit Eingaben direkt ansprechen und mit ihm kommunizieren, so selbstverständlich wie mit Freund*innen und rund um die Uhr. Die Initiative SCHAU HIN! hat sich das angeschaut und wichtige Tipps zum Umgang damit zusammengestellt. Besonders wichtig sei es, Kinder bei der Nutzung zu begleiten bzw. sie darauf vorzubereiten, damit sie der KI nicht zu viel anvertrauen und kritisch damit umgehen können.

zu den Ratgeber-Tipps zu Chatbots und KI unter schau-hin.info

Sachsen-Anhalt startet Zentralstelle gegen Hasskriminalität im Netz

(08.05.2023) In der kommenden Woche startet in Sachsen-Anhalt eine neue Zentralstelle gegen Hasskriminalität im Netz. Bei der Staatsanwaltschaft Halle soll diese mit mehreren Dezernent*innen tätig werden. Geplant sei, so Justizministerin Franziska Weidinger (CDU) gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), zudem die Ausschreibung einer Stelle für eine(n) IT-Forensiker*in. Das Land Sachsen-Anhalt war im vergangenen Jahr durch eine Sendung des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) in die Kritik geraten, in der die dortige unzureichende Verfolgung von Delikten mit Hass und Hetze im Netz bemängelt wurde. Sebastian Striegel, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion begrüßt die Einrichtung der Zentralstelle, eine übergreifende landesweite Strategie sei jedoch überfällig.

mehr hierzu in einer Meldung des Mitteldeutschen Rundfunks

Community-Medien in Europa und das Potenzial für Bildungsräume

(08.05.2023) Der wachsenden Bedeutung zivilgesellschaftlicher Medien, die öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Rundfunk ergänzen, wird europaweit längst Rechnung getragen, zum Beispiel mit Erasmus-Projekten wie „Lernen und Lehren in Community Medien“. Um deren Potenzial als Bildungsräume weiter auszuloten und Einblicke in die Arbeit von Community Medien in Europa zu gewinnen, werden Möglichkeiten wie das „Job Shadowing“ bzw. strukturierte Fortbildungen angeboten. Für das österreichische Community Medien Institut (COMMIT) berichtet Tania Napravnik bei erwachsenenbildung.at über die konkreten Erfahrungen von Teilnehmer*innen an durchgeführten Erasmus+ Lernmobilitäten. Dies kann andere Organisationen dazu anregen, solche Arten von Weiterbildungen ebenso zu ermöglichen.

zum Beitrag von Tania Napravnik bei erwachsenenbildung.at

GMK-Medienpädagogik-Podcast zum Einfluss von Algorithmen

(05.05.2023) In dieser Folge von „Raw and Uncut – 11 Minuten Medienpädagogik“ der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) spricht Anja Pielsticker mit Dan Verständig, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Medienpädagogik an der Universität Bielefeld, über den Einfluss von algorithmisch basierten Strukturen und Anwendungen auf den gesellschaftlichen Alltag. Diese Macht im Hintergrund ist oft unsichtbar, bestimmt jedoch zunehmend die Wahrnehmung des Sozialen, beeinflusst die Nutzer*innen zum Beispiel mit zielgerichteter Werbung und bestimmt mit seinen statistischen Werten über individuelle Bonitäten und andere wichtige Entscheidungen.

zum Gespräch mit Prof. Dr. Dan Verständig bei der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

alle Episoden der Podcast-Reihe „Raw and Uncut – 11 Minuten Medienpädagogik“ im Überblick unter gmk-net.de

D-Space – Der Einsatz von KI bei konventionellen Lehrplanthemen

(05.05.2023) Wie kann innovativer Schulunterricht mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) gestaltet werden? Welche Modelle sind für die Gestaltung von Teamwork-Lernumgebungen sinnvoll und wie kann das Lernen damit anspruchsgerecht individuell gefördert werden? Für das MINT-Projekt „Discovery Space“ (D-Space) erhält die Universität Bayreuth von der Europäischen Union eine Förderung, um für die vielfältigen Fragen in diesem Bereich passende Lösungen zu entwickeln. Unter Leitung von Prof. Dr. Franz X. Bogner, Professor für Biologie-Didaktik, soll mit D-Space pilotartig ein KI-gestütztes Klassenzimmer entwickelt und im praktischen Unterricht eingesetzt werden. Die Schüler*innen erhalten jeweils ein Tablet, auf dem ein KI-Lernbegleiter ihnen dabei hilft, ausgewählte Lehrplanthemen angepasst an ihre jeweiligen Kenntnisse und Bedürfnisse zu erlernen.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Universität Bayreuth

