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Monitor

Relevante Meldungen zu Medienbildungsthemen: Hier finden Sie tagesaktuell die wichtigsten Nachrichten, Beiträge und Informationen aus dem deutschsprachigen Raum – die neuesten stehen oben!

Sie vermissen eine Nachricht? Wir freuen uns über Ihren Hinweis!

Studie zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte

(28.02.2024) Gerade nach der Veröffentlichung der KI Sora von OpenAI, mit der sich in kurzer Zeit realistisch aussehende Videos erschaffen lassen, wächst die Befürchtung, dass im so genannten Superwahljahr Deepfakes die Entscheidungen der Bürger*innen beeinflussen und die Demokratie schwächen könnten. Daniel Leisegang, Politikwissenschaftler und Co-Chefredakteur bei netzpolitik.org, berichtet über eine neue Studie („In Transparency We Trust?“) der Mozilla Foundation, die sich mit der Frage „Wie lassen sich KI-generierte Bilder und Videos kennzeichnen?“ befasst.

Ergebnisse der Studie und weitere Informationen auf netzpolitik.org

Projekt gegen Desinformationen: „faktenstark“ startet in Sachsen

(28.02.2024) Von März bis September, also im Vorfeld der Landtagswahlen, wird online und vor Ort in Sachsen ein neues Projekt gegen Desinformationen laufen. Die Nachrichtenkompetenz von Bürger*innen soll mit verschiedenen, möglichst niedrigschwelligen Informations- und Bildungsangeboten gestärkt werden, z.B. mit Workshops und einem Podcast. Hinter faktenstark stehen die Bertelsmann Stiftung, die Amadeu Antonio Stiftung und der gemeinnützige Verein codetekt e.V. Es ist Teil des umfangreicheren Projekts Upgrade Democracy, das Lösungen erarbeitet, um Desinformation entgegenzuwirken und Demokratie im digitalen Raum zu stärken.

weitere Informationen auf amadeu-antonio-stiftung.de

Fachtag: KI und Jugendarbeit

(27.02.2024) Das ServiceBureau Jugendinformation in Bremen veranstaltet am 25. April 2024 einen Fachtag zum Thema „KI in Jugendarbeit und Medienpädagogik“. Die Veranstaltung bietet Vorträge zu künstlicher Intelligenz und einzelnen KI-Tools, aber auch zur Frage, inwieweit KI auch eine Herausforderung für die Demokratie sein könne. In Workshops können Teilnehmer*innen praktische Einführungen zum Einsatz verschiedener KI-Tools in der Jugendarbeit erhalten.

weitere Informationen und Anmeldung auf jugendinfo.de

Google-Chef: Internationale Regeln für KI-Einsatz sinnvoll

(27.02.2024) Sundar Pichai, US-amerikanischer Manager und CEO von Google, hält künstliche Intelligenz, wie andere technologische Veränderungen der Vergangenheit, grundsätzlich für eine gute Sache. Als eine Gefahr der KI sieht er allerdings die Cyberkriminalität an und plädiert für ein internationales Regelwerk zum Einsatz von KI.

zur Meldung auf zdf.de

Cybergrooming: Interview mit Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger

(26.02.2024) Handysektor hat ein Interview mit Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger von der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg über Cybergrooming geführt. Einleitend wird erklärt, was Cybergrooming bedeutet und wann es strafbar ist. Rüdiger informiert zudem über die Täter*innen, wie häufig Cybergrooming vorkommt und was man machen kann, wenn man selbst betroffen ist.

zum Interview auf handysektor.de

Bundeselternrat gegen Handyverbot an Schulen

(26.02.2024) Der Bundeselternrat (BER), eine Arbeitsgemeinschaft für die Koordination der schulischen Elternmitwirkung auf Bundesebene, hat sich in einer Pressemitteilung gegen ein generelles Handy-Verbot an Schulen ausgesprochen. Verbote seien nicht hilfreich, vielmehr sollte es als eine pädagogische Herausforderung angesehen werden, Smartphones „sinnvoll, verantwortungsbewusst, kreativ und geordnet einzusetzen“.

zur Pressemitteilung auf bundeselternrat.de

Übersicht für die Elternarbeit: Nutzung digitaler Medien

(23.02.2024) Der Deutsche Bildungsserver hat eine praktische Übersicht von Online-Angeboten zusammengestellt, die pädagogischen Fachkräften in der Elternarbeit Hilfen an die Hand gibt: Es geht um Nutzung und Konsum digitaler Medien, um Angebote für Fragen von Eltern, um Jugendmedienschutz.

zur Hilfeseite auf bildungsserver.de

Studie zur Verhinderung von Presseberichterstattung durch Rechtsmissbrauch (SLAPP)

(22.02.2024) Wie werden Presseberichterstattung und Forschung durch gezielte Strategien von Anwälten beeinflusst oder behindert? Wie wirken anwaltliche Einschüchterungsversuche gegen kritische Berichterstattung? Dies hat eine Studie der Universität Leipzig untersucht. Erklärt wird in diesem Zusammenhang der Begriff SLAPP, eine Abkürzung für „Strategic Lawsuits Against Public Participation“. SLAPP meint rechtsmissbräuchliche Klagen, denen es nicht um die Rechtsprechung geht, sondern kritische Berichterstattung durch kostenintensive Verfahren verhindern sollen.

zur Pressemitteilung der Universität Leipzig

bpb-Schulnewsletter: Künstliche Intelligenz und Bildung

(22.02.2024) Ein Schwerpunkt zum Thema „KI und maschinelles Lernen“, das Dossier „Politische Bildung in einer digitalen Welt“, die Ausgabe „Künstliche Intelligenz“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ und weitere Beiträge und Publikationen zum Thema KI hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im aktuellen Schulnewsletter zusammengetragen.

zum Newsletter der bpb

„so geht MEDIEN“: Neues Video zum Thema Influencer*innen

(21.02.2024) Schon junge Kinder kommen mit Influencer*innen in Berührung – und selbst Jugendlichen ist oftmals nicht klar, wie das Influencing-Business funktioniert. Um sie für diese Problematik zu sensibilisieren, hat das Portal „so geht MEDIEN“, das vom Bayerischen Rundfunks geleitet und produziert wird, ein neues Video erstellt. Daneben gibt es das Online-Quiz, Arbeitsblätter und mehr zum Thema.

weitere Informationen auf br.de

Handysektor: Germanys Next Topmodel

(21.02.2024) Seit fast 20 Jahren gibt es die Sendung – und bis heute halten die Diskussionen über Germanys Next Topmodel an, die sich zumeist um das dargestellte Frauenbild drehen, um Teilnehmerinnen unter 18 Jahren, um das Nacktshooting, um Manipulation und um die Erwartungen, die durch Sendungen wie GNTM geweckt werden. Handysektor fasst diese Kritikpunkte anlässlich der neu angelaufenen Staffel für Jugendliche gut zusammen.

zum Artikel auf handysektor.de

EU-Kommission: Verfahren gegen Tiktok

(20.02.2024) Unternimmt die besonders bei jungen Menschen beliebte Online-Plattform TikTok genug für den Jugendschutz? Wie wirksam sind beispielsweise Maßnahmen von TikTok, um Kinder und Jugendliche von schädlichen Inhalten fernzuhalten? Um diese Fragen dreht sich die Eröffnung eines Verfahrens der EU-Kommission gegen TikTok, die sich aus den Regelungen des noch relativ neuen Gesetzes über digitale Dienste (DSA) ergebe.

zur Meldung auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung

zur Originalmeldung der EU-Kommission (englisch)

Fake News: Kurzkommentare wirken!

(20.02.2024) Wer bei X, Threads oder Instagram eine Falschnachricht liest, ist manchmal geneigt, den behaupteten Sachverhalt richtigzustellen. Das gelinge, so eine gemeinsame Studie von vier Universitäten (Exeter, Zürich, Davidson und Utah), gut mit Kurzkommentaren – längere Ausführungen mit Links und Quellenangabe wirkten zumindest nicht besser. Diese Effekte zeigten sich allerdings auch im umgekehrten Fall: bei korrekten Aussagen, die mit kurzen Hinweisen als falsch gekennzeichnet seien.

zur Pressemeldung auf www.pressetext.com

zur Studie in englischer Sprache auf nature.com [PDF]

Big Tech: Kampf gegen Deepfakes

(19.02.2024) Auf der gestern (18. Februar 2024) zu Ende gegangenen 60. Münchner Sicherheitskonferenz haben die großen IT-Unternehmen der Welt – Adobe, Amazon, Google, IBM, Meta, Microsoft, OpenAI, TikTok und X – ein gemeinsames Projekt zum Kampf gegen Deepfakes im Superwahljahr 2024 angekündigt. Es geht u.a. um technische Möglichkeiten des Auslesens KI-erzeugter Bilder und um vorzunehmende Risiko-Einschätzungen der KI-Modelle, damit Deepfakes erst gar nicht erstellt werden können.