Schulwettbewerb zum respektvollen Umgang in der digitalen Welt

(05.05.2023) Mit dem Wettbewerb „#meine.deine.unsere.werte: Wie geht Respekt im Internet?“ hat sich die Professional School of Education (PSE) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an Schüler*innen der 9. – 12. Klassen aus der Region gewandt, um kreatives und kooperatives Schreiben mit Wertebildung, Digitalität und ästhetischem Lernen zu verbinden. In Kurzgeschichten sollten die teilnehmenden Jugendlichen folgende Fragen reflektieren: Welche Bedeutung haben Normen und Werte in der digitalen Kommunikation? Welche Haltung im Internet ist ihnen wichtig? Welche Möglichkeiten sehen sie, ihre Werte im Internet zu leben? Die Gewinner*innen wurden nun von einer Jury ausgewählt, die feierliche Preisverleihung findet am 19. Juni 2023 in Bochum statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

weitere Informationen in einer Mitteilung der Ruhr-Universität Bochum

40. Forum Kommunikationskultur der GMK im November 2023

(05.05.2023) Vom 17. bis zum 19. November 2023 findet in Bielefeld das 40. Forum Kommunikationskultur der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) statt. In Diskussionen, Workshops und mit Fachvorträgen geht es dieses Mal um das Thema „Un|Sichtbarkeiten? Medienpädagogik, Intersektionalität und Teilhabe“. Wo und vor allem wie werden soziale Ungleichheiten durch Technologien und Medien reproduziert oder geschaffen? Wo verstärken oder verhindern Medienhandeln und Angebote gleichberechtigte Zugänge? Mit der Behandlung und Beantwortung und dieser und weiterer Fragestellungen bietet die Tagung vielfältige Möglichkeiten für einen Theorie-Praxis-Transfer.

weitere Informationen und zur Anmeldung bei der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Technische Umsetzungen digitaler 360-Grad-Lösungen für Museen

(05.05.2023) Mit Hilfe heutiger technischer Möglichkeiten sind virtuelle Rundgänge durch Räume relativ leicht umsetzbar. Das bietet sich insbesondere auch für den Bereich der Museen und ihrer Ausstellungen an, die auf diese Weise nicht nur vor Ort besucht und erkundet werden können. Clara Eggers, Absolventin des Studiengangs Geovisualisierung an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), hat in ihrer Bachelorarbeit „Virtuelle Touren für Museen“ den derzeitigen Stand der Möglichkeiten untersucht und darauf basierend gemeinsam mit dem „Museum für Franken“ eine virtuelle Tour durch die Sonderausstellung „Zeitreise Mittelalter“ entwickelt. Die Bachelorarbeit von Clara Eggers mit Empfehlungen zur Umsetzung digitaler 360-Grad-Lösungen steht bei der THWS zum Download bereit.

zur Webseite der virtuellen Tour „Zeitreise Mittelalter“ beim Museum für Franken

weitere Informationen und Download der Bachelorarbeit „Virtuelle Touren für Museen – Entwicklung einer virtuellen Tour für das Museum für Franken“ bei der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Unabhängige Kontrolle von sozialen Plattformen durch Gremien

(05.05.2023) Mit eigenen Nutzungslogiken und -bedingungen sowie wirtschaftlich gesteuerten Algorithmen sind mit den großen sozialen Netzwerken und Plattformen mächtige Kommunikationsordnungen entstanden. Facebook, TikTok oder Twitter kontrollieren quasi, was auf ihnen gesagt werden darf und was nicht. Forscher*innen aus sechs Kontinenten haben daher in dem von der Stiftung Mercator geförderten Forschungsprojekt „Plattform://Demokratie” untersucht, welche Modelle für eine Rückbindung dieser „privaten Ordnungen“ an gesellschaftliche, ethische und moralische Werte empfehlenswert sind. Sie schlagen sogenannte Plattformräte bzw. übergreifende Kommissionen und Gremien als sinnvolle Beratungsinstrumente vor.

weitere Ergebnisse und Informationen in einer Mitteilung der Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

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