zur Meldung bei heise.de

KI-Risiken für Kinder und Jugendliche

(19.02.2024) Ein neues Gutachten des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR), beauftragt von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), warnt vor den Gefahren von künstlicher Intelligenz für Kinder und Jugendliche. KI-generierte Texte, Bilder oder Videos könnten dazu führen, dass jüngere Menschen die Orientierung verlieren, was wahr ist oder falsch. Das Gutachten fordert Gesetzesänderungen, die auch die Anbieter künstlicher Intelligenz in die Pflicht nehmen sollen.

weitere Informationen auf der Website der KJM inkl. Download des Gutachtens

Tagung: Pre-Teens, Jugendmedienschutz und Medienbildung

(16.02.2024) In Berlin findet am 12. März 2023 eine Tagung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) zur Mediennutzung von jungen Menschen zwischen 9 und 13 Jahren statt. Es geht zunächst um eine Bestandsaufnahme, welche Angebote wie genutzt werden, daran anschließend wird über die Gefahren und mögliche Schutzmaßnahmen diskutiert. Worin bestehen diesbezüglich die Aufgaben von Anbietern, Eltern, pädagogischen Fachkräfte und welche Regulierungen werden benötigt? Die Tagung kann auch im Livestream des Senders ALEX Berlin verfolgt werden.

zur Meldung auf fsm.de

zum Livestream von ALEX Berlin

KI und Musikproduktion

(16.02.2024) Bilder, Texte, Stimmen – mithilfe generativer künstlicher Intelligenz können seit gut einem Jahr viele Medieninhalte erstellt und nachgeahmt werden, die zuvor eher „handgemacht“ waren. Auch die Musikproduktion spürt den Wandel, da KI mittlerweile auch ganze Musikstücke erzeugen kann. Viele Personen aus der Musikbranche, immerhin 71 Prozent, fürchten aus diesem Grund um ihre wirtschaftlichen Grundlagen. Das hat eine weltweite Studie der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema in Kooperation mit Sacem, ihrem französischen Pendant, auf Grundlage einer Befragung von 15.000 Mitgliedern herausgefunden.

weitere Ergebnisse der Studie, Reaktionen der Musiker sowie Fragen zum Urheberrecht auf cio.de

Mirko Drotschmann: Wissensvermittlung im Internet

(15.02.2024) Anlässlich der bevorstehenden Bildungsmesse didacta (20.-24. Februar 2024, Köln) hat Bildungsklick TV mit dem Journalisten, Moderator, Autor und Webvideoproduzenten Mirko Drotschmann gesprochen, der als MrWissen2go auf YouTube politische, historische und zeitgeschichtliche Themen aufgreift. Drotschmann zeigt auf, wie er bei der Erstellung seiner Videos vorgeht und was wichtig für eine Vermittlung von Wissen ist. Auch geht er auf die Frage nach einer geringeren Aufmerksamkeitsspanne bei jungen Leuten ein.

zum Interview im YouTube-Kanal von Bildungsklick

Die Wiederentdeckung der Scham

(15.02.2024) Veit Dengler fordert in seiner Kolumne „Schnell sein und kaputtmachen“ im österreichischen Standard eine Rückbesinnung auf das Schamgefühl – auch und gerade in Zeiten von Social Media, Shitstorms und gesellschaftlichen Unsicherheiten. Scham habe eine hilfreiche Funktion: Sie stelle „sicher, dass Normen eingehalten werden.“

zur Kolumne auf standard.at

FAQ zum AI Act

(14.02.2024) Die taz bietet eine kleine Übersicht mit Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema AI Act: Was ist der AI Act? Was sind die guten Seiten des EU-Regulierungsgesetzes, wo ist Kritik angebracht? Welche Folgen hätte eine Ablehnung des AI Acts, welche Fristen gelten bei einer Zustimmung (die Zustimmung gilt als Formsache)?

zum Artikel auf taz.de

Studie: Hass im Netz nimmt zu

(14.02.2024) „Hass im Netz ist allgegenwärtig“, sagt Bundesfamilienministerin Lisa Paus anlässlich der Vorstellung einer neuen repräsentativen Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“. Die Studie des „Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz“ zeigt auf, dass Hass im Internet weiter zugenommen hat – und dies habe auch Einfluss auf die freie Meinungsäußerung im Netz.

weitere Informationen in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

weitere Informationen zur Studie sowie politische Forderungen

Finfluencer auf Instagram

(14.02.2024) Die Gruppe der Influencer auf Instagram, TikTok und weiteren sozialen Netzwerken ist vielfältig: Mittlerweile spricht man von Sinnfluencern, Cleanfluencern, Catfluencern – und nun hat eine Studie der HHL Leipzig Graduate School of Management und der Unternehmensberatung Paradots sogenannte Finfluencer (bitte jeweils das *innen hinzudenken) identifiziert: In Deutschland gebe es über 350 Personen auf Instagram, die Tipps und Einschätzungen zu Finanzen, Finanzbildung, Dividenden, Aktien geben. Die Studie verweist auch auf mögliche Gefahren durch das Finfluencing.

zur Pressemitteilung der HHL Leipzig Graduate School of Management [PDF]

zum Artikel auf t3n.de zur Studie

Studie: KI im Journalismus

(09.02.2024) Welchen Mehrwert bietet künstliche Intelligenz schon heute im Nachrichtenjournalismus? Welche Folgen hat die Nutzung von KI im Journalismus? Und was sollten Journalismus und Politik bei künftiger Ausweitung der KI-Nutzung beachten? Diese und weitere Fragen haben drei Journalismus-Professoren in einer Studie untersucht und formulieren darin zudem Empfehlungen, wie der Einsatz von KI in diesem Bereich sinnvoll begleitet werden kann, z.B. durch eine Ergänzung des Pressekodex. Das Originalpapier „Grenzen überwinden, Chancen gestalten – KI im journalistischen Newsroom“ ist erschienen in „FES impuls“ der Friedrich-Ebert-Stiftung und online abrufbar.

zur Pressemeldung der Hochschule Magdeburg-Stendal

Download auf den Seiten der FES

Neue Publikation des BSI: Jugendschutzeinstellungen bei Apps, Spielen & Co.

(09.02.2024) Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein 16-seitiges Faltblatt herausgegeben, das Jugendschutzeinstellungen auf Smartphones und Tablets aufzeigt und erklärt. Es geht um Spam, Schadsoftware, App-Berechtigungen und unangemessene Inhalte. Schritt für Schritt werden die einzelnen Einstellungen erläutert. Das Faltblatt kann als PDF heruntergeladen oder als Druckausgabe bestellt werden.

weitere Informationen auf den Seiten des BSI

Podcast: KI und Inklusion

(09.02.2024) Es gibt verschiedene Faktoren oder Barrieren, die Kindern und Jugendlichen das Lernen erschweren: Sie reichen von persönlichen Einschränkungen über sozioökonomische Voraussetzungen bis hin zu geografischen Aspekten. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind dadurch eingeschränkt. Was kann künstliche Intelligenz leisten, um dies zu ändern? Wie können digitale Zugänge auch für benachteiligte Kinder und Jugendliche geschaffen werden, um ihnen Teilhabe zu ermöglichen? Um diese Fragen (und mehr) dreht sich die neue Folge des KI-Podcasts „Werkstatt-Gespräch – KI & Bildung“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Gesprächspartnerin ist Berit Blanc vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

zum Podcast auf bpb.de

Studie: Jugendliche und ihre Schönheitsideale im Netz

(08.02.2024) Eine neue Studie hat 400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren zum Thema „Schönheitsideale im Internet“ (Titel der Studie) befragt. Es geht um das eigene Aussehen, um Schönheit, Style und Schlanksein – und um die Frage, wie sich soziale Netzwerke auf die Selbstwahrnehmung auswirken. Antworten gibt es zudem zum Thema Beleidigungen bei Instagram und Co. und wie die Jugendlichen damit umgehen. Die Studie stammt vom Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung und wurde im Rahmen der EU-Initiative Saferinternet.at durchgeführt.

zur Meldung auf saferinternet.at

Neuer Podcast: „Gefangen im Netz“

(08.02.2024) Die Berghof Foundation ist eine unabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die sich für Friedensförderung, Friedenserziehung und Konflikttransformation einsetzt. Die Organisation hat kürzlich den Podcast „Gefangen im Netz – gute Ideen gegen extreme Ansichten“ gestartet, der sich an Eltern, Lehrkräfte, Pädagog*innen und alle Medieninteressierte wendet. Es geht um die Medienwelten von Jugendlichen, um den Einfluss der Medien auf die jungen Menschen und um Verschwörungserzählungen. Die ersten beiden Folgen sind erschienen: „Filterblasenkinder“ und „Medienkonsum von Jugendlichen“, in zweitgenanntem ist Björn Friedrich vom „SIN – Studio im Netz e.V.“ zu Gast.

Podcast „Gefangen im Netz“ bei Spotify

Podcast „Gefangen im Netz“ bei Amazon

Österreich: Staatspreis für Erwachsenenbildung 2024

(07.02.2024) Ab sofort können Vorschläge für den österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung 2024 eingereicht werden. In der Kategorie „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ werden Personen geehrt, die für eine erfolgreiche und nachhaltige Förderung der Digitalisierung in der Erwachsenenbildung verantwortlich sind. Die Kategorie „Themenschwerpunkt 2024: Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie“ ehrt Institutionen, welche die eigene Auseinandersetzung mit der Thematik fördert und/oder grundlegend in der Entwicklung des demokratischen Gemeinwesens engagiert ist. Zudem gibt es einen „Sonderpreis des Bundesministers für Arbeit und Wirtschaft im Rahmen des Europäischen Jahres der Kompetenzen“.

weitere Informationen auf erwachsenenbildung.at

Kinder, Jugendliche und der Nutzen des Internets für die Bildung

(07.02.2024) Wenn es in Gesprächen von Eltern, aber auch in den Medien um die Nutzung von Smartphone, Internet und soziale Netzwerke durch Kinder und Jugendliche geht, stehe meist das Wort Gefahren im Raum, oft auch im Vordergrund – und zu wenig werde über den Nutzen gesprochen, meint der Medienpädagoge und Digitalexperte Heico Engelhardt. In einem Interview der Frankfurter Rundschau spricht er über die Chancen des Internets für die Bildung, über eine vernetzte Bildungsoffensive in Deutschland und allgemein über eine wirksame Vermittlung von Medienkompetenz.

zum Interview auf fr.de

Facebook: 20 Jahre alt

(07.02.2024) Mark Zuckerberg war noch ein Student der Psychologie und Informatik, als er Facebook 2004 online stellte. Zum 20. Geburtstag des sozialen Netzwerks schauen verschiedene Medien zurück und fragen nach seiner Relevanz in der heutigen Zeit – oder werfen einen Blick auf seine Schattenseiten: Datenschutz, Clickbaiting, sozialer Druck, mangelnder Jugendschutz und mehr.

zum Artikel auf heise.de

zum Beitrag auf br.de

zum Audiobeitrag auf deutschlandfunk.de

zum Video-Beitrag auf mdr.de

Heute: Safer Internet Day 2024

(06.02.2024) Heute findet mit bundesweit über 250 Veranstaltungen für Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte der Safer Internet Day (SID) statt. Das Motto lautet „Let’s talk about Porno“: Umfangreiche Angebote rund um die Themen Pornografie und sexuelle Aufklärung im Netz werden vorgestellt, Experten bieten zudem einen Chat für Fragen zum Thema. Auf der klicksafe-SID-Website finden sich dazu weitere Informationen sowie Quizze, Materialien, ein Profibildgenerator und vieles mehr.

zur SID-Seite von klicksafe

Medienkompetenz! VBE fordert Digitalpakt 2.0

(06.02.2024) Es sind hinlänglich bekannte Argumente: Medienkompetenz sei heutzutage eine Schlüsselqualifikation, die soziale Herkunft dürfe nicht darüber entscheiden, ob Kinder mit Tablet oder Notebook lernen können, und die Planungssicherheit der Schulen sei nicht gewährleistet. Daher fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Nordrhein-Westfalen einen Digitalpakt 2.0, dessen Notwendigkeit sich u.a. aus den Zahlen einer aktuellen forsa-Umfrage unter gut 1.300 Schulleitungen in NRW ergebe.

zur Meldung auf den Seiten des VBE

weitere Informationen zur forsa-Umfrage und Download derselben

AI Act: EU-Staaten stimmen für KI-Regulierung

(05.02.2024) „Klare Leitplanken“ für die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – so benannte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen das Ziel der Regulierung durch die Europäische Union. 892 Seiten umfasst das nun von Vertretern der EU-Staaten gebilligte, weltweit erste Gesetzespaket für künstliche Intelligenz, das noch von weiteren Gremien abgesegnet werden muss – die Zustimmung gilt hier als Formsache.

zur Meldung auf zeit.de

zur Meldung der ARD-Tagesschau

Vor- und Nachteile von künstlicher Intelligenz an Schulen

(05.02.2024) Thom Axelsson, außerordentlicher Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Malmö (Abteilung für Kindheit, Bildung, Gesellschaft), sieht in dem Einsatz von künstlicher Intelligenz an Schulen viele Vorteile: Individuell angepasste Lernumgebungen und -übungen für Schüler*innen, weniger Verwaltungsarbeit für Lehrkräfte, mehr Zeit für Pädagogik sowie für soziales Miteinander zwischen Lehrende und Lernende. Doch KI hat auch ihre Nachteile – z.B. Abhängigkeiten von Technologiegiganten –, die Regulierungen nach sich ziehen sollten.

zur Meldung auf pressetext.com

Mediennutzung der Babyboomer

(02.02.2024) Sie schauen meist noch lineares Fernsehen, besitzen ein Smartphone und nutzen gern WhatsApp, teilweise auch Facebook und YouTube, finden Datenschutz wichtig, achten beim Einkauf (auch online) auf Qualität und Preis und bleiben “ihren“ Marken treu – die 55- bis 75-Jährigen, auch Babyboomer genannt. Diese und mehr Ergebnisse hat eine Umfrage der Wirtschaftsberatung PwC Deutschland ermittelt.

weitere Informationen und Download der Studie auf pwc.de

Baden-Württemberg: Schülermedienpreis 2024

(02.02.2024) Vom Comic bis zum Video, von einem Radiobeitrag zur programmierten App: Beim  diesjährigen Schülermedienpreis Baden-Württemberg können Schüler*innen zwischen 6 und 18 Jahren wieder verschiedenste Medienbeiträge zu Themen wie Freizeit, Sport, Schule oder Soziales einreichen. Die Beiträge müssen nicht im schulischen Rahmen entstehen, sondern können auch in der Freizeit erstellt werden. Einsendeschluss ist der 7. April 2024.

weitere Informationen auf schuelermedienpreis.de

Interview: Sexualpädagogische Praxisarbeit

(01.02.2024) Bereits vor dem ersten Kuss haben viele Jugendliche bereits pornografische Bilder oder Videos gesehen, berichtet Daniela Huber von pro familia München in einem Interview von klicksafe anlässlich des kommenden Safer Internet Days (Thema „Let’s talk about Porno“). Was sollten daher Kinder und Jugendliche zum Thema Pornografie wissen und wie kann ihnen dieses Wissen vermittelt werden?

zum Interview auf klicksafe.de

Superwahljahr = Super-Fake-Jahr?

(01.02.2024) Bei den Vorwahlen in den USA gab es bereits erste Täuschungsversuche: Wähler*innen wurden bei einem automatischen Anruf mit der Stimme von Präsident Joe Biden aufgefordert, nicht wählen zu gehen. Zum Wahljahr 2024 mit Europawahl, deutschen Landtagswahlen und die Präsidentschaftswahl in den USA werden weitere Fakes erwartet. Gregor Schmalzried blickt auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks auf die technischen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und fragt, wie Desinformationen verhindert werden können.

zur Meldung auf br.de

Interview zum Volksverpetzer

(31.01.2024) „Brand eins“, die monatlich erscheinende deutsche Wirtschaftszeitschrift, hat im Januar ein Interview mit Thomas Laschyk, Gründer des Blogs Volksverpetzer, geführt. Es geht um die Anfänge des Faktencheck-Blogs, um die Vorgehensweise der Redaktion, wie man die Menschen erreicht, aber auch um das Thema, wie Desinformationen am besten widerlegt werden können.

zum Interview auf brandeins.de

mehrteiliger Artikel des Medienbildungshubs über die deutschen Faktenchecks

Wohltatsvideos mit Obdachlosen

(31.01.2024) Ob bei YouTube oder TikTok – Videos mit und über Obdachlose sind derzeit gefragt auf Social-Media-Kanälen. Zumeist zeigt sich der (meist männliche?) YouTuber oder TikToker bei einer Wohltat: Er schenkt obdachlosen Menschen Geld, lässt sie an einem selbstgebastelten Glücksrad ohne Nieten drehen oder lädt sie gar zu einem kostspieligen Helikopterflug ein. Das spricht die Nutzer*innen an, Emotionen sind garantiert – wie auch viele Klicks und Likes für den Content-Creator. Doch wie ist das ethisch zu beurteilen? Und welche Folgen hat die zunächst kurzzeitige Hilfe für die oftmals unfreiwillig gefilmten Menschen? Das Medienmagazin ZAPP des Norddeutschen Rundfunks liefert Antworten.

zum Beitrag des Medienmagazins

Studie zu News-Aggregatoren

(30.01.2024) Wer auf seinem Handy den Browser Chrome nutzt und einen neuen Tab öffnet, bekommt unterhalb der Suchleiste Meldungen von Google Discover angezeigt: News zu Themen, die für die Nutzer*innen aufgrund bisheriger Netzaktivitäten interessant sein könnten. Ähnliches geschieht bei der Nutzung von Microsofts Bing. In beiden Fällen sind News-Aggregatoren am Werk: Sie bündeln journalistisch-redaktionelle Inhalte verschiedener Anbieter. Eine Studie der Medienanstalten in Deutschland hat sich den Markt und die Geschäftsmodelle der Plattformen angeschaut.

zur Pressemitteilung auf die-medienanstalten.de

weitere Informationen und Download der Studie

Provokation und Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken

(29.01.2024) Laut einer Studie der Yale-University (USA) finden Beiträge mit emotionalen, also auch provokanten und wütenden Inhalten in sozialen Netzwerken mehr Aufmerksamkeit als andere, z.B. rein informierende Posts. Diese Kenntnis wird von etlichen Nutzer*innen bewusst eingesetzt, um größere Beachtung zu bekommen. Man spricht dabei von Rage Farming oder Rage Bait. Wie es funktioniert, welche Probleme es hervorruft und wie man darauf reagieren kann, erklärt Handysektor.

zum Artikel auf handysektor.de

Podcast: Warum verbreiten Minderjährige Missbrauchsdarstellungen?

(29.01.2024) Wenn in Polizeistatistiken die Verbreitung von Kinderpornografie thematisiert wird, denken viele Menschen zunächst an pädophile Erwachsene. Tatsächlich trifft dieser Straftatbestand zu rund 40 Prozent auch Jugendliche – oftmals leichtfertig, indem z.B. Nacktfotos des gleichaltrigen Freundes oder der Freundin in einem Gruppenchat geteilt werden. Um die Motive der Jugendlichen, aber auch um den Straftatbestand geht es in der aktuellen Podcastfolge von klicksafe. Gesprächsgast ist Holger Kind, Sachgebietsleiter der Zentralstelle Kinderpornografie beim Bundeskriminalamt (BKA).

weitere Informationen und zum Podcast

Publikation „Bildung im digitalen Wandel“

(26.01.2024) Gerade im Umfeld neuerer Digitalisierungsprozesse, wie der Entwicklung von künstlicher Intelligenz, wird oftmals über die Gefahren und, zur Vermeidung derselben, über geplante Regulierungen diskutiert. Doch Digitalisierungsprozesse sind immer auch eng mit Teilhabe und Inklusion in einer Gesellschaft verbunden, sie bieten neue Möglichkeiten der Kommunikation, des Informierens und der Bildung. Damit beschäftigt sich die aktuelle, kostenlos herunterladbare Publikation „Bildung im digitalen Wandel. Die Bedeutung digitaler Medien für soziales Lernen und Teilhabe“, herausgegeben von Annika Wilmers, Michaela Achenbach und Carolin Keller, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

weitere Informationen und Download

Dossier: Datenschutz und Urheberrecht

(26.01.2024) Gesetzestexte, Hintergrundinformationen, Unterrichtsmaterialien, Verweise auf maßgebliche Institutionen sowie Medientipps zu den Themen Datenschutz und Urheberrecht – das bietet ein Dossier des Deutschen Bildungsservers mit einer Reihe von kommentierten Linktipps. Anlass ist der Europäische Datenschutztag am Sonntag, den 28. Januar 2024.

zum Dossier auf bildungsserver.de

Medienkompetenz und der Welttag der Bildung

(25.01.2024) Mehr Medienbildung in den Schulen, vor allem damit Schüler*innen Desinformationen und Hass im Internet besser erkennen und einordnen können – das hat die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zum gestrigen Welttag der Bildung gefordert, der jährlich am 24. Januar von der UNESCO ausgerichtet wird. Kritisches Denken und Medienkompetenz gezielt zu fördern sei wichtig, damit der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Demokratie nicht geschädigt werden.

zur Meldung auf heise.de

weitere Informationen auf den Seiten der UNESCO Deutschland

Jugendliche, die Liebe und das Internet

(25.01.2024) Der Fluter, das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), hat in seiner aktuellen Ausgabe das Schwerpunktthema „Liebe“. Und natürlich spielt bei diesem Thema für junge Menschen auch das Internet oder besser: die sozialen Netzwerke eine Rolle. „Lina (16), Vanessa (15) und das Liebesleben ihrer Generation“ heißt der Dreiteiler, in dem es auch um Snapchat und TikTok geht.

zur aktuellen Fluter-Ausgabe

Noch eine Woche: Anmeldung zum Jugendfotopreis

(24.01.2024) Noch bis zum 1. März können junge Fotografen bis einschließlich 25 Jahre, aber auch Fotogruppen ihre Werke für den Deutschen Jugendfotopreis 2024 einreichen: einzelne Fotos oder ganze Serien, Fotobücher oder Collagen, Gruppenbilder oder künstlerische Projekte. Das Thema lautet „#OK Boomer,!?“ – es geht also um die jugendliche Sicht auf die Baby-Boomer-Generation, also auf die ungefähr zwischen 1955 und 1965 Geborenen. Was verbindet, was trennt die jungen Leute von diesen Personen? Veranstalter des Jugendfotopreis ist das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

zur Pressemitteilung des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum

weitere Informationen auf jugendfotopreis.de

Flimmo: Dschungelcamp & Co.

(24.01.2024) Flimmo, der Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube, bietet Informationen und Ratschläge für Eltern zu aktuellen und beliebten Fernsehsendungen: Sind Dschungelcamp, Forsthaus Rampensau und Die Bachelors auch für Kinder geeignet? Was sollten Eltern beachten? Die Flimmo-Ampel steht, in der Reihenfolge der genannten Sendungen, auf Rot, Rot und Gelb und diese Einstellungen werden gut begründet. Herausgegeben wird der FLIMMO vom gemeinnützigen Verein „Programmberatung für Eltern e.V.“, dem die zwölf Landesmedienanstalten, die Stiftung Medienpädagogik Bayern der BLM und das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) angehören.

zum Artikel auf der Flimmo-Website

Was macht Materialismus in Sozialen Medien mit den Nutzer*innen?

(23.01.2024) Über 1.200 Personen, die zumindest eine Social-Media-Plattform einmal pro Woche oder öfter nutzen, haben an einer Online-Umfrage der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum teilgenommen. Dabei beantworteten sie Fragen zu ihrer Nutzung (zeitlich und inhaltlich), ihrer materialistischen Einstellung und inwieweit sie dazu neigten, sich mit anderen zu vergleichen – und schließlich ging es noch um die Zufriedenheit mit ihrem Leben. Die Ergebnisse und auch die möglichen Zusammenhänge der genannten abgefragten Faktoren erklärt eine Pressemitteilung der Universität.

zur Pressemitteilung unter news.rub.de

zur veröffentlichten Studie in der Zeitschrift „Telematics and Informatics Reports“ vom 8. Januar 2024 [in englischer Sprache]

MEDIEN360G: Von Echokammern und Filterblasen

(22.01.2024) Susann de Luca, Journalistin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin, geht in einem ausführlichen Artikel inkl. Video bei MEDIEN360G (MDR) auf die viel diskutierten Wirkungen von Filterblasen ein: Führen Algorithmen dazu, dass ich mich im digitalen Raum (fast) nur noch mit bestimmten Themen und Meinungen beschäftige? Und was ist mit den Folgen von Echokammern, also selbstgewählten Gruppen und Communitys von Gleichgesinnten im Netz?

zum Artikel auf www.mdr.de/medien360g

Influencer und die Wirkungen ihrer Produktwerbung

(22.01.2024) Forscher*innen der Luiss Guido Carli Universität, einer freien Privatuniversität für Sozialwissenschaften in Rom, haben knapp 21.000 Postings von über 1.300 Influencern auf Instagram untersucht, um festzustellen, inwieweit die Sprache beim Bewerben von Produkten den Verkaufserfolg steigert oder mindert. Hieraus ließen sich Rückschlüsse auf die Vertrauenswürdigkeit von Micro- und Makro-Influencern ziehen.

zur Meldung auf pressetext.com

ChatGPT richtig nutzen

(19.01.2024) Nina Müller, Redakteurin bei Chip.de, erklärt in ihrem Artikel „ChatGPT eine Bestrafung androhen: So macht die KI, was Sie wollen“ anschaulich, wie die sogenannten Prompts bei dem Sprachbot aussehen sollten, um möglichst gute Ergebnisse zu bekommen. Die „26 Prinzipien für bessere Prompts“ basieren auf einer Studie der KI-Universität in Abu Dhabi.

zum Artikel auf der Website von Chip

Reaktionen auf Warnungen der WEF

(19.01.2024) Vor kurzem hat das Weltwirtschaftsforum erklärt, dass in den kommenden 2 Jahren Fehl- und Desinformation durch und mithilfe von künstlicher Intelligenz das größte globale Risiko darstelle – der Medienbildungshub berichtete darüber im Monitor. Jürgen Hill, Chefreporter Future Technologies bei der Computerwoche, einem bekannten Informationsmedium für Business- und IT-Themen, fragt nach den Reaktionen der Tech-Firmen – und sieht kaum Kritik, sondern eher Zustimmung. Open AI beispielsweise hat bereits erst Pläne, um gerade im Wahljahr bewusst erstellte Falschinformationen vermeiden zu können.

zum Artikel der Computerwoche

60. Grimme-Preises 2024: Die Nominierungen

(18.01.2024) Aus über 750 Einreichungen haben die Nominierungskommissionen für die Kategorien Information & Kultur, Fiktion, Unterhaltung und Kinder & Jugend 64 Produktionen und Einzelleistungen für den 60. Grimme-Preis nominiert – darunter außergewöhnlich viele Produktionen des Privatfernsehens, der Pay-TV- und Streaminganbieter. Die ausgewählten Beiträge schauen sich bereits Ende Januar die Jurys an, um die Grimme-Preisträger 2024 zu benennen. Diese werden am 14. März bekanntgegeben.

zur Pressemitteilung des Grimme-Instituts

alle Nominierungen im Überblick

Save the date: Lokalrundfunktage in Nürnberg

(18.01.2024) Am 25. und 26. Juni 2024 finden in Nürnberg die diesjährigen Lokalrundfunktage statt. Erwartet werden wieder über 1.000 Teilnehmer*innen, um sich über neue Technologien und Produkte zu informieren und auszutauschen. Bestandteil der Veranstaltung ist zudem die Verleihung der Hörfunk- und Lokalfernsehpreise durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) sowie die Ergebnisse der Funkanalyse Bayern, die Daten zur Reichweite der bayerischen Hörfunk- und Lokalfernsehprogramme erhebt und qualitative Programmbewertung liefert.

zur Meldung auf lokalrundfunktage.de

Jugendschutzfilter blockiert wichtige Hilfsangebote

(17.01.2024) Wer einen Jugendschutzfilter auf dem Handy, dem Tablet oder dem Laptop des eigenen Kindes installiert oder installiert hat, sollte grundsätzlich bedenken, dass diese Maßnahme keinen 100-prozentigen Schutz gewährleisten kann. Andererseits, so haben Netzpolitik.org und BR Data (das datenjournalistische Team des Bayerischen Rundfunks) herausgefunden, dass das einzige offiziell anerkannte Programm in Deutschland, JusProg, auch Seiten gesperrt hat, die empfehlenswerte Hilfsangebote anbieten – z.B. ein von der Universität Ulm angebotenes Informationsangebot für Jugendliche zum Thema „psychische Gesundheit“ oder die von der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen für Jugendliche erstellte Website zum Thema „Sexting“. JusProg hat mittlerweile auf die Kritik reagiert. Netzpolitik.org bietet zudem eine Liste mit fünf Forderungen zum Thema.

zur Meldung auf netzpolitik.org

zur Meldung auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks

zu den fünf Forderungen zum Thema „Jugendschutzfilter“

Mediennutzung der Kinder: Gen Z gegen Gen Y

(17.01.2024) Menschen der Gen Z (geboren zwischen ca. 1996 und 2011) werfen derzeit in sozialen Netzwerken der Generation vor ihnen (Gen Y (ca. 1981 und 1996), ihre Kinder schlecht zu erziehen – mit der Folge, dass diese schlechten Leistungen in der Schule erbringen und ihre Emotionen nicht regulieren könnten. Ein Kritikthema ist dabei meist auch die Mediennutzung. Saskia Hödl schaut in ihrer taz-Kolumne kritisch auf diese Vorwürfe.

zur Kolumne auf taz.de

Partizipation und Demokratiebildung

(16.01.2024) „be part of it“ – mit diesem Motto geht die medienpädagogische Facheinrichtung „SIN – Studio im Netz“ in das diesjährige Gautinger Internettreffen. Am 19. und 20. März dreht sich bei dem Treffen alles um „Partizipation und Demokratiebildung als medienpädagogische Aufgabe“, es geht u.a. um Projekte zum Hauptthema, um Rechtsextremismus in Bayern, um digitale Zugänge zu politischen Informationen aus jugendlicher Perspektive, um partizipative Ressourcen von Jugendarbeit in der Digitalität. Hinzu kommen zwei Barcamps.

Programm und Anmeldung auf studioimnetz.de

Esoterik und Astrologie in sozialen Medien

(16.01.2024) Was ist Astrologie, was Esoterik – und wann können sie gefährlich werden, gerade mit Blick auf ihre Verbreitung auf Instagram, TikTok und Co.? Diese und weitere Fragen beantwortet – mit Blick auf die jugendliche Zielgruppe der Website – ein neuer Artikel bei Handysektor.

zum Artikel auf handysektor.de

Weltwirtschaftsforum: Die Gefahren der Desinformation

(16.01.2024) In den nächsten zwei Jahren wird Desinformation eines der größten Risiken für die Menschen weltweit sein, allen voran solche, die KI-gesteuert sind und Wahlen beeinflussen könnten. Das sagen über 1.400 internationale Risikoexperten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in einem aktuellen Bericht des Weltwirtschaftsforums. Weitere, längerfristig als extreme Bedrohungen anzusehen seien Extremwetter, gesellschaftliche Polarisierung und bewaffnete Konflikte.

zur Meldung auf tagesschau.de

siehe auch die Meldung auf standard.at

DOK.digital: Herausragende Projekte gesucht

(16.01.2024) Wie wirken sich technische Weiterentwicklungen auf die Erzählung von journalistischen und dokumentarischen Inhalten aus? Antworten darauf liefert der Preis DOK.digital: Neue Erzählformen für verschiedene Perspektiven werden gesucht, die die Möglichkeiten digitaler Medien nutzen, um genannte Inhalte zu vermitteln – und das Publikum wird miteinbezogen! Einsendeschluss abgeschlossener oder veröffentlichter Projekte ist der 01. Februar 2024.

weitere Informationen auf den Seiten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Medius 2024 – jetzt bewerben!

(15.01.2024) Zum 17. Mal wird 2024 der medius-Preis der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. (DKHW), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) vergeben. Dozent*innen können ab sofort Abschlussarbeiten einreichen, die sich mit aktuellen Aspekten aus Medienwissenschaft, Medienpädagogik und Medienbildung oder mit Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen.

zur Pressemitteilung des DKHW

weitere Informationen auf den Seiten der GMK

KI und die Klickarbeiter

(15.01.2024) Die Nutzung digitaler Technik erleichtert vieles, hat jedoch auch einige Schattenseiten. Diese betreffen z.B. die Herstellung, die in etlichen Fällen nicht umweltgerecht und nachhaltig ist, oder auch den zunehmenden Stromverbrauch. So haben Rechenzentren, die künstliche Intelligenz anbieten, einen immensen
Energiebedarf. Etliche Herstellungsprozesse, sowohl der Soft- als auch der Hardware, werden zudem in Billiglohnländer verlegt – auch das Datentraining der KI: Sogenannte Klickarbeiter, die für geringe Entlohnungen und an 14-stündigen Arbeitstagen Aufgaben lösen, Fragen beantworten, recherchieren. Darauf macht die Website der Tagesschau aufmerksam.

zum Artikel auf tagesschau.de

Überarbeitet: Materialien von klicksafe zum Thema „Zu nackt fürs Internet?“

(15.01.2024) Menschen mit sexuellem Interesse an Kindern suchen gezielt nach Aufnahmen von Kindern, welche sie dann in geschlossenen Foren zeigen, besprechen und „bewerten“. Mittels Bildbearbeitungsprogrammen und künstlicher Intelligenz werden auch harmlose Bilder (von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) verändert und gezielt in pornografische Szenen gesetzt. Zu diesen und weiteren Gefahren hat klicksafe seine Materialien „Zu nackt fürs Internet?“ für Eltern und Jugendliche überarbeitet und für Bestellung und Download online gestellt.

weitere Informationen zu den Materialien, Bestellung und Download

Fake News: Unterschiede bei der Nutzung von PC und Smartphone

(15.01.2024) In zwei Feldversuchen hat die Pennsylvania State University festgestellt, dass Nutzer*innen mit unterschiedlichen Endgeräten auch unterschiedlich auf Fake News reagieren: Smartphone-Nutzer leiten Fehlinformationen schneller weiter, während PC-Nutzer eher dazu neigen, eine Nachricht noch einmal nachzuprüfen. Beim Thema Phishing hingegen zeigte sich eine größere Bereitschaft auf Seiten der PC-Nutzer*innen, potenziell schädliche Links anzuklicken.

zur Meldung auf wissenschaft.de

„Community Notes“ bei X: Accounts mit den meisten Anmerkungen

(12.01.2024) Der Medienbildungshub hat vor kurzem bereits auf die Funktion der „Community Notes“ bei X hingewiesen: Wer eine Falschinformation findet, merkt dies an und schreibt eine Gegendarstellung. Markieren genügend Nutzer*innen diese Notiz, wird sie zusammen mit dem Ausgangspost angezeigt. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (rnd) weist nun auf eine Internetseite („Community Notes Leaderboard“) hin, die die X-Accounts mit den meisten dieser Notes auflistet. Unter den ersten 200 findet sich im übrigen der Account von Markus Söder, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef.

zum Artikel auf rnd.de

Medienkompetenz in der Schweiz

(12.01.2024) Eine Studie von Politools, einem wissenschaftlichen Netzwerk in der Schweiz, hat vor gut einem Jahr in der Eidgenossenschaft für Aufsehen gesorgt: Nur 6 von insgesamt 19 möglichen Punkten erreichten im Durchschnitt Erwachsene in einem Medienkompetenz-Test. Darauf bezugnehmend erklärt die Website „Jugend und Medien“ kurz den Begriff Medienkompetenz, um anschließend festzuhalten, woran genau es in der Schweiz mangelt. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Tipps für Eltern zum Thema.

weitere Informationen auf jugendundmedien.ch

zur Studie „Die Medienkompetenz der Schweizer Bevölkerung“ [PDF]

Materialien für Lehrkräfte: Desinformationen

(12.01.2024) Desinformation, also das gezielte Verbreiten von falschen Informationen, ist nicht harmlos. Vielmehr haben Desinformationen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und können sogar eine Gefahr für die Demokratie darstellen. Das Projekt weitklick der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) bietet daher Lehrkräften verschiedene Hilfsmittel zum Thema: Ein Material-Paket zur Durchführung eines Elternabends, eine Übersicht über regionale Anlaufstellen, eine Online-Materialsammlung und einen Blogbeitrag mit praktischen Tipps.

weitere Informationen auf den Seiten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands e.V.

KI im Alltag

(11.01.2024) In einer aktuellen Folge der Sendung „Studio 9“ hat Deutschlandfunk Kultur ein Interview mit Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz geführt. Karger zeigt auf, wo wir in unserem Alltag bereits künstliche Intelligenz nutzen, z.T. ohne uns dessen bewusst zu sein: Spamfilter, Rechtschreibkorrektur, synthetische Stimmen usw. Er erklärt zudem, warum Menschen sich immer wieder der Illusion hingeben, dass eine mit KI erzeugte, scheinbar intelligent antwortende Stimme oder ein auch nur rein textlich reagierender Chatbot irgendeine Art des Bewusstseins haben müsse…

zur Website deutschlandfunkkultur.de und dem Audio der Sendung

Vertrauenswürdige Datensätze für KI

(11.01.2024) Chatbots wie ChatGPT oder Bard basieren auf einer nahezu unüberschaubaren Anzahl von Texten, mit denen die künstlichen Intelligenzen trainiert werden. Die meisten Datensätze stammen allerdings nicht von Organisationen aus der EU – und erfüllen auch oft nicht den Standards und rechtlichen Rahmenbedingungen der EU. Das Projekt „FAIRmedia – Fair and Trusted Data Sets for Media Computing“ der Fachhochschule St. Pölten möchte Grundlagen legen, dass für Medienschaffende faire und vertrauenswürdige Datensätze geschaffen und festgelegt werden – Datensätze, „die vollständig unter der Kontrolle österreichischer Medienorganisationen stehen“.

zur Meldung auf der Website der Hochschule

Interview: Rechtsextremismus in sozialen Medien

(10.01.2024) Rechtsextremes Gedankengut war in früheren Jahren relativ einfach zu erkennen – mittlerweile werden die Inhalte eher positiv, ohne plumpe verbale Angriffe, manchmal mit satirischen Anklängen und breiten Interpretationsmöglichkeiten, manchmal über Lifestyle-Bilder transportiert. Das sagt Niels Brüggen, Leiter der Abteilung Forschung des „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung“ (München) im Vorfeld einer Studie, die in den kommenden vier Jahren Rechtsextremismus auf Social-Media-Plattformen untersuchen wird. Das Interview des Evangelischen Pressedienstes (epd) ist nachzulesen auf evangelisch.de.

zum Interview mit Niels Brüggen

Leitfaden: Kritische Datenbildung

(10.01.2024) Warum ist Google eigentlich kostenlos? Diese Frage konnten laut einer internationalen Studie von 2022 nur weniger als die Hälfte (43 Prozent) der befragten Personen beantworten. Noch weniger (knapp über 30 Prozent) wussten, dass Suchmaschinen personalisierte Ergebnisse liefern. Es sei „Zeit für kritische Datenbildung“, meint daher die Netzwerkinitiative „Unblack the box“ von Wissenschaftlerinnen und Lehrkräften verschiedenster Disziplinen. Wie kann eine kritische Datenbildung aussehen? Welche Materialien gibt es dazu? Wie können Lehrende eigene Materialien dazu erstellen?

zur Meldung von erwachsenenbildung.at

zur Website von „Unblack the box“ und zum Leitfaden

Desinformationen: X und die Community Notes

(09.01.2024) Seit der Übernahme von Twitter (X) durch Elon Musk ist die Content-Moderation deutlich zurückgefahren worden. Folge: Desinformationen und Fake News werden kaum noch gelöscht. Ein wenig hilft da noch die Funktion der „Community Notes“, die auf die Mithilfe der Community setzt: Wer eine Falschinformation findet, merkt das an und schreibt eine Gegendarstellung. Markieren genügend Nutzer*innen diese Notiz, wird sie zusammen mit dem Ausgangspost angezeigt. Dominic Holzer zeigt auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks, wie nützlich diese Methode ist.

zum Artikel auf br.de

Verschwörungstheorien: Wie lässt sich das Problem lösen?

(09.01.2024) Die Austria Presse Agentur hat ein Interview mit Jana Lasser (Lehrstuhl für Methodik und Theorie computerbasierter Geistes- und Sozialwissenschaften an der Aachener Universität) über die Gefahren von Verschwörungstheorien und Desinformation geführt: Was bedeuten diese Begriffe? Welche Folgen können sie für das demokratische Miteinander haben? Und helfen Faktenchecks eigentlich?

zum Interview auf science.apa.at

Podcast: Filmbildung im Kino

(08.01.2024) In der aktuellen Folge „Wieso? Weshalb? Warum?“, einem Podcast des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) über Kindermedien, spricht der Leiter des Zentrums, Thomas Hartmann, mit Leopold Grün, Geschäftsführer von Vision Kino, einer gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Der Gesprächsgast wird recht ausführlich vorgestellt, bevor es um die Rolle des Ortes „Kino“ im Kontext von Filmbildung und Filmvermittlung geht. Hinzu kommen Gedanken zur Bedeutung des Films allgemein in der heutigen Mediengesellschaft.

zum Podcastfolge „Leopold Grün: Vision Kino“

Blinde Kuh abgeschaltet!

(08.01.2024) Die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder gibt es nicht mehr. Die Blinde Kuh, seit 1997 ein Kompass für Kinder im Internet und 2006 mit dem „Grimme Online Award“ ausgezeichnet, musste ihren Betrieb eingestellt. Grund: Die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist ausgelaufen, neue Unterstützer fanden sich nicht. Laut einer Mitteilung von Geschäftsführer Stefan R. Müller auf LinkedIn wird derzeit die Technik gesichert und an Plänen für eine neue Blinde Kuh gearbeitet.

zur Website der Blinden Kuh

Tageschau.de: KI im Jahre 2024

(08.01.2024) Künstliche Intelligenz rund um ChatGPT und Co. war 2023 ein großes Gesprächsthema, wenn es um Digitalität und Medien ging – kein Wunder, dass zu Beginn dieses Jahres Rück- und Ausblicke Konjunktur haben. Auch die Online-Redaktion der Tagesschau hat einige Fachleute nach ihren Prognosen befragt. Es geht um den Energieverbrauch durch KI und die Schonung der Ressourcen, um Multimodalität, also die gemeinsame Verarbeitung Texte, Bilder und auch Videos durch KI-Modelle, um neue Anbieter von KI und um die Vermeidung von Desinformationen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz.

zum Beitrag auf tagesschau.de

Googeln gegen Fake News?

(05.01.2024) „Glaube nicht alles. Prüfe alles selbst nach!“ Die Aufforderung, selbst zu denken, nicht einfach alles zu glauben, was man hört oder liest, ist eigentlich eine gute Sache. Interessanterweise hört man sie in Zeiten von Fake News und Desinformation häufiger von denen, die diese verbreiten. Eine in der englischsprachigen Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass das eigene Recherchieren im Netz oftmals dazu führt, dass die Suchenden den falschen Informationen eher glauben. Warum das so ist und wie diese Ergebnisse zustande kamen, zeigt ein Artikel von Stefanie Kara, Redakteurin im Ressort Wissen der Zeit. Tipp: Bereits im Dezember wies das Science Media Center Germany auf diese Studie hin. Auf seiner Website bewerten drei Fachleute die Studie und ihre Ergebnisse.

zum Artikel auf zeit.de

zum Beitrag des Science Media Center Germany

TU Graz: Dossier zur IT-Sicherheit

(05.01.2024) IT-Sicherheit betrifft alle Nutzer*innen digitaler Techniken: von Großunternehmen bis zu Kindern, die ein Smartphone oder ein Spielzeug mit Internetanbindung besitzen. Die Technische Universität Graz (Österreich) hat ein Themendossier mit aktuellen Einschätzungen von Expert*innen, Forschungsergebnissen und praktischen Tipps zum Thema IT-Sicherheit veröffentlicht, Titel: „Vernetzt! Aber Sicher?“ Darin geht es u.a. um Kryptographie, das Internet der Dinge und verschiedene Sicherheitslücken.

zur Pressemeldung der Austria Presse Agentur

zum Dossier der TU Graz

Wie intelligent ist KI?

(05.01.2024) Der Begriff „künstliche Intelligenz“ ist spätestens mit ChatGPT und Co. in der breiten Bevölkerung „angekommen“ – und doch dürfte es vielen schwerfallen, genau zu erklären, was KI bedeutet, was eigentlich Intelligenz ist oder umfasst, was genau die künstliche von der natürlichen Intelligenz unterscheidet. Ruth Fulterer, Redaktorin im Ressort Technologie, Wissenschaft und Mobilität der Neuen Zürcher Zeitung, beschreibt dieses Problem und zeigt auf, was verschiedene Fachleute und Wissenschaftler dazu sagen.

zum Artikel auf nzz.ch

Online-Workshops: Schönheitsideale im Internet

(05.01.2024) Am 6. Februar 2024 veranstaltet die österreichische und von der Europäischen Union (EU) geförderte Initiative Saferinternet.at zwei Workshops zu der Frage, welchen Einfluss die Nutzung von Social Media auf die Entwicklung von Schönheitsidealen und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper spielt. Ein Workshop richtet sich dabei speziell an Lehrkräfte, der zweite stellt allen Interessierten Ergebnisse einer bis dann veröffentlichten Studie zum Thema vor.

weitere Informationen inkl. Zugangsdaten auf saferinternet.at

KI: Welche Debatten wird es 2024 geben?

(05.01.2024) Janosch Delcker, Chefkorrespondent der Deutschen Welle für Technologie und Digitales, liefert in seinem Artikel „Künstliche Intelligenz 2024: Diese Debatten erwarten uns“ Antworten zur Frage nach den KI-Themen in 2024: Wahlen und Deepfakes, Urheberrechte bei KI-generierten Inhalten, Machtkonzentration und mögliche Regulierungen seitens der Regierungen und der EU. Angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich KI werden, so kann man sicherlich hinzufügen, noch ein paar Punkte hinzukommen.

zum Artikel der Deutschen Welle

Sportler*innen und Hate Speech

(04.01.2024) Auch viele Sportler*innen nutzen soziale Medien, sie nutzen es, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, um dem Fan nahe zu sein. Doch wer (mehr oder weniger) bekannt ist und sich bei Instagram, TikTok & Co. zeigt, muss damit rechnen, auch beleidigt und beschimpft zu werden, ggf. auch allein wegen seiner Hautfarbe oder ihres Geschlechts. Einfach die entsprechenden Apps löschen oder vielleicht doch irgendwie mit verunglimpfenden Kommentaren umzugehen versuchen? Lara Zugck stellt im Deutschlandfunk einzelne Fälle vor und beleuchtet Hintergründe.

zum Beitrag (Audio und Text) auf deutschlandfunk.de

Kamerahersteller gegen KI-Fakes

(04.01.2024) Drei große Kamerahersteller – Sony, Canon und Nikon – werden gemeinsam eine Funktion in ihre Digitalkameras einbauen, die sicherstellen soll, dass die Aufnahmen als unverfälscht erkannt werden können. Ein unsichtbares Wasserzeichen stellt sicher, wann und wo ein Foto erstellt wurde – und diese Informationen können nachfolgend nicht mehr geändert werden. Eine einfach und kostenlos im Browser zu nutzende Software namens Verify kann diese Informationen auslesen und anzeigen, ob das Bild nachträglich geändert wurde.

weitere Informationen auf derstandard.de

Österreich: Deepfakes werden systematisch erfasst

(04.01.2024) Die österreichische Polizei erfasst seit dem 1. Januar 2024 systematisch Deepfakes und wird jeweils zielgerichtete Ermittlungen einleiten. Dieses Vorgehen ist Teil des nationalen Aktionsplans gegen Deepfakes, nach dem auch Polizeibedienstete entsprechend weitergebildet wurden und werden.

zur Meldung des Bundesministeriums Inneres

Künstliche Intelligenz und Gefühle

(04.01.2024) Der Podcast „Religion – Die Dokumentation“ des Senders Bayern 2 beleuchtet in seiner aktuellen Folge das Verhältnis von Gefühlen und KI. Es geht zunächst um einen Roboter, der in einem Pflegeheim nach den Bewohner*innen schaut und scheinbar empathisch nach ihrem Wohlbefinden oder nach dem Enkel fragt – und gelegentlich auch mal einen Witz erzählt. Diesem Einstieg folgt eine Beschreibung der Möglichkeiten einer gefühlvollen Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Die Folge geht schließlich noch weiter – und wird so zu einem „KI-Rundumschlag“: von Algorithmen und ihrer Beeinflussung der Nutzer*innen, über das Social-Scoring-System in China bis hin zum Thema „KI und Diskriminierung“.

zur Podcast-Folge „Was fühlst Du, Bot? Wie Künstliche Intelligenz unser Menschsein herausfordert“

Macht das Internet keinen Spaß mehr?

(04.01.2024) Bereits im November berichtete der Medienbildungshub über einen vieldiskutierten Artikel des US-Magazins „The New Yorker“: Die Freude, der Spaß am Internet sei abhanden gekommen. Auf diesen Artikel bezieht sich auch ein aktueller Beitrag des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), der mit Berufung auf Sophie Mützel, Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Medien und Netzwerke an der Universität Luzern, feststellt, dass sich das Internet in einer Phase des Übergangs befände.

zum Beitrag auf srf.ch

KI verstehen? Kein Interesse!

(03.01.2024) Der Mensch nutzt immer mehr KI, sei es als eine Art Google-Ersatz für die Suche nach Informationen oder als Bestandteil in verschiedensten technischen Alltagsgeräten. Merkwürdig ist allerdings, so Jan Schoenmakers, Gründer und Geschäftsführer des KI-Softwareunternehmens „Hase & Igel“, dass viele Nutzer*innen nicht nur kaum verstehen, wie künstliche Intelligenz eigentlich funktioniert oder was hinter den Algorithmen steckt, sondern auch nicht verstehen wollen. Woran das liegt und was dagegen unternommen werden kann, erklärt Schoenmakers in einem Interview mit Johannes Greß vom Magazin „Spektrum der Wissenschaft“.

zum Interview auf spektrum.de

Guter Vorsatz für 2024: Beschäftigung mit KI!

(03.01.2024) Der Journalist und Autor Dirk von Gehlen hat Ende Dezember 2023 mit Blick auf das neue Jahr 24 intelligente Vorsätze, sich 2024 zum besseren Verständnis mit künstlicher Intelligenz zu beschäftigen, veröffentlicht. Wie das funktioniert, beschreiben 24 Fachleute mal kurz, mal ausführlicher – darunter u.a. Journalisten und Redakteure verschiedener Medienhäuser (z.B. Zeit online, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk) sowie Personen von Organisationen, die sich mit Digitalität beschäftigen (z.B. Algorithmwatch).

zum Beitrag auf dirkvongehlen.de

Rückblick auf 2023: Künstliche Intelligenz

(03.01.2024) Während der Teaser zum Beitrag auf dirkvongehlen.de (s.o.) in die nahe Zukunft schaut, blicken die Pressemitteilung von pressetext.com und das Medien360G-Altpapier (MDR) zurück auf die Entwicklungen rund um KI im letzten Jahr. Es geht bei pressetext.com u.a. um die EU-Regulierungspläne, um die Rechte der Künstler, deren Werke für das KI-Training verwendet wurde oder werden könnten, aber auch um das Wissen oder Nichtwissen der Bevölkerung über KI. Das Altpapier berichtet über KI-Fakes wie den Daunenjacken-Papst, die KI-Richtlinien der Medienhäuser, ethische Fragen und das Verhältnis von Journalismus und KI.

zum Artikel auf pressetext.com

zum Altpapier-Rückblick

Fälschungen und die Folgen

(03.01.2024) Fälschungen sind kein Phänomen der letzten Jahre oder Jahrzehnte: Auch schon vor ChatGPT und künstlichen Intelligenzen zur Erstellung von Bildern war es möglich, Texte, Dokumente, Bilder, Fotografien und Videos zu fälschen. Aber KI ermöglicht dies nahezu jeder und jedem. Lisa Berins, Feuilleton-Redakteurin der Frankfurter Rundschau, geht in ihrem Artikel auf die Fragen nach den Gefahren von Deepfakes ein, auf die Möglichkeit, damit Satiren und Parodien zu erstellen. Doch welche Folgen hat das Ganze?

zum Artikel auf fr.de

Moderationsprozesse bei TikTok

(02.01.2024) Grausame Kriegsszenen, tödliche Unfälle, sexualisierte Gewalt – wer einmal bei TikTok auf ein solches Video gestoßen ist und sich dieses länger oder mehrmals angeschaut hat, bekommt künftig möglicherweise mehr davon auf der „Für Dich“-Seite angezeigt. Diese Videos sind oftmals der automatischen Löschung und den ca. 40.000 Moderatoren (weltweit) „entgangen“. Das NDR-Medienmagazin ZAPP des Norddeutschen Rundfunks hat sich auf die Suche nach den Moderationsprozessen von TikTok gemacht und beleuchtet die unsäglichen, unmenschlichen Arbeitsverhältnisse der Content-Moderatoren.

zum Video des Medienmagazins auf ndr.de

Medien und gesellschaftlicher Zusammenhalt

(02.01.2024) Was machen die Veränderungen der Medienlandschaft mit der Gesellschaft, dem sozialen Gefüge? Werden Debatten emotionaler und polarisierender geführt? Und wie steht es um die Wahrnehmungen von Realität und Fakten? Um diese und mehr Fragen dreht sich ein Interview mit Johannes Gemkow, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leipziger Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), auf den Seiten von „hypotheses – Blogportal für Geistes- und Sozialwissenschaften“.

zum Interview auf hypotheses.org

Weg mit den Keksen!

(02.01.2024) Nein, hier geht es nicht um den nachweihnachtlichen Diätplan! Die Europäischen Kommission plant ein Ende der lästigen Cookie-Banner beim Betreten einer Website. Die Praxis habe u.a. gezeigt, dass die ständigen Nachfragen, ob jemand dieses oder jenes Cookie akzeptiert, oftmals zu einer wahllos zustimmenden Haltung geführt haben: Ohne Überlegung, welche datenschutzrechtlichen Folgen der Aufruf der Website für die Nutzerin oder den Nutzer habe, klickten diese meist das an, womit am schnellsten die Website zu erreichen sei.

zur Meldung auf spiegel.de

Handysektor: Gute Vorsätze für das neue Jahr

(02.01.2024) Die eigene Mediennutzung reflektieren, die Zeit mit TikTok, Instagram und Co. überdenken oder einfach mal die Liste der Accounts überprüfen, denen man schon lange und vielleicht gar nicht mehr so richtig interessiert folgt – Handysektor, das Medienkompetenz-Angebot der Medienanstalt für Baden-Württemberg (LFK), bietet ein paar Vorschläge für junge Leute zum Thema „Digitale Neujahresvorsätze“.

zum Artikel auf handysektor.de

Wahrheits- und Vertrauenskrise durch Desinformationen

(22.12.2023) Ingolf Baur, Moderator beim 3sat-Magazin NANO, hat mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über künstliche Intelligenz und ihre Folgen für die Gesellschaft gesprochen – vornehmlich mit Blick auf neue KI-Software, mit deren Hilfe in kürzester Zeit massenhaft Desinformationstexte erstellt werden können. Dies könne die ohnehin schon vielfach vorhandene „Wahrheits- und Vertrauenskrise in der Breite der Gesellschaft“ noch verschärfen.

zum Interview auf zdf.de (inkl. ausführlichere Videoversion)

Tools gegen Ablenkung sinnvoll?

(22.12.2023) Das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) hat verschiedene Software-Tools getestet, die Lernenden helfen sollen, sich nicht durch Internet und soziale Medien ablenken zu lassen. Die online durchgeführte Fragebogenstudie erreichte über 270 Student*innen, die Angaben zu ihrem Medienkonsum, ihr Verhalten bei Ablenkungen und zur Nützlichkeit der Selbstkontrolltools gemacht hatten.

zur DIPF-Pressemitteilung mit den Ergebnissen der Studie

zur Studie in englischer Sprache

Bilder und Videos aus Kriegsgebieten – Wahrheit oder Fake?

(21.12.2023) Nachrichten aus Kriegsgebieten müssen stets mit großer Vorsicht betrachtet, Vorkommnisse mit großer Sorgfalt behandelt werden. Propaganda der Kriegsparteien, aber auch die vielen Bilder und Videos, die über soziale Medien verbreitet werden, machen die Entscheidung, was wahr ist oder nicht, sehr schwer. In der aktuellen Podcast-Folge von „NZZ Akzent“ der Neuen Zürcher Zeitung erklärt der Reporter Forrest Rogers die Möglichkeiten der Verifizierung und die Fallstricke auf dem Weg zum Wahrheitsgehalt von Bild und Video.

zur Meldung und zum Podcast auf nzz.ch

zum Thema Kriegsbilder siehe auch das Thema im Medienbildungshub „Zwischen echt und gefaket – Kriegsbilder in unserer Wahrnehmung“

Der AI Act der EU und die Folgen für die Bürger*innen

(21.12.2023) Der freie Journalist und Netzwelt-Autor für BR24, Bernd Oswald, hat unter der Fragestellung „Was bedeutet der AI Act für mich?“ die wichtigsten Bestimmungen zum AI Act der EU zusammengefasst. Es geht u.a. um die Risikostufen, in die einzelne KI-Anwendungen eingeteilt werden, um die automatische Gesichtserkennung, um Kreditentscheidungen der Banken mithilfe von KI sowie um die Frage, ob der AI Act Innovationen behindere.

zum Artikel auf br.de

Desinformationen über WhatsApp

(21.12.2023) Der Messenger WhatsApp wird längst nicht mehr nur als praktische Familien-Kommunikations-Anwendung zur Absprache, wer wem welches Geschenk zum Geburtstag schenkt, genutzt. Nutzer*innen geben gern auch politische Nachrichten in bestimmte Gruppen weiter – und dadurch verbreiten sich auch Falschinformationen recht schnell, wie Faktenchecker wie Correctiv immer wieder feststellen müssen. Diese Problematik beschreibt Maral Jekta vom Isso!-Team auf den Seiten von RISE, einem Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik.

zum Artikel auf rise-jugendkultur.de

Neue Ausgabe: Scout, das Magazin für Medienerziehung

(21.12.2023) In der aktuellen scout-Ausgabe gibt es einen Themen-Dauerbrenner, wenn es um Kinder und das Internet geht: die Online-Freundschaften. Gibt es eigentlich echte Freundschaften im Internet? Worauf sollten Eltern achten, wenn ihre Kinder Freundschaften im Internet suchen? Was ist mit Rechtsextremen im Netz, was mit Erwachsenen, die in sozialen Netzwerken gezielt junge Nutzer*innen mit der Absicht der sexuellen Belästigung oder des sexuellen Missbrauchs ansprechen („Cybergrooming“ genannt)?

zur aktuellen scout-Ausgabe [auch als kostenloses PDF zum Download]

Suchmaschine und Chatbot für wissenschaftliche Forschungsarbeiten

(21.12.2023) Auch für wissenschaftliche Studien gibt es mittlerweile eine Suchmaschine mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz: Consensus AI. Erstellt wurde zudem auch eine Verbindung der Consensus-Datenbank, die immerhin 200 Millionen Forschungsarbeiten umfasst, mit ChatGPT: ResearchGPT. Der Journalist und heise.de-Redakteur Ben Schwan spricht für „MIT Technology Review“ mit dem Consensus-CEO Eric Olson über die Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieses Systems, sowie über das Geschäftsmodell dahinter.

zum Interview auf heise.de

Wer informiert sich wo?

(20.12.2023) Wo informieren sich Jung und Alt zum Zeitgeschehen? Welche Medien werden genutzt? Und wie unterscheidet sich die Mediennutzung der Jüngeren (zwischen 14 und 19 Jahren) von der Nutzung der über 30-Jährigen und der über 50-Jährigen? Antworten bieten die aktuellen Ergebnisse der Mediengewichtungsstudie und der Schwerpunktstudie „Intermediäre und Meinungsbildung“ der Medienanstalten. Zwei Resultate vorweg: Das Internet hat das Fernsehen überholt, Instagram liegt bei den Jüngeren vorn.

zur Pressemitteilung der Medienanstalten

Alle Beiträge der „young reporter“

(20.12.2023) Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren erzählen als „young reporter“ eine eigene Geschichte und erfahren von Profis der einzelnen ARD-Rundfunkanstalten, wie diese Geschichte journalistisch aufbereitet werden kann. Auch solche Projekte tragen dazu bei, Medienkompetenz zu vermitteln: Es ist wichtig zu wissen, wie Nachrichten erstellt werden, was guten Journalismus ausmacht und wie damit auch wahre von falschen Nachrichten unterschieden werden können.

zu den young-reporter-Beiträgen aller Sendeanstalten

Medienbildungshub: Medienkompetenz­vermittlung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Neu: Quiz-Show zum Thema Desinformation

(20.12.2023) Seit ca. drei Wochen gibt es eine Quiz-Show namens „For Your Information (FYI)“ auf der Website des Streaminganbieters Rocket Beans. Darin treten Content Creator*innen gegeneinander an, um zu zeigen, wer besser Fake News erkennen kann: gefälschte Schlagzeilen, Fotografien, Collagen usw. Die mittlerweile erschienenen vier Quizfolgen sind meist eine knappe Stunde lang. Die Sendung ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Correctiv und dem Streaminganbieter Rocket Beans.

weitere Informationen auf den Seiten der bpb

alle Folgen auf rocketbeans.tv

Von X/Twitter zu Metas Threads wechseln?

(20.12.2023) WDR-Digitalexperte Jörg Schieb fragt in einem Artikel auf wdr.de nach der (weiteren) Alternative zu X: Threads, soeben erst in Deutschland freigeschaltetes soziales Netzwerk, das nur mit einem Instagram-Account vollständig genutzt werden kann. Wie sieht es mit der der Bedienbarkeit aus? Ist die Herkunft vom Meta-Konzern ein Ausschlusskriterium?

zum Artikel von Jörg Schieb

Tipps zum Einkaufen im Internet

(20.12.2023) Welche Vor- und Nachteile haben einzelne Zahlungsmethoden im Internet, wie zum Beispiel Lastschrift, Rechnung oder Bezahldienste wie PayPal und Klarna? Wie wichtig sind sichere Verbindungen zu einem Onlineshop? Welche Gütesiegel sind empfehlenswert? Antworten und eine Reihe von Kurztipps für Jugendliche zum Thema Online-Einkaufen bietet die Medienkompetenzseite Handysektor.

zum Artikel auf handysektor.de

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